
Kalitey
1 Rezension

Kalitey
4
God of Our Fathers - Von Rauch, Honig und Legenden!
Aufmerksam bin ich auf die Marke geworden, während ich stöberte und nach Düften suchte, die mit Honig arbeiten, aber nicht einfach nur klebrig süß sind. Die Duftpyramide dieses Duftes fiel mir sofort auf und machte mich neugierig aber zu dem Zeitpunkt als ich den Duft entdeckte war er leider schon vergriffen. Also begann eine lange und ziemlich nervenaufreibende Suche nach meinem "weißen Wal". Nach einiger Suche stellte mir ein Parfumo ein ganzes Probenpaket der Marke Nebiru zur Verfügung da er den Weg den ich ging quasi schon gegangen war und in diesem Paket befand sich auch eine Probe von "God of Our Fathers".
Ich bin noch neu in der Welt der artisanalen Düfte und bis auf ein paar wenige der bekannten „großen“ Marken war ich nun auf eine Marke gestoßen, die quasi noch in den Kinderschuhen steckte. Und was soll ich sagen? Die Düfte waren gewagt, mutig und ehrlich.
Gewagt, weil hier Facetten aufeinandertreffen, die man im ersten Moment nicht unbedingt für funktionierend hält. Mutig, weil neue Wege gegangen werden, ohne auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln. Das erfordert schon eine ganze Portion Idealismus. Und ehrlich, weil die Düfte einen Bezug haben – einen Bezug, den man nicht sofort erkennt. Man muss hinter den Duft blicken und dem Parfumeur Frederic Gieselbach wirklich die Chance geben, durch den Duft zu einem zu sprechen.
Einige Düfte haben Geschichten, die einen nachdenklich machen oder auch ein lächeln aufs Gesicht zaubern was die Marke nochmal ansprechender macht da hierdurch die Düfte für mich eine "Seele" haben und kein platter Cashgrab sind.
Nun aber zum Duft selbst: God of Our Fathers, dessen Flakondesign ich wirklich liebe, erzeugt bei mir direkt beim auftragen mehr als nur eine Sillage. Er erzeugt ein Bild. Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen Haufen Langschiffe von Wikingern, die hinaus aufs offene Meer segeln und hinter ihnen brennt das Kloster Lindisfarne. Der aufmerksame Leser wird erkannt haben wir schreiben das Jahr 793!
Der Geruch von Räucherwerk und Met (hier kommt der dunkle und sehr fotorealistische Honig ins Spiel) liegt schwer in der Luft. So düster und episch dieses Bild wirkt umso kraftvoller und faszinierender entfaltet sich auch die Komposition auf meiner Haut.
Dieser Duft ist größer als seine einzelnen Bestandteile und auch viel größer als das Bild, das ich vor Augen habe. Ja ich würde sogar so weit gehen zu sagen das der Schatten desjenigen, der diesen Duft trägt, auf knapp 2 Meter wächst und wie ein Wikinger selbst hinter einem steht.
Der Duft trägt den Namen „God of Our Fathers“ nicht zu Unrecht. Er zehrt von etwas Ursprünglichem, etwas, das nicht greifbar ist und in unserer modernen Zeit längst in Vergessenheit geraten ist. Dennoch ist es ein Duft, von dem ich wünschte, noch mehr zu haben. Für mich ist er der Beweis, dass eine Vision in den Händen des richtigen Parfumeurs mehr sein kann als ein Duft. Eine beinahe vergessene Legende, die neu entdeckt wurde.
Ich bin noch neu in der Welt der artisanalen Düfte und bis auf ein paar wenige der bekannten „großen“ Marken war ich nun auf eine Marke gestoßen, die quasi noch in den Kinderschuhen steckte. Und was soll ich sagen? Die Düfte waren gewagt, mutig und ehrlich.
Gewagt, weil hier Facetten aufeinandertreffen, die man im ersten Moment nicht unbedingt für funktionierend hält. Mutig, weil neue Wege gegangen werden, ohne auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln. Das erfordert schon eine ganze Portion Idealismus. Und ehrlich, weil die Düfte einen Bezug haben – einen Bezug, den man nicht sofort erkennt. Man muss hinter den Duft blicken und dem Parfumeur Frederic Gieselbach wirklich die Chance geben, durch den Duft zu einem zu sprechen.
Einige Düfte haben Geschichten, die einen nachdenklich machen oder auch ein lächeln aufs Gesicht zaubern was die Marke nochmal ansprechender macht da hierdurch die Düfte für mich eine "Seele" haben und kein platter Cashgrab sind.
Nun aber zum Duft selbst: God of Our Fathers, dessen Flakondesign ich wirklich liebe, erzeugt bei mir direkt beim auftragen mehr als nur eine Sillage. Er erzeugt ein Bild. Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen Haufen Langschiffe von Wikingern, die hinaus aufs offene Meer segeln und hinter ihnen brennt das Kloster Lindisfarne. Der aufmerksame Leser wird erkannt haben wir schreiben das Jahr 793!
Der Geruch von Räucherwerk und Met (hier kommt der dunkle und sehr fotorealistische Honig ins Spiel) liegt schwer in der Luft. So düster und episch dieses Bild wirkt umso kraftvoller und faszinierender entfaltet sich auch die Komposition auf meiner Haut.
Dieser Duft ist größer als seine einzelnen Bestandteile und auch viel größer als das Bild, das ich vor Augen habe. Ja ich würde sogar so weit gehen zu sagen das der Schatten desjenigen, der diesen Duft trägt, auf knapp 2 Meter wächst und wie ein Wikinger selbst hinter einem steht.
Der Duft trägt den Namen „God of Our Fathers“ nicht zu Unrecht. Er zehrt von etwas Ursprünglichem, etwas, das nicht greifbar ist und in unserer modernen Zeit längst in Vergessenheit geraten ist. Dennoch ist es ein Duft, von dem ich wünschte, noch mehr zu haben. Für mich ist er der Beweis, dass eine Vision in den Händen des richtigen Parfumeurs mehr sein kann als ein Duft. Eine beinahe vergessene Legende, die neu entdeckt wurde.



Kopfnote
Honig
Bourbon-Vanille Absolue
Szechuanpfeffer
Safran
Zimt
Herznote
Bienenwachs Absolue
Jasmin-Sambac
Gardenie
Jasmintee
Tonkabohne
Basisnote
bengalisches Oud
afrikanischer Rum
Kakao
laotisches Oud
äthiopisches Zibet
Balsam
Cade-Holz
Kaffee
Patchouli
Siam-Benzoe

Floyd
ElAttarine
Theris
Mrtangiers
Chizza


































