Dankop77
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Hol Anzug und Krawatte aus dem Schrank...
Ich sponsere mal die erste Rezension für den Infinity, denn die ist er durchaus wert.
Starten tut er mit einer herb würzigen Frische. Ich denke, der Ingwer ist da in der Pole Position was die Kopfnote angeht. Eine gute Portion Synthetik schwingt vom Start an mit, ist aber nicht unangenehm. Die Kopfnote ist nicht halb so zitrisch, wie sie sich auf dem Papier liest. Hier überwiegt wirklich das würzige. Der Duft geht auf jeden Fall von Sekunde 1 ins maskuline. Ich würde sogar sagen, er ist ordentlich old school. Relativ schnell schiebt sich dann der Kardamom in den Vordergrund und der würzige Eindruck verstärkt sich sogar noch. Von Apfel bei mir keine Spur. Auch blumig finde ich den im kompletten Verlauf überhaupt nicht. Da fehlt mir das liebliche. Hier bekommt man einfach ganz ganz viel Würze mit etwas Frische. Die Frische verliert sich dann nach und nach und er wird ein reiner Würzling. Pfeffer bekomme ich hier auch, obwohl keiner gelistet ist.
Ich habe hier auch gewisse Flashbacks zum Sauvage EdT, ohne das die identisch riechen. Aber diese würzige Synthetik haben beide. Den Sauvage fand ich damals unangenehm und stinkig, er hier gefällt mir aber ganz gut. Im weiteren Verlauf kommen immer mehr die Hölzer & Vetiver durch, er bleibt seiner würzigen Linie dabei aber treu.
Der Duft ist von der DNA her schon ne Ansage. Ich sehe hier einen erfolgreichen Geschäftsmann im Anzug, der ein gewisses Statement setzen möchte. Oder an jemanden in gehobener Position im Büro. Als Party-, Gym-, oder Freizeitduft finde ich den fast zu streng. Ich trage den aber auch, wenn ich ich Bock drauf habe, ist halt nur das was ich vordergründig vor meinem geistigen Auge mit dem Infinity verbinde. Er strahlt irgendwie Autorität aus. Perfekte Tragezeit ist in meinen Augen Frühling und Herbst.
Der Flakon ist rein optisch eine Augenweide. Mit einem Loch in der Mitte hab ich so noch nicht gesehen. Den Sprüher kann man besser machen, er ist etwas schwer zu dosieren. Die Kappe hält jetzt schon nicht richtig. Das wird, je öfter man den benutzt, sicher noch schlimmer. Das Traumdesign wurde mit günstigen Materialien umgesetzt. Für den Flakon wurde dadurch leider eine bessere Note verschenkt, schade.
Die Sillage finde ich sehr gut, deutlich besser als hier aus den Bewertungen ersichtlich war. Der hängt schon gut im Raum und um mich herum. Nach 2 Stunden baut sie aber deutlich ab.
Haltbarkeit beim Test war ca 5 Stunden.
Insgesamt kann ich hier durchaus eine Empfehlung geben. Wer einen potenten, angenehmen, würzig frisch holzigen Duft fürs Business sucht und ein bisschen den Kerl raushängen lassen möchte, ist hier genau richtig.
Vergleiche zum L'Homme Ultime kann ich leider nicht ziehen, da ich den nicht kenne.
Starten tut er mit einer herb würzigen Frische. Ich denke, der Ingwer ist da in der Pole Position was die Kopfnote angeht. Eine gute Portion Synthetik schwingt vom Start an mit, ist aber nicht unangenehm. Die Kopfnote ist nicht halb so zitrisch, wie sie sich auf dem Papier liest. Hier überwiegt wirklich das würzige. Der Duft geht auf jeden Fall von Sekunde 1 ins maskuline. Ich würde sogar sagen, er ist ordentlich old school. Relativ schnell schiebt sich dann der Kardamom in den Vordergrund und der würzige Eindruck verstärkt sich sogar noch. Von Apfel bei mir keine Spur. Auch blumig finde ich den im kompletten Verlauf überhaupt nicht. Da fehlt mir das liebliche. Hier bekommt man einfach ganz ganz viel Würze mit etwas Frische. Die Frische verliert sich dann nach und nach und er wird ein reiner Würzling. Pfeffer bekomme ich hier auch, obwohl keiner gelistet ist.
Ich habe hier auch gewisse Flashbacks zum Sauvage EdT, ohne das die identisch riechen. Aber diese würzige Synthetik haben beide. Den Sauvage fand ich damals unangenehm und stinkig, er hier gefällt mir aber ganz gut. Im weiteren Verlauf kommen immer mehr die Hölzer & Vetiver durch, er bleibt seiner würzigen Linie dabei aber treu.
Der Duft ist von der DNA her schon ne Ansage. Ich sehe hier einen erfolgreichen Geschäftsmann im Anzug, der ein gewisses Statement setzen möchte. Oder an jemanden in gehobener Position im Büro. Als Party-, Gym-, oder Freizeitduft finde ich den fast zu streng. Ich trage den aber auch, wenn ich ich Bock drauf habe, ist halt nur das was ich vordergründig vor meinem geistigen Auge mit dem Infinity verbinde. Er strahlt irgendwie Autorität aus. Perfekte Tragezeit ist in meinen Augen Frühling und Herbst.
Der Flakon ist rein optisch eine Augenweide. Mit einem Loch in der Mitte hab ich so noch nicht gesehen. Den Sprüher kann man besser machen, er ist etwas schwer zu dosieren. Die Kappe hält jetzt schon nicht richtig. Das wird, je öfter man den benutzt, sicher noch schlimmer. Das Traumdesign wurde mit günstigen Materialien umgesetzt. Für den Flakon wurde dadurch leider eine bessere Note verschenkt, schade.
Die Sillage finde ich sehr gut, deutlich besser als hier aus den Bewertungen ersichtlich war. Der hängt schon gut im Raum und um mich herum. Nach 2 Stunden baut sie aber deutlich ab.
Haltbarkeit beim Test war ca 5 Stunden.
Insgesamt kann ich hier durchaus eine Empfehlung geben. Wer einen potenten, angenehmen, würzig frisch holzigen Duft fürs Business sucht und ein bisschen den Kerl raushängen lassen möchte, ist hier genau richtig.
Vergleiche zum L'Homme Ultime kann ich leider nicht ziehen, da ich den nicht kenne.
Dankop77 vor 2 Monaten
Solider Fruchtduft aber kein Überflieger
Der Auftakt erinnert etwas an Kirke. Nicht 1:1 aber einen Fruchtmix, wie dort, vernehme ich auch hier. Im Vordergrund steht die Mango. Die anderen Früchte begleiten, die Mango wirkt dadurch etwas verwaschen. Pflaume fehlt komplett bei mir, oder sie geht in der Mischung unter. Nach 60 min hänge ich immer noch in der Kopfnote. Die Früchte sind jetzt aber etwas überreif. Muskat, Safran, Sandelholz...huhu, wo seid ihr? Die komplette Herznote geht mir irgendwie ab. Die Früchte sind jetzt nur nicht mehr so frisch süss, sondern leicht vergoren, etwas dunkler. Das ist der einzige Unterschied zur Kopfnote. Oud (zum Glück) ist auch keines da, ich würde es riechen, glaubt mir. Hier ist auch null, wirklich null Animalik drin.
Tja was soll ich noch gross schreiben. Das ist ein, anfangs frisch fruchtiger, dann nur noch fruchtiger Duft. Ist jetzt auch nichts bahnbrechend neues. Kirke und Oud Maracuja bilden diese DNA schon ab. Die Pyramide hat eine interessante Reise versprochen. Das war definitiv nicht so, dadurch etwas enttäuschend.
Geeignet auf jeden Fall gut für beide Geschlechter, mit leichtem Drall ins feminine. Passt am besten in den Sommer oder warme Frühlingstage. Da ich nur eine Probe hatte bewerte ich den Flakon nicht. Die Sillage ist nicht brachial, aber man wird anfangs gut wahrgenommen. Die Haltbarkeit von etwas über 4 Stunden ist auch nicht sehr berauschend.
Ich würde es mir nicht kaufen, weil es nichts besonderes ist, aber das ist wie immer Geschmachssache.
Tja was soll ich noch gross schreiben. Das ist ein, anfangs frisch fruchtiger, dann nur noch fruchtiger Duft. Ist jetzt auch nichts bahnbrechend neues. Kirke und Oud Maracuja bilden diese DNA schon ab. Die Pyramide hat eine interessante Reise versprochen. Das war definitiv nicht so, dadurch etwas enttäuschend.
Geeignet auf jeden Fall gut für beide Geschlechter, mit leichtem Drall ins feminine. Passt am besten in den Sommer oder warme Frühlingstage. Da ich nur eine Probe hatte bewerte ich den Flakon nicht. Die Sillage ist nicht brachial, aber man wird anfangs gut wahrgenommen. Die Haltbarkeit von etwas über 4 Stunden ist auch nicht sehr berauschend.
Ich würde es mir nicht kaufen, weil es nichts besonderes ist, aber das ist wie immer Geschmachssache.
Dankop77 vor 3 Monaten
Ich bin selbst schuld !!!
...selbst schuld, mir dieses Parfüm aufgrund von Promovideos und Bewertungen gekauft zu haben. Nicht das ich es grundlegend schlecht finde, keinesfalls. Aber dazu später mehr. Mich nervt nur die Darstellung des Herausgebers, er hätte hier, Zitat: "einen crazy Duft, den man so noch nie gerochen hat". Leute, das ist
Oud Save the King Eau de Parfum zu 95%. Das Oud, welches im Atkinson schon nicht sehr stark war, ist hier noch mal etwas schwächer, aber von Anfang an präsent. Dadurch für mich auch tragbar. Oud und ich sind nähmlich keine besten Freunde. Ich hatte den Atkinson damals deswegen wieder verkauft. Ich hätte gewarnt sein müssen. Unter ähnliche Düfte wird der Atkinson hier aufgeführt und so passt das auch. Wie gesagt, der Oridion ist per se nicht schlecht und gut komponiert, aber eben abgekupfert.
Ich bekomme leider keine Pflaume, sondern nur einen Klecks Mandel, ganz viel Sandelholz, noch mehr Vanille und etwas Oud. Zum Ende hin wird der immer vanilliger.
Positiv hervorheben kann ich aber die Performance. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Gestern 18 Uhr aufgetragen. Heute 13 Uhr noch immer am Handgelenk deutlich zu erschnuppern. Er hat gestern Abend auch wirklich gut abgestrahlt für locker 4 Stunden. Einer der potentesten Düfte in meiner Sammlung. Preistechnisch kann man drüber streiten. Atkinson, hier im Souk, mitunter schon für 100€/100ml zu bekommen. Der Orodion hat mich 50€ für knapp 50ml gekostet. Vom Neupreis 100€ will ich garnicht erst reden. Ich sehe da keinen Preisvorteil. Dann könnt ihr direkt zum Original greifen.
Kann ich ihn empfehlen? Nur bedingt. Er riecht gut, performt gut, ist aber nicht neu bzw. innovativ und preislich etwas zu hoch angesiedelt.
Schlussendlich werde ich ihn trotzdem behalten. Er gefällt mir durch das gezähmte Oud besser als der Atkinson. Und vielleicht legt sich die Enttäuschung, einen schon verkauften Duft, wieder in der Sammlung zu haben.
Oud Save the King Eau de Parfum zu 95%. Das Oud, welches im Atkinson schon nicht sehr stark war, ist hier noch mal etwas schwächer, aber von Anfang an präsent. Dadurch für mich auch tragbar. Oud und ich sind nähmlich keine besten Freunde. Ich hatte den Atkinson damals deswegen wieder verkauft. Ich hätte gewarnt sein müssen. Unter ähnliche Düfte wird der Atkinson hier aufgeführt und so passt das auch. Wie gesagt, der Oridion ist per se nicht schlecht und gut komponiert, aber eben abgekupfert.Ich bekomme leider keine Pflaume, sondern nur einen Klecks Mandel, ganz viel Sandelholz, noch mehr Vanille und etwas Oud. Zum Ende hin wird der immer vanilliger.
Positiv hervorheben kann ich aber die Performance. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Gestern 18 Uhr aufgetragen. Heute 13 Uhr noch immer am Handgelenk deutlich zu erschnuppern. Er hat gestern Abend auch wirklich gut abgestrahlt für locker 4 Stunden. Einer der potentesten Düfte in meiner Sammlung. Preistechnisch kann man drüber streiten. Atkinson, hier im Souk, mitunter schon für 100€/100ml zu bekommen. Der Orodion hat mich 50€ für knapp 50ml gekostet. Vom Neupreis 100€ will ich garnicht erst reden. Ich sehe da keinen Preisvorteil. Dann könnt ihr direkt zum Original greifen.
Kann ich ihn empfehlen? Nur bedingt. Er riecht gut, performt gut, ist aber nicht neu bzw. innovativ und preislich etwas zu hoch angesiedelt.
Schlussendlich werde ich ihn trotzdem behalten. Er gefällt mir durch das gezähmte Oud besser als der Atkinson. Und vielleicht legt sich die Enttäuschung, einen schon verkauften Duft, wieder in der Sammlung zu haben.
Dankop77 vor 3 Monaten
Gutes muss nicht teuer sein.
Der Iceberg Man ist ja schon etwas älter, mittlerweile eingestellt und hier wenig beachtet. Es ist wirklich schade, das er vom Markt genommen wurde, weil er schon ein sehr interessantes Duftprofil hat. Und gerade für den Spottpreis, für den er fast verschenkt wurde, müsste er eigentlich bekannter sein. Ich bin jetzt von der Marke nicht übermäßig begeistert, aber hier haben sie wirklich abgeliefert.
Anfangs bekomme ich hier viel Muskat. Das ganze ist schön würzig mit einer dezenten Säuerlichkeit hinterlegt durch die Zitrone. Etwas boozy ist der auch, obwohl keine alkoholischen Noten gelistet sind. Die Kopfnote macht dann nach ca. einer halben Stunde ihren verdienten Feierabend und der Duft wird rein süss harzig. Ich muss jetzt auch beim Intensivtest sagen, dass die Sillage deutlich schöner ist, als wenn man dicht an der Sprühstelle riecht. Die Sillage ist warm, weich, leicht ambriert. Direkt an der Sprühstelle hab ich einen herb, harzigen Eindruck. Ich bin der Meinung das im Herzen auch Amber und Benzoe ziemlich schnell ihren Beitrag leisten. Alles mischt sich zu einer süss-würzig-harzigen Melange. Einzelne Duftnoten sind für mich wirklich schwer zu definieren. Er geht dann nach und nach immer mehr ins süss ambrierte über, ohne klebrig oder aufdringlich zu werden. Am Ende kommt das Sandelholz gut raus. Er ist dann aber leider schon fast hautnah.
Erinnert mich insgesamt auch etwas an den
Ambre Noir . Natürlich wurde dieser sehr schöne Duft auch eingestellt.
Der Flakon sieht schick aus, erinnert ein wenig an den
Hypnôse Homme Eau de Toilette mit seiner gewundenen Form. Der Sprüher ist leider nicht gut. Ist schwer zu dosieren und er sifft bei mir auch ein wenig. Hier merkt man dann doch den günstigen Preis. Die Kappe hält so lala. Wenn ich den Flakon an der Kappe halte und wackele fällt er runter. Anheben aus dem Regal an der Kappe macht er aber mit.
Er hat schon eine gute Präsenz und hält sich die erste Zeit nicht zurück. Ich hatte den heute Früh aufgetragen und dann meinen lieben Hund eine Stunde durch die Gegend begleitet. Da kam er mir immer wieder kräftig in die Nase wenn ich stehen geblieben bin.
Gehalten hat er bei mir etwas über 7 Stunden.
Fazit: Ich kann den Duft ruhigen Gewissens weiterempfehlen, weil er sehr angenehm zu tragen ist, keine schwülstige oder künstliche Süsse hat, sondern sehr natürlich wirkt. Selbst in meiner grossen Sammlung wird er seinen Platz behaupten. Testet den mal wenn er noch irgendwo zu bekommen ist.
Mein Batch ist von 07/16
Anfangs bekomme ich hier viel Muskat. Das ganze ist schön würzig mit einer dezenten Säuerlichkeit hinterlegt durch die Zitrone. Etwas boozy ist der auch, obwohl keine alkoholischen Noten gelistet sind. Die Kopfnote macht dann nach ca. einer halben Stunde ihren verdienten Feierabend und der Duft wird rein süss harzig. Ich muss jetzt auch beim Intensivtest sagen, dass die Sillage deutlich schöner ist, als wenn man dicht an der Sprühstelle riecht. Die Sillage ist warm, weich, leicht ambriert. Direkt an der Sprühstelle hab ich einen herb, harzigen Eindruck. Ich bin der Meinung das im Herzen auch Amber und Benzoe ziemlich schnell ihren Beitrag leisten. Alles mischt sich zu einer süss-würzig-harzigen Melange. Einzelne Duftnoten sind für mich wirklich schwer zu definieren. Er geht dann nach und nach immer mehr ins süss ambrierte über, ohne klebrig oder aufdringlich zu werden. Am Ende kommt das Sandelholz gut raus. Er ist dann aber leider schon fast hautnah.
Erinnert mich insgesamt auch etwas an den
Ambre Noir . Natürlich wurde dieser sehr schöne Duft auch eingestellt. Der Flakon sieht schick aus, erinnert ein wenig an den
Hypnôse Homme Eau de Toilette mit seiner gewundenen Form. Der Sprüher ist leider nicht gut. Ist schwer zu dosieren und er sifft bei mir auch ein wenig. Hier merkt man dann doch den günstigen Preis. Die Kappe hält so lala. Wenn ich den Flakon an der Kappe halte und wackele fällt er runter. Anheben aus dem Regal an der Kappe macht er aber mit.Er hat schon eine gute Präsenz und hält sich die erste Zeit nicht zurück. Ich hatte den heute Früh aufgetragen und dann meinen lieben Hund eine Stunde durch die Gegend begleitet. Da kam er mir immer wieder kräftig in die Nase wenn ich stehen geblieben bin.
Gehalten hat er bei mir etwas über 7 Stunden.
Fazit: Ich kann den Duft ruhigen Gewissens weiterempfehlen, weil er sehr angenehm zu tragen ist, keine schwülstige oder künstliche Süsse hat, sondern sehr natürlich wirkt. Selbst in meiner grossen Sammlung wird er seinen Platz behaupten. Testet den mal wenn er noch irgendwo zu bekommen ist.
Mein Batch ist von 07/16
Baldessarini Stealth Ambre
Heute mal ein paar Worte zu einem wenig beachteten Duft.
Der fliegt schon ein wenig unterm Radar, deshalb auch der Titel oben.
Zu Recht oder zu Unrecht will ich jetzt mal für mich klären.
Anfangs bekomme ich hier eine schöne Apfel-Wiskey-Note, die mich gedanklich in eine spärlich beleuchtete, leicht zwielichtige Bar transportiert. So ein bisschen Leder kommt da auch ziemlich schnell hoch, was den Eindruck einer Bar verstärkt. Alles wird eingerahmt von einer angenehmen, nicht aufdringlichen, fruchtigen Süsse.
Das Leder wird im weiteren Verlauf zum Hauptdarsteller, begleitet von der fruchtigen Süsse. Die Süsse verringert sich dann etwas und der Ambre wird immer ledriger. Jetzt ist er mehr Business als verrauchte Bar. Veilchen kann ich hier ehrlich gesagt nicht raus riechen. Zum Ende hin klingt er dann süss holzig aus.
Nach einer Stunde schwächt sich die Sillage schon merklich ab und der Duft wird körpernah. Sehr schade und eigentlich etwas zu schnell. Das ist der größte Kritikpunkt in meinen Augen. Falls man den ganzen Tag was von ihm haben will, muss er in die Tasche und öfter nachgesprüht werden.
Gehalten hat er bei mir ein wenig über 6 Stunden.
Der Flakon ist nicht hässlich, aber auch nichts herausragendes. Die Kappe rastet fest ein und hält sicher. Der Sprüher jedoch ist ein Thema für sich. Entweder ist er bei mir leicht defekt, oder eine Fehlkonstruktion. Bei jedem Sprühstoss kommt eine andere Menge raus und man spritzt mehr als man sprüht.
Fazit: Der Ambre spielt sicher nicht in der obersten Liga. Aber er ist ein alltagstauglicher, unkomplizierter und angenehmer Begleiter und hat dadurch sicher seine Berechtigung. Er kostet auch einfach nur zwischen 20 und 30€, da sollte man in der Bewertung auch fair bleiben. So eine DNA habe ich in meiner Sammlung kein zweites Mal. Deswegen wird er sicher bleiben und wird hin und wieder gerne getragen, auch wenn ich ihn mitnehmen muss.
Der fliegt schon ein wenig unterm Radar, deshalb auch der Titel oben.
Zu Recht oder zu Unrecht will ich jetzt mal für mich klären.
Anfangs bekomme ich hier eine schöne Apfel-Wiskey-Note, die mich gedanklich in eine spärlich beleuchtete, leicht zwielichtige Bar transportiert. So ein bisschen Leder kommt da auch ziemlich schnell hoch, was den Eindruck einer Bar verstärkt. Alles wird eingerahmt von einer angenehmen, nicht aufdringlichen, fruchtigen Süsse.
Das Leder wird im weiteren Verlauf zum Hauptdarsteller, begleitet von der fruchtigen Süsse. Die Süsse verringert sich dann etwas und der Ambre wird immer ledriger. Jetzt ist er mehr Business als verrauchte Bar. Veilchen kann ich hier ehrlich gesagt nicht raus riechen. Zum Ende hin klingt er dann süss holzig aus.
Nach einer Stunde schwächt sich die Sillage schon merklich ab und der Duft wird körpernah. Sehr schade und eigentlich etwas zu schnell. Das ist der größte Kritikpunkt in meinen Augen. Falls man den ganzen Tag was von ihm haben will, muss er in die Tasche und öfter nachgesprüht werden.
Gehalten hat er bei mir ein wenig über 6 Stunden.
Der Flakon ist nicht hässlich, aber auch nichts herausragendes. Die Kappe rastet fest ein und hält sicher. Der Sprüher jedoch ist ein Thema für sich. Entweder ist er bei mir leicht defekt, oder eine Fehlkonstruktion. Bei jedem Sprühstoss kommt eine andere Menge raus und man spritzt mehr als man sprüht.
Fazit: Der Ambre spielt sicher nicht in der obersten Liga. Aber er ist ein alltagstauglicher, unkomplizierter und angenehmer Begleiter und hat dadurch sicher seine Berechtigung. Er kostet auch einfach nur zwischen 20 und 30€, da sollte man in der Bewertung auch fair bleiben. So eine DNA habe ich in meiner Sammlung kein zweites Mal. Deswegen wird er sicher bleiben und wird hin und wieder gerne getragen, auch wenn ich ihn mitnehmen muss.




