14.03.2025 - 18:58 Uhr

Minigolf
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Minigolf
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5
Tanz der Harze!
Und hier steckt der "Teufel" im Detail! Von allen "Six-Scents"-Düften gab es lediglich eine Auflage von 3000 Flakons. Recht limitiert also. Warum das so gehandhabt wurde, weiß ich auch nicht so genau. Denke aber, das das ein einmaliges Künstlerprojekt war und deshalb nicht weiterproduziert wurde.
Der Duft selber ist eine etwas schräge Angelegenheit, in der fast ausschließlich Harze von Koniferen verwendet wurden. Grün und waldig kommt es daher, recht aromatisch und in seinen Grüntönen changierend. Etwas Rosmarin als krautiges, leicht blumiges Beiwerk, ebenso eine Prise Muskat, was ein dunkelbrauner Tupfen in dieser harzigen Melange.
Das Meer sollte nicht fern sein, denn ein Hauch "Aquatik" ist von Anfang bis Ende zu schnuppern.
Was nun das angegebene "Schmieröl" betrifft, kann ich nichts dergleichen riechen. Höchstens eine ferne, leicht "metallische" Note, die einen feinen "Summton" erzeugt, ähnlich dem, als wenn man eine kleine Klangschale anschlüge. Ein Duft, der mitunter etwas Verwirrung stiften kann, weil man nie weiß, wann was gerade auftreten wird. Mal ist es die Zypresse, die vorne ist im "Tanz der Harze", mal die leicht kienige Tanne, das Sandelholz zwischen all den Nadelhölzern nimmt eine kleine Sonderstellung ein, da es in dem relativ kühlen Parfumgefüge einen warm-holzigen Unterton aus der "Tiefe" erzeugt. Und mit dem "metallischen Summton" ein ambivalentes Duett bildet. Kunst? Ja, für mich allemal. Doch wohl nicht jedermanns Duftgeschmack- meiner aber schon!
Der Duft selber ist eine etwas schräge Angelegenheit, in der fast ausschließlich Harze von Koniferen verwendet wurden. Grün und waldig kommt es daher, recht aromatisch und in seinen Grüntönen changierend. Etwas Rosmarin als krautiges, leicht blumiges Beiwerk, ebenso eine Prise Muskat, was ein dunkelbrauner Tupfen in dieser harzigen Melange.
Das Meer sollte nicht fern sein, denn ein Hauch "Aquatik" ist von Anfang bis Ende zu schnuppern.
Was nun das angegebene "Schmieröl" betrifft, kann ich nichts dergleichen riechen. Höchstens eine ferne, leicht "metallische" Note, die einen feinen "Summton" erzeugt, ähnlich dem, als wenn man eine kleine Klangschale anschlüge. Ein Duft, der mitunter etwas Verwirrung stiften kann, weil man nie weiß, wann was gerade auftreten wird. Mal ist es die Zypresse, die vorne ist im "Tanz der Harze", mal die leicht kienige Tanne, das Sandelholz zwischen all den Nadelhölzern nimmt eine kleine Sonderstellung ein, da es in dem relativ kühlen Parfumgefüge einen warm-holzigen Unterton aus der "Tiefe" erzeugt. Und mit dem "metallischen Summton" ein ambivalentes Duett bildet. Kunst? Ja, für mich allemal. Doch wohl nicht jedermanns Duftgeschmack- meiner aber schon!
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