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Massimo Dutti 1988 Eau de Toilette

7.7 / 10 46 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Massimo Dutti für Herren, erschienen im Jahr 1988. Der Duft ist frisch-zitrisch. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
Vergleich
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Duftrichtung

Frisch
Zitrus
Würzig
Holzig
Fougère

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
AmalfizitroneAmalfizitrone BergamotteBergamotte LavendelLavendel
Herznote Herznote
MuskatMuskat ZimtZimt JasminJasmin MaiglöckchenMaiglöckchen
Basisnote Basisnote
EichenmoosEichenmoos PatchouliPatchouli MoschusMoschus SandelholzSandelholz LabdanumLabdanum
Bewertungen
Duft
7.746 Bewertungen
Haltbarkeit
6.241 Bewertungen
Sillage
5.441 Bewertungen
Flakon
6.446 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.813 Bewertungen
Eingetragen von Taurus · letzte Aktualisierung am 03.04.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

5 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 5Haltbarkeit 5Sillage
Taurus

1181 Rezensionen
Taurus
Taurus
Top Rezension 12  
Mehr Maximum für Massimo
Dank einer glücklichen Fügung erhielt ich vor ein paar Tagen einen recht vollen 200 ml Flakon des Massimo Dutti Eau de Toilettes mehr oder weniger überlassen. Erste Berührungspunkte mit der Marke hatte ich bereits 2007 bei einem Portugal-Trip. In Lissabon entdeckte ich einen riesigen Massimo Dutti Laden mit Textilien und Düften. Ich kaufte zwar nichts, aber das Label war mir seitdem irgendwie sympathisch. Vor ein paar Jahren eröffnete sogar eine Massimo Dutti Boutique in meiner Heimatstadt – ein Grund sich noch mehr mit der Marke und vor allem den Düften auseinanderzusetzen. Ein paar davon reichte ich ganz brav bei Parfumo ein.

Doch erst jetzt, wo ich im Besitz des Massimo Dutti EdTs bin, komme ich zu einem ausgiebigen Test und bin im Prinzip verzückt.

Der Duft startet verhalten zitrisch-würzig, mit einer leicht lavendelhaften Schärfe. Das ist im Prinzip noch nichts Besonderes, kommt aber recht natürlich rüber. Dazu verleiht der Muskat dem Ganzen eine willkommene Wärme und der Zimthauch eine Spur von Raffinisse. Eichenmoos und Patchouli krönen das Eau de Toilette mit einem angenehmen zum Teil fougèrehaften Abschluss. Viel mehr passiert allerdings nicht. Man könnte auch schreiben, dass das was passiert, relativ schnell wieder passé ist.

Das ist äußerst schade, denn Massimo Dutti EdT ist hervorragend gemacht, recht klassisch und geradezu ideal für den Büroalltag. Nicht zu aufdringlich um die Kollegen zu nerven um beim Chef unangenehm aufzufallen, aber latent sinnlich genug, um Kolleginnen zu becircen. Und eventuell wäre der Flirtfaktor noch größer, wenn sich der Duft nicht so kurzatmig und körpernah präsentieren würde.

Egal – Massimo Dutti EdT ist ein feiner Duft für viele Lebenslagen. Und in stärkerer Konzentration wäre es ein Knaller!
8 Antworten
8Duft
Bertel

236 Rezensionen
Bertel
Bertel
Sehr hilfreiche Rezension 9  
Angenehm schmeichelndes aromatisch-zitrisches Fougère
Erstaunlich - noch keinerlei Kommentar hier zu "Massimo Dutti"-Düften! Dann will ich das mal ändern :-)

Zuerst zur grundsätzlichen Einordnung: "Massimo Dutti", obwohl italienisch klingend, ist ein 1985 in Barcelona, Spanien gegründetes und mittlerweile zu 100% zur spanischen Inditex-Gruppe (Marken u.a. Zara, Bershka) gehörendes Unternehmen das sich der Produktion und dem Vertrieb von Kleidung und Accessoires widmet. Im Portfolio befinden sich mittlerweile auch einige Düfte, z.B. der hier besprochene 1988 eingeführte Herrenduft "Massimo Dutti", die zunächst von Myrurgia (unter Ramón Monegal Maso) und seit 2001 vom Branchenriesen Puig (nach Übernahme von Myrurgia durch Puig, andere Marken u.a. Carolina Herrera, Nina Ricci, Paco Rabanne, Comme des Garçons, Jean Paul Gaultier, Prada usw.) hergestellt werden.

Puig beschreibt "Massimo Dutti" als "a fresh, natural fragrance, ideal for use during the day". Das kann man so durchaus stehen lassen - "Massimo Dutti" ist ein zurückhaltender, unaufdringlicher, angenehm freundlich zitrischer Duft der nach seinem im Grunde ganz klassischen Auftakt mit Bergamotte und Zitrone plus Lavendel seinen zitrischen Charakter behält und ihn um florale Noten von Jasmin und Maiglöckchen erweitert, das ganze wie gesagt überhaupt nicht laut oder aufdringlich sondern sehr sanft, rund und stimmig, gegen die Basis zu dann zudem weich-moosig-holzig abgerundet. Ein sehr schöner, ganz unaufgeregter, in sich ruhender und den Träger sanft umschmeichelnder Duft.

Das gilt zumindest für die aktuelle Formulierung, denn ich meine mich erinnern zu können dass "Massimo Dutti" in den ersten Jahren durchaus als kraftvoll-maskuliner spanischer Vertreter seiner alles andere als leisen Gattung galt. Ich habe keinerlei Informationen hierzu finden können, werde aber nach vintage-Versionen (also mindestens vor 2001, dem Zeitpunkt der Übernahme Myrurgias durch Puig) suchen, sowohl dem Duft zuliebe als auch als nicht unbedeutendes Kapitel in der Monegal-Historie.
2 Antworten
8Duft 6Haltbarkeit 5Sillage
Cappellusman

358 Rezensionen
Cappellusman
Cappellusman
8  
Wunderbar ausgewogen
Bin ja hier wohl schon als Liebhaber bezahlbarer und unbekannter Italo-Düfte notorisch; so langsam muß ich auch die entsprechenden Spanier in meine Favoriten aufnehmen...

Dank an den werten Kollegen Bertel für die aufhellenden Hintergrundinformationen. Wenn Puig das Ruder übernimmt, wundert es nicht, daß "Massimo Dutti" folgende Eigenschaften hat: Natürlich, würzig, ausgewogen, universell einsetzbar und - nicht zuletzt - bezahlbar.

Die Duftpyramide ist derart klassisch, daß ich bei diesem Blindkauf keinerlei Bedenken hatte, ob er mir zusagen würde. Mehr als das, dieser Duft deckt derart viele Bereiche, Anwender und Tragegelegenheiten ab, da müßten andere Hersteller sich wirklich peinlich berührt in die Ecke stellen: Ob jung oder alt, Arbeit oder Freizeit, Sommer oder (hm..., okay, Winter geht wohl nicht, aber sonst jede Jahreszeit.), er geht einfach immer.

Präsent und doch unaufdringlich; selten genug, um damit (angenehm) aufzufallen; mit ordentlicher Haltbarkeit und genau der richtigen körpernahen Sillage. In der Summe wirklich großartig.

Durchaus bezahlbar und in der Bucht leicht erhältlich ist er auch noch. Der ultimative Immergeher, und dies ohne Marketing- und Werbegedöns. Da können sich die Herren Boss, Lacoste, Gucci, etc. nicht nur eine, sondern gar viele Scheiben von abschneiden.

Puig, ich mag dich einfach...
_____

Nachtrag: Ha, Yatagan und Hordak. Jetzt hab ich euch aber beide erwischt, oder?
8 Antworten
8.5Duft 3Haltbarkeit 3Sillage
Bernard

15 Rezensionen
Bernard
Bernard
4  
Begegnung mit Senor Dutti
Kaum hat er den Cortado genossen und die kleine Porzellantasse am Tresen abgestellt, da ist dieser bemerkenswert elegante Senor Dutti auch schon wieder verschwunden.

Vom freundlichen "Ola" , als er das kleine Café hinter der Iglesia de Sant Bartolomeu betrat, bis zum Küsschen, das er der jungen schwarzhaarigen Kellnerin zum Abschied noch schnell auf die Wange haucht, vergehen nur wenige Augenblicke. Wie erfrischt und unaufgeregt wirkte er gleich vom ersten Augenblick an, als könnte ihm die drückende Hitze des Tages gar nichts anhaben. Einnehmend sympathisch, doch kein bisschen aufdringlich oder gar störend. Die hübsche Schwarzhaarige lächelt ihm noch hinterher. Hat sie tatsächlich mit ihm geflirtet?

Geradezu wohltuend hebt sich sein sehr gepflegter Eindruck von den nie enden wollenden Touristenströmen ab, die sich bereits im Frühsommer in unüberschaubaren Mengen durch den malerischen Ort rund um die Placa d´Espanya drängeln. Senor Dutti ist der lebende und unumstößliche Beweis, dass man seinem Tagwerk auch ohne Sandalen, unsäglichen Shorts, karierten Funktionshemden oder albernen T-Shirts und Baseballcaps nachgehen kann.

Der dezente Duft seines Rasierwassers rauscht federleicht an einem vorbei, die vollen, nach hinten gekämmten Haare glänzen gepflegt aber keineswegs ölig. Er wirkt so, als käme er soeben von seinem Barbier, den er schon seit Jahrzehnten jeden zweiten Samstag pünktlich um halb elf aufsucht. Er besucht keinen nervösen Hairstylist, sondern lieber einen soliden ruhigen Handwerker, der seine Barbierskunst von der Pike auf gelernt hat.

Das lila farbene, seidene Einstecktuch trägt er zu seinem beigen Leinenanzug mit einer charmanten Lässigkeit, die fast schon unverschämt wirkt. Das pastellene Hemd ist frisch gewaschen und duftet dezent nach Lavendel und Jasmin, die beiden oberen Knöpfe natürlich geöffnet. Unweigerlich wandert der Blick zu seinen massgefertigten Lederschuhen. Cognacfarben, umwerfend. Nicht die leiseste Spur von Vulgarität, die man so oft schon bei anderen Herren seines undefinierbaren Alters von weitem riechen kann, umgibt ihn. Jene machohafte Lüsternheit geht ihm vollkommen ab, dafür ist er einfach zu unaufgeregt.

Vielleicht fehlt ihm die Feurigkeit und Leidenschaft, die man seinen Landsmännern seit Ewigkeiten klischeehaft attestiert. Senor Dutti ist das aber alles vollkommen egal. In jüngeren Jahren: na klar. Zu seiner Sturm und Drangzeit: gewiss doch. Heute aber: Y que? Was solls? Er muss seine Maskulinität doch längst nicht mehr beweisen. Anderen nicht und sich schon mal gar nicht. Ob er noch genug davon hat? "Also bitte" lächelt er jeden Zweifel vielsagend weg. Wenn er jemanden nur nah genug an sich heran lässt, dann kann man es spüren, das Animalische in ihm.

Gern würde man noch mit ihm plaudern und dem warmen Timbre seiner Stimme lauschen, gern sich noch ein wenig unterhalten, er ist so ein charmanter Unterhalter dieser Senior aber weiß Gott kein Dampfplauderer. Er ist ein angenehmer Begleiter mit einem interessanten Kern. Selbst diese kurze Begegnung ist wie ein kleiner Auftritt und so beneidenswert stilsicher, würdevoll zugleich jedoch ohne ins Ernsthafte abzudriften.

Da hat er auch schon vollendet freundlich sein Adios! in die Runde geworfen, was alle anderen im Café ebenso freundlich erwidern. "Ya nos veremos! Wir sehen uns wieder!"
Hoffentlich bald schon, denn das Vergnügen war eindeutig zu flüchtig. Wie schade.
0 Antworten
6Duft 5Haltbarkeit 5Sillage
FabianO

1010 Rezensionen
FabianO
FabianO
2  
Etwas muskattöniger Moos-Zimt-Torero
Der recht seltene Fall eines spanischen Duftes, der einem hier unter die Nase kommt. Da fällt einem erstmal auf, wie stark die Franzosen und Italiener den Parfummarkt dominieren.

Komisch an diesem Duft ist der rapide Wechsel der einzelnen Phasen. In den ersten 2 Minuten überfällt einen eine saftig-satte Zitrone, umgeben von Lavendel.

Das vermag zu gefallen und lässt einen einen feinen Sommerduft erwarten.

Und dann...zack! Als würde einer den Schalter umstellen - schlagartig zerfällt der Auftakt und kippt um Richtung Muskatnuss. Ui, mein Fall ist das nicht und erwartbar war es nach dem Auftakt auch nicht.
Der Muskatton hat etwas staubigen Gewürzregalcharakter, irgendwie drängend.

Schade, dieser Wandel.Wenngleich der Duft insgesamt eher leichterfüßig daherkommt, mir ist das zu muskatig. Hintergründig kommt dann leicht Zimt auf und nimmt dem Muskat etwas das Drängende.

Trotzdem-auf meiner Haut bleibt der Gewürzschrankeindruck. Irgendwann kommt dann noch ein bisschen Moos zum Vorschein, begleitet von dezenten Holznuancen.

Also, mir liegt der Torero nicht so wirklich aus genannten Gründen.
0 Antworten

Statements

10 kurze Meinungen zum Parfum
38
41
Wenn an der Gran Vía in Madrid die Herbstwinde der Sierra wehen, wärmen Muskat und Zimt gepflegt moosig.
Kultduft.
¡Sí señor! *
41 Antworten
8
4
Zitrisch und pudrig. Das riecht so charmant, wie es sich anhört. Unauffällig schön, auffällig klassisch, seriös stilvoll. Alles in einem.
4 Antworten
7
4
Muskaaaaatnuss Herr Müllerrrr, Muskaaaaaatnuss!!!!
4 Antworten
5
2
Mehr würziger als zitrischer Herrenduft. Lavendel bestreut mit Muskat + Zimt. Kaum Blüten. Klassischer Immergeher. H/S mau, aber P/L gut.
2 Antworten
4
1
Dunkle Lavendel-Zimt-Zirone. Wie ein guter Espresso: kräftig, aromatisch, kurz. Nachsprühen!
1 Antwort
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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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