I von Puredistance
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7.6 / 10 93 Bewertungen
I ist ein beliebtes Parfum von Puredistance für Damen und erschien im Jahr 2007. Der Duft ist blumig-süß. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Blumig
Süß
Frisch
Fruchtig
Pudrig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
NeroliNeroli Schwarze JohannisbeereSchwarze Johannisbeere TangerinenblüteTangerinenblüte
Herznote Herznote
MagnolieMagnolie JasminJasmin MimoseMimose Rose Wardia®
Basisnote Basisnote
weißer Moschusweißer Moschus VetiverVetiver AmberAmber

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
7.693 Bewertungen
Haltbarkeit
8.071 Bewertungen
Sillage
6.570 Bewertungen
Flakon
7.063 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
5.810 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 19.09.2023.

Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
9
Flakon
6
Sillage
9
Haltbarkeit
7.5
Duft
Meggi

1019 Rezensionen
Meggi
Meggi
Top Rezension 23  
O mio babbino caro
Mädels wissen, wie sie ihren Papa um den Finger wickeln, mit dieser Fähigkeit werden sie praktisch geboren. Ob die Väter dann stets so weit gehen wie Gianni Schicchi in Puccinis gleichnamiger Oper (er erschleicht unter hohem Risiko eine reiche Erbschaft), sei dahingestellt. Mir geht es einzig um die Arie „O mio babbino caro“, zu Deutsch: „O mein liebes Papilein“, mit der seine Tochter Lauretta ihn anplinkert. Sie will nämlich heiraten - das Problem ist nur, dass der Papa dazu vermögend werden muss, und das gefälligst zügig.

So sehr ich die samtene, trotzdem leidenschaftliche Italianità Mirella Frenis (youtube.com/watch?v=piF82zTQpCg – sonst immer erste Wahl) schätze, der glockenklare Sopran der zu früh verstorbenen Lucia Popp spiegelt ein mädchenhaftes Augenklimpern doch noch etwas besser (youtube.com/watch?v=XTvoCqk0nbk). Welcher Papa könnte da hart bleiben?

‚Puredistance I‘ nun ist ein „Lucia-Popp-singt-‚O-mio-babbino-caro‘-Parfüm“. Hier allerdings ist es das Augenklimpern der Verwöhnten, die ihrem alten Herrn irgendwas vermeintlich Unverzichtbares abquatschen will. Sicherlich ein hochgezüchtetes It-Luxusprodukt, zum Beispiel…vielleicht…‚Puredistance I‘?

Eine Spur der Schale und des Grüns Schwarzer Johannisbeere werden unterlegt vom Teehaft-Bitteren der Magnolie. Eine duftige Neroli-Note liegt lediglich wie ein Schleier darüber. Überhaupt hatte ich mit mehr Weißblüher-Beteiligung gerechnet und viel von deren Möglichkeiten ist abgeschnitten. Der Duft enthält bloß eine Idee oder Skizze von Weißblüher und um Him-mels will-len nichts Stinkiges.

Für wahrscheinlich halte ich eine Mitwirkung eines laboriellen Aufhellers, der einen metallisch-quellwässrigen Dreh liefert. Derlei ist indes nicht trennscharf von der Magnolie abzugrenzen; es kann also gut sein, dass die Chemie sogar stärker involviert ist als zunächst zu bemerken. Es ließe sich nach meinem Dafürhalten ebenfalls mutmaßen, dass in Wahrheit die angebliche Magnolie per besagter Chemie plus Johannisbeer-Blattgrün plus weißer Moschus erzeugt wurde. Gleichwohl zeigt mein Rätselraten, dass die Sache grundsätzlich geglückt ist.

Völlig eindeutig ist hingegen eine ostentative Hautcreme-Attitüde im gesamten Auftritt. Die bereits erwähnte Ansage Moschus spricht da nicht allein formal Bände und die Mimose arbeitet daran fleißig mit. Weiter gesteigert wird die Creme-Anmutung, als der metallisch-synthetische Part um die Mittagszeit noch einen drauflegt.

Am frühen Nachmittag wittere ich direkt auf der Haut eine Art „Scheuermilch-Note“, die meines Erachtens auf Vetiver-Grün zurückgeht. Mit ein bisschen mehr Abstand verschwindet das freilich in der Creme, die zudem allmählich einen süßen Einschlag bekommt. Ab und zu umweht ein delikates Vetiver-Grün unvermutet die Nase. Wer dem nachspüren will, stößt wieder auf die Creme. Neckisch! Und von vordergründig unschuldiger, aber insgeheim leicht durchtriebener Weiblichkeit - *plinker-plinker* eben. Nach ganz hinten raus regiert weißer Moschus mit einem floralen Tupfer, er zeigt die übliche, geradezu penetrante Haltbarkeit.

Hm. Mir fehlt es an einer Vorstellung, was diesen Duft klar von diversen anderen Haut-/Creme-Schmeichlern abhebt. Abgesehen natürlich vom exorbitanten Preis. Ich zumindest hätte von einem derart kostspieligen Parfüm mehr erwartet.

Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen: ‚Puredistance I‘ setzt sein Vorhaben bestens um. Insbesondere der jeweils herbe Beitrag von Sagen-wir-Magnolien-Bitterkeit von oben und Ich-bin-ab-1cm-keine-Scheuermilch-mehr-Vetiver von unten ist schon klasse gelungen und sehr edel.

Ein boshaftes Fazit: Das im Stil eher Gewöhnliche wird perfekt dargeboten, bis hin zur äußeren Form und zum aufgerufenen Preis. Ein Bravo-Bravissimo für die Inszenierung!

Ich bedanke mich bei MisterE für die Probe.
13 Antworten
5
Flakon
7.5
Sillage
10
Haltbarkeit
9.5
Duft
Kirthi

31 Rezensionen
Kirthi
Kirthi
Top Rezension 19  
Sonnenduft
Neroli, Neroli, Neroli.
Dies ist mein Neroli-Duft!
Lange gesucht.
Vieles getestet.
Auch dieses Parfum habe ich oft und kritisch getestet.
Und stelle fest, dass es mich inspiriert..
Oder einfach glücklich macht.
Es ist mein Sonnenduft.
Ziehe ich den Vergleich zu Neroli von Roja Dove, welcher auch definitiv ein Sonnenduft ist, passt dieser hier mehr zu mir, da Neroli von RD eine herbe holzige Note hat, die ich auch sehr mag und welche den Duft unisex macht und frisch, Puredistance One hingegen ist ausgesprochen feminin und geht mehr ins angenehm Süße. Das mag ich sehr.
Während RD´s Neroli sehr natürlich und angenehm rein ist, wirkt Puredistance One am Anfang ein wenig streng und künstlich. Dies lies mich anfangs zögern, ihn zu bevorzugen.
Eigentlich sollte mein Sonnenduft Apom Femme von MFK sein. Der entwickelte in der Basis bei mir leider eine altbackene Note, die mir die Liebe zu ihm verdarb.
Louanges Profanes No19 von PG ist ein Traumduft, aber für mich definitiv Sonnencreme pur und dementsprechend kein Immergeher.
Man sollte P1 wirklich sehr sparsam dosieren, da er sonst Kopfschmerz-Potential hat.
Die Orange bringt sich von Anfang an mit ins Spiel ein, aber die schwarze Johannisbeere und diverse andere Blüten sind hier eine ganze Weile im Vordergrund.
Der Tanz zwischen der dunklen Beere und einer zitrischen Spritzigkeit sind aufregend.
Das Zusammenspiel der Früchte und Blüten, hier vermischen sich recht schnell die Kopfnoten mit den Herznoten, macht den Duft spannend, interessant und sehr eigen.
Ich blieb irgendwie dran, obwohl es zwischendurch Stimmen in mir gab, die sagten: Nee, das ist nicht deins..
Erst nach und nach, wellenweise wird Neroli zur Hauptfigur des Duftes.
Nach einer guten Stunde ist nur noch ein Hauch Zitrus übrig.
Dieser bleibt bis zum Ende.
Der Duft entwickelt sich herrlich cremig orangig.
Genau mein Ding. Weich, sanft, frisch, fruchtig und sooo schön cremig!
Dabei nicht zu süß und nicht zu schwer.
Vetiver und Moschus sorgen gekonnt dafür.
Und so bleibt er stundenlang... bei mir über 12 Stunden, mit einer akzeptablen Duftaura, nicht aufdringlich, nicht zu körpernah.
Ein Parfum für die Frau!
Weiblich raffiniert.
Ein Parfum, das ich zu jeder Jahreszeit tragen würde, allerdings wie oben beschrieben sparsam dosiert, gerade bei heißen Temperaturen!, es ist reines Parfum (32%).
Der Duft, genau diese Mischung, macht mich glücklich, weil Orangen mich ans Meer bringen.
Weil ich viele Länder bereist habe, wo die Orangen an den Bäumen hängen und die Blüten die Strassen mit diesem herrlichen Duft tränken.
Weil dort die Sonne scheint.
Und mich mit Freude und Lebenslust erfüllt.
Deswegen liebe ich diesen Duft.
8 Antworten
5
Duft
Holunder

41 Rezensionen
Holunder
Holunder
10  
Uninspiriert
Leichte, frische, fruchtig-blumige Wässerchen finden sich in jeder Drogerie und Parfümerie ganz vorne, es gibt sie schon für weniger als 5 Euro und fast jeder hat wenigstens einmal im Leben eines davon im Schrank gehabt. Wenn man sich dann weiter in die Welt der Parfums vertieft und bis zu den "exklusiven" und kostspieligeren Vertretern des Genres vorstößt, hat man zumeist Erwartungen: Raffinesse, Hochwertigkeit, Eleganz, Originalität.

Im Fall von "Puredistance I" leider zu unrecht. Dieses Parfum ist frisch, leicht und einfallslos. Gegen diese Duftrichtung ist nichts zu sagen, und wie ihre weite Verbreitung zeigt, findet sie auch viele Liebhaber; für mich ist allerdings unerklärlich, wie Puredistance diesen Preis rechtfertigen soll. Leider kann ich den von Kankuro angesprochenen Unterschied zwischen diesem und einem Duftwässerchen aus dem Hause Adidas nämlich nicht nachvollziehen.

Schade, ich hätte diesen Duft gern gemocht. So bleibt statt einem "Nischenschätzchen, komm' an mein Herz!" nur das dumpfe Gefühl, veräppelt zu werden.
6 Antworten

Statements

14 kurze Meinungen zum Parfum
YataganYatagan vor 5 Jahren
7
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Puredistance-Düfte zeigen wie man Mainstream-Produkte perfektionieren könnte: animalischer Moschus, florale und fruchtige Akzente: teuer!
4 Antworten
NurmalsoNurmalso vor 6 Jahren
6
Sillage
6
Haltbarkeit
3.5
Duft
Was riecht ihr hier alle? Bin für Niche wohl zu simpel strukturiert. Riecht nach Viss Kraft&Glanz und einem Hauch kaltem Blut.
3 Antworten
Parfumista16Parfumista16 vor 8 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
Pures, olfaktorisches Erlebnis ! Cremiger geht's def. nicht mehr :) Der schönste Neroliduft & die cremigsten Luxuslotionnoten ever !
0 Antworten
SumiSumi vor 8 Jahren
7.5
Flakon
7.5
Sillage
10
Haltbarkeit
9
Duft
Ganzjahresneroli! Schwankt zwischen hochwertigem Mainstream und puristischer Nische. Einer dieser Düfte die man lieben lernt.
0 Antworten
Sweetsmell75Sweetsmell75 vor 7 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
6.5
Duft
Uih ... ist der anstrengend!
Zwischen Neroli & blumigen Noten wirds
cremig aber auch bitter ...
Scheuermilch trifft auf Luxuscreme!
8 Antworten
Weitere Statements

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