Kann man tragen. Muss man aber nicht nachkaufen.
Eternity for Men ist einer dieser Düfte, bei denen ich mir mit einer Bewertung tatsächlich etwas schwertue.
Nicht, weil er besonders außergewöhnlich wäre. Eher im Gegenteil.
Ich habe ihn irgendwann einmal geschenkt bekommen und benutze ihn seitdem gelegentlich im Alltag. Mal zu Hause im Homeoffice, vielleicht auch mal an einem ganz normalen Bürotag oder zum Sport.
Er riecht frisch, leicht holzig und etwas würzig. Insgesamt durchaus angenehm und handwerklich für mein Empfinden ordentlich gemacht.
Aber mehr löst er bei mir leider nicht aus.
Ich finde ihn weder besonders raffiniert noch irgendwie aufregend. Keine Duftkomposition, bei der ich neugierig werde, genauer hinzuriechen. Und erst recht keine, die mich nachhaltig begeistert.
Für mich hat Eternity diesen typischen Charakter eines Herrenduftes aus den 90er-Jahren.
Das muss grundsätzlich nichts Schlechtes sein. Es gibt schließlich genügend Klassiker aus dieser Zeit, die ich bis heute richtig gerne mag.
Nur gehört Eternity für mich eben nicht dazu.
Wenn ich diesen Duft irgendwo an einem anderen Menschen wahrnehmen würde, würde ich ihn vermutlich einfach registrieren, ohne mir groß Gedanken darüber zu machen.
Er ist da, riecht ordentlich und stört nicht weiter.
Und manchmal ist das ja durchaus auch der Sinn eines Parfums.
Nicht jeder möchte mit seinem Duft auffallen, verführen oder einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Für einen gewöhnlichen Arbeitstag kann Eternity deshalb durchaus funktionieren. Wenn bei mir allerdings ein wichtiges Meeting oder ein besonderer Anlass ansteht, würde ich definitiv zu einem anderen Duft greifen.
Für einen schönen Abend, ein Date oder ähnliche Gelegenheiten kommt er für mich ohnehin nicht infrage.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Eternity vor allem bei Menschen punktet, die ihn schon seit den 90ern kennen und vielleicht persönliche Erinnerungen damit verbinden.
Oder bei jemandem, der ihn irgendwann zu seinem festen Alltags- oder Signature-Duft gemacht hat und damit bis heute zufrieden ist.
Warum auch nicht? Wenn man seinen Duft gefunden hat, muss man schließlich nicht ständig etwas Neues ausprobieren.
Wer allerdings gerade auf der Suche nach einer interessanten neuen Dufterfahrung ist oder seinen Parfum-Horizont etwas erweitern möchte, dem würde ich persönlich eher andere Kandidaten empfehlen.
Meinen Flakon werde ich jedenfalls ganz normal aufbrauchen.
So schlecht ist Eternity nun wirklich nicht, dass er unbenutzt in irgendeiner Ecke verschwinden müsste.
Aber selbst noch einmal Geld dafür ausgeben?
Nein, ganz sicher nicht.
Dafür gibt es einfach zu viele andere Düfte, die mir deutlich besser gefallen.
Ein solider, unauffälliger Klassiker mit durchaus vorhandener Daseinsberechtigung.
Nur eben keiner, der bei mir besondere Begeisterung auslöst.
Der Duft, über den man sich keine Gedanken machen muss.
CK Be ist für mich so etwas wie ein Mainstream-Klassiker. Einer dieser Düfte, die gefühlt schon ewig auf dem Markt sind und mit denen man eigentlich nicht viel falsch machen kann.
Er riecht angenehm frisch, leicht holzig und ein wenig würzig. Nichts besonders Aufregendes, aber eben auch nichts, was mich stören würde.
Ich finde ihn tatsächlich ziemlich unisex. Sowohl an Männern als auch an Frauen kann ich mir CK Be gut vorstellen.
Seine große Stärke ist für mich seine Unkompliziertheit.
Ob Büro, Einkaufen, Sport oder einfach ein ganz normaler Tag zu Hause im Homeoffice – CK Be passt eigentlich immer. Und zwar ohne dass ich vorher groß darüber nachdenken müsste.
Ich bekomme ihn übrigens immer mal wieder geschenkt und habe ihn deshalb auch regelmäßig in meiner Sammlung.
Manchmal benutze ich ihn tatsächlich fast so, wie andere ein Deo benutzen. Einfach aufsprühen, frisch riechen, fertig.
Das ist gar nicht abwertend gemeint. Es beschreibt nur ziemlich gut, welchen Stellenwert dieser Duft für mich hat.
Natürlich kann man CK Be auch abends tragen, zum Ausgehen oder auf einer Party. Warum auch nicht?
Aber wenn ich mit meinem Duft bewusst einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte, würde ich definitiv zu etwas anderem greifen.
Für mich ist CK Be weder besonders verführerisch noch ein Duft, bei dem ich erwarten würde, dass sich jemand später ausgerechnet wegen meines Parfums an mich erinnert.
Als Date-Duft kommt er für mich deshalb nicht wirklich infrage.
Was die Jahreszeiten betrifft, sehe ich ihn durch seine Frische und Leichtigkeit vor allem im Frühling und Sommer. Aber auch im Herbst oder Winter spricht für mich nichts dagegen.
Ein echter Ganzjahres-Daily eben.
Die Haltbarkeit ist allerdings nicht gerade seine Stärke. Der angenehme Frischeeffekt hält bei mir leider nicht besonders lange an.
Dafür ist CK Be aber auch kein Duft, der sich aufdrängt oder durch eine übertriebene Sillage auffällt.
Ich würde ihn als vernünftigen Durchschnittsduft bezeichnen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Wer sich intensiver mit Parfums beschäftigt und nach außergewöhnlichen Duftkompositionen, Raffinesse oder einer besonderen Ausstrahlung sucht, wird hier vermutlich nicht sein großes Highlight finden.
Wer dagegen einfach nur angenehm, frisch und gepflegt riechen möchte, ohne viel Aufhebens darum zu machen, ist mit CK Be durchaus (immer noch) gut bedient.
Ich verbinde ihn auch ein bisschen mit den späten 90ern und frühen 2000ern, als solche unkomplizierten, frischen Düfte gefühlt noch deutlich präsenter waren.
Aber auch heute kann man ihn meiner Meinung nach problemlos tragen.
CK Be ist für mich kein Duft, den ich besonders liebe oder unbedingt empfehlen müsste.
Aber einer, den ich immer mal wieder gerne benutze.
Und manchmal reicht genau das völlig aus.
Macht vieles richtig. Nur ganz nach vorne schafft er es nicht.
Spirit of the Brave Intense ist für mich ein durchaus angenehmer Duft, der insgesamt einen ziemlich ausgewogenen Eindruck hinterlässt.
Ich nehme eine schöne Würzigkeit wahr, dazu eine leichte Apfelnote, etwas Bergamotte und einen Hauch Vanille.
Das Ganze wirkt auf mich harmonisch und gut abgestimmt. Keine Duftkomponente drängt sich übermäßig in den Vordergrund, und genau das macht ihn recht unkompliziert tragbar.
Seine Stärken sehe ich vor allem im Herbst und Winter. Für richtig warme Sommertage wäre er dagegen nicht unbedingt meine erste Wahl.
Was die Einsatzmöglichkeiten betrifft, ist er durchaus vielseitig.
Im Büro kann ich ihn mir gerade in der kühleren Jahreszeit gut vorstellen. Er wirkt auf mich nicht so raumeinnehmend, dass man damit gleich die gesamte Belegschaft zwangsbeglücken würde.
Allerdings habe ich für den Büroalltag persönlich einige andere Düfte, zu denen ich lieber greife.
Auch abends macht Spirit of the Brave Intense meiner Meinung nach eine gute Figur.
Ein Restaurantbesuch, ein Abend in einer Bar oder durchaus auch ein Date – das kann ich mir alles gut vorstellen.
Wobei ich auch hier sagen muss: Wenn ich die freie Auswahl aus meiner Sammlung habe, würde ich für solche Anlässe wahrscheinlich andere Kandidaten bevorzugen.
Und damit ist eigentlich auch schon ganz gut beschrieben, wie ich zu diesem Duft stehe.
Ich finde ihn gut. Er ist angenehm, ausgewogen und vielseitig einsetzbar.
Aber ihm fehlt für meinen persönlichen Geschmack ein bisschen das gewisse Etwas, das ihn zu einem meiner Favoriten machen würde.
Kein Duft, den ich unbedingt hervorheben müsste. Aber eben auch keiner, an dem ich groß etwas auszusetzen habe.
Ein solider, würzig-fruchtiger Begleiter für die kühlere Jahreszeit, den man mit gutem Gewissen tragen kann.
Sommer zum Aufsprühen. Ganz ohne großes Theater.
Sun Men ist für mich einer dieser Klassiker, die einfach immer wieder funktionieren.
Ein angenehmer, frischer und unaufdringlicher Sommerduft, der genau das vermittelt, was ich mir von einem solchen Duft wünsche: Leichtigkeit, Unbeschwertheit und ein bisschen Urlaubsgefühl.
Er ist unkompliziert, eckt nicht an und passt eigentlich immer, wenn die Temperaturen steigen.
Für mich ist Sun Men deshalb ein richtig guter Daily für den Sommer.
Ob im Büro, tagsüber in der Freizeit oder beim Sport – ich finde, man kann ihn nahezu bedenkenlos tragen.
Er versucht gar nicht erst, besonders geheimnisvoll, extravagant oder wahnsinnig verführerisch zu sein. Und das muss er auch nicht.
Seine Stärke liegt für mich gerade darin, dass er so angenehm unkompliziert ist.
Als klassischen Date-Duft würde ich ihn allerdings nicht unbedingt bezeichnen. Dafür fehlt mir persönlich ein bisschen das Besondere.
Wobei ich ihn mir an einem lauen Sommerabend, beispielsweise bei einem gemütlichen Essen auf einer Restaurantterrasse, durchaus gut vorstellen kann.
Für einen Abend in einer schicken Bar oder ein Date, bei dem ich bewusst einen etwas verführerischeren Duft tragen möchte, würde ich dagegen eher zu anderen Kandidaten greifen.
Ein kleiner Schwachpunkt ist für mich die Performance.
Sowohl bei der Haltbarkeit als auch bei der Sillage habe ich den Eindruck, dass da durchaus noch etwas mehr drin sein könnte.
Andererseits reden wir hier auch nicht von einem besonders teuren Duft. Und gerade angesichts seines günstigen Preises finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich ordentlich.
Sun Men ist sicherlich kein Duft, der mich jedes Mal aufs Neue begeistert oder mit außergewöhnlicher Raffinesse überrascht.
Aber er macht das, was er soll, ziemlich gut.
Er riecht angenehm, vermittelt sommerliche Leichtigkeit und ist ein unkomplizierter Begleiter für warme Tage.
Manchmal braucht es eben gar nicht mehr.
Ein schöner Sommerklassiker, den ich nach wie vor gerne mag.
Synthetisch? Ja. Schlecht? Finde ich nicht.
Ich muss sagen, dass ich Kokain von Rammstein persönlich besser finde, als es seine durchschnittliche Bewertung hier auf Parfumo vermuten lässt.
Klar, der Duft hat etwas Synthetisches. Das kann und will ich gar nicht wegdiskutieren. Aber irgendwie mag ich ihn trotzdem.
Vor allem diese Verbindung mit der ledrigen Note gefällt mir. Der Duft hat für meine Nase etwas Eigenes, einen gewissen Wiedererkennungswert und hebt sich damit durchaus von vielen anderen Düften ab.
Ob er tatsächlich nach Kokain riecht, wie man gelegentlich liest?
Keine Ahnung. Ich weiß schlicht nicht, wie Kokain riecht, und kann diesen Vergleich deshalb auch nicht beurteilen.
Offiziell wird der Duft als Unisex eingeordnet. Ich persönlich empfinde ihn allerdings eher als maskulin.
An einer Frau kann ich ihn mir momentan nicht so richtig vorstellen, zumindest nicht in Verbindung mit der femininen, verführerischen Ausstrahlung, die ich bei einem Damenduft besonders mag.
Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Was das Tragen betrifft, ist Kokain bei mir ein typischer Lust-und-Laune-Duft.
Es gibt einfach Tage, da habe ich Bock drauf. Dann sprühe ich ihn auf und finde ihn richtig angenehm.
Ich sehe ihn dabei vor allem tagsüber, im Alltag oder vielleicht sogar beim Sport, wenn man ihn entsprechend dezent dosiert.
Als Abend- oder Ausgehduft wäre er dagegen nicht unbedingt meine Wahl.
Nicht, weil er dafür grundsätzlich ungeeignet sein muss. Aber gerade für ein Date wäre mir das persönlich eine etwas zu unsichere Nummer.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Kokain die Geschmäcker spaltet und eben nicht bei jeder Frau gut ankommt. Und für solche Gelegenheiten habe ich ohnehin einige andere Favoriten im Regal.
Trotzdem möchte ich den Duft keineswegs schlechtreden.
Er ist vielleicht nicht besonders raffiniert oder für jeden Geschmack gemacht. Aber er hat Charakter, ist eigenständig und macht mir gelegentlich einfach Spaß.
Ich würde ihn nicht jeden Tag tragen wollen.
Aber manchmal ist genau dieser etwas eigenwillige, synthetisch-ledrige Duft das, worauf ich gerade Lust habe.
Und deshalb bekommt Kokain von mir durchaus eine positive Bewertung.
Nicht jeder Duft muss schließlich perfekt sein, um mir zu gefallen.