Heute habe ich das 2. Türchen meines Pafory Adventskalenders geöffnet und den Duft
Cherry Blush gefunden.
Und bei „Cherry“ war ich natürlich sofort neugierig...
Der erste Sprühstoß ist wirklich schön... eine sirupartige Schwarzkirsche, die sich mit fruchtiger Kirsche und einem Hauch Pfeffer mischt. Diese Eröffnung gefällt mir persönlich richtig gut, fruchtig, dunkel, ein bisschen gourmandig, ohne klebrig süß zu sein. Leider ist dieses kleine Highlight im Auftakt nur von kurzerDauer.
Schon nach wenigen Minuten rutscht
Cherry Blush in eine eher cremige Kirschblüte ab. Die marzipanige Süße verflüchtigt sich, dafür kommt ein sanftes Veilchen dazu, das alles leicht pudrig, aber etwas altbacken wirken lässt.
In der Basis bleibt eine Mischung aus Vetiver, Patchouli und einer sehr milden Tonkabohne, aber alles wirkt auf mich sehr unscheinbar. Die Kirschblüte erinnert mich dabei an eine schwache Version des
The Ritual of Sakura.
Und genau das ist das große Problem des Duftes: Er fühlt sich an wie ein Mix aus bekannten, wirklich schönen Düften, nur eben in einer weichgespülten, abgeschwächten Version. Nichts davon ist schlecht, aber eben auch nichts wirklich eigenständig oder besonders.
Tja, ich werde Cherry Blush definitiv noch einmal testen, vielleicht entfaltet er sich an einem anderen Tag besser. Aber im Moment ist er einfach nichts für mich... weder besonders gut, noch irgendwie schlecht… einfach unspektakulär.