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Top Rezension
Ein inneres Indien
Durch raureifen Nebel von kühlen Kristallen. Scharfwürzige Funken glimmender Zimtrinden. Sie brennen sich durch vergilbte Erinnerungen von Zitrusgräsern auf Photographien. Durch Haut von warmen Sandelhölzern. Den mulchigen Bast aus harziger Krem. Goldene Fasern im Kambium. Den Splint so weich wie Welpenbalsam. Seiden schimmernd von süßem Jasmin. Hennastrauchblütige Gebetsfahnen aus getrockneten Früchten in Honigfarben. Drin Macis bittere Karamellnelken. Sind Traumblasen über flaumweichen Fährten. Wildlederspuren in Lehmlikören. Wehen feine Weben aus weißem Leim an den hölzernen Adern der indischen Erden. Schleierfäden zarter Rauchfahnen führen nach Innen. Nach Vrindavan.
***
Wer Ray Cappo, den Sänger von Bands wie Shelter und Youth of Today, dem Flaggschiff der 80er Jahre Straight-Edge-Bewegung, auf der Bühne sieht, staunt darüber, wie man nach über 40 Jahren Hardcore immer noch voller Energie sein kann. Und man bemerkt, dass Spiritualität durchaus wichtig für ihn ist. So wundert es wenig, wenn man erfährt, dass er NOAM mit der Kreation eines Duftes beauftragte, der Sandelholz und indische Oudöle zur Meditation beinhaltet.
New Oceans And Meridians (N.O.A.M. Botanical Perfumes), das olfaktorische Raumzeitreisebüro aus der Schweiz, verwendet für seine komplexen Kompositionen ausschließlich hochwertige natürliche Rohstoffe, pflegt den persönlichen Kontakt zu kleinen Destillen, Händlern und Herstellern, und war somit genau die richtige Wahl für einen solchen Wunsch. So konnten dafür unter anderem lang gehegte Verbindungen nach Indien für das vielschichtige Mysore, eine Artisan Destillation, das Manipur Oud und das fünf Jahre gealterte Henna-Attar aus Kannauj genutzt werden.
Die Reise ins innere Indien beginnt mit kühlen grün-kampferartigem Nebel (Vetiver, Ingwer, Kardamom, Lorbeerblatt, Lavendel) und scharfen Gewürzen (Zimt, Gewürznelke) auf zitrisch-holzigem, Australischem Spicatum Sandelholz, das bald übergeht in tiefe, kremig-weiche, charaktervolle Aromen des Mysore Sandelholzes, dessen Facettenreichtum von vielen der weiteren Zutaten herausgearbeitet und unterstrichen werden: Da sind seidige Jasminblüten, süße Champaka, die liebliche Hennablüte und die würzig-karamellartige Muskatblüte, in welcher die Gewürznelke aus der Kopfnote noch widerhallt. Im weiteren Verlauf wird es rauchig-holzig-erdiger (Nagarmotha, Java-Vetiver, Manipur Oud), sind Rauchweben über lehmlikörartiger Erde, wo auch noch zarte leimartige Sandelharzfäden wehen. Indisches Holz kann man für mein Empfinden kaum besser inszenieren für einen Weg nach innen.
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Wer Ray Cappo, den Sänger von Bands wie Shelter und Youth of Today, dem Flaggschiff der 80er Jahre Straight-Edge-Bewegung, auf der Bühne sieht, staunt darüber, wie man nach über 40 Jahren Hardcore immer noch voller Energie sein kann. Und man bemerkt, dass Spiritualität durchaus wichtig für ihn ist. So wundert es wenig, wenn man erfährt, dass er NOAM mit der Kreation eines Duftes beauftragte, der Sandelholz und indische Oudöle zur Meditation beinhaltet.
New Oceans And Meridians (N.O.A.M. Botanical Perfumes), das olfaktorische Raumzeitreisebüro aus der Schweiz, verwendet für seine komplexen Kompositionen ausschließlich hochwertige natürliche Rohstoffe, pflegt den persönlichen Kontakt zu kleinen Destillen, Händlern und Herstellern, und war somit genau die richtige Wahl für einen solchen Wunsch. So konnten dafür unter anderem lang gehegte Verbindungen nach Indien für das vielschichtige Mysore, eine Artisan Destillation, das Manipur Oud und das fünf Jahre gealterte Henna-Attar aus Kannauj genutzt werden.
Die Reise ins innere Indien beginnt mit kühlen grün-kampferartigem Nebel (Vetiver, Ingwer, Kardamom, Lorbeerblatt, Lavendel) und scharfen Gewürzen (Zimt, Gewürznelke) auf zitrisch-holzigem, Australischem Spicatum Sandelholz, das bald übergeht in tiefe, kremig-weiche, charaktervolle Aromen des Mysore Sandelholzes, dessen Facettenreichtum von vielen der weiteren Zutaten herausgearbeitet und unterstrichen werden: Da sind seidige Jasminblüten, süße Champaka, die liebliche Hennablüte und die würzig-karamellartige Muskatblüte, in welcher die Gewürznelke aus der Kopfnote noch widerhallt. Im weiteren Verlauf wird es rauchig-holzig-erdiger (Nagarmotha, Java-Vetiver, Manipur Oud), sind Rauchweben über lehmlikörartiger Erde, wo auch noch zarte leimartige Sandelharzfäden wehen. Indisches Holz kann man für mein Empfinden kaum besser inszenieren für einen Weg nach innen.
35 Antworten


Deine magische Worte verzaubern mich immer wieder..Es war ein purer Genuss, in diese Welt einzutauchen..Danke Dir..
Wünsche Dir Frohes Neues Jahr voller Energie, Freude und guter Momente...🥂
Glückwunsch zum Volltreffer!
Gutes Neues Dir noch, mein Lieber! 🤗🍀
XVX 4 life!
Jetzt muss ich Shelter hören!😊
Deine Worte haben die gleiche Qualität, wie die Rohstoffe NOAMs. Und du fügst sie ebenfalls zu einem Kunstwerk zusammen.
Danke dir!
So ein Einstieg in das neue Jahr - das ist ganz großartig!
N•O•A•M lockt immer.Schon allein wegen der Rohstoffe.
Deine Reise nach Vrindavan klingt fabelhaft.
Starke Bilder & Worte wieder. Und eine 10 sagt alles:-)
Danke für diese schöne Erinnerung und natürlich tolle Duftbeschreibung, klingt super spannend und scheint dich sehr zu begeistern.
Macht echt neugierig auf den Duft.