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Rulebreaker

Rulebreaker

Rezensionen
11 - 15 von 36
Der dunklere Bruder. Mit mehr Ecken und Kanten.
Ich bin ein großer Fan von Layton. Und auch seinen etwas düstereren Bruder, Layton Exclusif, mag ich verdammt gerne.

Die beiden haben für mich durchaus eine gemeinsame Handschrift. Trotzdem empfinde ich den Exclusif als deutlich eigenständiger, als man vielleicht zunächst vermuten würde.

Während der klassische Layton für meine Nase eine wunderschöne Mischung aus Süße, Würze und Eleganz mitbringt, schlägt Layton Exclusif eine etwas andere Richtung ein.

Er wirkt auf mich würziger, herber und weniger süß. Auch die Apfelnote, die ich beim klassischen Layton so gerne mag, nehme ich hier deutlich zurückhaltender wahr.

Dafür bekommt der Duft eine dunklere, markantere und aus meiner Sicht noch maskulinere Ausstrahlung.

Layton Exclusif ist für mich gewissermaßen der reifere der beiden Brüder.

Etwas geheimnisvoller, etwas kantiger und vielleicht auch ein bisschen kompromissloser.

Er hat mehr Ecken und Kanten, wirkt dadurch aber auch individueller. Dabei verliert er für mich keineswegs seine Eleganz. Ganz im Gegenteil: Die Komposition empfinde ich als ausgesprochen hochwertig und stimmig.

Interessanterweise hatte ich sogar eine Phase, in der mir Layton Exclusif besser gefallen hat als der klassische Layton.

Mittlerweile hat sich das Blatt wieder etwas gewendet. Aktuell würde ich dem normalen Layton den Vorzug geben.

Woran das genau liegt, kann ich gar nicht so eindeutig festmachen. Vielleicht ist es einfach diese etwas zugänglichere, süßere und für mich besonders verführerische Art des Originals.

Ich habe auch so ein bisschen das Gefühl, dass der klassische Layton bei Frauen möglicherweise besser ankommen könnte.

Der Exclusif könnte dagegen gerade für Männer interessant sein, die selbst eher einen herberen, dunkleren und markanteren Duft bevorzugen.

Aber das ist ausdrücklich nur meine persönliche Vermutung und keine allgemeingültige Aussage.

Was Layton Exclusif für mich auf jeden Fall mitbringt, ist eine starke Persönlichkeit.

Ich sehe ihn an einem selbstbewussten Mann, der eine gewisse Reife und Souveränität ausstrahlt. Einer, der seinen eigenen Stil hat und nicht unbedingt darauf aus ist, jedem zu gefallen.

Genau dazu passt für mich dieser etwas mystische, dunkle Duftcharakter.

Unterm Strich ist Layton Exclusif für mich ein richtig guter Nischenduft, der seinen hochwertigen Anspruch auch tatsächlich einlöst.

Ob ich ihn besser finde als Layton?

Momentan nicht ganz.

Aber das kann sich durchaus wieder ändern. Denn eines ist sicher: Beide gehören für mich in die absolute Oberklasse.

Und manchmal hat man eben einfach mehr Lust auf den etwas dunkleren Bruder.
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Naxos zum Sparpreis? Die Nadel im Heuhaufen.
Ich liebe Xerjoff Naxos. Für mich ist das ein kleines Meisterwerk der Parfümkunst. Umso neugieriger war ich, als ich immer wieder gelesen habe, dass Rayhaan Italia diesem Duft extrem ähnlich sein soll.

Also habe ich mir Italia kurzerhand bestellt.

Und was soll ich sagen? Ich bin wirklich beeindruckt!

Die Ähnlichkeit zu Naxos ist für meine Nase verblüffend. Diese wunderbare Kombination aus zitrischer Frische, Lavendel, süßem Honig und Vanille, zu der sich später noch eine schöne Tabaknote gesellt – genau das ist es, was ich an Naxos so liebe.

Und genau dieses Dufterlebnis bekomme ich auch bei Italia.

Die Mischung aus Frische, Süße und Würze wirkt ausgesprochen elegant, angenehm warm und unglaublich verführerisch. Ein Duft, den ich auch an mir selbst immer wieder gerne rieche.

Gibt es Unterschiede zum Original?

Ja, vielleicht. Wenn ich ganz genau hinschnuppere, empfinde ich Naxos als einen Hauch tiefgründiger und in seiner Gesamtkomposition noch etwas feiner abgestimmt.

Aber wir reden hier wirklich von Nuancen.

Um ehrlich zu sein, ist das schon fast die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Und vielleicht versuche ich auch einfach nur krampfhaft, einen Unterschied zu finden, weil Naxos schließlich ein Vielfaches kostet.

Italia steht dem großen Vorbild für mein Empfinden jedenfalls erstaunlich wenig nach.

Auch diesen Duft sehe ich vor allem im Herbst und Winter, wenn diese warme, süß-würzige Komposition besonders schön zur Geltung kommt.

Und ebenso wie bei Naxos finde ich, dass Italia sowohl von Männern als auch von Frauen wunderbar getragen werden kann. Obwohl ich normalerweise eher Düfte mit einer klar maskulinen oder femininen Ausrichtung bevorzuge, funktioniert diese Duftcharakteristik für mich an beiden Geschlechtern gleichermaßen gut.

Was mich an Italia aber am meisten begeistert, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Man bekommt hier für vergleichsweise wenig Geld einen Duft, der für meine Nase einem ausgesprochen hochwertigen und teuren Nischenparfum verblüffend nahekommt.

Natürlich bleibt Naxos für mich das Original und in den letzten Feinheiten vielleicht auch der etwas perfektere Duft.

Aber rechtfertigen diese minimalen Unterschiede für jeden den erheblichen Preisaufschlag?

Das muss wohl jeder selbst entscheiden.

Ich kann jedenfalls nur sagen: Wer Naxos liebt, aber nicht unbedingt so viel Geld dafür ausgeben möchte, sollte sich Rayhaan Italia unbedingt anschauen.

Für mich eine absolute Kaufempfehlung und eine der beeindruckendsten Duftalternativen, die ich bisher kennengelernt habe.

Manchmal muss guter Geschmack eben doch kein Vermögen kosten.
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Wenn aus Gegensätzen ein Meisterwerk wird.
Es gibt Düfte, die riechen einfach gut. Und dann gibt es Düfte, bei denen man sich fragt, wie es überhaupt möglich ist, so unterschiedliche Duftnoten derart harmonisch miteinander zu verbinden.

Naxos gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.

Ich mag diesen Duft wirklich ausgesprochen gerne. Schon die Kombination aus Zitrone, Lavendel, Vanille und diesem herrlich süßen Honig finde ich unglaublich interessant und verführerisch.

Diese Mischung aus Frische, Süße und Würze hat für mich etwas Besonderes. Nichts wirkt zufällig oder fehl am Platz. Ganz im Gegenteil: Die einzelnen Komponenten ergänzen sich wunderbar und ergeben ein ausgesprochen stimmiges Gesamtbild.

Was ich außerdem spannend finde, ist die Entwicklung des Duftes.

Wenn sich später noch diese schöne Tabaknote dazugesellt, bekommt Naxos für meine Nase eine zusätzliche Tiefe, ohne dabei seine elegante und harmonische Ausstrahlung zu verlieren.

Ich ertappe mich bei diesem Duft immer wieder dabei, dass ich ihn an mir selbst riechen möchte. Einfach, weil ich diese Komposition so unglaublich gelungen finde.

Naxos wirkt auf mich edel, strukturiert, charakterstark und hervorragend ausbalanciert. Trotz seiner verschiedenen Facetten empfinde ich ihn nie als unruhig oder überladen.

Für mich ist das tatsächlich Parfümkunst auf einem richtig hohen Niveau.

Sein bevorzugtes Einsatzgebiet sehe ich eher in den kühleren Monaten, besonders im Herbst und Winter. Da kann ich mir diese warme, süß-würzige Komposition besonders gut vorstellen.

Auch bei Haltbarkeit und Sillage habe ich wenig auszusetzen. Beides empfinde ich als gut, sodass man von diesem schönen Duft auch entsprechend lange etwas hat.

Interessant finde ich außerdem die Einordnung als Unisex-Duft.

Normalerweise bin ich persönlich eher ein Freund von Düften, die für meine Nase eine klar maskuline für Männer oder feminine Richtung für Frauen haben.

Bei Naxos sehe ich das allerdings anders.

Hier kann ich mir tatsächlich sowohl eine Frau als auch einen Mann wunderbar als Träger vorstellen. Ich glaube sogar, dass diese Komposition an beiden Geschlechtern gleichermaßen attraktiv und verführerisch wirken kann.

Das gelingt aus meiner Sicht längst nicht jedem Unisex-Duft.

Natürlich hat Naxos auch seinen Preis. Ein günstiges Vergnügen ist er nun wirklich nicht.

Aber dafür bekommt man eben auch einen Duft mit Charakter, einer faszinierenden Komposition und einer Qualität, die mich persönlich voll und ganz überzeugt.

Für mich ist Naxos nicht einfach nur ein weiterer schöner Duft in meiner Sammlung.

Er ist ein kleines Meisterwerk.

Und einer dieser Düfte, bei denen ich immer wieder aufs Neue denke: Wahnsinn, wie gut das riecht!
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Schwarzes Leder, dunkle Seele. Nichts für jeden.
Wer Lederdüfte mag, sollte sich Kokain Gold von Rammstein meiner Meinung nach unbedingt einmal genauer anschauen.

Und wer bei Rammstein zunächst an einen lauten, etwas brachialen Duft denkt, liegt damit zumindest nicht völlig daneben. Denn zurückhaltend ist Kokain Gold für meine Nase nun wirklich nicht.

Ich empfinde ihn als ausgesprochen ledrig, rauchig, dunkel und markant. Ein schwerer Duft, der eine gewisse Tiefe mitbringt und durchaus etwas Verruchtes hat. Gleichzeitig wirkt er auf mich aber auch gepflegt und erstaunlich hochwertig.

Und genau diese Mischung gefällt mir.

Ich habe mit Tom Ford Ombré Leather und David Beckham Exquisite Leather bereits zwei andere Lederdüfte in meiner Sammlung. Kokain Gold würde ich dabei noch einmal etwas schwerer und tiefgründiger einordnen als Exquisite Leather.

Er hat für mich etwas Raues, fast schon Rockiges.

Ich kann mir diesen Duft wunderbar an einem Mann vorstellen, der abends in einer Bar sitzt, eine Lederjacke trägt und ganz entspannt seinen Whisky genießt.

Einer, der nicht viel redet, keine große Show veranstaltet und trotzdem auffällt. Vielleicht gerade deshalb.

Ein Mann, der seinen eigenen Weg geht, in sich ruht und durchaus eine gewisse geheimnisvolle, vielleicht sogar leicht dominante Ausstrahlung hat.

Natürlich muss man kein Rocker sein, um Kokain Gold zu tragen. Aber ich finde schon, dass man sich mit diesem markanten Duftcharakter identifizieren können sollte.

Für mich ist das jedenfalls kein beliebiger Mainstream-Duft, den ich bedenkenlos jedem empfehlen würde.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er bei Frauen sehr gut ankommen kann. Allerdings vermutlich nicht bei allen. Dafür ist er meiner Meinung nach einfach zu eigenständig und charakterstark.

Sein bevorzugtes Einsatzgebiet sehe ich ganz klar im Herbst und Winter, besonders am Abend. Für warme Sommertage wäre er mir persönlich viel zu schwer.

Was mich bei Kokain Gold außerdem wirklich überzeugt, sind Haltbarkeit und Sillage.

Ich habe gelesen, dass andere Nutzer die Haltbarkeit teilweise eher kritisch bewerten. Das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung allerdings überhaupt nicht bestätigen.

Auf meiner Haut hält er wirklich lange. Und wenn ein Sprühstoß auf der Kleidung landet, ist der Duft bei mir noch sehr lange wahrnehmbar.

Auch die Ausstrahlung empfinde ich als ziemlich kräftig.

Deshalb mein Rat: Lieber etwas vorsichtiger dosieren. Bei Kokain Gold kann man es mit den Sprühstößen durchaus übertreiben.

Und dann wäre da noch der Preis.

Ich finde es wirklich erstaunlich, was man hier für vergleichsweise wenig Geld bekommt. Würde ich den Duft blind riechen, käme ich jedenfalls nicht unbedingt auf die Idee, dass er aus dem Drogeriemarkt stammt.

Ich würde ihn qualitativ und vom Duftcharakter irgendwo zwischen einem klassischen Designerduft und der Nischenwelt einordnen.

Ob er jedem gefällt? Ganz sicher nicht.

Aber wer dunkle, rauchige Lederdüfte liebt, einen gewissen Hang zum Unkonventionellen hat und sich an einer ordentlichen Portion Intensität nicht stört, bekommt hier meiner Meinung nach richtig viel Duft fürs Geld.

Kokain Gold ist keiner, der sich jedem anpassen möchte.

Und genau das macht ihn für mich interessant.
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Besser als der Klassiker? Für mich mittlerweile schon.
Cool Water ist zweifellos ein Klassiker. Ich habe das Original früher selbst immer mal wieder gerne getragen. Mittlerweile gehört es allerdings nicht mehr unbedingt zu meinen Favoriten. Dafür ist es mir inzwischen einfach etwas zu gewöhnlich geworden. Man kennt diesen Duft, hat ihn schon unzählige Male gerochen und für meine Nase bietet er heute nicht mehr besonders viel Überraschendes.

Da finde ich Cool Water Intense tatsächlich interessanter.

Er wirkt auf mich intensiver und in seiner gesamten Duftkomposition etwas spannender als der klassische Cool Water. Dabei bleibt er aber angenehm unkompliziert und gut tragbar.

Was ich an ihm schätze, ist vor allem seine Vielseitigkeit.

Ob im Büro, im Alltag, beim Restaurantbesuch oder abends in einer Bar – ich finde, man kann ihn praktisch überall tragen. Selbst für ein Date wäre er meiner Meinung nach durchaus geeignet, auch wenn ich persönlich dafür vermutlich eher zu einem anderen Duft aus meiner Sammlung greifen würde.

Auch bei der Jahreszeit oder beim Typ Mann, der ihn trägt, sehe ich kaum Einschränkungen.

Cool Water Intense ist für mich einer dieser Düfte, bei denen ich mir nur schwer vorstellen kann, dass er an jemandem völlig fehl am Platz wirkt.

Er hat keinen besonders ausgefallenen oder extravaganten Charakter. Aber genau das macht ihn eben auch so universell einsetzbar.

Trotzdem muss ich zugeben, dass ich mittlerweile eher selten zu ihm greife.

Nicht, weil ich ihn nicht mehr mag. Ich habe einfach einige andere Düfte in meiner Sammlung, auf die ich meistens mehr Lust habe.

Ab und zu kommt aber durchaus der Moment, in dem ich denke: Heute mal wieder Cool Water Intense. Und dann trage ich ihn auch wirklich gerne.

Als täglichen Signature-Duft würde ich ihn für mich persönlich allerdings nicht auswählen. Ich könnte mir vorstellen, dass er mich bei ständigem Tragen irgendwann etwas langweilen würde.

Was für ihn spricht, ist definitiv das Preis-Leistungs-Verhältnis. Man bekommt ihn häufig zu wirklich attraktiven Preisen und dafür erhält man meiner Meinung nach einen ausgesprochen ordentlichen und vielseitigen Herrenduft.

Deshalb kann ich ihn auch guten Gewissens weiterempfehlen.

Für mich mittlerweile die interessantere Variante des klassischen Cool Water. Kein absoluter Lieblingsduft, aber einer, mit dem man aus meiner Sicht wirklich wenig falsch machen kann.
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