
Taurus
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Taurus
Top Rezension
18
Der macht auf ziemliche dicke Schulterpolster
Schon allein für die lila Färbung könnte es von mir glatt drei Extrapunkte geben. Doch Farbe ist nicht alles, auch wenn es mich an meine Lieblinge Gris Dior und Feeling Man von Jil Sander denken lässt. Letztgenannter ist aus dem gleichen Jahrgang wie Sung Homme und war recht komplex und hochinteressant aufgebaut.
Das kann man jetzt schon sagen: so feinsinnig und kultiviert wie der Feeling Man ist Sung Homme leider nicht, was ihn allerdings keineswegs hindert, seine 80er Attitüden wie u. a. Powerhouse-Vibes mit ziemlich dicken Schulterpolstern offen zu legen.
Olfaktorisch kommt er mit einer ordentlichen Breitseite voller floraler, fruchtigen und holzigen Noten. Die einzelnen Komponenten kann man kaum einzeln wahrnehmen, so omnipräsent wirkt die Kreation. Pfeffer, Gartennelke, Eichenmoos, Rosengeranie und Tanne sind auf jeden Fall mit von der Partie. Da ist sehr viel los im Duft. Eventuell ist das sogar etwas zu viel des Guten. Was rüberkommt ist mehr oder weniger eine massive Wand mit grünen und seifigen Akkorden. Ganz böse Zungen könnten auch meinen, dass hier Weichspüler reingeraten ist.
Andere, mich eingeschlossen, entdecken quasi ein ganzes 80er Jahre Feuerwerk. Vielleicht ein wenig grob in dem Zusammenspiel und ohne großes Highlight oder raffinierter Wandlung, aber halt voll auf die Zwölf. Als positiv stimulierendes EdT mit Nostalgie-Charme durchaus empfehlenswert.
Dazu kommt noch diese typische Powerhouse-Projektion und Haltbarkeit, die einen aufkeimenden Frühlingstag ankündigen. Etwas wirklich Vergleichbares fällt mir nicht ein, jedoch denke ich, dass Sung Homme viele Aspekte der Eighties widerspiegelt.
Das kann man jetzt schon sagen: so feinsinnig und kultiviert wie der Feeling Man ist Sung Homme leider nicht, was ihn allerdings keineswegs hindert, seine 80er Attitüden wie u. a. Powerhouse-Vibes mit ziemlich dicken Schulterpolstern offen zu legen.
Olfaktorisch kommt er mit einer ordentlichen Breitseite voller floraler, fruchtigen und holzigen Noten. Die einzelnen Komponenten kann man kaum einzeln wahrnehmen, so omnipräsent wirkt die Kreation. Pfeffer, Gartennelke, Eichenmoos, Rosengeranie und Tanne sind auf jeden Fall mit von der Partie. Da ist sehr viel los im Duft. Eventuell ist das sogar etwas zu viel des Guten. Was rüberkommt ist mehr oder weniger eine massive Wand mit grünen und seifigen Akkorden. Ganz böse Zungen könnten auch meinen, dass hier Weichspüler reingeraten ist.
Andere, mich eingeschlossen, entdecken quasi ein ganzes 80er Jahre Feuerwerk. Vielleicht ein wenig grob in dem Zusammenspiel und ohne großes Highlight oder raffinierter Wandlung, aber halt voll auf die Zwölf. Als positiv stimulierendes EdT mit Nostalgie-Charme durchaus empfehlenswert.
Dazu kommt noch diese typische Powerhouse-Projektion und Haltbarkeit, die einen aufkeimenden Frühlingstag ankündigen. Etwas wirklich Vergleichbares fällt mir nicht ein, jedoch denke ich, dass Sung Homme viele Aspekte der Eighties widerspiegelt.
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Kopfnote
Artemisia
Salbei
Wacholderbeere
Basilikum
Bergamotte
Pfeffer
Kümmel
Zitrone
Herznote
Aldehyde
Rosengeranie
Gartennelke
Jasmin
Piniennadel
Rose
Basisnote
Eichenmoos
Moschus
Tanne
Leder
Patchouli
Sandelholz
Vetiver
Zeder








Eggi37
Schoeibksr
Floyd
Axiomatic
Ergoproxy






























