Smörrebröd Smörrebröd ram tam tam tam
Heute basteln wir die Assoziation von Meeeeeeer.
Wir nehmen eine große Hand voll runzliger Feigen und geben darüber Virginiazedeeeer.
Das passt nicht wirklich, sieht aber schön aus.
Nun greifen wir beherzt mit der rechten Hand in den rosa Pfeffer und mit der linken Hand zupfen wir das Veilchenblatt von der Griechischen Statue. Ah, nein… anderes Blatt. Aber egal, merkt man nicht sofort.
Einmal umrühren und betrachten. Oh schön, so schön bunt. Aber es fehlt noch ein wenig Grün und Gelb. Dafür nehmen wir ein paar Scheiben der Bergamotte und quetschen diese über das Gemisch.
Hmmm, da fehlt aber noch der gewisse Meeeeeres-Touch. Als nächstes nehmen wir Orcanox (keine Ahnung, was das ist), sieht aber schön aus.
Eine Prise Harz mit Weihrauch und ein Teebeutelchen Moschus. Wir rühren jetzt alles mehrmals um, so dass eine schöne Suppe entsteht und wedeln dann mit der Hand den Geruch unter die Nase. Ah ja, das kommt langsam ans Meeeeer ran. Ist ein wenig zu intensiv. Dafür kippen wir ganz mutig ein Kännchen Wasser mit darin aufgelöstem Meersalz in die Suppe.
Jetzt noch eine Prise Vanülle – ohne umrühren und Smörrebröd is alles fertig. Frisch, meerig, Urlaub und naja – kann in den Schrank. Am besten dunkel stellen und vergessen!
Lächeln im Gesicht
Was ist es, dass einem das kleine Glücksgefühl gibt, wenn die ersten Sonnenstrahlen sich durch dicke, graue Wolken zwängen, um in voller Pracht langsam den Frühling einläuten zu wollen.
Diese Lust auf frisches Grün, das Rascheln der letzten, vertrockneten Blätter, die der Wind noch schnell von den Bäumen holt.
Kleine Knospen von Krokuss und Schneeglöckchen. Die ersten Vögel, die noch etwas schlaftrunken, aufgeplustert auf den Ästen sitzen, um sich an den Sonnenstrahlen aufzuwärmen und immer fröhlicher ein wahres Pfeifkonzert loslassen.
Die Lust an der Sonne, der Glanz der Sterne an klarem Himmel in der Nacht, die Lust an der Natur, die klare Luft im Wald und die langen Schatten der Bäume, der perlende Tau auf den Gräsern, einfach die Natur, die wieder zum Vorschein kommt, zum Leben beginnt und Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Einfach so, weil ein tiefer Atemzug Dir genau mitteilt, dass es Frühling wird.
Dieses Klare, Frische gibt mir auch Sunday Brunch. Die Herbe von Earl-Grey Tee, der Spritzer Zitrone für den Kick und zum Ende hin kleine Bommel Jasmin-Blüten, die vor Deiner Nase schweben. Nie aufdringlich und nie zu animalisch, sondern dezent, grazil und so passend für diesen Brunch am Sonntag. Ein Duft, der Dich ein wenig in der Seite kitzelt und für einen Moment zufrieden sein lässt.
Handbewegung im Wind
Der Himmel hat eine Träne geweint,
Die hat sich ins Meer verlieren gemeint.
Die Muschel kam und schloss sie ein:
Du sollst nun meine Perle sein.
Du sollst nicht vor den Wogen zagen,
Ich will hindurch dich ruhig tragen.
O du mein Schmerz, du meine Lust,
Du Himmelsträn in meiner Brust!
Gib, Himmel, dass ich in reinem Gemüte
Den reinsten deiner Tropfen hüte.
(Friedrich Rückert)
*
Klingt zart - ist er auch.
Wer Rosmarin kennt weiß, wie intensiv er duften kann. Er verfeinert nicht nur deftige Braten, sondern gibt auch sein intensives Aroma gerne im Garten ab. Rosmarin im Wasser mit etwas Zitrone, Rosmarin in der Gemüsepfanne.... äh ja - sorry, es geht ja um ein Duftwasser.
Ja, also "Romarin" ist ein wirklich zartes Gemüt. Leicht tänzelnd, mit fliegendem Tütü in pastellfarbenem Grün mit einer dunkelgrünen Borte. Berührt Dich ganz zart und fluffig im vorbei tänzeln an der Hand. Ein Windhauch..., bei dem Du die Nase neugierig in die Luft streckst. Geriebene Zitronenschale, die auf frische Erde gefallen ist. Nichts schweres, nichts süsses. Nur reine, klare, frische Windluft. Romarin lässt sich super layern. Am besten gefällt es mir, wenn man einen Lederduft damit layert. Es gibt einen kleinen Frischekick. Leider auch sehr flüchtig.
Romarin könnte man auch gut als Raumduft verwenden. Da passt er eigentlich auch eher hin.
Wohlfühl-Allrounderin
Strahlend weiße Blüten
Betörender Duft
Erfrischender Geschmack
Gesund - Immunbooster
Glückshormonfördererin
Zaubert ein Lächeln ins Gesicht
Zaubert kurzzeitig Falten ins Gesicht *g*
glättet trotzdem die Haut
Peppt Getränke und Speisen auf
Man kann ätherisches Öl ziehen
Hält Ungeziefer fern
Eigentlich sagt das schon fast alles und doch ist es zu wenig. Die Zitrone ist eine kleine Überraschungsbombe.
Foxy Lady sollte eigentlich Lemon Lady oder Happy Lemon Girl heißen.
Der Duft von süß-säuerlicher Zitrone, erdigem Patchouli, animalischem Ylang Ylang lässt die Synapsen tanzen. Teils fruchtig zitrisch und dann wieder ein wenig Hippie-Style.
Ein sehr dichter Wohlfühlduft mit diesem kleinen Britzeln auf der Haut, das einem dieses Gefühl von Gelassenheit, Elan, etwas Spritzigkeit und Lust auf den Tag vermittelt.
Der Duft ist sehr ergiebig und hält eine halbe Ewigkeit. Sicher, nach 8h noch vorhanden, aber wesentlich leiser.
Ein kurzer Augenblick...
Hélianthe bedeutet Sonnenblume.
Sonnenblume *grübel* - die riecht doch eigentlich nah nix oder?
Riecht sie nach Sonne? Nein, ein wenig nussig, süßlich.
Gut, dann kümmere ich mich mal um die anderen Duftnoten.
Birne - WO bitte wurde die versteckt? Meine Synapsen riechen leider, leider nicht das kleinste Stückchen Birne.
Grüne Noten - oh ja, Hélianthe ist grün, aber mehr so ein stumpfes grün, so wie getrocknetes, warmes Gras.
Exotische Blüten - gut, da wiederum würde ich Ylang-Ylang mit einreihen.
Ylang-Ylang wird oft bei der Herstellung von Parfümen (zum Beispiel Chanel Nº 5), parfümierten Seifen und bei der Aromatherapie verwendet. In vielen Ländern gilt es als Heilöl. Hohe Konzentrationen oder langer Gebrauch können jedoch zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. ALLERDINGS!
Bei Hélianthe ist Ylang-Ylang ein Hauptkriterium und genauso "gefährlich" wie Hyazinthe in manch anderen Düften. Zuviel und es haut Dich um. Man bekommt leider das Gefühl, den Duft abwaschen zu wollen, aber gerade diese intensiv blumig-süßen Düfte haften wie Teer.
Es hilft leider auch nicht, dass sich Sandelholz dazu mischt. Im Gegenteil, es "erschwert" das Ganze leider nur noch.
An einem MANN kann ich mir diesen Duft absolut nicht vorstellen.
Es ist wirklich nur ein kurzer Augenblick (für mein Empfinden), in dem dieser Duft einen Aha-Toll-Effekt hervorruft. Ein wohliges, karibisches Bild taucht auf. Strand, Badelatschen, raschelnde Palmen und tolle dämmrige Abendstimmung.
Aber leider bleibt es bei diesem kurzen Augenblick. Ein extremer Blütenduft mit einer bombastischen Haltbarkeit. Nur leider mir zu viel Ylang-Ylang