Warszawa 2016

Warszawa von Puredistance
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7.8 / 10 54 Bewertungen
Warszawa ist ein beliebtes Parfum von Puredistance für Damen und Herren und erschien im Jahr 2016. Der Duft ist blumig-würzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Warschau”.
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Duftrichtung

Blumig
Würzig
Grün
Holzig
Cremig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
GalbanumGalbanum VeilchenblattVeilchenblatt GrapefruitGrapefruit
Herznote Herznote
Jasmin AbsolueJasmin Absolue Ginster AbsolueGinster Absolue IrisbutterIrisbutter
Basisnote Basisnote
StyraxStyrax PatchouliPatchouli VetiverVetiver

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
7.854 Bewertungen
Haltbarkeit
8.548 Bewertungen
Sillage
7.749 Bewertungen
Flakon
7.843 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.011 Bewertungen
Eingetragen von Kirthi, letzte Aktualisierung am 19.09.2023.
Wissenswertes
Der Duft ist zunächst exklusiv in Warschau bei Perfumeria Quality Missala erhältlich.

Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
Nowo

11 Rezensionen
Nowo
Nowo
4  
Wow, Dufttiger in eine Flasche
Warszawa, von eine ganz liebe Parfumista bekam ich einen Tester, dieser Duft bringt sofort Assoziationen von Glamour, Glitzer, elegante Kleider, Oper. Sehr feminin obwohl auch für Herren geeignet. Einen wunderschönen Duft, warm, reich, aber nicht so dass es einen umhaut.
Eher für die kältere Jahreszeit. Kann nicht aufhören an meinem Arm zu schnuppern. Etwas für Liebhaber von klassischen Parfums.
0 Antworten
Duftsucht

137 Rezensionen
Duftsucht
Duftsucht
Top Rezension 7  
Karamellisierte Curry-Zwiebeln…

Direkt nach dem Aufsprühen rieche ich bei „Warszawa“ eindeutig Essbares – aber nicht etwa Süßes, sondern Herzhaftes. Nun bin ich ein Mensch, der gerne kocht und meine Assoziation war sofort das Rezept meiner Süßkartoffelsuppe: Da werden zu Beginn Zwiebelchen in Butter angedünstet – mit einer ordentlichen Portion Curry dazu. Es ist mir ein völliges Rätsel, was in dem Parfüm für mich so riechen könnte: Es ist würzig, aber nicht richtig scharf – und tatsächlich buttrig. Unter dieser Würze liegt dann deutlich Blumiges - aber mit einer stechend-süßen, irgendwie überreifen Komponente. Ein Blumenstrauß mit heftig duftenden Blumen, die aber die beste Zeit schon hinter sich haben – und bei dem man bei jedem Betreten des Zimmers überlegt, ob man ihn nicht schon entsorgen sollte.
Für mich übertönt aber diese eigenartige Würze, die mich so stört, jede weitere Entwicklung des Duftes. Im Laufe der Zeit wird sie zwar schwächer, bleibt aber vernehmbar und löst in mir beinahe Widerwillen aus. Es ist tatsächlich eine Duftkomponente, der ich bisher noch nie begegnet bin –und das macht ja auch wieder neugierig. Irgendwie habe ich den Ginster in Verdacht – und werde mich daher umgehend auf die Suche nach Vergleichsmustern in anderen Düften machen. Schließlich will ein so ungewöhnliches neues Phänomen ordentlich erforscht werden!
9 Antworten
8
Sillage
10
Haltbarkeit
9
Duft
Candila

27 Rezensionen
Candila
Candila
Top Rezension 11  
Warschauer Süßwasserzuchtperle
Die tragende Säule in „Warszawa“ bildet für mich eine opulente, satt gelbe Blütencreme, die mir den Eindruck vermittelt, als würde ich meine Nase in einen wohlduftenden Blumenstrauß aus sonnengewärmten gelben Blüten drücken, mit einer aromatischen Süße und leichten Pudrigkeit, die dem Duft eine Anmutung von Blüten plus samtigen Blütenpollen verleiht.
Schmelzende, süße Irisbutter, Ginster und viel warmer, sonnensatter Jasmin erzeugen einen Cremetraum der Extraklasse.
Die Textur der opulenten Gelbblütigkeit erinnert mich an ähnlich süß-schmelzige Cremedüfte, wie „Ylang Ylang Nosy Be“ von Perris Monte Carlo, oder auch Isabey „Gardenia“ (der für mich mehr nach Jasmin als Gardenie riecht). Allerdings fühlt sich der Duft nicht exotisch oder tropisch an; ich merke nichts von Sonnenmilch oder Kokos und ähnlichem. Ich denke, es liegt am Ginster, der mich in heimische Gärten zurück transportiert. Dieser duftet nicht nur sonnengelb und süß, als ob ein Touch Honig aus ihm leuchtete, er bringt auch etwas rassige, leicht herbe und grün-pflanzliche Untertöne in die Komposition.

Über diesen Gelbblütentraum wurde ein hauchzartes, hellgrünes Seidentuch gelegt. Galbanharz webt smaragdgrün schimmernde Duftfäden durch den Duft und sorgt damit für einen Hauch von Frische und einen „sauberen“ Parfümcharakter inmitten all der süßen Cremigkeit.
Begleitet wird es von sanft würzigem Patchouli und balsamisch weichem, ebenfalls leicht würzigem und für meine Nase minimal rauchigem Styrax-Harz, was den Duft samtiger bzw. pudriger macht und ihn leicht aufwirbelt. „Warszawa“ empfinde ich daher trotz seiner unbestritten dichten Süße und cremigen „Schwere“ als nicht bedrängend. Der Duft pappt nicht wie Beton auf der Haut, sondern „atmet“ mit leicht pudriger, warmer Würzigkeit.
Veilchenblatt, Grapefruit und Vetiver merke ich nicht extra, bin mir aber sicher, dass auch sie ihren Teil zur dezent grünlichen Frische beitragen, die den mollig warmgelben Cremeduft aus dem Hintergrund stetig begleitet, ihn „durchlüftet“ und wohl davon abhält, zu allzu süßer oder gar schwülstiger Buttercreme zu werden.

So empfinde ich „Warszawa“ als Mittelding zwischen einem galbanlastigen Chypre und einem cremig-gelbblütigen Jasminduft (an mir dominiert die Jasminwärme, vor allem in den letzten Stunden).
Dominant ist für meine Nase durchgehend das satte Cremegelb, durch die mild-grünen Duftfäden schimmert der Duft aber wie eine Perle mit hellgrünem Lüster oder, andere Metapher: eine smaragdgrün schillernde Murmel, die in dichte, sattgelbe Creme gefallen ist und sich in ihr nun langsam auflöst, mit ihr verschmilzt. Der Duft zeigt mir diesen Marmoreffekt.

Ich hätte „Warszawa“ 10 Punkte gegeben. Einen Punkt Abzug gibt’s für einige (über)grüne Akzente, die ab und zu auftauchen und auf mich ein bisschen „stinkig“ wirken, nicht wirklich indolisch, aber intensiv „pflanzlich“, ein kurzes Intermezzo von dickem, fleischigem und leicht wächsernem Dunkelgrün. In der Duftprojektion ist davon nichts zu merken, aber je näher an der Haut ich schnuppere, desto deutlicher nehme ich diese für mich leicht stechenden und an der Grenze zu indolisch wirkenden Begleitnoten wahr. Sie blitzen immer wieder mal kurz auf, um sich dann aber auch rasch wieder zurück zu ziehen, mäandern durch die Herznoten, lösen sich erst nach ein paar Stunden völlig in der warmen Jasmincreme auf.

Ein klassischer Weißblüherduft, modern interpretiert und aufgepimpt durch die mild grünen und behaglich würzigen Akzente.
1 Antwort

Statements

11 kurze Meinungen zum Parfum
YataganYatagan vor 6 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Grandhotel in der Nähe des Schlossplatzes von Warschau: ein elegantes Paar betritt die Lobby. Wer von beiden trägt diesen androgynen Duft?
9 Antworten
VerbenaVerbena vor 6 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Elegant seifenblumig schwebend. Edel. Formvollendet. Nostalgisch. Aus der Zeit gefallen wie mit Initialen bestickte Spitzentaschentücher.
3 Antworten
ErgoproxyErgoproxy vor 6 Jahren
6
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Sehr klassisches Blumenparfum mit einer gemäßigten Jasmin als Hauptnote. Der Rest dient als Rahmen und Stütze. Der Duft klingt cremig aus.
2 Antworten
SusanSusan vor 4 Jahren
KRAWUMM !!! Was für ein Paukenschlag!! „Jasmin“ is „in the House“!! Blumig, balsamisch würzig....ich assoziiere dunkelgrünen schweren Samt
4 Antworten
SeeroseSeerose vor 6 Jahren
6
Sillage
9
Haltbarkeit
7.5
Duft
Edelste weiße Blüten, transparent-filigran-Galbanum neutralisiert+zähmt. Fein-pudrig-herb-säuerlich-fruchtig. Patchouli stört mich-schade
1 Antwort
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