Myosotis Extrait de Parfum

Myosotis (Extrait de Parfum) von Henry Jacques
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9.3 / 10 14 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Henry Jacques für Damen. Das Erscheinungsjahr ist unbekannt. Der Duft ist süß-pudrig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Süß
Pudrig
Würzig
Orientalisch
Blumig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
JasminJasmin WeißdornWeißdorn Ylang-YlangYlang-Ylang
Herznote Herznote
GewürznelkeGewürznelke OrangenblüteOrangenblüte TuberoseTuberose
Basisnote Basisnote
BenzoeBenzoe IrisIris VanilleVanille
Bewertungen
Duft
9.314 Bewertungen
Haltbarkeit
8.812 Bewertungen
Sillage
7.711 Bewertungen
Flakon
9.215 Bewertungen
Eingetragen von WitweBolte, letzte Aktualisierung am 24.04.2024.
Variante der Duftkonzentration
Hierbei handelt es sich um eine Variante des Parfums Myosotis (Pure Perfume) von Henry Jacques, welche sich in der Duftkonzentration unterscheidet.

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist
Myosotis (Pure Perfume) von Henry Jacques
Myosotis Pure Perfume

Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
6
Preis
9
Flakon
8
Sillage
10
Haltbarkeit
10
Duft
Pawly

57 Rezensionen
Pawly
Pawly
6  
Komfort zum Aufsprühen - sinnliche Dufttherapie mit Beruhigungsfaktor
Oh Henry Jacques, was hast du uns da wieder einmal dahin gezaubert? Myosotis - eine eher unübliche Kreation aus dem Hause Henry Jacques. Süss, mit reichlich Benzoe, dazu fast eine Art "Sirup", kombiniert mit leichten, freundlichen, floralen Noten. Kann das gut gehen? Ohja, es kann. Und hier erzähle ich, wie und warum.

Nachdem ich nun schon einige Henry Jacques testen konnte und die Verkäufer mittlerweile ganz gut verstanden haben was sie mir zum Test anbieten können und was nicht, konnte ich nicht anders und musste einfach nach diesem Duft fragen. Das dunkle Öl, der interessante Name und die Notenpyramide klangen einfach so spannend, dass ich nachfragen musste. Selbstverständlich war ein Test gar kein Problem, und so konnte ich ihn sowohl auf Papier als auch an mir testen, und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Der Duft beginnt floral. Ylang-Ylang und Jasmin stechen sofort hervor, aber auch Tuberose lässt nicht lange auf sich warten. Überraschend für den doch recht dunklen Inhalt diesen Flakons. Die Leichtigkeit ist ungewöhnlich, macht aber Lust auf mehr, und auch die Süsse lässt nicht allzu lange auf sich warten. Der Duft wandelt sich, und das, wie bei Henry Jacques üblich, äusserst oft und auf aufregende Art und Weise. Es wird etwas würziger. Die Süsse gibt dem Ganzen ein interessantes Gegenstück zu den sonst recht dominanten floralen Noten. Benzoe ist absolut wahrnehmbar, genauso wie die Gewürznelke. Würzigkeit und Süsse, unter Anderem durch die Vanille auf einer Seite, leichte florale Noten auf der anderen Seite. Ein Zusammenspiel aus wundervollen Duftnoten, alle in atemberaubender Qualität. Deutlich wahrnehmbar, aber nicht auffällig laut. Eine Entdeckungsreise, die durch viele Entwicklungen führt und zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Ich kann auf dem Weg zum Eiffelturm nichts anderes tun als durchgehend am Arm zu schnuppern. Zwei Wochen später, längst Zuhause, lässt mich der Duft immernoch nicht los.

Was ist das? Ein Papierstreifen in der Jackentasche mit HJ drauf? Jetzt riecht die gesamte Jackentasche, inkl. der ganzen Rechnungen und Verpackungen, nach diesem Duft. Noch nie hat Müll so gut gerochen, und selbst nach dem Entsorgen riecht die Mülltüte nach Myosotis. Beeindruckende Haltbarkeit und merkwürdig starke Sillage, und das auf Papier.

Nachdem der Duft seine Entwicklung durchlebt hat, bleibt das leicht florale, süsse, sirupartige Konstrukt bis zum Ende, wo es nach etwa 10-12 Stunden endet. Eine atemberaubende Haltbarkeit, welche sich durch den gesamten Tag zieht. Ein wärmender, freundlicher, einzigartiger Duft, der mir einfach nicht aus dem Kopf gehen möchte. Und während andere Düfte aus dem Hause ähnlich schön sind und mich definitiv begeistern können, so ist es dieser, welcher eine gewisse Magie ausstrahlt, einen Komfort und Geborgenheit vermittelt. Er strahlt Wärme aus. Dazu der herrliche Flakon, wenn auch die Kappe etwas schöner sein könnte. Auch der Service ist von Anfang bis Ende ein absoluter Traum. Diesen Duft zu kaufen fühlt sich einfach nur gut an - von Service über Verpackung bis hin zum eigentlichen Duft, welcher sich, mit entsprechendem Budget, äusserst gut als Signature eignen würde. Sollte einer der Mitmenschen diesen Duft an entsprechender Person "entdecken", so kann man sich glücklich schätzen ein solches Meisterwerk riechen zu dürfen. Ein absoluter Traum.

Der Wecker klingelt, Klingelton? Dieser super nervige und laute vom iPhone, auf voller Lautstärke. Das Handy liegt weit weg, der Wecker wird immer lauter. Die Nachricht: Der Duft kostet knapp 800 Euro. Autsch. So schnell können Träume verfliegen. Wenigstens war die Reise schön.
2 Antworten
4
Preis
9
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
10
Duft
Lauser93

683 Rezensionen
Lauser93
Lauser93
4  
Welch ein traumhafter Duft, welcher mit Kindheitserinnerungen verbunden ist!
Vielen lieben Dank an Sören für die Abfüllung vom Myosotis Extrait de Parfum :-) Von diesem Duft bin ich wirklich hin und weg...Wow ist der schön! Und da keimen bei mir sofort Kindheitserinnerungen auf: Genau so hat es damals im Kaufladen des Dorfes meiner Großeltern in Kroatien geduftet. Verrückt! Schade das die Haltbarkeit nicht länger als 7 bis 8 Stunden beträgt. Immerhin ist die Sillage vernünftig.

Die Kopfnote duftet frisch, cremig, pudrig und floral nach Jasminblüten, Ylang-Ylang, Weißdorn und Weichspüler. Diese florale Reise geht in der Herznote dank Tuberose, Iris, Veilchen und Orangenblüten weiter. Die Basis duftet süßlich, balsamisch aber auch ein wenig orientalisch nach Benzoe sowie Bourbon Vanille.

Der Duft mag am Ende nicht kompliziert oder gar komplex sein ist aber in seiner Gesamtheit einfach wundervoll! Weißblüher und Weichspüler sorgen für eine traumhafte Duftwelt!
2 Antworten
9
Preis
10
Flakon
7
Sillage
10
Haltbarkeit
10
Duft
ParfumAholic

252 Rezensionen
ParfumAholic
ParfumAholic
Top Rezension 48  
Berauschende Schönheit
Eigentlich wollte ich keine Rezensionen mehr schreiben. Aber wie das so ist mit „eigentlich“, wird man dann und wann einfach und unerwartet von einem Duft im positivsten Sinne überrollt, so dass die 140 Statement Zeichen einfach nicht ausreichen würden, um dem Duft gerecht zu werden.

Ich konnte bislang nur ein paar der vielen Henry Jacques Düfte testen. Gemeinsam haben sie alle, dass sie sehr fein und elegant komponiert sind. Es war bislang kein „lauter“ oder gar „schreiender“ Duft dabei.

Umso gespannter war ich nun, wie man das oft schwierige Thema „Weißblüher“ umsetzen würde. Sind gerade sie doch oft ein Garant für zu viel und schwierig zu tragen.

Aber Henry Jacques wäre nicht Henry Jacques, wenn er diese Klippe nicht mit gewohnter Eleganz umschifft hätte.

Die Tuberose ist jedenfalls von der ersten Sekunde an da. Aber nicht überbordend und erschlagend, sondern eher fein, zart, aber dennoch selbstbewusst. Ein Hauch von Mandel- / Marzipanaroma begleitet sie hierbei. Von irgendwo her kommt auch noch eine fast frische, leicht herbe Note. Mag evtl. vom Weißdorn oder der Nelke stammen, ich kann es nicht genau erkennen bzw. erklären. Auf jeden Fall bremst diese Note die Tuberose zwar nicht komplett aus, nimmt ihr aber das allzu Penetrante.

Alle anderen Blüten sind irgendwie da, aber nicht deutlich erkennbar. Es ist mehr wie ein Gefolge, das die Tuberose umgibt und dabei natürlich dem Star nicht die Show stehlen möchte.

Nach und nach durchziehen hauchfein-harzige Benzoe-Fäden die Szenerie, die zusätzlich dafür sorgen, dass die Süße der Blüten nicht auftrumpfen kann.

Puderleichter Iris-Nebel und gelb-gold schimmernde Vanille runden das Duftgeschehen ab, umfangen die Tuberose und ihr Gefolge wie ein schützender Kokon.

Und so verbleibt dieses Duft-Konglomerat für gute 12 Stunden auf meiner Haut, verschmilzt förmlich mit ihr und bildet einen unendlich weichen, zarten, feinen und wie selbstverständlich eleganten Duft-Schmelz.

Hier beißt nichts in der Nase, ebenso sticht keine der Duftnoten unangenehm heraus. Trotz der vielen Weißblüher entsteht hier auch nur eine moderate bzw. sehr geringfügige Süße, die sehr gedimmt erscheint, gerade eben so viel, wie der Duft braucht.

Ich muss gestehen, dass ich Tuberose in der Form noch nicht gerochen habe und ich bin wirklich beeindruckt, wie Duftschaffende es hinbekommen, so „schwierige“ Duftnoten derartig miteinander verschmelzen zu lassen.

Fazit: Ein gezähmter Blütentraum von erhabener Schönheit und Qualität, der eher mit subtilen Mitteln arbeitet und dadurch alles Laute wie selbstverständlich ausschließt. Ferner eilt er der Trägerin / dem Träger nicht voraus, sondern bildet eher so etwas wie eine zweite Haut. Ein Duft eher für einen selbst, der aber dennoch von der Umwelt wahrgenommen wird. Myositis wird hier zwar als Damenduft geführt (die weiblichen Aspekte sind auch nicht von der Hand zu weisen), dennoch kann ich ihn mir auch an den Herren vorstellen, da es eben keine „Tuberose-Bombe“ ist. Ich selbst jedenfalls würde ihn dann und wann mit der größten Freude tragen wollen.

Alles Schöne hat dann leider – wie so oft – auch seinen Preis (15ml Parfum / 600€, 30ml Parfum / 960€ und 75 ml Extrait de Parfum / 600€). Natürlich ist da die Frage erlaubt, ob solche Preise in die heutige Zeit passen, in der Inflation, explodierende Energiekosten und der Ukraine-Krieg unser aller Leben so verändert haben. Sicher könnte man mit dem Geld viel Gutes tun, Not und Hunger (selbst bei uns in Deutschland) lindern. Daneben gibt es Menschen, die von derlei Summen ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Ist es also moralisch verwerflich oder gar pervers, dann solche Summen für einen Duft zu verlangen bzw. auszugeben? Schwierig. Ein Großteil des Preises ist sicherlich den extrem hochwertigen Duftstoffen zuzuschreiben und ein weiterer Teil könnte daher rühren, die Exklusivität der Düfte zu wahren. So arrogant es klingt, soll vielleicht gar nicht die breite Masse in den Genuss der Düfte kommen. Am Marketing kann es jedenfalls nicht liegen, denn ich habe bislang den Namen Henry Jacques nirgendwo gehört (wobei ich auch nicht in den Kreisen der oberen Zehntausend verkehre, dort mag es anders sein). Auf jeden Fall ist es Fakt, dass die Luxusgüter-Branche nach wie vor und trotz allem stetig wachsende Umsätze und Gewinne verzeichnet. Und ein Bernard Arnault ist ja auch nicht von ungefähr der nunmehr reichste Mensch der Welt. Im Gegensatz zu Louis Vuitton, Prada, Chanel u.s.w. ist Henry Jacques nicht plakativ unterwegs. Eher der stille Luxus sozusagen. Und ich finde, es muss jede(r) für sich ganz persönlich entscheiden, ob es so ein Duft sein muss. Düfte vermitteln Wohlgefühl, und Behagen, vermögen zu trösten und das vielleicht ganz besonders in so „dunklen Zeiten“ wie diesen. Insofern gibt es da kein richtig oder falsch. Erlaubt ist, was gefällt und jedem Einzelnen gut tut.

Feel free to be yourself!
43 Antworten

Statements

6 kurze Meinungen zum Parfum
GandixGandix vor 1 Jahr
10
Flakon
8
Sillage
10
Haltbarkeit
10
Duft
Weißblüher
und Lippenstiftküsse,
von sanfter Nelke umweht.
Guerlinade vom feinsten,
nahezu fleischlicher Genuss.
65 Antworten
ParfumAholicParfumAholic vor 1 Jahr
10
Flakon
7
Sillage
10
Haltbarkeit
10
Duft
Diese Tuberose wird durch Weißdorn / Nelke so gedimmt & in einen pudrigen Kokon gehüllt, dass sie einfach nur sehr elegant & edel erscheint.
14 Antworten
TrolloTrollo vor 1 Jahr
10
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
10
Duft
Unglaubliche Ähnlichkeit zum very Vintage Aprˋes l´Ond´ee Extrait; anisig, wohl vom Weißdorn, auf orientalischer Basis. Traumschön…
5 Antworten
ATOMIZERATOMIZER vor 7 Monaten
10
Flakon
10
Duft
oh Henry, zaubere mir noch viele solcher Traumwelten. Der Preis ist egal, ich bin Dir hörig. Die schönsten Stunden hab ich mit Dir. Opium!
2 Antworten
Patrick77Patrick77 vor 5 Monaten
10
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9
Duft
Riecht wie die Seife im Königspalast von Saudi Arabien wunderschöne Yasmin begleitet von Orangenschalen und einzigartiger Vanille Chapeau
1 Antwort
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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