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7.4 / 10 47 Bewertungen
Ein Parfum von What We Do Is Secret für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2019. Der Duft ist holzig-frisch. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Holzig
Frisch
Aquatisch
Würzig
Synthetisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
MeersalzMeersalz WacholderWacholder MastixharzMastixharz schwarzer Pfefferschwarzer Pfeffer
Herznote Herznote
Solar-NoteSolar-Note IriswurzelIriswurzel WeihrauchWeihrauch Muskatellersalbei AbsolueMuskatellersalbei Absolue
Basisnote Basisnote
AmbroxAmbrox AmbraAmbra HölzerHölzer Irisch MoosIrisch Moos MoschusMoschus VetiverVetiver

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.447 Bewertungen
Haltbarkeit
7.240 Bewertungen
Sillage
6.340 Bewertungen
Flakon
7.143 Bewertungen
Eingetragen von Franfan20 · letzte Aktualisierung am 16.09.2023.
Quellenbasiert & geprüft

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist
Series 3: Incense - Kyoto von Comme des Garçons
Series 3: Incense - Kyoto

Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
7Duft 7Haltbarkeit 5Sillage
DonJuanDeCat

2050 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Hilfreiche Rezension 6  
Gut riechen beim Wellenreiten
Hallo ihr Schnüffler und willkommen zu einem neuen Duftkommentar. Ich schreibe heute über „A Lab on Fire“, eine Marke mit einem wirklich interessanten Namen. Ich kenne noch nicht sehr viele Düfte von denen, aber ich fand den Duft „What We Do In Paris Is Secret“ ziemlich toll.

Heute stelle ich euch „Hossegor“ vor. Ein Name, der wirklich seltsam klingt, oder? Hossegor, oder besser gesagt Soorts-Hossegor ist eine kleine Ortschaft in Frankreich, der vor allem bei Wellenreitern für seinen Strand bekannt und beliebt ist. Der Duft ist also einem sommerlichen Urlaubsort gewidmet, womit man auch maritime Noten erwarten kann.

Und alle, die den Winter hassen, können sich in ihre Kuscheldecke einkuscheln und an sommerliche Orte denken, um sich zu wärmen (sofern Kuscheldecke vorhanden sein sollte,… was vor allem die Damen hier aber sicher haben… die echten Kerle unter euch haben sowas sicher nicht und kuscheln lieber mit ihren Werkzeugkisten rum und werden dabei wahnsinnig, wenn sie die verschiedenen Schraubenschlüssel nicht wieder auf Anhieb in ihre vorgesehenen Plätze platzieren können oder schlimmer noch, sie merken, dass da ein oder zwei Schlüssel fehlen, ganz zu Schweigen davon, wenn man sich beim Platzieren der Werkzeuge einen Finger zwischen Werkzeug und Koffer klemmt, weil die Klemmeinrichtungen manchmal so fest und eng sind, dass man heftig drücken muss, damit ein Werkzeug auch wieder reingeht, argh! :D)

Wie dem auch sei, ich komme jetzt zum Duft, mal sehen, ob er auch wirklich sommerlich duftet.

Der Duft:
Der Duft beginnt krautig, würzig und salzig. Das Salz scheint von allen drei Duftrichtungen zu Beginn am stärksten auszustrahlen und erinnert damit an maritime Düfte. Später sind die Salze noch vorhanden, werden aber etwas schwächer. Jetzt rieche ich auch Kräuter wie Salbei sowie auch schwarzen Pfeffer heraus.
Allgemein ist der Duft also schon einmal sommerlich ausgefallen. Er ist frisch, wenn auch nicht wirklich zitrisch, doch vor allem der salzige Teil erinnert an die salzige Luft an der Küste, was wiederum an einen Urlaub oder zumindest an den Sommer erinnert.
In der Duftpyramide sind eine Menge Duftnoten aufgelistet, ich rieche aber die wenigsten heraus. Das kann auch daran liegen, dass die Sillage nicht die Stärkste ist und viele Duftnoten einfach nicht genug ausstrahlen, um sie wirklich gut riechen zu können.
So rieche ich auch später vor allem allgemeine Kräuter, maritime Noten und damit auch das Salz, dazu etwas Pfeffer und etwas Amber als leicht süßliche Duftnote. Und so riecht es auch in der Basis, so dass der Duft zwar leicht würzig ist, aber allgemein dennoch recht frisch wirkt und damit gut für den Sommer zu gebrauchen ist.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist trotz würziger Duftnoten wie Pfeffer nicht besonders stark ausgefallen. Sommerliche Düfte sind allerdings allgemein eher schwächlicher, von daher geht dies hier in Ordnung, da man ohnehin nichts starkes erwartet hat. Die Haltbarkeit ist aber mit sechs bis sieben Stunden recht gut.

Der Flakon:
Der Flakon ist ein weißer, scheinbar nicht durchsichtiger Behälter. Der Deckel ist schwarz und zylindrisch und darauf ist eine Flamme mit einem Laborglas zu sehen, also das Logo der Marke. Ich finde den Flakon nett, er ist mal etwas anderes, doch er erinnert mich auch ein wenig an einen Pfefferspray irgendwie...

Fazit:
So, der Duft hier hat mich jetzt nicht völlig überzeugt. Er ist an sich ganz okay, aber ich hatte oft das Gefühl, dass so keine der Duftnoten so richtig in Fahrt kam. Natürlich kann das auch Vorteile haben, wenn zum Beispiel dadurch vor allem salzige Noten nicht zu stark und damit stechend werden (was oftmals der Nachteil einiger maritimer Düfte ist, also wenn vor allem salzige Noten so stark werden, dass sie schon sehr unangenehm in der Nase zu stechen beginnen). So bleibt der Duft immerhin locker und bleibt für warme Tage gut benutzbar, hat aber eben keine nennenswerten Stärken, finde ich jedenfalls.

Er ist ein netter, maritimer Duft, kann man sich also mal anschauen, wobei er für die „Leistung“ eher etwas zu teuer geraten ist, wie ich finde, doch das ist ja bei jedem Nischenduft so, denn auch unter denen gibt es zahlreiche Sommerdüfte, die extrem kurzlebig sind, was aber auch auf Mainstream bzw. Designerdüfte zutrifft. Fom Fords Mandarino di Amalfi beispielsweise ist ein absolut umwerfender Sommerduft, hält aber bei mir gerade mal 30 Minuten maximal!

Egal, es bleibt jedem selbst überlassen, ob er für einen kurzlebigen Duft viel Geld ausgeben möchte, ich denke, dass machen die meisten eh ab und zu. Manchmal macht es halt „klick“ und man ist sich sicher, dass man einen bestimmten Duft auf jeden Fall haben möchte, vor allem wenn man ein Freak wie ihr alle seid :D

Tja, das war‘s dann auch schon. Ich wünsche euch allen einen netten Abend und bis zum nächsten Mal :)
2 Antworten
7Duft 8Haltbarkeit 6Sillage
Parma

280 Rezensionen
Parma
Parma
Top Rezension 29  
Drowning - Eine Idee von Natur
Dieser Duft ist ein Raumöffner. Einer, der mir Weite gibt. Er lässt mich durchatmen und zu mir kommen. Ich fühle mich umhüllt von Natur, aber doch mehr.

Eigentlich ist es zu schade, diesen Duft genauer zu analysieren, da ich oft die Erfahrung mache, dass man ihm dadurch etwas den Reiz und die Phantasie nimmt. Zur besseren Vorstellung will ich es aber dennoch versuchen.

Ihn machen vor allem drei Charakteristika aus: eine dominierende Basis aus anziehendem Moschus und einer fantastisch balsamischen Ambranote, eine Meersalznote und eine wunderschöne, natürliche, holzigwürzige Ätherik, wie sie Pinienwälder im Hochsommer verströmen. Die fluffige Sanftheit und balsamisch-seidige Reinheit der Moschus-Ambra-Kombination federt diese Ätherik ab, bettet sie richtiggehend ein und trägt sie federleicht und schwebend. Der Effekt macht das oben beschriebene Gefühl der Weite und gleichzeitigen Geborgenheit und Ruhe aus. Durchzogen ist das Ganze von einer zurückhaltenden Salznote, wodurch der Duft eine starke Naturnähe und Unmittelbarkeit erhält. Synthetisches Ambrox ist zu vernehmen, aber gut abgestimmt und gibt noch einmal etwas anregende Würze dazu. Die Wirkung auf mich ist sehr intensiv und eindrücklich.

Mit diesem Duft könnte ich am Ende meiner Duftreise sein, da meine heimlichen Lieblinge die aquatischen Düfte sind. Bisher habe ich in den Jahren meiner Reise aber nur ganz wenige gefunden, mit denen ich auskomme und bisher keinen, der eine längere Zeit bei mir geblieben ist. Dieser hier könnte das schaffen. Das liegt vielleicht daran, dass es kein reiner Aquat ist, sondern Charakteristika davon in sich trägt (Meersalz, Ätherik). Einordnen würde ich ihn in die aquatisch-balsamisch-holzige Richtung. Eine seltene Kombination, die aber funktioniert. Der Duft ist eher trocken, auch wenn er eine dezent feuchte Nuance enthält, und bis auf eine minimale Moschussüße gänzlich unsüß.

Um den Duft mit einem Bild zu beschreiben würde ich folgendes wählen: Der Duft riecht erst wie die frische, feuchte Luft am Morgen kurz bevor man das Meer erreicht, schon getränkt von Salz und dem würzig-ätherischen Duft des Pinienwaldes. Kurz darauf wie saubere, anregende Sonnencremehaut und später wie der anziehende, warme, intime Hautduft nach einem langen Strandtag mit der Mischung aus Sonne, Salz, Creme und etwas erdverbundenem, zutiefst befriedend würzig-Holzigem. Zudem schwebt durch die strahlend-balsamische Ambranote dieses Gefühl der Unendlichkeit der Natur mit. Dadurch wird der Duft aus einer profanen Holzaquatik herausgehoben und ist somit kein reines Abbild der Natur mehr, sondern weist darüber hinaus, auf etwas Größeres. Eine Idee in Richtung Vollkommenheit.

Die beschriebenen, von mir am deutlichsten wahrgenommenen Komponenten, ergänzen sich so passend und sind in einem so schönen Verhältnis aufeinander abgestimmt, dass ich mir keine Veränderung wünsche. Es ist nichts zu wenig und vor allem nichts zuviel vorhanden. Der Duft begleitet mich fast den ganzen Tag und lässt dabei in seiner Intensität nur langsam nach. Obwohl er sicherlich überwiegend aus synthetischen Bestandteilen besteht, spüre ich keine unangenehme, störende Künstlichkeit, sondern sie passt irgendwie zu diesem teilabstrakten Bild eines Natur- und Hautgefühls. Er ist ausdauernd, dass aber auf eine angenehm zurückhaltende Weise.

Mich begeistert dieser Duft und lässt mich staunen. Ich habe ganz selten Düfte, die bei mir einen Wow-Effekt auslösen und diesen dann halten können. Dieser hier ist einer der ganz wenigen. I could drown in him.
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Ergänzung am 01.09.2019

Nach einem Sommer des Tragens muss ich leider meine anfängliche Begeisterung einschränken. Der Start ist immer noch fantastisch und das beste aquatische Opening, was mir bisher begegnet ist. Allerdings halte ich die relativ zügig einsetzende, cremige Ambra-Moschus-Ambrox-Kombi nur noch schwer aus. Sie ist mir zuviel und zu einnehmend und verdrängt die feineren salzigen, ätherischen und holzigen Töne zu stark. Ich empfinde ihn mittlerweile als penetrant sauber-ambrox-cremig. Daher reduziere ich meine ursprüngliche Bewertung von 10.0 recht radikal auf 7.0.
Aktualisiert am 01.09.2019 - 05:38 Uhr
19 Antworten
10Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Cambrium

10 Rezensionen
Cambrium
Cambrium
Top Rezension 13  
eine Symphonie aus Sonne und Flora
Sie hat es mal wieder geschafft die Natur in ein Fläschchen zu pressen. Ich kann hier wieder ganz klar erkennen wie die Sonne die Würze aus der Natur treibt und mit einem Windhauch sichtbar macht. Dieser Duft hat eine feine Würze, die von Weihrauch und dem Duft von Bäumen geprägt ist. Dazu kommt ein Kick Frische der erahnen lässt, huch, da ist doch jemand in der Nähe. Gleichzeitig ist der Duft schön abgerundet und harmonisch und so sehr ausgewogen, dass es schwierig macht ihn einem bestimmten Duft zuzuordnen. Meine klare Empfehlung ist es ihn an Tagen zu tragen, wo die Sonne überhand gewinnt, es aber nicht brütend heiß ist, optimal ist wenn dazu noch eine sanfte Brise weht. Danke Mackenzie, an dir bleib ich dran! ;-)
1 Antwort

Statements

22 kurze Meinungen zum Parfum
27
20
Zwischen salziger Küstenluft
& Pinienwald :)
Hossegor ist würzig-frisch-holzig-grün...
*Wellenreiter & Waldfreude*
Ambrox-Moschusrauschen ;)
20 Antworten
16
12
Ein Klecks Sonnencreme
Treibholz/Surfwind
Meer ist soviel mehr...
Es ambroxt aquatisch im Labor :-)
Hier fehlt mir das Salzkorn im Atlantik
12 Antworten
15
7
Sanfte Gewürze, feines Holz, pudrige Töne, von frischer Seebrise behaucht. So einfach und so schön. Leise Noten, die lange nachklingen.
7 Antworten
14
5
Goldendes Sonnenlicht auf verwittertem salzverkrustetem Holz. Rauschende Brandung, sonnengecremte fröstelnde Haut. Wunderbar!
5 Antworten
12
6
Zarter maritimer Duft
Garigue - Herrencolognenoten - Meersalz - AMBROXAN - Ozon - Pistazienharz - MOSCHUS - Pinie
Leise + geschmeidig gut!
6 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

1 Parfumfoto der Community

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