Zino 1986 Eau de Toilette

Zino (Eau de Toilette) von Davidoff
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Platz 94 in Parfums für Herren
7.8 / 10 1380 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Davidoff für Herren, erschienen im Jahr 1986. Der Duft ist holzig-würzig. Es wird von Coty vermarktet.
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Duftrichtung

Holzig
Würzig
Orientalisch
Erdig
Rauchig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
RosenholzRosenholz LavendelLavendel BergamotteBergamotte MuskatellersalbeiMuskatellersalbei
Herznote Herznote
RoseRose RosengeranieRosengeranie JasminJasmin MaiglöckchenMaiglöckchen
Basisnote Basisnote
PatchouliPatchouli SandelholzSandelholz ZederZeder AmberAmber TonkabohneTonkabohne VanilleVanille

Parfümeur

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Duft
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Haltbarkeit
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Preis-Leistungs-Verhältnis
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Eingetragen von MartinGE, letzte Aktualisierung am 22.05.2024.

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Rezensionen

98 ausführliche Duftbeschreibungen
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Sillage
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7
Duft
Ponticus

63 Rezensionen
Ponticus
Ponticus
Top Rezension 71  
Streuner, Landstreicher, Tunichtgut – like a rolling stone !
“Like a rolling stone” ist einer der bekanntesten lyrischen Hits des Musikers Bob Dylan und wurde, sicherlich nicht ganz uneigennützig, vom bekannten Musikmagazin Rolling Stone zum besten Song aller Zeiten gewählt. Darin geht es um eine ehemals wohlhabende Frau, die inzwischen auf der Straße gelandet ist. Sie hatte sich immer über Obdachlose und Herumtreiber lustig gemacht und wird nun mit den Fragen konfrontiert, wie es jetzt höchstselbst ist, heimatlos, unbekannt und allein zu sein. So endet der Refrain des Songs immer mit der Frage, wie es sich nun anfühlt ein rolling stone zu sein und bezieht sich auf die Metapher, den umgangssprachlichen Begriff des „rolling stone“ der sich aus dem Zusammenhang ergibt und einen Landstreicher meint. Daher verstehen wir den Titel nicht als „wie ein rollender Stein“, sondern „wie ein Landstreicher“. Somit sind auch die Rolling Stones keine rollenden Steine sondern Landstreicher und haben sich auch bewusst so genannt!

Auch bei dem hier vorgestellte Parfüm, Zino von Davidoff, kommt mir eine solche Assoziation in den Sinn, einerseits was direkt den Duft von Zino anbelangt, andererseits auch beim Anblick des schwarz gewandeten Flakons mit dem billigen beigen Plastehütchen als Verschluß. Ein schwarzer Anzug kombiniert mit einer spaßigen Kasperkappe ist nicht schön, erfüllt aber den Zweck. Man nimmt halt was da ist, was verfügbar ist. Charakteristisch zwar, aber das macht das Fläschchen nicht hübscher.

Der Duft selbst beginnt angenehm mit lavendliger, grünfrischer Kräuterwürzigkeit, die von herber, krautiger Blumigkeit unterlegt ist. Gefühlt wie ein erholsamer und doch anregender Spaziergang am Morgen eines heißen Sonnentages nach einer eher unbequem verbrachten Nacht irgendwo unterm Sternenhimmel. Es riecht grasig, nach warmer Erde, trockenen Kräutern und Blüten. Ich glaube nicht, daß uns der Sinn danach steht ein Sträußchen zu pflücken, aber wir nehmen den bittrig-blumigen, leicht süßlichen Geruch der Wiese gut war, der uns mit seiner herben Maskulinität auch daran erinnert in der nächsten Stadt wieder einmal eine Waschsalon aufzusuchen. Dunkle Regenwolken ziehen auf, ein trockener Platz für die kommende Nacht muß gefunden werden. In der Tat gibt Zino hier ebenfalls die Richtung vor und weist den Weg in geschützte, aber dunkle, von modrigem Patchouliduft durchtränkte Keller mit süßlich, feuchten Ecken als sichere, aber auch schmierig-würzige Zuflucht vor der Finsternis. Und ja, da sind auch noch einige wärmende, samtige Facetten sowie eine aromatische Rauchigkeit zu bemerken, aber der gruftig-erdige und muffig-blütige Grabgeruch der Gewölbe gestattet nicht zu unterscheiden, ob dort in den dunklen Ecken irgendwo noch ein abgeriebener burnout Mopedreifen, eine alte, bekleckerte Lederjacke, eine Puderquaste, ein feines Holzschränkchen oder doch nur ausgedrückte Kippen liegen.

Zino von Davidoff passt für mich perfekt in das Bild so eines Streuners der auf „jeder Hochzeit getanzt“ hat und deren Träger dabei viele edle Parkettböden in Ballsälen, aber auch reichlich alte hölzerne Dielentanzböden in stickiger Kulturhäuser und Kneipen gesehen haben. Vom Vater getragen, vom Sohn probiert hat Zino die beleuchteten Badezimmerspiegelschränke des Allibertzeitalters zügig erobert und ist dann so schnell verglüht, wie er als Stern hell gestrahlt hat. Diese kometenhafte Eigenschaft teilt er allerdings mit einigen andere Düften seiner Zeit, die wie ein heller Komet den Dufthimmel ein Weilchen ausgeleuchtet haben und dann in den dunklen Tiefen der Ramschkisten verschwunden sind. Allen voran Discokönig Lagerfeld classic, Discoqueen Obsession, Obelisk von MCM, Loulou von Cacharel, Open von Roger & Gallet, Boss Number One und etliche andere. Heute streunen diese, vor allem der Zino, umher und werden mal hierhin, mal dorthin geräumt, selten genutzt, aber von Liebhabern begeistert erinnert und verehrt. Oft stehen sie auch vergessen in den hintersten Ecken der noch von Prilblumen verzierten Nasszellen und erwarten ihre glanzvolle Wiederkehr, derweil ihre ehemaligen Getreuen immer weniger werden.

Ein paar Enthusiasten, gerade hier auf Parfumo, wird es immer geben, die solchen Düften wie Zino die Treue halten, vielleicht sogar einige, die diese Düfte für sich neu entdecken. Die breite Masse der Parfümnutzer ist aber für derartige Kompositionen verloren. Es war einfach eine andere Zeit damals, die Männer waren anders, die Rolle der Frau war anders, es gab nicht mal Internet. Wie sagt man so treffend seid Klaus Wowereit „... und das ist gut so“! Das finde ich ebenfalls, denn jede Zeit braucht ihre eigenen Helden, auch wenn ich mich persönlich zu den eingangs erwähnten Enthusiasten zähle.

Dankeschön für das Begleiten dieser kleinen Landstreicherei des Zino Davidoff.
59 Antworten
10
Preis
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Flakon
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Haltbarkeit
9.5
Duft
Salva

78 Rezensionen
Salva
Salva
Top Rezension 44  
Warum bloß?
Warum bloß?

Diese Frage stellen sich sicherlich viele immer wieder, wenn ein geliebter Duft von uns eingestellt wird. Dies bedeutet, dass er bald nur noch ziemlich schwer zu bekommen sein wird. Und wenn, dann früher oder später wohl zu horrenden Preisen, denn so ist das ja meist mit längst eingestellten Düften.

In meiner Sammlung befinden sich aktuell zwei Düfte, die laut Info hier bald wohl nicht mehr produziert werden. Zum einen mein Lieblings-Moschusduft Narciso Rodriguez For Him EdP, und zum anderen der Davidoff Zino, den ich als wahren Dino in der Geschichte der Herren-Parfums betrachte.

Seit nun inzwischen über 30 Jahren ist er auf dem Markt und erfreut sich nach wie vor - und zurecht wie ich finde - großer Beliebtheit bei vielen Herren. Ein wahrer Charakter-Duft, der sicherlich kein sogen. 'Mainstreamer' ist, sondern mit Ecken und Kanten ausgestattet. Ein Duft, dem es egal ist, was andere von ihm halten oder denken. Er weiß, dass er Persönlichkeit und Charisma ausstrahlt und geht einfach seinen Weg.

Mir gefällt er so sehr, dass eine Backup-Flasche bereits eingetroffen ist. Denn nachdem ich kürzlich die Info hinsichtlich der Produktionseinstellung las, musste ich handeln. Ich kann einfach nicht ohne meinen Zino, diesem fantastischen Dino.
[...]

Für mich ist es ein ziemlich komplexes und eigenständiges Parfum, was man nicht allzu oft in der Art und auch Qualität riecht. MMn hat er gar Nischencharakter und das merkt man schnell, sobald man ihn mal unter der Nase hält.

Ich finde bspw. gerade der Beginn könnte insbesondere vielen Menschen etwas zu harsch und streng sein, denn das Opening mit dem stark aromatisch-würzigen und balsamischen Muskateller-Salbei in der Kombi mit dem herben Rosenholz ist glaube ich nicht jedermanns Sache. Ich habe auch immer mal gelesen, dass einige Leute den Duft mit dem „miesen Atem älterer Männer“ vergleichen. Naja, dem entgegne ich, dass diese Spötter für den Duft noch nicht so weit sind möchte ich mal behaupten. (Grundsätzlich finde ich diese Assoziationen zu „älteren“ Menschen ja ohnehin bedenklich. Aber gut, dies ist ein anderes Thema).
[...]

Dass im Zino einige florale Noten enthalten sind, kann ich persönlich nicht so bestätigen, da ich diese bei dem Duft nicht wahrnehme. Für mich sind die würzig-balsamischen Akkorde vom Beginn zu dominant, als dass ich im weiteren Verlauf irgendwelche Blüten raus rieche. Doch stört mich das nicht in geringster Weise, denn ich liebe ihn so wie er ist.

Dieser stark aromatische Beginn bleibt bis zur Basis bestehen, wo der Duft dann aber mit Patcholui erdig und holzig wird. Hierzu gesellt sich für meine Nase gut wahrnehmbarer Sandelholz hinzu, welcher dem Duft eine samtig-warme Nuance verleiht und er hierdurch einen kleinen orientalischen Twist erhält. Tonkabohne und Vanille sorgen noch zusätzlich für eine angenehme und minimal pudrige Süße, welche durchaus einen gewissen Kuschel-Faktor hervorbringt.

Der Grundcharakter ist so geformt, dass er perfekt für die kältere Jahreszeit geeignet ist. Er ist ein warmer, aromatischer Würzling mit holzig-orientalischem Grundton in der Basis.

Mit etwa 7-8 h Haltbarkeit auf meiner Haut
verfügt er zudem über eine überdurchschnittlich gute Ausdauer. Und da ich persönlich zu den notorischen Vielsprühern zähle, könnt ihr euch vorstellen, dass er bei aufwändiger Verwendung noch länger haftet.
[...]
Fazit:
Die Ursachen für das Einstellen der Produktion gewisser Düfte sind vielerlei Natur, denen ich hier erst gar nicht nachgehen möchte, da es ohnehin nichts bringt. Leider muss man damit leben. Doch bei Bedarf hat man glücklicherweise die Möglichkeit rechtzeitig Bunker-Flakons zu besorgen.

Der russisch-schweizerische Unternehmer Zino Davidoff galt nicht nur als König der Zigarren, sondern vertrieb unter seinem Namen bzw. seiner Firma auch Luxusacces-
soires, wie zum Beispiel Uhren, Schreibgeräte und eben Düfte.

Und unter den Düften gilt der Zino hier - neben dem Cool Water - wohl als der Bekannteste. Und für mich persönlich der Beste.
[...]

Nun denn, euch allen wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit! Das Jahr neigt sich Gott sei Dank bald gen Ende und ich hoffe, dass das kommende Jahr diesen
C-Wahnsinn komplett und endgültig ein Ende setzt.

Passt auf euch auf und bleibt vor allem gesund!
Vielen Dank für‘s Lesen!
27 Antworten
8
Duft
Naaase

109 Rezensionen
Naaase
Naaase
Top Rezension 31  
Die edle Raucher-Lounge
Die edle Raucher-Lounge

"Die Lebenskunst ist eine Kultur, die von Lebensart, von Respekt und von Toleranz genährt wird. Die Kunst, eine Zigarre zu geniessen, ist dasselbe." Zino Davidoff

Der Name Zino Davidoff steht weltweit als Synonym für vollendeten Genuss, Individualität und kompromisslose Qualität. Geboren wurde Zino Davidoff als Sussele-Meier Davidoff am 11. März 1906 in Nowgorod-Sewerski. In Zuge der (judenfeindlichen) zaristischen Progrome floh seine Familie aus Russland in Richtung Amerika. Nach dreimonatiger Flucht fanden sie in Genf eine neue Heimat, wo sein Vater wenig später ein Tabakgeschäft am "Boulevard des Philosophes" eröffnete. Dieses wurde zum Treffpunkt der dort ansässigen russischen Gemeinde. Hier lernte der junge Davidoff früh, Tabakmischungen für Zigarren und Pfeifen herzustellen, verspürte jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt eine kosmopolitische Neigung. Dementsprechend zog es ihn, nachdem er 1924 die Schule beendet hatte, für mehrere Jahre nach Argentinien, Brasilien und vor allem Kuba. Hier lernte er den Tabakanbau, studierte das Trocknen und Fermentieren und erwarb wichtige Kenntnisse für das richtige Mischen und Degustieren. Zurück in Genf eröffnete er 1929 im Geschäft seines Vaters eine eigene Zigarrenabteilung. Seine profunden Kenntnisse, sein Geschick als Kaufmann, seine erstklassigen Handelsbeziehungen, sein Charme und nicht zuletzt die kosmopolitische Ausstrahlung machten ihn und seinen Laden bald über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Er war der Erste in Europa, der in seinem Laden einen Humidor einbauen ließ. Dadurch konnten die Tabakblätter und Zigarren bei gleichbleibender Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch über längere Zeit fachgerecht gelagert werden. Davidoff gehörte deswegen zu den wenigen, die während der Zeit des Zweiten Weltkriegs hochwertige Zigarren liefern konnten und avancierte zur besten Adresse für Zigarren der Stadt. Nach Kriegsende konzentrierte er sich auf die Produktion eigener Mischungen. Daraus entstand ab 1946 die legendäre „Chateau-Linie“: Havannas, die nach großen Bordeaux-Weinen benannt waren: So insbesondere 1946 die "Château Latour". Als weitere Serien entstanden die berühmte "Dom Pérignon" und "Thousands". 1967 schloss Zino Davidoff mit der staatlichen kubanischen Zigarrenfirma "Cubatabaco" einen Vertrag, nach dem die Kubaner eine exklusive Zigarre unter dem Namen Davidoff für ihn produzierten. So kreierte 1967 Davidoff auf Kuba die „Davidoff No. 1“ . Sie wurde weltweit eine der populärsten Zigarren. 1970 tat sich Davidoff mit seinem langjährigen Freund Ernst Schneider, Chef des traditionsreichen Familienunternehmens Oettinger aus Basel, zusammen. Gemeinsam bauten sie Davidoff zu einer global erfolgreichen Marke aus, zu der heute auch Lederwaren, Kosmetika, Düfte, Brillen und Uhren gehören. Als die Zusammenarbeit mit Cubatabaco 1989 mit einem Eklat endete (Kuba lieferte keinen Tabak mehr an Davidoff, der daraufhin kubanische Zigarren im Wert von drei Millionen US-Dollar öffentlich verbrannte), verlegte man die Produktion im März 1990 in die Dominikanische Republik und brachte schon wenige Jahre später folgende Serien heraus: „Aniversario“, „Classic“, „Mille“, „Grand Cru“, „Special“ und „Millennium Blend“. Bekannt ist dabei Davidoff vor allem für seine Qualitätskontrolle: Diese erfolgt nämlich bei seinen Zigarren in mehreren Stufen: Nach dreimaligem Qualitätscheck in der Manufaktur unterliegen die Produkte einer weiteren Endkontrolle, bevor die Zigarren in die Vertriebszentren in Weil am Rhein, Basel und Stanford (Connecticut) versandt werden. Dort werden sie zusätzlich während der Konfektionierung begutachtet und im Anschluss zu den Vertragshändlern geliefert. Davidoff ist der einzige Zigarren-Hersteller, der mit den Händlern schriftliche Vereinbarungen über Präsentation und Behandlung der Ware trifft. Die Philosophie des Genusses "Zino Davidoff" starb am 14. Januar 1994 in Genf. In seiner Biographie „Zigarren-Brevier oder Was raucht der Connaisseur“ schreibt er über sein Leben: „Die Zigarre war mein Leben. Ihr verdanke ich alles: Meine Ekstasen und meine Qualen, die Freuden meiner Arbeit und meiner Mußestunden, und wenn ich im Laufe der Jahre ein wenig mit Philosophie gewürzte Wissenschaft erworben habe, so verdanke ich auch dies der Zigarre.” Am Ende bleibt sein Rat für die Freunde des blauen Dunstes: „Rauchen Sie weniger, aber besser und länger – machen Sie einen Kult daraus, eine Philosophie!”

Daher wollen wir jetzt auch -entsprechend diesem Rat- keine Zigarre rauchen, sondern uns an den Düften erfreuen, die Zino Davidoff uns geschenkt hat. Obwohl das einige sehr schöne Düfte waren fällt mir immer spontan "Zino" aus dem Jahre 1986 ein: Der Duft beginnt fruchtig-würzig. Ich nehme eine Bergamotte wahr. Eine reife und sehr natürlich wirkende Frucht. Doch sie ist nicht alleine gekommen. Sie ist nämlich würzig untermalt. Mit mediterranem Lavendel und würzigem Salbei. Insbesondere der Salbei lässt mich kurz an Chanel's "Antaeus" aus dem Jahr 1981 denken. Aber nur kurz. Und der Lavendel ? Ich kann es nicht anders sagen: Der ist irgendwie schön hell und strahlend. So richtig sexy. Ich finde, dieser "hell-strahlende" Lavendel steht zu dem würzigen Salbei in einem sehr interessanten Spannungsverhältnis Darüber hinaus haben wir hier sogleich eine Rosen-Note. Es ist eine dunkle, eine knorrig-holzige, Rose. Eine stolze und aufrechte Rose, die sich uns hier zeigt. Nach wie vor würzig und (leicht) fruchtig (von der reifen Bergamotte) untermalt. Auch diese tritt in Kontrast zu dem hellen Lavendel, dem würzigen Salbei und der fruchtig-reifen Bergamotte (die allerdings inzwischen doch sehr in den Hintergrund tritt).
Doch schon bald tritt -zumindest nach meinem Eindruck- bei unserer Rose das Rosenholz immer mehr in den Vordergrund und es gesellt sich eine stattliche Anzahl weiterer edler Hölzer hinzu: Sandelholz und Zeder bilden nunmehr mit dem würzig-(leicht) fruchtigen Rosenholz ein Trio. Das Ganze rauchig untermalt durch würziges Patchouli. Hier gelingt es Zino Davidoff und seinem Parfumeur Michel Almairac, bei dem im Jahre 1986 kreierten "Zino" hervorragend, im positivsten Sinne das Duftbild einer edlen "Zigarren-Lounge" zu malen: Man stelle sich einen abgedunkelten Raum mit schweren Leder-Sesseln vor. An der Wand hängen bereits etwas vergilbte Schwarzweiß-Fotos berühmter Raucher: Ernest Hemingway, James Dean, Fidel Castro, Klaus Kinski und Helmut Schmidt. Draußen tobt ein eiskalter Schnee-Sturm. Im Inneren des Raumes ist es jedoch angenehm warm. Das beruhigende Knistern der liebevoll im eingemauerten Kamin aufgestapelten Holzscheite ist deutlich im Hintergrund zu hören. Der bereits etwas verschlissene Leder-Bezug der tiefen Ohrensessel ist in schwarzen und dunkelgrünen Leder gehalten. Gut gekleidete, zum Teil bereits grauhaarige, Herren sitzen dort, unterhalten sich angeregt, aber distinguiert über Dies und über Jenes. Und genießen vor allem die von ihnen geradezu zelebrierte Zigarre. Über ein langen Zeitraum hinweg. Über einen sehr langen Zeitraum hinweg. Dazu trinken sie einen gereiften Single-Malt Whisky: Einen medizinalen "Laphroaig" (am ausdrucksstärksten hinsichtlich der für ihn so typischen Jod-Note ist nach meiner Meinung immer noch der 10-Jährige) oder einen dickflüssig-öligen "Talisker" von der Insel "Skye" in Schottland. Vielleicht aber auch einen edlen Cognac ("Hennessy XO") ? Oder einfach auch nur ein Glas eines gereiften französischen Rotweines namhaftester Herkunft: So etwa ein würziger "Châteauneuf Du Pape", ein voluminöser Côte-Rôtie "Brune & Blonde de Guigal" oder ein tanninstrenger Bordeaux aus dem Médoc. Vielleicht ein 1990er "Château Lagrange" aus dem St.Julien ? Gegen Ende klingt der Duft dann leicht süßlich -nach Vanille duftend- wärmend (Amber) aus. Der holzig-rauchige Grundcharakter bleibt jedoch erhalten.

Ich liebe diesen Duft ! Er steht zwar in der heutigen Zeit schnell-lebiger Designer-Düfte zunehmend, jedoch völlig unverdient, in den unteren und damit unattraktiveren Bereichen der einschlägigen Parfümerien . Aber immerhin ist er noch erhältlich. Das ist doch schon mal was. Ich wünschte, das würde für Davidoff's "Good Life" auch noch gelten. Aber, das ist eine andere Geschichte ...

Wir sind nämlich mit unserer Geschichte noch nicht ganz am Ende. Denn: "Zino" zu besprechen heißt zwingend auch, Guerlain's "Héritage" (aus dem Jahre 1992; kreiert als EdT und als EdP) erwähnen zu müssen, der im Allgemeinen als "Zino's Sohn" angesehen wird: Nun, eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen. Doch -so finde ich- unterscheiden sich diese Düfte grundlegend: Während "Zino" für mich in Richtung "coole Raucher-Lounge" geht stellt (der von mir übrigens über alles geliebte) "Héritage"einen -vielleicht auch etwas leicht holzig-rauchigen- Gentleman-Duft dar. Beide Düfte haben ohne Frage ihre Existenzberechtigung nebeneinander. Auch wenn Jean Paul Guerlain 1992 die Idee von "Zino" aufgegriffen haben soll. Soll er doch ! "Zino" passt mit seiner "coolen Raucher-Lounge-Flair" zu (dem Zigarren-Hersteller) Davidoff wie der (diesem nicht ganz unähnliche) edle "Gentleman-Duft" Héritage zu Guerlain.

So, jetzt habe ich alles über "Zino" erzählt, was mir am Herzen lag. Mein Schlusswort überlasse ich daher heute (ausnahmsweise) der Werbeabteilung von Davidoff:
"Mit seinem unaufdringlichen Charme ist der Duft geschaffen für charakterstarke Männer, die das Leben zu genießen verstehen."

So ist es ...
7 Antworten
10
Preis
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Sillage
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Haltbarkeit
10
Duft
Smellow1987

12 Rezensionen
Smellow1987
Smellow1987
Top Rezension 32  
Der Knight Rider unter den Düften.
Ich möchte und muss einen Kommentar zu einem der schönsten Düfte schreiben, den meine Nase je gerochen hat.

Er startet mit einer mir bis dato unbekannten Frische direkt nach dem aufsprühen. Ja, es ist gewöhnungsbedürftig. Aaaaber(!) Diesen Auftakt mit, pardon, Mundgeruch eines Älteren Herren zu vergleichen, wie es hier ein paar Personen beschrieben haben, ist mir unverständlich und m.M. nach herabwürdigend.
Doch recht zügig verzieht sich der Frische Auftakt, der ca. 15-20 Minuten anhält. Ab da nimmt der gute *Zino* allmählich Fahrt auf und er wird langsam Wärmer und es kommen die Rose und Maiglöckchen zum Vorschein. Ab diesem Zeitpunkt wird er mir besonders sympathisch, da beim einsetzen der Rose und Maiglöckchen, im Hintergrund schon ganz filigran und weit entfernt die sanft ledrige Vanille zu rufen scheint.
Nach langsamen abklingen der Rosen-Maiglöckchen Kombination, tretet die zuvor weit entfernte Vanille recht nah, aber hält einen respektvollen Abstand.
Vermutlich scheinen das Patchouli & Sandelholz dafür verantwortlich zu sein und halten somit die Vanille im Zaum. Alles andere währe m.M. nach "to much", es würde ihn womöglich zu sehr ins feminine schieben und zu sehr an einen Gourmand Duft erinnern. Durch den Amber und die Tonkabohne wirkt alles schön kuschelig, leicht cremig und warm. Langsam klingt alles aus und übrig bleibt meiner Nase nach, eine sanfte Ledrige Note und die schöne, dezente Vanille.

Die Haltbarkeit ist m.E. als sehr gut einzuschätzen und hält an mir gut 8 Stunden.
Selbst am nächsten Morgen riecht Madame Smellow ihn noch sehr gut auf meiner Haut.
Die Sillage ist bei ordentlichen 3 Sprühern auch mehr als gut.
Als ein EdT muss sich *Zino* absolut nicht vor einem EdP verstecken. Von ihm können sich so einige Düfte, auch einige aus dem sehr hohen Preissegment, eine große Scheibe abschneiden.

Ich möchte auch gerne hinzufügen ab wieviel Jahren man ihn tragen kann, da viele Leute sich darüber im unklaren zu sein scheinen. Ich bin Baujahr 87 und finde ich hätte ihn auch schon mit mitte 20 tragen können. Klar, mit Baggy-Jeans, Hoodie & Skaterschuhen (habe ich selbst gerne mit 14 getragen) sollte man ihn nicht tragen. Das passt einfach nicht zusammen. Also junge Herren in ihren 20ern, testet ihn und bitte, bitte urteilt nicht zu schnell und lasst euch nicht vom opening täuschen bzw. abschrecken.
Dies gilt übrigens für alle Klassischen Düfte aus den 80er & auch 70er Jahren.

Wie in meiner Überschrift zu sehen, nenne ich ihn den Knight Rider unter den Düften.
Wer ihn nicht kennt und sich immer noch nicht vorstellen kann wie *Zino* duftet.
-Man Stelle sich den 30 jährigen David Hasselhoff als Michael Knight in *Knight Rider* vor. Wie er in in seinem Schwarzen K.I.T.T., mit Schwarzer Jeans, mit schwarzer Lederjacke über schwarzem Hemd sitzt.
Mit den Ledersitzen unter dem Hintern, fährt er eine einsame Straße in der Nordamerikanischen Steppe, dem Sonnenuntergang entgegen. Das ist *Zino* für mich und so riecht *Zino* für mich.
Passende Musik dazu: Snap - Exterminate (Endzeit 12" Mix) https://youtu.be/SHnsFu_KUe4

Fazit:
Er ist Sinnlich, verführerisch, kuschelig, sexy, ja einfach besonders. Diesen Wärmenden Duft den er ausstrahlt, habe ich wirklich selten gerochen. DER perfekte Duft für den eiskalten Winter.
Btw. Hier wurde nicht die Vintage Version beschrieben.

Danke fürs Lesen,
LG Smellow
12 Antworten
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Haltbarkeit
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Duft
Siebenkäs

63 Rezensionen
Siebenkäs
Siebenkäs
Top Rezension 37  
In geheimer Mission.
Vorsichtig schob er den Warp-Regler der Z-51 auf 1982.
Ein sanfter Ruck war die Folge, sonst schien wenig zu
passieren. Er lehnte sich in den mittelbequemen Ledersitz
zurück und nahm sich ein paar Erdnüsschen aus der
mittel aufregend designten Mittelkonsole.
Fast drei Jahre machte er jetzt schon diesen Job. Immer
noch fürs gleiche Geld, immer noch ohne erkennbare
Karriereaussichten. Und ohne jede Aussicht auf ein wenig
Ruhm. Nicht mal einen neuen Timeglider gaben sie ihm,
etwa den schnittigen Z-91c oder wenigstens den Z-71.
Nein, immer noch diese alte Gurke.
Und jetzt dazu dieser nicht gerade einfache Auftrag.
„ZINO rausholen“, hatte der knappe Befehl auf dem sich
selbst vernichtenden Bierdeckel nur gelautet. „Es droht
Gefahr für den Duftfrieden!“
Und er wusste, was das bedeutete.
Er machte das ja nicht zum ersten Mal.
Weshalb er auch wusste, dass dieser ZINO kein einfacher
Fall war.
Die Landung verlief einigermaßen sanft, nur den genauen
Zeitpunkt konnte er nicht ablesen, da die Borduhr schon
lange festhing, sie zeigte nur die Jahrezeit – Herbst.
Der Landepunkt war gut gewählt – er versteckte die Z-51
hinter einem Hollerbusch und schaltete die Tarnoptik ein.
Kurz darauf schlenderte er lässig eine kleine Geschäftsstraße
hinunter, bekleidet mit einem roten Knautschlackmantel
und Fransenstiefeln. Na ja, eher 70er, die Ausstattungsstelle
für Zeitagenten war auch nicht mehr, was sie mal war.
Zum Glück hatte er ein mittels Quellen, die hier noch nicht
mal angedeutet werden dürfen, ein Dossier erstellt, dass ihm
jetzt helfen sollte, ZINO zu finden.
Schneller als erwartet fand er die Diskothek „Marquis“,
über der die kleine Wohnung lag – ZINOs geheimer
Schlupfwinkel in diesem Zeitwinkel.
Über den Hinterhof ins Treppenhaus, erster Stock, kurz Ohr
an die Tür, lautlos und schnell das Schloss öffnen – Routine.
Und dann hinein. Zwei Räume. Schnell gecheckt.
Ausgeflogen der Vogel.
Er hatte es im Grunde nicht anders erwartet.
Aber – sein Geruch lag noch in der Luft. Und das war viel wert.
Er hatte ihn lange genug studiert um seine Bestandteile
schnell zu erkennen. Da waren klar Elemente der fruchtig-
würzigen Eröffnung, die aber schon eine Ahnung von dunkler
Rose, auch von Rosenholz verriet. Und jetzt, hier im Jahr 82,
war auch etwas von einer bitteren Note zu ahnen, die man
ihm in der Zentrale als „Kamel bis Kamelschweiß-verwandt“
angekündigt hatte. Er hatte das für übertrieben gehalten und
fand es auch jetzt theatralisch überhöht. Ja, da war etwas Zart-
bitteres, aber doch nichts wirklich Animalisches. Im Gegenteil -
er vernahm sogar einen Barbershop-Vibe, nicht vordergründig,
aber mitspielend im Ganzen, geprägt von Lavendel und gut
balancierter Bergamotte. ZINO schien ihm noch ungewöhnlicher,
als er erwartet hatte – er spielte souverän herum, gab sich
zugleich als orientalisch und britisch im Sinne von holziger,
Vintage-würziger Gentlemen-Club Atmosphäre aus. Locker.
Und weltläufig. Ja das war das Wort.
Und sein Grundcharakter verwandelte nicht ungewöhnliche
Anlagen – Patchouli, Sandelholz, Zeder, etwas Vetiver -
in eine einzigartige, weich-würzige Aura, die von irgendwoher
etwas Süße erhielt. Woher genau - das blieb rätzelhaft, aber
diese leicht süß-pudrige Eleganz war seine eigentliche
Geheimwaffe. Mit Begriffen wie Benzoe oder Tonka nicht so
einfach zu erklären. Wie so oft war hier das Ganze mehr
als die Summe der Einzelteile.
Nur leider half das alles nichts.
Er musste ihn irgendwie finden.

Ziemlich ratlos stand er wieder auf der Straße.
Da tippte ihm jemand von hinten auf die Schulter.
Vorsichtig drehte er sich um – und grinste.
Er hatte schon vermutet, dass sie noch jemanden hinterher
schicken könnten, aber nicht so schnell.
Und nicht sie.
Es war Barbie Q – die zwar noch nicht lange als feste Zeitagentin
für die Zentrale arbeitete, aber als knallhart galt.
Als freie Agentin hatte er schon öfter mit ihr zu tun gehabt.
Schwarzer Leder Catsuit mit breiten Schulsterpolstern,
weiße Fiorucci-Schuhe und Aerobic Knöchelwärmer.
Stand ihr gut.
„Hallo Stanley… schön dich zu sehen.“
„Hi Barbie…“
Sie roch nach Cuir de Russie, perfekt verblendet mit etwas
Rostbratwurst.
„Deinen letzten Job hast du nicht übel erledigt“, sagt er.
Sie schenkte ihm einen ihrer berühmten Perl-Lächler.
„Danke!“
2 Monate war sie bei der Ifra eingeschleust und lebend wieder
rausgekommen. Und zwar mit wertvollen Informationen.
Mit einem Mal fuhr sie ihm mit der Nase an den Hals, schwenkte
darüber, erst eine Seite, dann die andere, wieder zurück -
es dauerte höchstens eine Minute. Oder vielleicht zwei.
Höchstens drei.
„Aramis 900…“, sagte sie, „Geschmack hast du ja.“

„Kann ich mal ihre Papiere sehen?“
Sie hatten ihn gar nicht bemerkt, den Uniformierten, der sich
jetzt bullig vor ihnen aufpflanzte. Er begann mit Stanley.
„Name?“
„Mein Name ist Drauf. Stanley Drauf.“
„Wie schön für Sie, ständig drauf zu sein…“
„Witzbold!“
Am liebsten hätte Stanley ihm sofort ein paar Doubletten
verpasst. Aber der Typ sah etwas kräftig aus. Und natürlich
spürte er sofort, dass dies kein echter Bulle war.
Falsche Naht an der Hose, verräterische Schnürsenkel. Mieser
Fake-Eichenmoss-Geruch. Zum Glück waren diese Ifra-Agenten
in mancher Hinsicht nicht schlauer als Knäckebrot.
Und dann ging alles sehr schnell.
Blitzschnell sprühte Barbie dem Bullen etwas Kouros ins
Gesicht, der sackte gleich zusammen.
„Da – er hat ihn im Auto!“, rief sie und hechtete auch schon
davon.
Sie war leider gut.
In wenigen Sekunden hatten sie ZINO befreit und waren
auch schon wieder an der Z-51, die als kaputter Einkaufswagen,
gefüllt mit leeren Farbdosen, getarnt war.
Die Rückfahrt war angenehm, denn die Z-51 war eher eng.
Kaum zurück in der Gegenwart, fertigten sie zusammen das
Duft-Dossier für die Zentrale an:
„ZINO-Profilnotiz Normalnull/Jetztzeit:
Bergamotte-Noten untermalt von dunklen Rosen,
etwas Lavendel und Salbei frischen auf, etwas leiser im
Einstieg als im Rückführjahr, aber nicht schwach.
Bald erste Orientalik auf ganz eigene Art.
Sandelholz- und Zeder-Weichheit.
Mit Patch und Vanille verschmilzt alles zu einer herb-süßen,
fast buttrigen Aura, zeitlos cosy und unbehäbig-gemütlich.
Ein unverwechselbarer Charakter. Eher sexy als sediert.
ZINO lebt!“

„Nicht schlecht…“, sagte Nr.2, als sie ZINO in der Zentrale
präsentierten, „wirklich nicht übel.“
Und das war nun wirklich das höchste Lob, das von ihm
zu haben war.
„Macht einen guten Eindruck, der Junge…“, ergänzte er,
„nicht gerade modern, fast schon altmodisch, aber noch gut…“
„Nur wenige Dinge sind so altmodisch, wie der Wunsch,
modern zu sein“, murmelte Stanley. Aber nur ganz leise,
denn er wollte seinen geplanten Luxusurlaub mit Barbie Q
nicht auf‘s Spiel setzen. Er wusste schon genau, wo es hin
gehen sollte. Er kannte da ein Erlebnisbad im Sauerland.
Mit künstlichen Hollerbüschen. Dekadent auf der Liege
lümmeln… Fritten holen… Barbie mit Vol de Nuit den Nacken
massieren… Fassbrause schlürfen…
„Stanley…?“
Nr. 2 riss ihn jäh aus seinen Träumen.
„Äh…ja…?“
„Grad kommt ein sehr dringender Fall rein! Seien Sie morgen
Abend im Gasthaus „Maulwurf“. Alles weitere auf Bierdeckel!“,
riss ihn Nr. 2 mit metallischer Stimme aus seinen Träumen.
„Aber ich wollte…“
„Nichts aber! Es geht um die westliche Welt, wie wir sie
kennen. Ich sage nur Mu… nein, ich sage lieber gar nichts,
wer weiß, ob nicht sogar hier die Wände Ohren haben...“
Barbie stieß Stanley sanft in die Seite.
„Schon gut, Nr. 2, er wird da sein!“
22 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

240 kurze Meinungen zum Parfum
PinseltownPinseltown vor 1 Jahr
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9.5
Duft
Hey Fred
Dein Dinozino macht
Meinen Rosen-Lavendelgarten
Dem Erdboden gleich und Kleinholz daraus
Ach, Barney, das ist doch
Yabba Dabba Doo!
42 Antworten
AxiomaticAxiomatic vor 1 Jahr
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
KN merkwürdig süßlich dreckig.
HN Rosen-Patch mit hellen Maiglöckchen.
BN holzig rund orientalisch.
Das Boudoir für manche.
Und mich.
55 Antworten
SalvaSalva vor 1 Jahr
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9.5
Duft
Muskatwürze tanzt mit Lavendel
zum Stelldichein
Rosen geschmückte Engeln
spielen Patchouli&Sandelholztöne
Es ambert&tonkat Liebe
26 Antworten
FrauKirscheFrauKirsche vor 1 Jahr
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
SalbeiHülle
ZitrusLicht
LavendelLiebe
Rosig betörst du
mit schmutzigen
Balsamworten
und Vanillepuder
Auf Patchoulilaken
höre ich dir zu...
25 Antworten
LicoriceLicorice vor 2 Jahren
8
Duft
Patchouli als rot-erdiger Faden
verknüpft Zitrik, M.salbei,
Lavendel & Geranie &
gar musterhaft miteinander.
Herrlich holzgemasert.
26 Antworten
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Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
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Diskussionen

Themen zum Parfum im Forum
CouchlockCouchlock vor 8 Jahren
Herren-Parfum
Vintage Zino OVP
Hahaha, wahrscheinlich Dann lehne ich Dankend ab .... :lol:
SirrpaSirrpa vor 12 Monaten
Herren-Parfum
Der Zino Davidoff Thread
"Alte Davidoff-Version"Ich hatte nun 3 Varianten verglichen, die neueste in der Parfümerie, und mag feststellen, dass sie sich nicht sehr voneinander unterscheiden. Die älteste (Zug-Schweiz-Lancaster)...
MexxxMexxx vor 14 Jahren
Herren-Parfum
Geschenkset Zino von Davidoff ?
Hier muss Mann doch eindeutig zu Variante 2 greifen. Für nen 5er mehr gibts noch mehr EdTund noch einen Deostick dazu. Das passt doch super!Ich hätte aber noch folgende Idee. Du besorgst Dir ein "kleines"...
MexxxMexxx vor 13 Jahren
Herren-Parfum
Zino von Davidoff
Zino habe ich auch über zehn Jahre benutzt. Ist aber mehrmals reformuliert worden. Das heutuge Zino hat mit dem original fast nichts mehr zutun.Auf der Homepage von Davidoff wird es schon gar nicht mehr aufgeführt....

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