
Halolo
76 Rezensionen

Halolo
8
Die Seele Kubas: Orange trifft Overproof Rum, markanten Kaffee-Kakao-Mix u. charakterstarken Tabak
Endlich habe ich für mich DEN Tabak-Duft gefunden. Vorbei die Zeit der mit-zu-viel-Vanille-gestreckten Düfte oder jene, die zu laschen Tabak drin hatten. Frederic Gieselbachs Interpretation von der "Seele Kubas" (Alma de Cuba) zeigt endlich Tabak mit echtem Charakter, hochprozentigen, dunklen Rum mit Orangen-Schuss und einer ordentlichen Ladung Kakao-und-Kaffee.
• Aufsprühen:
Orange, spritzig, aber auch cremig.
Viel Rum mit ordentlich Umdrehungen. Raumfüllend.
Dazu gesellt sich eher herber Zimt und leichte Vanille-Spitzen. Im Hintergrund kommt trocken-gemahlener Kakao und Kaffee mit durchaus "Kante" dazu.
Sehr dichter, dunkel-komplexer Start mit Fahruntüchtigkeits-Garantie ;-)
Sillage ist da. Ordentlich. Würde bei maximal 5-6 Sprühern bleiben.
• Nach 20 Minuten:
Die Orange hatte tatsächlich nur einen recht kurzen Auftritt. Sie wird schon deutlich blasser und wird nun vom Rum geschluckt. Kakao-Kaffee-Mix mit süßlicheren Spitzen.
• Nach 45 Minuten:
Hochprozentiger Rum mit klitzekleiner, herber Vanilleschote im Glas. Viel Kaffee auf meiner Haut, Kakao lässt nach. Undefinierbare Blumen der eher süßeren Art legen nen leichten Schleier drüber.
Im Hintergrund kommt jetzt der doch sehr kantige, kubanische Tabak hervor. Ich ahne, dass der heftig wird - aber hey: Genau das habe ich so gewollt :)
• Nach 1,5h:
Der Rum hat deutlich an Power verloren. Kommt mir ehrlicherweise entgegen. Ich bin beschwippst genug. Der Kakao feiert bei mir n kleines Comeback: Dunkelschokoladig, kleingemahlener Kakao, bisschen staubig im Mörser.
Spätestens jetzt zeigt sich aber der Kern des Duftes und der nächsten Stunden: Der charakterstarke (Zigarren-)Tabak feuert jetzt so richtig ab.
• Nach 3h:
Leichte Kaffee-Noten mit starkem Tabak. Das ist kein Tabak für die 3€ Zigarren, sondern eher der, der für die 30-40€+ reserviert ist. Bisschen Vanille gibt's dazu, aber genau richtig dosiert, dass man es herausriecht, aber eine untergeordnete Rolle nur spielt.
• Nach 5h:
So langsam schwächer werdender Tabak auf leichtem Vanille-Sandelholz - Bett.
Sillage ist jetzt nur noch hautnah, aber im Aufzug würde man mich noch direkt "wiedererkennen" auf jeden Fall.
• Nach 8,5h:
Für mich kaum/keine Süße mehr wahrnehmbar. Stattdessen markanter Tabak, der getrocknet ist und mit ein bisschen Sandelholz meinen Arm würzt.
######
Fazit:
Für mich DER Tabak-Duft. Wenn ich ihn trage, sehe ich mich in nem Herren-Zimmer bzw. Cigar Lounge mit nem 150€ Rum im Glas eine echte Cohiba rauchen. Glücklicherweise wenig Süße, die aber wirklich toll über Vanille und Blumen eingearbeitet wurde. Main-Player sind klar: (Overproof) Rum aus der Karibik und charaktervoller Tabak mit Kante.
Muss man drauf stehen.
Wenn man aber bisher von gesüßten Tabak-Luschen - Düften enttäuscht wurde, ist der Alma de Cuba ein unbedingter "Must-try". Und ganz ehrlich: Unter 300€/50ml ist preislich schon echt ne Ansage.
Absolut empfehlenswert!
• Aufsprühen:
Orange, spritzig, aber auch cremig.
Viel Rum mit ordentlich Umdrehungen. Raumfüllend.
Dazu gesellt sich eher herber Zimt und leichte Vanille-Spitzen. Im Hintergrund kommt trocken-gemahlener Kakao und Kaffee mit durchaus "Kante" dazu.
Sehr dichter, dunkel-komplexer Start mit Fahruntüchtigkeits-Garantie ;-)
Sillage ist da. Ordentlich. Würde bei maximal 5-6 Sprühern bleiben.
• Nach 20 Minuten:
Die Orange hatte tatsächlich nur einen recht kurzen Auftritt. Sie wird schon deutlich blasser und wird nun vom Rum geschluckt. Kakao-Kaffee-Mix mit süßlicheren Spitzen.
• Nach 45 Minuten:
Hochprozentiger Rum mit klitzekleiner, herber Vanilleschote im Glas. Viel Kaffee auf meiner Haut, Kakao lässt nach. Undefinierbare Blumen der eher süßeren Art legen nen leichten Schleier drüber.
Im Hintergrund kommt jetzt der doch sehr kantige, kubanische Tabak hervor. Ich ahne, dass der heftig wird - aber hey: Genau das habe ich so gewollt :)
• Nach 1,5h:
Der Rum hat deutlich an Power verloren. Kommt mir ehrlicherweise entgegen. Ich bin beschwippst genug. Der Kakao feiert bei mir n kleines Comeback: Dunkelschokoladig, kleingemahlener Kakao, bisschen staubig im Mörser.
Spätestens jetzt zeigt sich aber der Kern des Duftes und der nächsten Stunden: Der charakterstarke (Zigarren-)Tabak feuert jetzt so richtig ab.
• Nach 3h:
Leichte Kaffee-Noten mit starkem Tabak. Das ist kein Tabak für die 3€ Zigarren, sondern eher der, der für die 30-40€+ reserviert ist. Bisschen Vanille gibt's dazu, aber genau richtig dosiert, dass man es herausriecht, aber eine untergeordnete Rolle nur spielt.
• Nach 5h:
So langsam schwächer werdender Tabak auf leichtem Vanille-Sandelholz - Bett.
Sillage ist jetzt nur noch hautnah, aber im Aufzug würde man mich noch direkt "wiedererkennen" auf jeden Fall.
• Nach 8,5h:
Für mich kaum/keine Süße mehr wahrnehmbar. Stattdessen markanter Tabak, der getrocknet ist und mit ein bisschen Sandelholz meinen Arm würzt.
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Fazit:
Für mich DER Tabak-Duft. Wenn ich ihn trage, sehe ich mich in nem Herren-Zimmer bzw. Cigar Lounge mit nem 150€ Rum im Glas eine echte Cohiba rauchen. Glücklicherweise wenig Süße, die aber wirklich toll über Vanille und Blumen eingearbeitet wurde. Main-Player sind klar: (Overproof) Rum aus der Karibik und charaktervoller Tabak mit Kante.
Muss man drauf stehen.
Wenn man aber bisher von gesüßten Tabak-Luschen - Düften enttäuscht wurde, ist der Alma de Cuba ein unbedingter "Must-try". Und ganz ehrlich: Unter 300€/50ml ist preislich schon echt ne Ansage.
Absolut empfehlenswert!
1 Antwort



kubanischer Rum
kubanischer Tabak
italienische Orange
kolumbianischer Kaffee
Bourbon-Vanille
Schopf-Lavendel Absolue
afrikanischer Kakao
indonesisches Sandelholz
alpine Blüten
Ceylon-Zimt
ceylonesische Gewürznelke
Edelweiß
indisches Zibet
italienische Bergamotte
Jasminum auriculatum Absolue
Kaschmir-Safran
Labdanum
Muskatellersalbei
Siam-Benzoe
Tolubalsam
RiotAgent
wintersgate
Koboldkicker
LongPaf
Cryzler97


































