Trotz über 30 Grad war dies der erste Duft aus dem Tauschpaket der mir entgegensprang, mit Ausrufen wie 'Teste mich!' und 'Nimm mich!'.
Giacobetti läßt hoffen.
Die Einstellung des Penhaligonsschen Elixirs schmerzt mich ja immer noch. An dieses erinnern bei Costes 2 nur grob der konzeptuelle Aufbau sowie der Akkord aus Rose und Orangenblüte.
Der Fokus liegt hier auf weichem, dunklem Zimt, der mit obigem Akkord dezent floral abgeschmeckt wurde.
Für sich betrachtet ist der schwarze Costes aber eigentlich ganz schön. Der Zimt ist irgendwie entfremdet, verdunkelt, entstaubt, und das Guajakholz bleibt hier mal ohne die sonst so charakteristische und mir unangenehme Moder-Note. Dazwischen eben jener Blütenakkord. Ganz fein zieht sich zudem ein dünner Hauch Frische durch das Gesamtbild - irgendwie vage minzig anklingend - und verhindert ein Abgleiten in süße oder gar gourmandige Gefilde. Eigentlich ist dieser schwarze Costes überhaupt nicht süß, und auch aus dem Zimt werden eher holzig-balsamische denn würzig-süße Noten herausmodelliert.
Mir persönlich hält er insgesamt zu lange, aber da dürfte ich die Ausnahme sein.
Also ein wirklich feiner und ausgewogener Herbst- und Winterduft für verfrorene Nasen und Näsinnen zum Aufwärmen, der mir mit der Zeit immer besser gefällt.
Und eine leise Ahnung meines Elixirs umschmeichelt dennoch meine Nase. Giacobetti, unverkennbar.
Da hatte ich doch neulich die Red-Version auf dem Teststreifen und auch die war nicht schlecht gemacht und letztendlich stand dann auch dort eine 7.5, was ja nicht schlecht ist: ausgewogen trifft es gut.
Wusste nicht, dass der Elixir eingestellt wurde... Ist natürlich schade! Ein bisschen mehr Support was das eigene Portfolio angeht, täte einigen Marken (und darunter auch P.) gut, statt laufend angestrengt "neues Zeugs" rauszuhauen.
Dieser hier, so sehr ich O.G. schätze, wäre wohl nichts für mich.
Ich hoffe übrigens, dass Frau Giacobetti auch noch einen Nachfolger vom Tilleul herausbringt und sich dabei nicht verschlechtert. Für den Duft hast Du mich angefixt.
Dass ein Duft zu lange hält, kenne ich auch. Wenn ich mir morgens etwas aufsprühe in der Hoffnung, nachmittags noch einen anderen Duft testen zu können.
Schade, dass Black für Dich nun keine Weiterentwicklung des Elixirs ist. Ich kann gut nachvollziehen, dass Du darauf gehofft hast. Oft klappt das ja auch, z.B. beim Vergleich des Philosykos mit Premier Figuier.
Der könnte auch mir zusagen. Und dass Frau Giacobetti ausdauernd kann, wundert mich nicht. L'Ether überlebt sogar so manche Wäsche. Da ich ihn fast ausschließlich bei kühlen Temperaturen trage, stört mich das aber nicht.
Das liest sich doch recht ansprechend. Die Handschrift von Frau Giacobetti sagt mir auch sehr zu und die Duftnoten ebenfalls. Ich kann aber nachvollziehen, daß eine zu lange Haltbarkeit auch von Nachteil sein kann.
Dieser hier, so sehr ich O.G. schätze, wäre wohl nichts für mich.
Schade, dass Black für Dich nun keine Weiterentwicklung des Elixirs ist. Ich kann gut nachvollziehen, dass Du darauf gehofft hast. Oft klappt das ja auch, z.B. beim Vergleich des Philosykos mit Premier Figuier.
Gewohnt fein abgeschmeckter Kommentar.