Lann-Aël Lostmarc'h 2007
24
Top Rezension
Emotionaler Ausnahmezustand in der Himmelsbäckerei
Lann-Aël, was für ein wohlklingender Name, seine schöne Bedeutung und der unglaublich anfixende Kommentar von Peanut; all das reizte mich tierisch diesen Duft endlich mal unter die Nase zu bekommen. Vor ein paar Tagen war es nun so weit und ich frage mich wie ich es überhaupt geschafft habe, die Abfüllung so lange unberührt stehen zu lassen. Hier ein herzliches Dankeschön an die liebe Spenderin. Leider weis ich nicht mehr, wer ihn mir zugeschickt hat, ich bitte um Verzeihung.
Montagmorgen, einer der schlimmsten überhaupt. Das Ausmaß der Katastrophe ist uns noch nicht bekannt, wir wissen nur, dass es sich um einen Montag handelt.
Was will ich heute tragen? Sanft und warm muss es sein, gerne auch beschützend und beruhigend. Da fällt mein Blick auf Lann-Aël und ich erinne mich sofort an die geniale Überschrift von Peanuts Kommentar (die unterstreiche ich übrigens drei mal, male tausend Herzchen und Sterne drumherum, ein Lachsmiley und 1+ gibt's natürlich mit dazu).
Nun zeig mal, was in dir steckt. Mit großer Vorfreude trage ich ein paar Tropfen auf und bin eigentlich sofort geplättet und schwelge in Glückseligkeit. Zudem auch ziemlich irritiert. Wie schafft man es nur so einen immens warmen, knusprigen, lieblichen, superharmonischen Duft einzufangen? Klingt ziemlich blöd, aber vielleicht versteht ihr was ich meine. Dass etwas flüssiges so unglaublich fein-krümmelig und ofenwarm duften kann.
Ich bin erst mal sprachlos und inhalieren den Duft als gäbe es kein Morgen.
Sehr nussig, teigig, wam, dezent fruchtig. Eine warme Apfelsüße wie man sie von frisch gebackenen Apfelkuchen kennt, dazu ein Hauch Zimt, einfach herrlich. Das streichelt die Seele und spendet Trost. Schenkt ein verzücktes Lächeln, motiviert ungemein.
Ich bin ja so eine verkappte Hobbybäckerin. Meiner Familie habe ich schon alles mögliche kredenzt, deswegen gehört für mich der Duft von frisch gebackenem zum familiären Zusammensein mit dazu und ist mit vielen schönen Erinnerungen eng verknüpft. Hat etwas sehr gemütliches und heimeliges, ich mag das.
Am besten lässt sich der Duft mit warmen Plätzchen vergleichen die erst seit kurzem zum Auskühlen auf ihr jähes Ende warten. Kennt ihr diese Husarenhütchen, auch freundliche Blicke genannt? Genauso riecht der Duft für mich. Ein wunderbar luftig-knusprig-lockerer Teig. Innen noch schön warm und etwas buttrig, außen schön crispy. Natürlich mit gemahlenen Nüssen gebacken.
Die Äpfel die hier zu finden sind sollen wohl bretonischer Herkunft sein, ist mir eigentlich egal woher, so wie die duften stammen sie wahrscheinlich wirklich aus einem Land in welchem Engel leben. Null Säure, nichts mit knackiger Frische, einfach nur warm, süß und etwas sämig, goldenes Fruchtfleisch, unglaublich weich und geschmeidig. Dazu eine unschuldige, sahnige, fluffig leichte Vanille. Niemals fett sondern sehr zart und einhüllend. Einfach rührend und freundlich.
Ein warmes, fruchtiges, sahniges Vanilledessert für die Seele, inklusive Butter-Nuss-Streusel, was will ich mehr.
Und da meldet sich das große Manko. Die Haltbarkeit, welche leider sehr zu wünschen übrig lässt. Vor allem wenn der Duft zum Niederknien und Augen verdrehen ist. Höchstens fünf Stunden hat die Engelsheide geöffnet. Bekanntlich muss man aufhören wenn es am schönsten ist. Welche ein Jammer. Wie schade, dass du gehst aber es sieht fantastisch aus, immerhin.
Die Entwicklung zeigt sich recht rasant. Am schönsten der Anfang mit seinen nussigen und cremigen Röstnoten, dicht gefolgt von warmen Apfelkompott, mit feinstem Zimt und flauschiger Vanille zum eher lauwarmen aber nicht weniger geschmeidigen Vanille-Grieß-Dessert.
Die anfangs durchschnittliche Sillage baut rasch ab und bleibt ziemlich skinnig. Dadurch aber auch ein sehr privater und intimer Duft, gefällt mir.
Ich lege meine Düfte am liebsten direkt nach dem Duschen auf, während ich dann beim Haare föhnen ankomme fröne ich dem Genuß der durch die Wärme schön aufgebauschten Düfte. Bei Lann-Aël ein ziemliches geseufze und gegeifere. Auch schön, da putzt sich das Bad ganz automatisch mit.
Definitiv ein schöner, pudriger, außergewöhnlicher und zarter Duft. Und der gehört den großen Mädchen. An einem Mann wahrscheinlich sehr deplatziert, da der Duft meines Erachtens etwas sehr verletzliches, niedliches und mädchenhaftes ausstrahlt. Trotzdem hat er genug Wärme zu bieten um Kraft und gute Laune zu schenken. Ein sanfter Tritt in den Allerwertesten, wenn alles mal blöd und ungemütlich ist. Am besten passt er wohl in den Frühling oder in den Herbst. Für winterliche Temperaturen müsste man ihn mit etwas kraftvollem unter die Arme greifen, für den Hochsommer eventuell zu foody.
Im Büro gab es einiges an Lob, scheint mehr Sillage zu haben als gedacht. Im Haar hält er sich am besten und weht mir immer wieder um die Nase.
Eine himmlische, kulinarische Reise über watteweiche Schäfchenwolken, vorbei an lachenden Engelsgesichtern, begleitet von wärmenden Sonnenschein und dabei immer einen guten Freund an der Hand.
Perfekt für Harmoniesuchtis wie mich. Wenn nur nicht dieser kurze Atem wäre. Eine Abfüllung des Libellentanzes habe ich schon geordert. Vielleicht dauert der himmlische Dauerhigh-Trip dort länger.
Montagmorgen, einer der schlimmsten überhaupt. Das Ausmaß der Katastrophe ist uns noch nicht bekannt, wir wissen nur, dass es sich um einen Montag handelt.
Was will ich heute tragen? Sanft und warm muss es sein, gerne auch beschützend und beruhigend. Da fällt mein Blick auf Lann-Aël und ich erinne mich sofort an die geniale Überschrift von Peanuts Kommentar (die unterstreiche ich übrigens drei mal, male tausend Herzchen und Sterne drumherum, ein Lachsmiley und 1+ gibt's natürlich mit dazu).
Nun zeig mal, was in dir steckt. Mit großer Vorfreude trage ich ein paar Tropfen auf und bin eigentlich sofort geplättet und schwelge in Glückseligkeit. Zudem auch ziemlich irritiert. Wie schafft man es nur so einen immens warmen, knusprigen, lieblichen, superharmonischen Duft einzufangen? Klingt ziemlich blöd, aber vielleicht versteht ihr was ich meine. Dass etwas flüssiges so unglaublich fein-krümmelig und ofenwarm duften kann.
Ich bin erst mal sprachlos und inhalieren den Duft als gäbe es kein Morgen.
Sehr nussig, teigig, wam, dezent fruchtig. Eine warme Apfelsüße wie man sie von frisch gebackenen Apfelkuchen kennt, dazu ein Hauch Zimt, einfach herrlich. Das streichelt die Seele und spendet Trost. Schenkt ein verzücktes Lächeln, motiviert ungemein.
Ich bin ja so eine verkappte Hobbybäckerin. Meiner Familie habe ich schon alles mögliche kredenzt, deswegen gehört für mich der Duft von frisch gebackenem zum familiären Zusammensein mit dazu und ist mit vielen schönen Erinnerungen eng verknüpft. Hat etwas sehr gemütliches und heimeliges, ich mag das.
Am besten lässt sich der Duft mit warmen Plätzchen vergleichen die erst seit kurzem zum Auskühlen auf ihr jähes Ende warten. Kennt ihr diese Husarenhütchen, auch freundliche Blicke genannt? Genauso riecht der Duft für mich. Ein wunderbar luftig-knusprig-lockerer Teig. Innen noch schön warm und etwas buttrig, außen schön crispy. Natürlich mit gemahlenen Nüssen gebacken.
Die Äpfel die hier zu finden sind sollen wohl bretonischer Herkunft sein, ist mir eigentlich egal woher, so wie die duften stammen sie wahrscheinlich wirklich aus einem Land in welchem Engel leben. Null Säure, nichts mit knackiger Frische, einfach nur warm, süß und etwas sämig, goldenes Fruchtfleisch, unglaublich weich und geschmeidig. Dazu eine unschuldige, sahnige, fluffig leichte Vanille. Niemals fett sondern sehr zart und einhüllend. Einfach rührend und freundlich.
Ein warmes, fruchtiges, sahniges Vanilledessert für die Seele, inklusive Butter-Nuss-Streusel, was will ich mehr.
Und da meldet sich das große Manko. Die Haltbarkeit, welche leider sehr zu wünschen übrig lässt. Vor allem wenn der Duft zum Niederknien und Augen verdrehen ist. Höchstens fünf Stunden hat die Engelsheide geöffnet. Bekanntlich muss man aufhören wenn es am schönsten ist. Welche ein Jammer. Wie schade, dass du gehst aber es sieht fantastisch aus, immerhin.
Die Entwicklung zeigt sich recht rasant. Am schönsten der Anfang mit seinen nussigen und cremigen Röstnoten, dicht gefolgt von warmen Apfelkompott, mit feinstem Zimt und flauschiger Vanille zum eher lauwarmen aber nicht weniger geschmeidigen Vanille-Grieß-Dessert.
Die anfangs durchschnittliche Sillage baut rasch ab und bleibt ziemlich skinnig. Dadurch aber auch ein sehr privater und intimer Duft, gefällt mir.
Ich lege meine Düfte am liebsten direkt nach dem Duschen auf, während ich dann beim Haare föhnen ankomme fröne ich dem Genuß der durch die Wärme schön aufgebauschten Düfte. Bei Lann-Aël ein ziemliches geseufze und gegeifere. Auch schön, da putzt sich das Bad ganz automatisch mit.
Definitiv ein schöner, pudriger, außergewöhnlicher und zarter Duft. Und der gehört den großen Mädchen. An einem Mann wahrscheinlich sehr deplatziert, da der Duft meines Erachtens etwas sehr verletzliches, niedliches und mädchenhaftes ausstrahlt. Trotzdem hat er genug Wärme zu bieten um Kraft und gute Laune zu schenken. Ein sanfter Tritt in den Allerwertesten, wenn alles mal blöd und ungemütlich ist. Am besten passt er wohl in den Frühling oder in den Herbst. Für winterliche Temperaturen müsste man ihn mit etwas kraftvollem unter die Arme greifen, für den Hochsommer eventuell zu foody.
Im Büro gab es einiges an Lob, scheint mehr Sillage zu haben als gedacht. Im Haar hält er sich am besten und weht mir immer wieder um die Nase.
Eine himmlische, kulinarische Reise über watteweiche Schäfchenwolken, vorbei an lachenden Engelsgesichtern, begleitet von wärmenden Sonnenschein und dabei immer einen guten Freund an der Hand.
Perfekt für Harmoniesuchtis wie mich. Wenn nur nicht dieser kurze Atem wäre. Eine Abfüllung des Libellentanzes habe ich schon geordert. Vielleicht dauert der himmlische Dauerhigh-Trip dort länger.
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