Violett

Violett

Rezensionen
6 - 10 von 61
Violett vor 11 Monaten 16 25
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Harzallerliebste Rose
Was ist das denn hier bitte ? Angeblich hat doch der Prin diesen Duft gemacht, der Lomros ?! Der coole Raucher, der viechig Verschwitzte, ihr wisst schon...Aber wo sind die Tiere, wo ist der Qualm und wo, verdammt nochmal hat er nur den Kreuzkümmel gelassen ??
Ja, und dann macht der einen Rosenduft. Wieso ?Darf der das denn überhaupt ?
Vermutlich wurde er erpresst. Von einem verrückten Rosen-und Prin-Fan
festgehalten, in ein gut ausgestattetes Labor gesperrt und zur kreativen Arbeit gezwungen. Bis der Rosenduft fertig war.

....Was schaut ihr mich so an ?....;⁠)

Als bekennende Rosenfreundin und jemand, der sechs oder sieben Parfums von Lomros getestet hat, habe ich mich über die Entdeckung von "Vallée des Roses" gefreut und wusste gleich: Prin und Rosen- Das kann nur gut gehen.
Die Parfums dieses rührigen Parfumeurs, so anstrengend und nahezu untragbar sie teilweise auch sein mögen, sind doch eins nie : Langweilig.
Er hat mehrere Marken gegründet und am Laufen. Ich mag die Düfte seiner Marke"Prissana" am liebsten. Eigentlich mag ich nahezu nur die.
Mit der Marke "Prissana" will er, meine ich gelesen zu haben, den Stil westlich-klassischer Parfumeurskunst mit der Asiens, bzw. insbesondere Thailands verbinden.
Das Konzept funktioniert. Seine Düfte werden mir durch diese "Verwestlichung" zugänglich.
Wenn man einen Prissana Duft - in Maßen dosiert- trägt, riecht man attraktiv und angenehm, gleichermaßen exotisch, nach "fremd und spannend",nach Abenteuer.
Nun zum Duft: Der Lomros Prin ist ein hervorragender Parfumeur. Das beweist er hier einmal mehr.
Die Rose steht zu Beginn erkennbar im Zentrum des Duftes. Präsent, rosig schmeichelnd, dabei aber angenehm unprätentiös. Eine Süße ist sie nicht. Um die Rose herum verweben sich fruchtige Noten wie Dattel und Orange dezent mit verschiedstenen Harzen und Gewürzen zu einem aromatischen Geflecht, dass die Rose umspielt, ohne sie zuzudecken.
Durch die Harze wirkt der Blütenduft zunehmend ein wenig wächsern. Es zeigt sich im Laufe der Stunden mehr und mehr eine herbe, rassige Seite der Rose. Ganz zart kann ich auch immer wieder bittere Nuancen wahrnehmen. Sie stammen wohl vom Kopaivabalsam, dass fruchtige und blumige Noten wunderbar
bitter-balsamisch miteinander zu verbinden vermag. Auch die schöne Myrrhe mag neben warmer, harziger Würzigkeit ein Quäntchen "bitter" beisteuern.Der Gesamteindruck des Duftes ist trotz vieler Gewürze ruhig und elegant. Teils zart-warm floral, teils orangig, stets würzig, harzig, stimuliert der Duft, Nasenflügel umwehend, immer wieder neu die Sinne.
Die Prin-Rose ist ein eleganter,ja distiguierter Unisex-Duft. Meinem Empfinden nach tendiert er teilweise fast eher in die entspannt-maskuline Richtung.
Kein Räucher-Rüpel mit animalischem Odeur, der frisch-verschwitzt aus dem Heuschober schlendert...mal was anderes halt. ,;⁠)
Auch was die Sillage betrifft, hält dieser sich im Gegensatz zu anderen, extrem gut ausstrahlenden Prin-Düften, eher vornehm zurück. Er ist für andere schon wahrnehmbar, aber eher dezent und nur aus der Nähe. Die Haltbarkeit ist mit ca.5- 6 Stunden vollkommen ok.
Es steht noch der Test bei wärmeren Temperaturen aus. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich da noch schöner, eindrucksvoller entfaltet.
















25 Antworten
Violett vor 1 Jahr 20 33
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Traumbilder in Edelrauchgrün
Ich mag es ja nicht unbedingt gerne, der Auslöser für die Frage:" Was riecht hier eigentlich so merkwürdig?' zu sein.
Ich hab keine große Lust,mit meinem Geruch zu provozieren. Daher sind die abgefahrenen, exotischen Sachen nur bedingt interessant für mich. Das Prin Lomros' Düfte eher fordernd bis schwierig sein können, war mir durchs Vorbei- und Querlesen schon klar. Daher die Marke bisher eher uninteressant für mich.
Doch jetzt hat er mich schlussendlich doch erwischt . Bin jetzt latent infiziert, mit dem Prin-Virus.
Und das unter anderem durch diesen Grünling von einem Duft, der nicht nur meine Nase sondern auch den Kopf beschäftigt.
Diese exotisch grün-rauchig-ambrige Melange bringt mich dazu, mich an besondere, unvergessliche Tage in Chiang Mai zu erinnern. Eine Vielzahl von Tempeln gibt es dort, einer kunstvoller und schöner gestaltet als der andere. Bilder wie aus einem Märchen, einem Traum.
Der verrückteste Tempel aber war mir der liebste. Dort fand neben Buddha unter vielen anderen auch eine große Statue von Donald Duck Platz. Ein buntes humorvolles Sammelsurium und Patchwork aus Farben, Bildern, Austellungsstücken unterschiedlichster Kulturen gab es hier zu sehen.Alle willkommen. Für alle einen Platz.
In der Stadt findet man Gärten, in denen Pflanzen, die wir uns hier als kleine Bäumchen ins Zimmer stellen, zu riesigen Bäumen mit fleischigen Blättern heranwachsen. Die Luft heiß und rauchig. Die Speisen exotisch gewürzt und absurd scharf. Die Menschen schön, feingliedring, zierlich, ruhig und höflich. Europäer ( wie ich) wirken daneben fast schon wie tumbe Trampeltiere.
Aus diesem Land stammt Lomros Und ich kann es ein Stück weit in seiner Kreation riechen und bin ein Stück weit verzaubert.
*
Wie der knallbunte Tempel, in dem unterschiedlichste Figuren ihren Platz finden, so gibt auch der Duft exotischen, als auch heimelig-altbekannten Assoziationen Raum.
Er beginnt mit einer Rauchnote, die ich als edel empfinde. Hier wird kein Schinken geräuchert, sondern trockene, grüne Kräuter. Der Duft erinnert mich an den Geruch der Eukalyptusblätter, die Freunde und ich während einem Portugaltrip dort jeden Abend in's Lagereuer warfen. Gleichzeitig gibt es ein wenig Garküchenodeur, eine etwas penetrante, säuerliche Duftnote, die mich an Korianderkraut erinnert, das ich in Gerichten nur in homöopathischen Dosen als angenehm empfinde. Auch ein Räuchermännchen schmuggelt sich aus Bayern oder wo auch immer diese Heinis herkommen*, hier in den Dufteindruck und pafft genüßlich süßliche Rauchwolken. Verursacht von einer ,selbstverständlich grünen Râucherkerze.( Fröhliche Weihnachten!) Zunehmend wird der Duft dann eben auch süßlicher, ambrierter. Stets bleibt er rauchig. Dazu bildet er ein olfaktorisches Kaleidoskop aus Grüntönen ab. Blütendüfte schlängeln
sich leise lieblich nuancierend durch's Parfüm. Gewürze im Hintergrund verschmelzen zu einer aromatischen Einheit.Die Störnote (Garküche&Koriander) zieht sich bald zurück. Was ich rieche ist angenehm und etwas fordernd zugleich.
Der Duft hält Stunde um Stunde um Stunde um Stunde..wird süßer ,cremiger.
Alles in allem rieche ich hier einen mit Experimentierfreude, Routiniertheit und einem feinen Händchen kreierten Duft, eines hervorragenden Parfumeurs.
Und da es ihn im Souk quasi im "Sonderangebot" gab, gehört er jetzt auch mir.
*
Und die liebe Familie ? Schwankt zwischen Verzückung und Irritation. (" Mama rück mal ein Stück weg. Dein Geruch von dem "Räucherstäbchenparfum", zusammen mit deinem Hustenbonbon wirkt gerade sehr irritierend. So kann ich echt keine Hausaufgaben machen....")
Fazit : Nicht nur schön, sondern auch nützlich, wenn man gerade mal nicht zwingend bei den Hausaufgaben helfen will.
Merkwürdig riechen hat also durchaus auch Vorteile ! Danke Herr Lomros.
ขอบคุณคุณลอมรอส
*Sie kommen selbstverständlich auf dem Erzgebirge !
33 Antworten
Violett vor 1 Jahr 18 32
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Die große,weite Welt
Von weit überm Ozean komm' ich her, besonders schön war's da leider nicht sehr...
Kann schon sein, das John Biebel, der dieses edle Tröpflein kreiert hat, an einem wundervollen, inspirierenden, schönen Ort in Amerika lebt, ja.
Als ich Smolderose bestellt hatte, wurde ich laufend informiert, wo das Päckchen sich gerade auf seiner Reise zu mir befand. Ich googelte die jeweiligen Orte und muss sagen, dass sich mein Bild von Amerika ein wenig , sagen wir,erweitert hat.Im Gegensatz zu spannenden Orten wie NewYork, Alaska, Californien, San Francisco, die der gemeine Deutsche aus diversen Filmen kennt, sah ich hier Tag für Tag derart trostlose Ortschaften, dass mich direkt Erleichterung überkam, in der schwäbische Provinz zu leben...( Naja, vorübergehend zumindest...)
So nach 10 Tagen kam das Päckchen mit wertvollem Inhalt dann schon an, garniert mit einem netten, handbeschriebenen Brieflein von J.B. Normalerweise lässt mich sowas kalt. Hier hab ich mich drüber gefreut.
**
Und ist eine Rose nun eine Rose, eine Rose...auch in Amerika? Jein. John Biebel , der Künstler, gibt der Blume einen Rahmen,der sie auch für Rosen-Mimosen angenehm oder zumindest riechbar machen sollte.
Der Duft beginnt mit einem Eindruck von samtweichem Wildleder, glatt, edel, zu keiner Zeit penetrant. Und während wir in den geschmackvollen Leder-Designersesseln versinken, kredenzt uns der Herr des Hauses auch schon die nächste Überraschung. Ist das etwa Champagner ? Geruchlich deutet die herbe , leicht alkoholische, etwas fruchtige Note durchaus daraufhin. Langsam regt sich dann doch "Rosiges' im Duft. Ich meine, auf dem Tisch steht ein kleines Rosensträußchen, dazu duftet der süßliche Balsamico, der daneben steht.
Es gibt gleich ein Gericht mit Muscheln, das kann ich sogar aus der Entfernung riechen !
Ja, ja, während manch einer die Melancholie einer Künstlerseele im Duft entdeckt, entdeckt das Veilchen bodenständige Annehmlichkeiten wie bequeme Ledersessel, Champagner, Spaghetti Vongole, Balsamico und Rosenblätter.
Ich bin froh, in diesem Duft zu Gast zu sein, denn er ist wahnsinnig elegant, von jeglichem süßen Kitsch meilenweit entfernt, absolut einzigartig und....naja... irgendwie lecker...
Das Menü dauert auch immerhin vorneweg 6 Stunden.
Und ich bemerke: Ich liebe das feine Parfum.
Dennoch ist Smolderose irgendwie kein Duft für mich.
Zu verhalten und tendenziell auch zu maskulin, nicht zuletzt auch zu Appetit anregend und daher außerhalb der Muschelsaison dann doch schwierig für mich.
Wer jedoch gerne bei einem geselligen Beisammensein mit Speis' und Trank ein wenig künstlerische Schwermut zelebrieren möchte und dabei sowohl edelste Eleganz als auch bodenständige Freundlichkeit ausstrahlen will, dem sei Smolderose an's Herz gelegt.
Holt dieses Unikum ruhig raus aus der amerikanischen Provinz und zeigt ihm die große,weite Welt.







32 Antworten
Violett vor 1 Jahr 18 29
8
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Nasenschmaus
Ich bin Frau und das bin ich seit jeher sehr gern. Nie hab' ich damit gehadert, eine zu sein. Mit den damit einhergehenden Rollenbildern,Klischees und Ungerechtigkeiten hingegen schon, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Jedenfalls darf es gerne mal blumig, lieb, romantisch, pudrig, seifig, cremig, auch schminkig bei mir duften. Die ganze Badezimmerpalette an Düften plus Blumengarten und Gewächshaus an Weihnachtsgewürzen- her damit !
Und doch : Da steckt auch ein nerdiges Kerlchen in mir, der auf sein Recht auf olfaktorische Würdigung pocht. Der jeden Morgen sein Tabac-Deo haben will, jawoll.
Da ist es ganz wunderbar, wenn einem plötzlich so ein wundervoller Unisex-Duft in's Haus trudelt. Das erste mal Riechen war ein Aha-Erlebnis. Ein frischer, androgyner Duft, den ich sofort rundherum genossen habe.
*
In meiner Nase dominiert direkt das Veilchen. Aber was für eins! Ein cooles, Sonnenbrille tragendes, gehüllt in kühles Dunkelblau. Nix mit Puder oder Pastillen hier. Arm in Arm mit Kumpel Wachholder kommt das Blümchen dahergeweht .Diese Verbindung duftet wunderbar würzig-blumig .Neben dem Veilchen nach des Wachholders stacheligen Ästen, Beeren und allem drum und dran. Bevor das Ganze aber allmählich in einen Traumduft für unrasierte Rauhbeine abdriften kann, meldet sich eine leise, versöhnliche Lieblichkeit zu Wort, sicherlich der YlangYlang geschuldet. Deren sonnige Cremigkeit unterstreicht hier jedoch nur ganz leise die kühl-würzige Schönheit der Veilchen-Wachholder-Melange, entlockt ihr sozusagen ein kleines, reserviertes Lächeln, und bleibt ansonsten absolut im Hintergrund. Genau wie das Zimt, das fast unmerklich,als leiser Hauch ein ganz klein wenig würzig-holzig-prickelnde Wärme beisteuert. Leicht rauchige Nuancen kann ich wahrnehmen, Patchouli rieche ich gar nicht raus. Leder ?
Nein, kein Leder.
Und war "russisch Leder" als Duft nicht sowieso seit jeher lediglich dafür gemacht Lederhandschuhe zu beduften ?
Nun, in Ermangelung von Lederhandschuhen bedufte ich mich auch gerne selbst mit diesem wunderbaren Cologne, diesem krautig- würzigen Veilchen-Nasenschmaus.
Einen Wermutstropfen gibt es. Sillage und Haltbarkeit könnten ein wenig besser, bzw. intensiver sein. Dennoch ist der Duft schön gemacht und riecht hochwertig.
Der Preis war als ich ihn kaufte sehr sehr günstig. Leider ist das nun nicht mehr der Fall. Er hat seit kurzem einen neuen Flacon und kostet nun um einiges mehr.
*
Hoffnungsvoll schiebe ich nun das hübsche Fläschchen ein wenig mehr in die Mitte vom Badezimmerregal. Nur falls mein Mann sich mal für all die Liter geklauten Deo's revanchieren will, die ich ihm im Lauf der Zeit abgeluchst habe
( Sein Terre d'Hermès Eau de Toilette hab' ich vermutlich allein verbraucht...
Cuir de Russie (2016) steht allen.
Frauen, Männern und selbstverständlich auch nerdigen Kerlchen.

29 Antworten
Violett vor 1 Jahr 32 30
6
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Verbunden mit Wandervögeln
Ich schwöre ,das war ihr Duft.
Strenger geflochtener Dutt.
Das braune Pelzkäppchen musste stets schräg auf dem Kopf ihrer Hoheit sitzen, wenn sie mit ihrem Rolli ausgefahren wurde. Der Duft hing in ihrem Mantel, den weißen Blusen, den Stoffhosen. Ja, sogar In ihrem atemberaubenden Schmuck.Das Collier aus hellsilbernen, filigranen Blüten. Zum Niederknien schön. Und dann erst das besonders extravagante mit den vielen großen, geschwärzten Spinnen, die zwischen Gold schimmernden Bernsteinen krabbelten. Sowas zu tragen, dazu gehört Mut.
Das hat sie früher getragen.
Ihr langes, weißgraues Haar,so wunderschön, wenn es ihr einmal offen in hundert kleinen Wellen üppig über den Rücken hing.
"Du bist genau so hübsch wie deine Großmutter", sagten sie zu mir. Ja, das war natürlich genau das, was ein junges Mädchen hören wollte. So schön zu sein, wie eine 80 Jährige. Vielleicht gefiel den doofen Onkels und Tanten auch einfach, wie mir bei diesem Kompliment die Kinnlade runterklappte. Ich fühlte mich dann stets unsäglich alt - mindestens so alt wie sie.
Die Melancholie, die hatten wir damals dann immerhin gemeinsam.
Sie war in den 1920ern bei den Wandervögeln, einer naturverbundenen Jugendbewegung ,die aus den Zwängen des bürgerlichen Lebens ausbrechen wollte, getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Natürlichkeit. So eine Art früher Hippie warst du also, Großmutter?
Sie liebte es, den Kindern aus der Nachbarschaft auf der Straße vor dem Haus Märchen zu erzählen.
Sie war grausam. Nichts und niemand konnte ihren Erwartungen je gerecht werden.
Zwei Ehemänner, zwei Kriege, 6 Kinder... So viel hat sie erlebt. So wenig war von ihr übrig, als sie bei uns lebte. Ihr Desinteresse uns Kindern gegenüber,grenzenlos. Niemand baute die Brücke. Wir lernten uns nicht mehr kennen.
Sie bleibt mir unbekannt, ein Geheimnis.
Mitsouko ist ein melancholischer Duft. Den Trost liefert er aber gleich mit. Die gute Freundin, Mutter, Großmutter, die dich in den Arm nimmt, das Leben kennt. Mit all seinen Höhen und Tiefen.
Naturverbunden riecht Mitsouko.Vor allem würzig und moosig, zart und weich. Apart.
Die dezente Pfirsichnote verleiht ihm eine leichte Süße und Freundlichkeit. Blüten ordnen sich leise-bunt und cremig dem Duftgeschehen unter.
Grüne, verschwommene Gärten am Waldrand, in der Abenddämmerung, doziert meine Nase.
Erinnerungen an Vergangenes..
Aber auch Eleganz, Weltgewandtheit, sogar eine gewisse Feierlichkeit wohnt dem Duft inne.
Mitsouko, wo warst du nicht schon überall dabei. Bei zahllosen Theatervorstellungen, in Kreissählen, auf Beerdigungen, bei geselligen Runden, ernsten Gesprächen, einsamen Spaziergängen...Ja, sogar beim Filmdreh mit Charlie Chaplin...
Wenn es hart auf hart kommt, wenn es ernst wird, oder wenn ich mich einfach nur mit der Vergangenheit und der Natur verbunden fühlen will,
auch mit der Generation unserer Großmütter, die so anders gelebt haben, als wir, so viel Spannendes,Erstaunliches erzählen konnten, oder hätten können und am Ende Menschen und Frauen waren, wie wir...
Wenn ich mich also verbunden fühlen will, dann muss es Mitsouko sein.
Mit Mitsouko bin ich erwachsen, Kind der Natur und trotzdem zuhause im städtischen Leben, beschützt von guten Geistern der Vergangenheit.
Mitsouko, das "Kind des Lichtes" ist Duftkunst,
Duftmagie, wie man sie nicht oft findet.






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