English Breakfast

(2008)
English Breakfast von Mark Buxton Perfumes
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6.9 / 10     37 BewertungenBewertungenBewertungen
English Breakfast ist ein Parfum von Mark Buxton Perfumes für Damen und Herren und erschien im Jahr 2008. Der Duft ist zitrisch-frisch. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.

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Parfümeur

Mark Buxton

Duftnoten

Kopfnote KopfnoteBergamotte, Galbanum, Geranie, Ingwer, Koriander, Orange, Pfeffer
Herznote HerznoteGardenie, Jasmin, Ringelblume, Rosenholz
Basisnote BasisnoteBenzoe, Labdanum, Patchouli, Tanne, Vetiver, Zedernholz

Bewertungen

Duft

6.9 (37 Bewertungen)

Haltbarkeit

6.8 (23 Bewertungen)

Sillage

4.8 (22 Bewertungen)

Flakon

5.7 (24 Bewertungen)
Eingetragen von Seglein, letzte Aktualisierung am 11.01.2017
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Kommentare

Duft 3.0/10
Koriander auf Chromstahl
Sowohl das Design wie auch der Name gehen in eine krass andere Richtung als der Geruch selber.

Dieser ist kaltfeucht, blaugrün und metallisch. Sehr dominant ist Koriander, unterlegt mit einer fast schon sportduft-aquatischen Wässrigkeit.

Irgendwie beeindruckend, aber kaufen täte ich ihn nicht, und könnte ich auch nicht mehr, wie es scheint.

Für mich dann bitte einmal Brot mit Butter, Marmelade und Milchkaffee.
3 Antworten
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 9.0/10
4 Auszeichnungen
Sehr dezente, aber auch gute Angelegenheit... wetten? :)
Merci Cheri in Richtung Apicius mal wieder, der mir auf Anforderung direkt eine Probe zuschickte hier von. Auch vom "Around Midnight", allerdings ist davon die Abfüllung in'ne Wicken gegangen. :)

Aber, widmen wir uns diesem dezentem "Englischem Frühstück".

Mark Buxton... ich hatte noch nie von diesem Namen gehört, nach der Durchforstung hier im Forum, dann unter anderem bei Google, stellte ich fest, dass dieser Mann seine Karriere ja wohl damals bei "Wetten dass...?" gestartet hatte.
Somit, schauen wir mal, ob er die Wette auch gewinnen kann. :)

Nach dem Aufsprühen auf meinen Handrücken nehme ich sofort ein Orangen-Bergamotte-Aroma wahr. Ob ich das als Parfum haben möchte, nein, definitiv nicht, aber das ziert den Duft auch wirklich nur für die ersten paar Sekunden. Danach springt er in ein holziges Aroma über. Allerdings mal kein Cedern- oder Sandelholz, was in so vielen Parfums verwendet wird, sondern in's Rosenholz. Rosenholz hätte ich NIE erraten, wenn ich nicht vor Jahren auch mal einen Aufguss in der Firma benutzt hätte, der ebenfalls Rosenholz tituliert wurde.

Es schnuppert ungewohnt, aber keinesfalls unangenehm, bei weitem nicht. Mir gefällt es sogar sehr gut. Auch meiner Frau Mama gefällt er fein, nachdem ich ihr meinen Handrücken unter die Nase gehalten habe. Der Duft strahlt irgendwie so eine entspannte gute Laune aus. Er ist nun nicht der übelste Klopper, sondern hält sich wunderbar dezent zurück. Es scheint so, als wenn man mit dem "Englischen Frühstück" nichts verkehrt machen kann. Aufsprüh'n, aus dem Haus raus und nirgends anecken.

So muss es sein.

Zu guter letzt schenkt Mark Buxton einem noch die Basisnote von einem Hauch Vetiver und Zedernholz, die anderen Zutaten kann ich nicht rausfiltern. Aber, das ist auch gut so, denn das Ende ist wirklich klasse.

Somit, ab auf die Wunschliste. Das "Englische Frühstück" wird bei mir die Tage auch Einzug in die Sammlung halten. :)

Wette gewonnen! ;)
1 Antworten
Flakon 7.5/10
Sillage 2.5/10
Haltbarkeit 5.0/10
Duft 5.0/10
Hilfreicher Kommentar    8 Auszeichnungen
Where is the beef?
Falls der Begriff „English Breakfast“ nicht gerade ein mir unbekannter Slang für eine exotische Droge oder eine außergewöhnliche Sexualpraktik ist, verbinde ich damit ein sehr opulentes Frühstück bestehend aus Haferbrei, Würstchen, Speck, Rührei, gegrillten Tomaten, Champignons, Püree sowie Toastbrot mit Marmelade und eventuell sogar noch Joghurt sowie den obligatorischen Earl Grey Tea . So habe ich es zumindest während meines Südafrika-Urlaubs vor X Jahren genossen, als ich mich auf diverse Bed & Breakfast Übernachtungen einließ. Die Zutaten variierten hier und da, das Ergebnis war immer das gleiche: man war zumindest bis zum Abend gut gesättigt.

Allerdings frage ich mich, was das mit dem „English Breakfast“ von Mark Buxton gemein hat. Vom Duft erinnert mich sein Wässerchen daran, als würde man den Saft einer Orange auspressen, und dann an einen Tag später an dem restlichen Fruchtfleisch und Kernen schnuppern. Also Orange, der eher dehydrierten Form – in leichten Grundzügen noch erkennbar, aber vom wesentlichen Pep längst weit entfernt. Gesellt man dem ganzen noch ein paar Gewürze hinzu, kommt man „English Breakfast“ sehr nah. Im Hintergrund ahne ich einige Spuren von etwas brennspiritusartigem. Eine weitere Entwicklung entdecke ich nicht.

Das ist hochdezent und wohl gewollt, aber für meinen Geschmack etwas flachbrüstig. Die Erwartungshaltung war bei mir jedenfalls so groß, wie der Appetit eines ausgehungerten Taurus vor dem Frühstück. Nun gut, das Apfelsinenthema könnte gut zu den bekannten „Olde English Thick Cut Marmelade“ mit Bitterorangen passen, aber eine sattmachende Mahlzeit entdecke ich daraus nicht.
Vielleicht hätte Mark Buxton seinen Duft eher „Italian Imbiss“ oder „French Brunch“ benennen sollen.

PS: Ich meine mich erinnern zu können, als Mark Buxton damals bei „Wetten, dass …“ war. Das war damals recht imposant, würde aber heutzutage keinen Parfumo mehr hinter dem Bildschirm locken bzw. in Verzückung versetzen.
Womit ich ihm seine Fähigkeiten als gute Nase nicht absprechen möchte. Werde jedenfalls seine anderen Parfums auch mal unter die Lupe nehmen.

Vielen Dank an Calliste für die Probe!
6 Antworten
Flakon 7.5/10
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 7.5/10
Duft 7.0/10
5 Auszeichnungen
orange und fruchtig
Der Duft ist was feines.

Mich errinnert er die ganze Zeit über an Melonen.

Vom Anfang bis zum ende riecht der Duft irgendwie orange (genau wie er oder zumindest der Flacon auch gefärbt ist) und fruchtig.

Natürlich wird er zum Ende hin etwas erdiger und holziger aber die ganze Zeit bleibt der Duft orange.
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So jetzt kommt der Vergleich:
Ich habe von Apicius fünf Zeder-Vetiver Düfte zum Vergleich bekommen
-Terre D'Hermes
-Eau de Pamplemousse Rose
-Robinson
-English Breakfast
-Kenzoair Intense

Allen düften ist gemein, dass sie Zeder und Vetiver in der Basis haben, was einen irgendwie erdig frischen, grünen waldbodenmäßigen Duft erzeugt.

Auch dieser Duft riecht sehr braun-grün-feucht-erdig (nicht braun-grün-feucht-schleimig) in der Basis.

Eben der typische Zeder-Vetiver Mixgeruch.
Flakon 7.5/10
Sillage 5.0/10
Haltbarkeit 10.0/10
Duft 8.5/10
Hilfreicher Kommentar    6 Auszeichnungen
Der perfekte Büroduft.
Die Kopf- und Herznoten bestehen zusammen aus einer ziemlichen Vielfalt von Ingredienzien. Nichts sticht hervor und insgesamt ergibt sich ein dezenter Duft nach frisch gewaschener Kleidung. Sehr angenehm und sicherlich auch in geschlossenen Räumen in kleinen Dosen der Umwelt zumutbar.

Diese Noten halten lange an, und erst am Nachmittag treten sie zurück und enthüllen eine wunderbar transparente Zedern- und Vetiver- Basisnote. Diese kommt und geht, wie ein Hauch, aber ein energiegeladener. Genau das, was man benötigt, wenn der Arbeitstag noch nicht ganz zu Ende ist.
1 Antworten

Statements

Bellemorte vor 137 Tagen
Sehr kühler Duft - herb unsüße typ. engl. Orangenmarmelade mit reichlich Koriander und scheinbar Iced Tea im Garten serviert. Schön+dezent!+6
Flakon 7.0
Sillage 6.0
Haltbarkeit 7.0
Duft 8.5

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