Der gefiel mir nicht so, der schöne Rhabarber verabschiedete sich leider zunehmend in eine etwas synthetisch-frische Richtung, die ich bei meinem Mann im Duschregal verortet hatte.
Du sagst es! Gut, Rhabarber rieche ich wirklich gern, aber mit jeder Art von Frucht habe ich meine Schwierigkeiten - außer Lyn hat die Finger im Spiel. (Und Steinfrüchte im Chyprekontext. Die mag ich auch ohne Lyn.)
Bei sauren Rhabarbernoten läuft mir immer unwillkürlich das Wasser in Mund zusammen und sie machen mich ein bisschen kindersommertagenostalgisch. Hier dauert es eine Weile, bis sie sich aus Grapefruit, Zitrone und stengelig-krautigem Grün zusammengefügt haben. Der Rhabarber wird mit Zitrone und Orangenblütenwasser zu einem erfrischenden Sorbet verarbeitet und mit einem Rosmarinzweig in einem verwilderten Garten genossen, bis eine Basis aus Zeder und Vetiver zurückbleibt. Was für ein Sommeridyll! Fehlt nur noch die Hängematte.
Mit dem Fig hab ich das Problem gar nicht.