MokkaMokkas Parfumkommentare

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17.09.2018 16:32 Uhr
23 Auszeichnungen
Seit Tagen schnupper ich meine Haut wund, besprühe mein Handgelenk rechts, links. Dann wieder Handrücken, Ellenbeuge, drücke Nase tief in die Poren….
Aber der Malvs lässt mich mit zwar wachsender Begeisterung und beginnender Liebe hängen und schweigt vor sich hin.

Heute endlich beginnt mein Weg mit ihm und er flüstert mir Bilder ins Ohr; Landschaften entstehen vor meinem Auge. An einem sehr frühen Tag tragen mich meine Füße hinaus, über die weiten Wiesen, an deren Ende Hecken stehen, Gesträuch und Bäume. Die Welt liegt noch still, gelegentlich raschelt ein Tier, ein Vogel steigt in das erste Licht.

Die Luft ist frisch, kalt und klar, leicht rauchig, Nebel hängt noch im Gras und ich bin froh, festes und vor allem wasserdichtes Schuhwerk gewählt zu haben.
In der Ferne stehen Apfelbäume; die Ernte hat begonnen.
Eine Spur von Pfeffer liegt in der Luft.

Diese Schritte gehe ich am liebsten allein, ohne Störfeuer durch Menschenstimmen, Handygebimmel oder schlimmer noch Motorenlärm.
Diese Ruhe ist eine der wichtigen Tankstellen für meine Seele. Er streicht mir eine trockene sanfteste Süße auf die innere Unruhe, minimal balsamisch-cremig, wärmend und lindernd. Nichts lärmt und kreischt, peitscht und drängt.

Der Weg führt zurück ins Haus, an den Kamin.
Ein leise knisterndes und knackendes Feuer empfängt mich; wieder geerdet, geheilt mit viel Freude und Lust auf romantische gemütliche Stunden.

Ein Duft nicht nur für die beginnenden Herbsttage.
Sicherlich mehr als spannend bei Sommerhitze und demnächst in der Schnatterzeit bei Frost und Eis.
Sillage ist akzeptabel,
auf Stoff hält der Malvs reichlich mehr als einen Tag.


07.07.2018 14:11 Uhr
10 Auszeichnungen
Die von mir bisher getesteten Düfte dieser Marke irritieren mich, lassen mich verblüfft und ratlos zurück. Zu viel passiert auf der Haut, es wird chaotisch, meine Nase kommt ins Schuften und ackert wie blöd.
Vielleicht kann man sie nicht begreifen, vielleicht ist es auch so gewollt.

Bei diesem Kandidaten hab ich endlich einen Faden greifen können. Ich gesteh, ich brauche ein wenig Ordnung im Duftverlauf. Da könnt ja jeder dahergelaufene Lockstoff kommen und mir alles ins Chaos stürzen!

Der Strawberry Love Pop startet mit einer synthetisch anmutenden Marzipannote. Recht zügig danach übernimmt die Erdbeere die Führung, wird aber flott von Blüten abgedrängt.
Ab hier drängeln beide jeweils nach vorn, in der Hoffnung auf den ersten Platz.

Leicht genervt will ich aufgeben. Hab ich es doch gewusst! Ist doch ein blumiger Fruchtkompott nicht wirklich meine Wahl.
Das Ganze ist bis hier übrigens nicht zu süß.
So schlender ich ein Stündchen, von mir aus auch zwei, so vor mich hin, weiß nicht so recht, was ich von diesem Auftritt halten soll.
Evtl. könnte man einen Flakon mit diesem Inhalt vor dem Sprühen in den Kühlschrank zu legen. So hat man bei den momentan doch teilweise anstrengenden Temperaturen wenigstens eine kurzfristige Abkühlung. Von mir aus auch in Erdbeerchen.

Langsam schiebt sich etwas Kirsche mit ins Gedränge. Kurz flammt die Erinnerung an Kirschlollis aus meiner Kindheit oder die meiner Kinder auf. Allerdings hat das hier was von einer bitteren Kirsche. Etwas rauchig scheint sie auch zu sein, Säure mischt sich dazu.
Diese Duftwendung übernimmt die Führung und drängt das unentschlossen Fruchtblumige ab.



Aus dem vermeintlich langweiligen Obstblumenkompott ist nun ein spannender Duft geworden.
Wobei die erste Stunde sicherlich auch ihre Fans hat.

Alles noch mal gut gegangen!

*


Sillage moderat
Haltbarkeit im Moment mäßig
Das könnte an den hohen Temperaturen liegen und sollte bei Abkühlung noch mal getestet werden.



15.04.2018 16:35 Uhr
11 Auszeichnungen
Von der mir absolut unbekannten Marke hat mich der Oxford aufgrund seiner angegebenen Duftnoten am meisten interessiert und habe mir davon ein Pröbchen zukommen lassen.

Anfangs habe ich dem Start nicht die nötige Aufmerksamkeit zukommen lassen können und landete irgendwann schnell beim Eindruck: Ha! Vanille. Vanille per se finde ich ja nicht wirklich schlecht, doch kommt sie manchmal klebrig süß oder als nervtötendes Kuschelmonster um die Ecke; dann bin ich schnell gelangweilt bis gestresst von ihr.

Deshalb waren weitere Tests absolut vonnöten.
Und siehe da!

Der Start ist es, der mich absolut fasziniert und wonnig fühlen lässt.
Er ist spritzig zitrisch frisch und gleichzeitig herrlich herb.

Hier hat sich wohl die Bergamotte das Basilikum zum Tänzchen geschnappt und ein paar Runden gedreht.
Diese Kombination sorgt dafür, dass sich mein Puls beschleunigt und die Laune steigt.

Falls hier irgendwo etwas Jasmin herumläuft, stört sie mich zumindest nicht.
Diese erste Runde finde ich einfach gelungen und fantastisch!

Danach gesellt sich ein leichter Metallgeruch dazu, der in keinster Weise stört. Im Gegenteil, es kommt Spannung in den Tanz, die Runden werden etwas langsamer, der Pulsschlag wird ruhiger.
Der Metallgeruch bleibt bis die - anfangs unsüße- Vanille mitmischen will.


Und je stärker die Vanille wird, desto mehr zieht sich das Metall zurück.
Die Vanille (wahrscheinlich unterstützt von Amber und Patchouli) übernimmt ab hier die Führung und der Duftverlauf verändert sich.

Nach und nach wird es balsamisch, süßer, zum Glück nicht zu süß!
Es bleibt einen Tacken herb.
Ob Oud hier eine Rolle spielt oder ob es dem Muskatellersalbei geschuldet ist, kann ich nicht sagen.

Meine kleine Probe reicht noch für mindestens ein Tänzchen und ich freue mich sehr darauf.

Fazit:
Die erste Runde hätte ich gerne länger genossen.
Den herben Zitrusauftakt finde ich absolut gelungen; er ist wie ein Frischekick, wie ich ihn von keinen anderen Düften dieser Art kenne.

Sillage ist nicht zu mächtig, zieht sich relativ zügig zurück.
Haltbarkeit war beim ersten Test enorm. Den Duft habe ich abends getestet und morgens war die Vanille noch als Gast am Arm.





23.03.2018 14:08 Uhr
9 Auszeichnungen
Vor kurzer Zeit bin ich auf die Marke Ard Al Zaafaran aufmerksam geworden.
In einem Shop bestellte ich mir einige Parfums + Duftöle, deren Beschreibung dort meinem Beuteschema entsprach.
Die ersten beiden Tests gingen gleich gründlich in die Hose, fand ich doch -entgegen der Duftbeschreibung im Shop - in den Düften Rosen und allerlei Blühzeugs, was ich mir schnellstens von der Haut waschen musste. Die Düfte habe ich meiner rosenliebenden Kollegin vermacht.
Es handelt sich um "Zawarat Al Khamees" und "Oudh Al Abiyedh Khasati". Anfangs war auch hier auf parfumo keine Angabe zu den Duftnoten zu finden. Wurde das nach meinen Einordnungen nachgeholt?

Durch diese Erfahrung vorsichtig geworden benetzte ich heute früh ganz sachte mein Handgelenk mit dem Rollstift von Rooh Al Oud.
Just im selben Moment öffnet sich mit Wucht eine Stalltür, dahinter Ziegen, Kamele oder anders Huftier, deren Ausdünstungen mir um die Ohren bzw. die Nase gepeitscht wurden. Kühe sind das nicht, deren Odeur ist mir gut bekannt.
Um sicher zu sein, behauchte ich eine halbe Stunde später das andere Handgelenk mit dem Öl und fuhr zum Sport in der Hoffnung, dass man mich ob meiner „Ausdünstungen“ nicht schief ansieht und vielleicht vermutet, mit mir sei was nicht in Ordnung. Oder wo ich wohl meine Nacht verbracht hätte.

Aber die Befürchtung löste sich zum Glück rasch auf. Im Studio angekommen hatte sich das Fäkalhafte verzogen und es lag ein leichter Moos- oder Flechtengeruch auf der Haut mit einer nur zu ahnenden Süße. Kräuter konnte ich nicht vernehmen.
Während der Sportstunde kontrollierte ich immer wieder den Duft am Handgelenk. Am Ende sog ich die Haut quasi in die Nasenlöcher. Da war fast nichts mehr. Ende?
Einer Mitsportlerin schob ich ein Handgelenk unter die Nase: zart und schön.

Nach drei Stunden und wieder zu Hause unternahm ich einen weiteren und dieses Mal verdammt mutigen Versuch und rollte mir reichlich Öl übers Handgelenk. Und wieder flog die Stalltür auf, ich wurde hineingeschleudert und mit Tränen in den Augen ging ich meinen Tätigkeiten zu Hause nach. Nach 10 Minuten ließ das Schlimmste an Stallgeruch nach (Ha! .....da gibt es eine Hintertür!), weitere 30 Minuten war eine holzige Basis wahrzunehmen.
Nach einer guten Stunde wurde ich mit einem gut tragbaren, weichen, angenehmen Duft belohnt. Eine Ahnung von Leder, evtl. Moos. Die heute früh vernommene Süße könnte von Flechte stammen.

Wer das "bisschen" Stall aushält, kriegt einen ganz passablen Duft.
Sillage liegt nur anfangs im etwas stärkeren Bereich, danach zieht sich der Duft schnell zurück.
Die Haltbarkeit scheint nicht lang zu sein. Da ich mit den Tests noch nicht ganz durch bin, werde den Text später dementsprechend editieren.

Edit zur Haltbarkeit: nu isser soweit weg. Ich könnte noch ein wenig einsaugen. Das war's dann.
Und noch ein Edit: nach 7-8 Stunden flackert er wieder und meldet
sich zu Wort, sanft holzig. Kein Stall. Totgeglaubte leben länger. :-)


13.12.2017 13:22 Uhr
25 Auszeichnungen
Du kannst mich mal! Was? Wie blöd ist das denn?
Nein! Ich will nicht mehr diskutieren. Jetzt habe ich die Nase voll. Aber sowas von!
Ich muss raus ...

Und zwar in den nächsten Sandarakwald.*
Die Fäuste fest in den Jackentaschen, stapfe ich mit wütenden weit ausholenden Schritten los.
Der Kopf pocht. Ich brauche Ruhe.

Ich kriege Ruhe.

Kräftiges Grün empfängt mich. Grünster Wald, der mir seinen ätherischen Atem um die Ohren und in die Lungen pumpt. Kraftvoll mit starker Klarheit. Die ersten Atemzüge nehme ich ganz vorsichtig.
Nach wenigen Minuten beruhigt sich der Tannenwald, mich auch; das Herz pocht nicht mehr so wild.
Noch ein paar Schritte weiter meldet sich eine beruhigende, leicht fruchtigzitrisch angehauchte Note. Balsam legt sich auf meine Seele.
Nach vier Stunden bin ich frisch betankt, wieder bei mir und steuere lächelnd auf den Waldesrand zu.
Den Duft des Harzes noch im Haar finden meine Füße ihren Weg.

Cherie, haben wir nicht noch diesen leckeren Rotwein im Schrank?

*zu finden z.B. in Marokko, Tunesien, Algerien. Kein Weg ist zu weit!

____
Die Sillage ist anfangs kräftig, danach moderat
Haltbarkeit kraftvoll 4 Stunden, danach noch 2-3 Stunden leise wahrnehmbar


18.11.2017 12:22 Uhr
18 Auszeichnungen
Es gibt Menschen, die flüstern nicht nur Elchen ins Ohr; sie sind auch unglaublich aufmerksam und großzügig. Einer dieser sorgte dafür, dass mich ein wunderherrliches Duftpäckchen erreichte.
Zum Inhalt komme ich gleich.

Schon seit sehr langer Zeit begeistern mich Harze. Wie von unsichtbarem Faden gezogen landen meine Nasenflügel und Finger genau da.
Styrax z.B. ist ein Balsam für die Seele. Es hat einen sehr beruhigenden, erdenden Duft zum Abschalten und zur Meditation. Das Harz wirkt beruhigend und entspannend und eignet sich für Räucherungen am Abend. Es ist hilfreich bei starken psychischen Spannungen und glättet nervliche Anspannung. Harze vertreiben Erschöpfung und Reizbarkeit. So liest man. Und könnte nun rückschließen auf mein Nervenkostüm.
So, Ruhe jetzt und Hektik, du bleibst draußen!

Im Duftpäckchen lag eine Probe aus dem Haus Monsillage: "Wazo ".
Er beginnt mit einer goldstrahlenden Myrrhe. Nicht die trockene dumpfe Myrrhe aus „Myrrhe Ardente“, die ich auch sehr liebe. Während diese ein Solist ist, entsteigt aus dem Orchestergraben Wazo alles, was an Harz rausposaunt werden kann.
Es meldet sich sanfte Vanille, die zu meinem Nasenglück auch zurückhaltend bleibt. Auf der Haut liegt purer Balsam: samtig, golden, zartglänzend, feinwürzig, sanfteste Süße. Zimt kann ich nicht wahrnehmen; von Kaffee habe ich sowas wie eine Ahnung. Derart perfekt verwoben sind alle Zutaten, dass ich nach einer halben Stunde keine einzelne mehr erkennen kann. Ein perfekter Duftteppich streichelt meine Seele. Und somit kehrt Ruhe ein – auch in den Duftverlauf.

Die Sillage empfinde ich als nicht stark, betritt also nicht vor mir den Raum.
Die Haltbarkeit ist mit 8-10 Stunden prima.
Er darf mich ins Büro begleiten!


19.07.2017 07:37 Uhr
8 Auszeichnungen
Wegen seiner Duftnoten weckte Just Black meine Neugier und MGO schickte mir sofort eine Probe davon. Besten Dank dafür an die MGO Duftmanufaktur!

Beim ersten Test dachte ich, einen Duftzwilling von "On The Road" von Timothy Han gefunden zu haben. Beim zweiten und dritten Test öffnete sich mir der Duft auf noch andere Weise.

Der Auftakt ist kräftigzitrischkrautig. Sofort ist der Fuß auf dem Gaspedal und der schwarze Asphalt liegt unter meinen Rädern. Ich fahre schneller, gehe hart in die Kurven, überhole ungeduldig.
Durch das geöffnete Seitenfenster strömt der Geruch der Straße und der Dämmerung zu mir herein. Wir fahren durch die Nacht. Habe ich auf dem Rücksitz etwas Johannisbeere verschmiert? Ich liebe Beeren, von mir aus auch auf Leder, aber das ist eine andere Geschichte.

Der zitrische Eindruck weicht langsam dem Balsam und der hauchzartesten unsüßen Vanille; sie bestimmen ab jetzt das Tempo. Ich entspanne mich.
Die Reise ist angenehm und ruhig, mein Arm ruht am Seitenfenster. Wegen der Johannisbeeren bin ich immer noch irritiert. Kleben sie in den Reifen?
Langsam wird es heller, der Tag beginnt. Ich nähere mich meinem Ziel und freue mich auf dich. Eine verdammt lange Fahrt liegt hinter mir.

___
Ich kann mir auch vorstellen, dass der Duft Assoziationen an ein heruntergebranntes Lagerfeuer weckt und die Johannisbeere einen stärkeren Auftritt hat. Meine Tests haben nicht immer den selben Eindruck ergeben, was wohl der Stunde des Tages und der temporären Nasenablenkung (walken an Frischluft) geschuldet ist.

Sillage: im mittleren bürotauglichen Bereich
Haltbarkeit: locker 12 Stunden
Dufteindruck: wertig!


17.09.2016 12:35 Uhr
11 Auszeichnungen
Die Geschichte ist schnell erzählt; also halte ich euch nicht lange auf.

Der Duft startet mit einer starken Sellerienote, die sich ruckzuck in Sellerie-Chips mit Paprika wandelt.
Einen Duftverlauf nimmt meine Nase nicht wahr.
Nach zwei Stunden bin ich am Boden der Chipstüte angekommen und gewinne den Eindruck, dass sich dort kurz ein Zitronenschnitz aufgehalten haben muss.
Aber nur kurz, so ein zwei Minütchen oder so.
Mit diesem Eindruck endet die Geschichte und ich frage mich, zu welchen Gelegenheiten ich den Duft tragen könnte.
Ich mag Chips sehr, am allerliebsten die aus einem recht bekannten schwedischen Möbelhaus (war das jetzt Werbung?). Also könnte ich den Duft tragen, wenn meine Waage nein sagt, das Verlangen nach dem fettigen Kartöffelchen aber übermächtig wird.


11.08.2015 16:45 Uhr
21 Auszeichnungen
Seit dem Mittag sind wir draußen am See, haben uns einen Platz im Schatten gesucht.
Nach dem Schwimmen kommst du zu mir auf die Decke. Das Buch klappe ich zu und gebe dir ein Handtuch, mit dem du dich abtrocknen kannst.

Mein Kopf ruht auf deinem Bauch, die Sonne meint es gut mit uns, schenkt uns hohe Temperaturen und wärmt unsere Seele.
Ebenso wärmend sind deine Augen, dein Blick, deine unausgesprochenen Worte. Deine Hand schiebt eine störrische Haarsträhne aus meinem Gesicht.

Die Zeit steht still, die Luft flirrt grünblättrig im Schatten des Baumes ....

Bei jedem Atemzug hebt und senkt sich dein Bauch ein wenig. Ich werde schläfrig.
Es riecht nach Sonne, nach Limone und leicher Würze, nach Kräutern, Holz. Wenn ich die Augen öffnete sehe ich die Spur Haare, die hinauf wandert bis zu deiner Brust.
Deine warme Haut verspricht so viel....

~~~~~~~~~~

Langsam stehe ich vom Schreibtisch auf, reibe meinen Nacken.
Sehnsucht!

Dein T-Shirt liegt noch in meinem Bett.
Ich drücke mein Gesicht hinein und atme jede Sekunde des Tages am See ein.
Deine warme Haut ist ganz nah.....
Sehnsucht!

~~~~~~~~~

Was neue Düfte anbelangt bin ich mehr als wählerisch.
Dieser hier hat es innerhalb von Minuten, ach Sekunden geschafft, auf den obersten Platz meiner Merkliste zu springen.
Im Laufe des Tages wanderte er auf die "Haben-müssen-Liste".
Zwei Tage später weiß ich immer noch nicht, was ich exakt in Kopf-, Herz- und Basisnote rieche. Der Duft ist dermaßen zart und nicht greifbar, dass ich nur Bilder empfange und etwas spüre:
Sehnsucht!

Der Duft liegt wie ein zarter Schleier über meiner Haut, als berühre er sie gar nicht.
Immer und immer wieder muss ich die Nase in den "Stoff" drücken.

Es gibt nur einen Weg, diese Sehnsucht zu stillen.
Ich gebe mich geschlagen und das gern!


23.07.2015 08:43 Uhr
15 Auszeichnungen
Ich nutze die Chance, früh am Morgen den neuen Duft testen zu dürfen. An der Verkaufsstelle gibt es einen Tester. Wunderbar.
Los gehts..........
Zitrisch frisch! Kenn ich. Erfrischungstuch! Diese kleinen Feuchttücher in Tütchen, die man auf Reisen dabei hat.
Gleich dahinter macht sich Geranie auf dem Weg. Und an der Stelle kriege ich Probleme. Geranie vertrage ich nicht.

Im Moment weiß ich noch nicht, wie ich das Parfum bewerten soll und lasse es noch bleiben.

Angekündigt im TV-Bericht war Lavendel. Als bekennende Lavendelliebhaberin war der Test also ein Muss.
Leider bleibt auch nach einer guten halben Stunde Geranie auf Erfrischungstuch erkennbar. Für mich von daher enttäuschend.

Den weiteren Verlauf werde ich im Auge bzw. in den Nasenlöchern halten und evtl. noch was dazu schreiben.


****
Erweiterung:
Meine Kollegin startete zur selben Zeit den Test und nun schnüffelten wir gegenseitig unsere Arme ab:

Sie riecht an meinem Arm Erfrischungstuch!
An ihrem Arm erschnuppere ich warme Schokolade! Ich vermutete Bodylotion. Sie gibt an, nichts aufgetragen zu haben.

Ihre Duftwahrnehmung:
Anfangs Erfrischungstuch, danach ein warmer dunkler weicher Duft.

Die Welt ist bunt.

Meine chronische Magenschleimhautentzündung könnte eine Erklärung sein.
Die andere, dass Haut schon seinen ganz eigenen Duft hat, ist ja bekannt, aber dass Duftverläufe so ganz unterschiedlich ausfallen können, wundert mich doch.

Auf eure weiteren Kommentare dazu bin ich mehr als gespannt!

PS: nach 3 Stunden ändert sich der Duft und ich vermute ISO. Das Erfrischungstuch zieht sich ein wenig zurück.
Nach 4 Stunden: ISO


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