
Taurus
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Taurus
Top Rezension
20
Ohne Lakritz ist das Leben ein Witz
Einer der faszinierendsten Stände auf der GAoP 2016 in Düsseldorf war jener des italienischen Labels Angela Ciampagna aus Atri. Das lag unter anderem auch an den extravaganten Flakons deren Verschlusskappen große Metallornamente zieren, welche an die gotische Kathedrale Santa Maria Assunta in Atri erinnern sollen.
Doch mein Augenmerk richtete sich eher auf den Flakon von Liquo, dessen dunkelgrüner Inhalt einen starken außergewöhnlichen Duft versprach.
Und in der Tat haben wir es hier mit einem hochinteressanten Lakritzknaller zu tun, der gleich zu Beginn überrascht. Was hier einem in den ersten Sekunden entgegenströmt, ist an knarziger Krautigkeit kaum zu überbieten. Man fühlt sich zum Teil an Liebstöckel mit viel Holzigkeit und Bitterkeit erinnert. Dass sich da einige verwirrt abwenden ist beinahe schon logisch. Doch wenn man Liquo ein wenig ruhen lässt, zeigt er sich von einer sanfteren Seite und offenbart leckere Lakritznuancen sowie die galante Würze von Anis.
Im späteren Verlauf wird die Lakritznote noch weicher und wenn mich nicht alles täuscht von einem zarten Hauch Zitrone begleitet. Dadurch wirkt Liquo noch etwas leichtfüßiger, als man vom Anfang her überhaupt gedacht hätte. Erinnerungen an Luna Rossa Extreme von Prada sowie Au Masculin von Lolita Lempicka werden wach.
Zum Ausklang macht die Tonkabohne den Lakritz sogar so anschmiegsam weich, dass man beinahe von Cremigkeit sprechen könnte. So könnte ich Liquo am liebsten stundenlang tragen.
Ich bin recht begeistert, obwohl ich gar nicht mal so ein großer Süßholzsaft-Fanatiker bin. Doch wer weder mit Lakritz noch mit Anis etwas anfangen kann, für den wäre ein Test von Liquo absolut überflüssig.
Doch mein Augenmerk richtete sich eher auf den Flakon von Liquo, dessen dunkelgrüner Inhalt einen starken außergewöhnlichen Duft versprach.
Und in der Tat haben wir es hier mit einem hochinteressanten Lakritzknaller zu tun, der gleich zu Beginn überrascht. Was hier einem in den ersten Sekunden entgegenströmt, ist an knarziger Krautigkeit kaum zu überbieten. Man fühlt sich zum Teil an Liebstöckel mit viel Holzigkeit und Bitterkeit erinnert. Dass sich da einige verwirrt abwenden ist beinahe schon logisch. Doch wenn man Liquo ein wenig ruhen lässt, zeigt er sich von einer sanfteren Seite und offenbart leckere Lakritznuancen sowie die galante Würze von Anis.
Im späteren Verlauf wird die Lakritznote noch weicher und wenn mich nicht alles täuscht von einem zarten Hauch Zitrone begleitet. Dadurch wirkt Liquo noch etwas leichtfüßiger, als man vom Anfang her überhaupt gedacht hätte. Erinnerungen an Luna Rossa Extreme von Prada sowie Au Masculin von Lolita Lempicka werden wach.
Zum Ausklang macht die Tonkabohne den Lakritz sogar so anschmiegsam weich, dass man beinahe von Cremigkeit sprechen könnte. So könnte ich Liquo am liebsten stundenlang tragen.
Ich bin recht begeistert, obwohl ich gar nicht mal so ein großer Süßholzsaft-Fanatiker bin. Doch wer weder mit Lakritz noch mit Anis etwas anfangen kann, für den wäre ein Test von Liquo absolut überflüssig.
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