Precious
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Nicht die große Liebe, aber ein guter Freund
CK One ist ein Duft, dem ich mich sehr langsam und auf Umwegen genähert habe.
Als ich 1994 die Werbung sah und auch den hässlichen, an Schlichtheit nicht zu unterbietenden Flakon, war ich nur abgestoßen. Zudem noch so nüchtern und puristisch verpackt, vermochte mich CK One nicht zum Kauf verführen. Seine unscheinbare beigefarbene Umverpackung, die an einfaches Packpapier erinnerte, nervte mich. Ich mochte opulente, üppige Düfte und feminine, verführerische Flakons, deren alleiniger Anblick mir schon eine Freude war.
Der frische, zartgrüne Duft war für meine Nase damals sehr ungewöhnlich. Ich mochte ihn nicht. Nicht den Flakon, nicht die gewollt coole Reklame von gelangweilten jungen Menschen mit ihren teilnahmslosen Gesichtern. Durch die aufdringliche Werbekampagne sah ich mich eher angenervt. Aber sie verfehlte ihre Wirkung nicht, denn CK One war plötzlich in aller Munde und es entstand ein Hype um diese neue Duftkreation, die zudem auch noch für beide Geschlechter konzipiert und somit ein unisex Duft war. Die Werbung war einprägsam, weil polarisierend und erhitzte die Gemüter. Niemand kam an CK One vorbei.
Einmal ging ich in eine kleine Parfumerie, um einen seltenen Duft zu testen. Der Besitzer schimpfte über CK One wie ein Rohrspatz. Er wolle niemals(!) einen solchen Duft in seinem Laden führen, nur über seine Leiche! Er war von dem Flakon direkt angewidert und befürchtete, dieser Duft und sein hässliches Gefäß seien der Untergang der Parfumwelt.
Wie clever hatte Calvin Klein sich diese Lancierung doch ausgedacht. Seine provokative Werbung schlug ein wie der Blitz.
Heute – viele Jahre nach Einführung von CK One – muss ich lächeln. Wie war es doch den Werbeleuten gelungen, die Menschen mit so einfachen Mitteln auf einen Duft aufmerksam zu machen. Ein genialer Schachzug. Wer hätte damals auch nur erahnen können, dass diese moderne, viel diskutierte Duftkreation sich im Laufe der Jahre derart behaupten und zu einem Klassiker entwickeln würde.
Und dann kam es so: Wenn ich damals mit Kollegen oder Freunden zusammen war, stieg mir recht häufig eine sehr angenehme zarte Wolke eines schönen, grünen, kultivierten Duftes in die Nase. So angenehm und unaufdringlich, auch ein bisschen kühl, nicht aggressiv grün, eher wie frische, saubere Luft an einem Sommermorgen, so dass ich nie vergaß meinen Wohlgefallen zu äußern und bei diesen Gelegenheiten gleich auch zu fragen, um was für einen Duft es sich handelte. Und wie so oft wurde mir auf diese Frage mit „CK One“ geantwortet. Ich war verblüfft, das, was mir da gefiel, war tatsächlich dieses grottenhässliche CK One.
Es kam wie es kommen musste, ich kaufte mir meinen ersten Flakon und CK One und ich wurden Freunde. Gute und unzertrennliche Freunde sogar, denn ich habe es mir nun schon mehrmals nachgekauft. Mein Mann mochte den feinen, leicht herben Duft ebenfalls und wir verwendeten ihn gern in Urlauben oder an heißen Sommertagen zu lässiger Freizeitkleidung.
Wir empfinden ihn als unaufdringlich und gepflegt und das Gute ist, dass man ihn kaum überdosieren kann. Hat man etwas zu reichlich gesprüht, ist das nicht störend, denn CK One hat keine so gute Haltbarkeit. Er ist mehr wie ein Erfrischungswasser zu verwenden. Seine Kopfnote belebt und erfreut uns. Die aromatische Bergamotte rieche ich sowieso sehr gern. CK One stimmt mich heiter und unbeschwert. Auch scheint er mir immer passend und richtig zu sein.
Inzwischen kenne ich CK One so gut, dass ich ihn blind unter vielen Düften herausriechen könnte. Kein anderer Duft gleicht ihm. Er ist unverkennbar und markant, aber nicht aufdringlich. Ich liebe seinen feinen Duft nach grünem Tee, der damals etwas ganz Innovatives in der Parfumwelt war. Heute sind unsere Nasen bereits an allerlei Teenuancen gewöhnt.
Ich fühle keine Liebe zu CK One, aber Freundschaft und möchte diesen einmaligen Duft in meiner Sammlung nicht missen. Er hat dort seinen festen Platz.
Als ich 1994 die Werbung sah und auch den hässlichen, an Schlichtheit nicht zu unterbietenden Flakon, war ich nur abgestoßen. Zudem noch so nüchtern und puristisch verpackt, vermochte mich CK One nicht zum Kauf verführen. Seine unscheinbare beigefarbene Umverpackung, die an einfaches Packpapier erinnerte, nervte mich. Ich mochte opulente, üppige Düfte und feminine, verführerische Flakons, deren alleiniger Anblick mir schon eine Freude war.
Der frische, zartgrüne Duft war für meine Nase damals sehr ungewöhnlich. Ich mochte ihn nicht. Nicht den Flakon, nicht die gewollt coole Reklame von gelangweilten jungen Menschen mit ihren teilnahmslosen Gesichtern. Durch die aufdringliche Werbekampagne sah ich mich eher angenervt. Aber sie verfehlte ihre Wirkung nicht, denn CK One war plötzlich in aller Munde und es entstand ein Hype um diese neue Duftkreation, die zudem auch noch für beide Geschlechter konzipiert und somit ein unisex Duft war. Die Werbung war einprägsam, weil polarisierend und erhitzte die Gemüter. Niemand kam an CK One vorbei.
Einmal ging ich in eine kleine Parfumerie, um einen seltenen Duft zu testen. Der Besitzer schimpfte über CK One wie ein Rohrspatz. Er wolle niemals(!) einen solchen Duft in seinem Laden führen, nur über seine Leiche! Er war von dem Flakon direkt angewidert und befürchtete, dieser Duft und sein hässliches Gefäß seien der Untergang der Parfumwelt.
Wie clever hatte Calvin Klein sich diese Lancierung doch ausgedacht. Seine provokative Werbung schlug ein wie der Blitz.
Heute – viele Jahre nach Einführung von CK One – muss ich lächeln. Wie war es doch den Werbeleuten gelungen, die Menschen mit so einfachen Mitteln auf einen Duft aufmerksam zu machen. Ein genialer Schachzug. Wer hätte damals auch nur erahnen können, dass diese moderne, viel diskutierte Duftkreation sich im Laufe der Jahre derart behaupten und zu einem Klassiker entwickeln würde.
Und dann kam es so: Wenn ich damals mit Kollegen oder Freunden zusammen war, stieg mir recht häufig eine sehr angenehme zarte Wolke eines schönen, grünen, kultivierten Duftes in die Nase. So angenehm und unaufdringlich, auch ein bisschen kühl, nicht aggressiv grün, eher wie frische, saubere Luft an einem Sommermorgen, so dass ich nie vergaß meinen Wohlgefallen zu äußern und bei diesen Gelegenheiten gleich auch zu fragen, um was für einen Duft es sich handelte. Und wie so oft wurde mir auf diese Frage mit „CK One“ geantwortet. Ich war verblüfft, das, was mir da gefiel, war tatsächlich dieses grottenhässliche CK One.
Es kam wie es kommen musste, ich kaufte mir meinen ersten Flakon und CK One und ich wurden Freunde. Gute und unzertrennliche Freunde sogar, denn ich habe es mir nun schon mehrmals nachgekauft. Mein Mann mochte den feinen, leicht herben Duft ebenfalls und wir verwendeten ihn gern in Urlauben oder an heißen Sommertagen zu lässiger Freizeitkleidung.
Wir empfinden ihn als unaufdringlich und gepflegt und das Gute ist, dass man ihn kaum überdosieren kann. Hat man etwas zu reichlich gesprüht, ist das nicht störend, denn CK One hat keine so gute Haltbarkeit. Er ist mehr wie ein Erfrischungswasser zu verwenden. Seine Kopfnote belebt und erfreut uns. Die aromatische Bergamotte rieche ich sowieso sehr gern. CK One stimmt mich heiter und unbeschwert. Auch scheint er mir immer passend und richtig zu sein.
Inzwischen kenne ich CK One so gut, dass ich ihn blind unter vielen Düften herausriechen könnte. Kein anderer Duft gleicht ihm. Er ist unverkennbar und markant, aber nicht aufdringlich. Ich liebe seinen feinen Duft nach grünem Tee, der damals etwas ganz Innovatives in der Parfumwelt war. Heute sind unsere Nasen bereits an allerlei Teenuancen gewöhnt.
Ich fühle keine Liebe zu CK One, aber Freundschaft und möchte diesen einmaligen Duft in meiner Sammlung nicht missen. Er hat dort seinen festen Platz.
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Nice to meet you, Roberto Cavalli!
Roberto Cavalli - ein Name, der schön klingt. Wäre mir trotzdem völlig gleichgültig, wenn ich da nicht eine kleine Probe schon ewig bei mir zu Hause rumliegen hätte. Heute nahm ich sie endlich in die Hand und sprühte mir ein wenig auf den Handrücken. Ich bin augenblicklich erfreut: Es duftet fein. Es duftet weich u. feminin und sehr vertraut.
Ich hatte keinerlei Erwartungen an diesen Duft, war eher abgeneigt, ihn zu testen und nun stelle ich fest, dass es sich um einen durchaus schönen, sehr angenehmen Damenduft handelt, der hier kaum Beachtung erfährt, wie ich an den wenigen Kommentaren feststellen kann.
Obwohl nicht in der Pyramide aufgeführt, duftet Roberto Cavalli nach Tuberose u. vielleicht auch ein bisschen nach Kokos, Blumen, die ich nicht benennen kann, Vanille u. einem zarten Hauch von Gewürzen. Das alles sehr fein u. harmonisch. Mich erinnert der Duft an den von mir kürzlich erworbenen Reb'l Fleur von Rihanna. Pfeffer kann ich nicht riechen, wenn, dann ist da nur ein Hauch.
Normalerweise bin ich kein Freund von Tuberose und Kokos, aber in solch zarten, harmonischen Nuancen duftet das ausgesprochen süß, weiblich u. verführerisch. Kokos und Tuberose sind für mich absolut feminine Düfte, die ich mir an einem Mann gar nicht vorstellen kann. Also demnach sind sie für mich ultra-feminin. Hätte ein Mann den Mut, diese Düfte zu tragen, würde er gewiss auch heute damit aus dem Rahmen fallen. Wer das möchte, nur zu.
Der Duft ist zärtlich u. kein bisschen aggressiv, es sei denn man besprüht sich zu großzügig mit ihm oder mag Tuberose nicht leiden. Er kann von allen Frauen getragen werden, die ihre Weiblichkeit gern in den Mittelpunkt stellen und kokett damit spielen. Einer etwas herberen, sportlicheren Dame, könnte er zu mehr Weichheit u. Femininität verhelfen, so sie das überhaupt wünscht.
Eine gewisse Ähnlichkeit zu Monoi de Tahiti stelle auch ich fest. Ein tropischer, lieblicher Cocktail, der für den Sommer wie geschaffen scheint bzw. im Winter mancher Verwenderin schöne Erinnerungen an den Sommer schenken kann.
Für mich ist dieser Duft unbedingt einen Test wert. Hätte ich nicht bereits Reb'l Fleur und auch den Monoi, würde Roberto Cavalli durchaus ein Kaufkandidat für mich sein. Der Duft ist schön gerundet, keine Nuance erhebt sich zu laut, die Duftnoten sind nicht erfrischend u. spritzig, sondern vermitteln einen gecremten, gepflegten Eindruck, der zärtlich stimmt. Der Duft ist weitestgehend linear; der Flakon gefällt mir und erscheint mir sehr passend.
Dieser Roberto Cavalli Duft ist das i-Tüpfelchen an einer Frau, die es liebt, ganz Frau zu sein und auch gern so duften möchte. Da er so verlockend riecht, würde ich ihn bevorzugt am Abend tragen.
Ich hatte keinerlei Erwartungen an diesen Duft, war eher abgeneigt, ihn zu testen und nun stelle ich fest, dass es sich um einen durchaus schönen, sehr angenehmen Damenduft handelt, der hier kaum Beachtung erfährt, wie ich an den wenigen Kommentaren feststellen kann.
Obwohl nicht in der Pyramide aufgeführt, duftet Roberto Cavalli nach Tuberose u. vielleicht auch ein bisschen nach Kokos, Blumen, die ich nicht benennen kann, Vanille u. einem zarten Hauch von Gewürzen. Das alles sehr fein u. harmonisch. Mich erinnert der Duft an den von mir kürzlich erworbenen Reb'l Fleur von Rihanna. Pfeffer kann ich nicht riechen, wenn, dann ist da nur ein Hauch.
Normalerweise bin ich kein Freund von Tuberose und Kokos, aber in solch zarten, harmonischen Nuancen duftet das ausgesprochen süß, weiblich u. verführerisch. Kokos und Tuberose sind für mich absolut feminine Düfte, die ich mir an einem Mann gar nicht vorstellen kann. Also demnach sind sie für mich ultra-feminin. Hätte ein Mann den Mut, diese Düfte zu tragen, würde er gewiss auch heute damit aus dem Rahmen fallen. Wer das möchte, nur zu.
Der Duft ist zärtlich u. kein bisschen aggressiv, es sei denn man besprüht sich zu großzügig mit ihm oder mag Tuberose nicht leiden. Er kann von allen Frauen getragen werden, die ihre Weiblichkeit gern in den Mittelpunkt stellen und kokett damit spielen. Einer etwas herberen, sportlicheren Dame, könnte er zu mehr Weichheit u. Femininität verhelfen, so sie das überhaupt wünscht.
Eine gewisse Ähnlichkeit zu Monoi de Tahiti stelle auch ich fest. Ein tropischer, lieblicher Cocktail, der für den Sommer wie geschaffen scheint bzw. im Winter mancher Verwenderin schöne Erinnerungen an den Sommer schenken kann.
Für mich ist dieser Duft unbedingt einen Test wert. Hätte ich nicht bereits Reb'l Fleur und auch den Monoi, würde Roberto Cavalli durchaus ein Kaufkandidat für mich sein. Der Duft ist schön gerundet, keine Nuance erhebt sich zu laut, die Duftnoten sind nicht erfrischend u. spritzig, sondern vermitteln einen gecremten, gepflegten Eindruck, der zärtlich stimmt. Der Duft ist weitestgehend linear; der Flakon gefällt mir und erscheint mir sehr passend.
Dieser Roberto Cavalli Duft ist das i-Tüpfelchen an einer Frau, die es liebt, ganz Frau zu sein und auch gern so duften möchte. Da er so verlockend riecht, würde ich ihn bevorzugt am Abend tragen.
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WARNUNG: Limited Edition
Heute Abend habe ich den schönen Guerlain-Duft "Shalimar Ode à la Vanille - Sur la route du Mexique" getestet. Mir ist nur das Vintage-Shalimar bekannt und dieser Shalimar-Mexique-Flanker duftet doch erkennbar anders. Ich empfinde die Zitrone in der Kopfnote als sehr stark, auch äußerst natürlich, sprich spritzig und sauer. Diese Zitrone gibt für mich zunächst den Ton an u. sie hält sich auch einige Zeit. Erst etwas später gesellt sich die verführerische, unsüße Vanille erkennbar hinzu. Eine herrliche Vanille, so wie ich sie an dem mir so vertrauten Shalimar bereits seit vielen Jahren liebe.
Welch schöner Guerlain! Den Duft empfinde ich zudem auch als rauchig und deshalb als etwas maskulin. Hauptsächlich rieche ich Zitronensaft, Vanille u. diese rauchige Note, die sicherlich vom Weihrauch kommt. Dieser rauchige Gesamteindruck verliert sich etwa in den nächsten zwanzig Minuten und dann wird es cremig und feminin. Es beginnt, lieblich zu duften und dann erscheint auch die wunderbare, legendäre Guerlinade, die betörend zart u. schön riecht. Erfreulicherweise kann ich beim Ausklang dieses feinen Duftes nun auch eine zurückhaltende Süße erkennen. So ein bisschen Süße, wenn auch ganz zum Schluss, liebe ich doch sehr. Sie ist für mich der Punkt auf dem i.
Zusammenfassend kann ich sagen: Zitrone und Vanille gemeinsam zu riechen, ergibt schon ein nicht alltägliches Dufterlebnis. Sehr köstlich, gourmandig u. kontrastreich...
Karamell und Schokolade kann meine Nase nicht erschnuppern. Wenn, dann wurden diese Zutaten äußerst harmonisch u. sehr gekonnt beigefügt. Erst drei Stunden später wird der Duft deutlich weicher u. feminin. Die saftige, erfrischende Zitrone rieche ich nun gar nicht mehr.
Es ist ein edler Duft, den zu testen es mir Freude gemacht hat. Herzlichen Dank liebe Pluto für das kostbare Pröbchen. Ich gebe nun noch einen weiteren Sprüher auf meinen Handrücken und werde den herrlichen Duft beim Einschlafen sehr genießen.
Wie schade nur, dass dies eine limited Edition von Guerlain ist. Warum kann solch ein Edeldüftchen nicht für immer erhältlich sein? Würde ich mich jetzt in den Duft verknallt haben, wäre ich enttäuscht u. unsere Liebesbeziehung nicht von langer Dauer.
Welch schöner Guerlain! Den Duft empfinde ich zudem auch als rauchig und deshalb als etwas maskulin. Hauptsächlich rieche ich Zitronensaft, Vanille u. diese rauchige Note, die sicherlich vom Weihrauch kommt. Dieser rauchige Gesamteindruck verliert sich etwa in den nächsten zwanzig Minuten und dann wird es cremig und feminin. Es beginnt, lieblich zu duften und dann erscheint auch die wunderbare, legendäre Guerlinade, die betörend zart u. schön riecht. Erfreulicherweise kann ich beim Ausklang dieses feinen Duftes nun auch eine zurückhaltende Süße erkennen. So ein bisschen Süße, wenn auch ganz zum Schluss, liebe ich doch sehr. Sie ist für mich der Punkt auf dem i.
Zusammenfassend kann ich sagen: Zitrone und Vanille gemeinsam zu riechen, ergibt schon ein nicht alltägliches Dufterlebnis. Sehr köstlich, gourmandig u. kontrastreich...
Karamell und Schokolade kann meine Nase nicht erschnuppern. Wenn, dann wurden diese Zutaten äußerst harmonisch u. sehr gekonnt beigefügt. Erst drei Stunden später wird der Duft deutlich weicher u. feminin. Die saftige, erfrischende Zitrone rieche ich nun gar nicht mehr.
Es ist ein edler Duft, den zu testen es mir Freude gemacht hat. Herzlichen Dank liebe Pluto für das kostbare Pröbchen. Ich gebe nun noch einen weiteren Sprüher auf meinen Handrücken und werde den herrlichen Duft beim Einschlafen sehr genießen.
Wie schade nur, dass dies eine limited Edition von Guerlain ist. Warum kann solch ein Edeldüftchen nicht für immer erhältlich sein? Würde ich mich jetzt in den Duft verknallt haben, wäre ich enttäuscht u. unsere Liebesbeziehung nicht von langer Dauer.
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Zauberhaftes Märchenland? Da will ich hin!
Dies ist die offizielle Produktbeschreibung:
"Spritzige Bergamotte, pinker Pfeffer und fruchtige Pflaume öffnen den Weg in ein zauberhaftes Märchenland. Dort offenbart sich ein atemberaubendes Blumenbouquet aus sinnlicher Rose, lieblichem Veilchen und Jasmin - zart eingebettet in Zedernholz und Moschus. Eine raffinierte Duftkombination, die dich in ein rosa Traumland entführt!"
In ein rosa Traumland entführt? Ja super!!! Da möchte ich doch sofort hin. Dieses kleine Teenager-Düftchen guckte mich heute so verspielt an. Bisher hatte ich es wohl immer übersehen. Wäre ich noch ein kleines Mädchen, mit ganz geringem Taschengeld, dann hätte ich dieses Düftchen mitgenommen. 2.95 Euro für 25 ml. Eine süße, romantische Verpackung und ein kleiner Flakon in Herzform. Sehr niedlich gemacht.
Wenn das nicht interessant genug klingt, um mal daran zu schnuppern? Na klar. Ich sprühe ein bisschen auf meinen Handrücken - und bin von der Kopfnote augenblicklich angetan. Während meines Einkaufs führe ich meine Hand ständig zu meiner Nase. Es riecht einfach klasse. Es erinnert mich an kein bekanntes Eau de Toilette, nur angenehm blütig u. lieblich. Bestimmt ist es die feine Mischung aus Rose, Veilchen u. Jasmin, die meiner Nase so zusagt. Meine geliebte Pflaume, die in der Kopfnote vorhanden sein soll, kann ich nicht erkennen. Aber das will ich auch nicht. Alles ist rund u. harmonisch komponiert; für solch ein Teenie-Düftchen richtig gut gemacht.
Und schon habe ich das kitschige Herz-Fläschchen in meinem Wagen verstaut. Ich werde es einfach verwenden u. diesen Sommer leer sprühen und mich daran erinnern, dass das kleine Mädchen noch immer in mir steckt.
* * * * * *
Ergänzung v.22.06.2014: Ich fand noch diese interessante Hersteller-Information bei cosmoty.de:
"Lovemore richtet sich mit dem Motto „Girls just wanna have fun!“ an die junge weibliche Zielgruppe. Mit dem Namen und Logo „Lovemore“ spielt die Marke auf das gleichnamige Musik-Label aus London an, das für Kraft, Liebe und Akzeptanz steht und dessen Eigenschaften sich in den Düften widerspiegeln. Die Düfte sind mit Europas führenden Parfümeuren entwickelt; der Herz-Flakon, der dem Logo angeglichen ist, wurde von dem Pariser Designer Jean Claude Cardiet kreiert. Die Verpackungen sind in bunten und kräftigen Farben gehalten und sorgen für beste Laune, genauso wie die Düfte."
"Spritzige Bergamotte, pinker Pfeffer und fruchtige Pflaume öffnen den Weg in ein zauberhaftes Märchenland. Dort offenbart sich ein atemberaubendes Blumenbouquet aus sinnlicher Rose, lieblichem Veilchen und Jasmin - zart eingebettet in Zedernholz und Moschus. Eine raffinierte Duftkombination, die dich in ein rosa Traumland entführt!"
In ein rosa Traumland entführt? Ja super!!! Da möchte ich doch sofort hin. Dieses kleine Teenager-Düftchen guckte mich heute so verspielt an. Bisher hatte ich es wohl immer übersehen. Wäre ich noch ein kleines Mädchen, mit ganz geringem Taschengeld, dann hätte ich dieses Düftchen mitgenommen. 2.95 Euro für 25 ml. Eine süße, romantische Verpackung und ein kleiner Flakon in Herzform. Sehr niedlich gemacht.
Wenn das nicht interessant genug klingt, um mal daran zu schnuppern? Na klar. Ich sprühe ein bisschen auf meinen Handrücken - und bin von der Kopfnote augenblicklich angetan. Während meines Einkaufs führe ich meine Hand ständig zu meiner Nase. Es riecht einfach klasse. Es erinnert mich an kein bekanntes Eau de Toilette, nur angenehm blütig u. lieblich. Bestimmt ist es die feine Mischung aus Rose, Veilchen u. Jasmin, die meiner Nase so zusagt. Meine geliebte Pflaume, die in der Kopfnote vorhanden sein soll, kann ich nicht erkennen. Aber das will ich auch nicht. Alles ist rund u. harmonisch komponiert; für solch ein Teenie-Düftchen richtig gut gemacht.
Und schon habe ich das kitschige Herz-Fläschchen in meinem Wagen verstaut. Ich werde es einfach verwenden u. diesen Sommer leer sprühen und mich daran erinnern, dass das kleine Mädchen noch immer in mir steckt.
* * * * * *
Ergänzung v.22.06.2014: Ich fand noch diese interessante Hersteller-Information bei cosmoty.de:
"Lovemore richtet sich mit dem Motto „Girls just wanna have fun!“ an die junge weibliche Zielgruppe. Mit dem Namen und Logo „Lovemore“ spielt die Marke auf das gleichnamige Musik-Label aus London an, das für Kraft, Liebe und Akzeptanz steht und dessen Eigenschaften sich in den Düften widerspiegeln. Die Düfte sind mit Europas führenden Parfümeuren entwickelt; der Herz-Flakon, der dem Logo angeglichen ist, wurde von dem Pariser Designer Jean Claude Cardiet kreiert. Die Verpackungen sind in bunten und kräftigen Farben gehalten und sorgen für beste Laune, genauso wie die Düfte."
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Don't judge a Book by its Cover
Red Jeans kommt zugegebenermaßen in einer ziemlich hässlichen Aufmachung daher, die nicht jedem Parfümliebhaber gefällt. Aber da man ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen soll und einen Duft nicht nach seiner Verpackung, schaue ich da großzügig drüber hinweg und lasse mich nicht davon irritieren.
Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich Red Jeans 1994 zum ersten mal roch, da gab es eine kleine Explosion in meinem Kopf. Es war ein frischer, sonniger Frühlingstag, ich malte gerade konzentriert an einem Aquarell, als eine Mitschülerin das Atelier betrat und einen wundervollen Duft von Pfirsich und Freesien in den Raum hineintrug. Dieses herrliche Duftgemisch schoss in meine Nase und ich war wie elektrisiert. Pfirsich und Nektarinen gehören zu meinem Lieblingsobst und der bezaubernde Duft von Freesien betört meine Nase schon seit frühester Kindheit. Ich fragte sie sofort, nach welchem Parfum sie duften würde und erhielt *Red Jeans* als Antwort. Sie hatte sich gerade ein Pröbchen aufgesprüht und es waren die herrlichen Kopfnoten, die mich fast um den Verstand brachten. Red Jeans war ganz neu auf dem Markt und der Trend der fruchtigen Duftnoten war noch recht neu und ungewöhnlich.
Leicht fruchtige Düfte hatten es mir schon immer angetan. Auch das legendäre, ultra-feminine FEMME von Rochas war einer meiner Duftfavoriten. Heute ziemlich vergessen und sicherlich auch mehrfach reformuliert, war ein wunderbar weiblicher u. verführerischer Duft, den ich als überragend schön empfand.
Logisch, dass ich mir Red Jeans sofort kaufte und es sehr gerne trug. Heute erinnert mich Red Jeans an eine gelungene, moderne Kombination aus Calvin Kleins CK One und Lancomes Trésor. Da er sich seit 1994 auf dem Markt gehalten hat, macht ihn das zu einem Versace Duftklassiker. Red Jeans hat offensichtlich seine Liebhaber und eine eingeschworene Fangemeinde. Der angenehm günstige Preis macht ihn bezahlbar für junge Mädchen und Frauen, die nicht so viel Geld in einen Duft investieren können oder wollen, aber eben auch hübsch duften möchten.
Ich zitiere an dieser Stelle einen charmanten Text aus dem Buch "Die himmlische Parfümerie" von dem Parfumeur John Oakes, der sehr sympathisch über Red Jeans schrieb:
"Red Jeans hat absolut nichts Kompliziertes. Es ist ein schon fast leichtfertig zu nennender Cocktail aus Freesien, zarten Wasserlilien, gerade geöffneten Jasminknospen, noch mit einem Hauch grüner Unreife, einem Spritzer Veilchen und Veilchenblatt, einer Schwade Sandelholz und Tonkabohne, die dafür sorgt, dass sich die schwebenden Töne setzen, und einer geheimen Zutat, die die sanfte Wärme von Kaschmir verströmt. Was immer das ist, es verleiht Red Jeans eine unterschwellige erdige Note, die verhindert, dass es sich in seinem eigenen, sensationellen Schwindel auflöst.
Red Jeans ist ein leichtes, spritziges, lässiges Parfüm mit viel Chic. Es ist alles andere als ein Billigparfüm und verlangt den Respekt, den sein Label verdient. Auf keinen Fall ein Duft für eine große, elegante Veranstaltung, aber perfekt geeignet für eine Party. Das Beste ist, dass dieses Parfüm Sie selbst dann zum Lächeln bringen kann, wenn Sie es eigentlich nicht wollen. Es nimmt Sie auch auf den Arm, wenn Sie sich selbst mal wieder zu ernst nehmen und niemand den Mumm hat, Ihnen das zu sagen."
An so heißen Sommertagen wie heute, trägt sich dieser nette, fröhliche Duft ganz ausgezeichnet. Er ist heiter, erfrischend und verführerisch. Ich mag das englische Wort "delicious" und ja - Red Jeans duftet ganz wunderbar delicious.
Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich Red Jeans 1994 zum ersten mal roch, da gab es eine kleine Explosion in meinem Kopf. Es war ein frischer, sonniger Frühlingstag, ich malte gerade konzentriert an einem Aquarell, als eine Mitschülerin das Atelier betrat und einen wundervollen Duft von Pfirsich und Freesien in den Raum hineintrug. Dieses herrliche Duftgemisch schoss in meine Nase und ich war wie elektrisiert. Pfirsich und Nektarinen gehören zu meinem Lieblingsobst und der bezaubernde Duft von Freesien betört meine Nase schon seit frühester Kindheit. Ich fragte sie sofort, nach welchem Parfum sie duften würde und erhielt *Red Jeans* als Antwort. Sie hatte sich gerade ein Pröbchen aufgesprüht und es waren die herrlichen Kopfnoten, die mich fast um den Verstand brachten. Red Jeans war ganz neu auf dem Markt und der Trend der fruchtigen Duftnoten war noch recht neu und ungewöhnlich.
Leicht fruchtige Düfte hatten es mir schon immer angetan. Auch das legendäre, ultra-feminine FEMME von Rochas war einer meiner Duftfavoriten. Heute ziemlich vergessen und sicherlich auch mehrfach reformuliert, war ein wunderbar weiblicher u. verführerischer Duft, den ich als überragend schön empfand.
Logisch, dass ich mir Red Jeans sofort kaufte und es sehr gerne trug. Heute erinnert mich Red Jeans an eine gelungene, moderne Kombination aus Calvin Kleins CK One und Lancomes Trésor. Da er sich seit 1994 auf dem Markt gehalten hat, macht ihn das zu einem Versace Duftklassiker. Red Jeans hat offensichtlich seine Liebhaber und eine eingeschworene Fangemeinde. Der angenehm günstige Preis macht ihn bezahlbar für junge Mädchen und Frauen, die nicht so viel Geld in einen Duft investieren können oder wollen, aber eben auch hübsch duften möchten.
Ich zitiere an dieser Stelle einen charmanten Text aus dem Buch "Die himmlische Parfümerie" von dem Parfumeur John Oakes, der sehr sympathisch über Red Jeans schrieb:
"Red Jeans hat absolut nichts Kompliziertes. Es ist ein schon fast leichtfertig zu nennender Cocktail aus Freesien, zarten Wasserlilien, gerade geöffneten Jasminknospen, noch mit einem Hauch grüner Unreife, einem Spritzer Veilchen und Veilchenblatt, einer Schwade Sandelholz und Tonkabohne, die dafür sorgt, dass sich die schwebenden Töne setzen, und einer geheimen Zutat, die die sanfte Wärme von Kaschmir verströmt. Was immer das ist, es verleiht Red Jeans eine unterschwellige erdige Note, die verhindert, dass es sich in seinem eigenen, sensationellen Schwindel auflöst.
Red Jeans ist ein leichtes, spritziges, lässiges Parfüm mit viel Chic. Es ist alles andere als ein Billigparfüm und verlangt den Respekt, den sein Label verdient. Auf keinen Fall ein Duft für eine große, elegante Veranstaltung, aber perfekt geeignet für eine Party. Das Beste ist, dass dieses Parfüm Sie selbst dann zum Lächeln bringen kann, wenn Sie es eigentlich nicht wollen. Es nimmt Sie auch auf den Arm, wenn Sie sich selbst mal wieder zu ernst nehmen und niemand den Mumm hat, Ihnen das zu sagen."
An so heißen Sommertagen wie heute, trägt sich dieser nette, fröhliche Duft ganz ausgezeichnet. Er ist heiter, erfrischend und verführerisch. Ich mag das englische Wort "delicious" und ja - Red Jeans duftet ganz wunderbar delicious.
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