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Top Rezension
Wie das Steinchen des Gaius Bonus
Alle kennen vermutlich die Szene aus „Asterix der Gallier“, in der Zenturio Gaius Bonus seine Superkräfte probieren möchte, nachdem er vom vermeintlichen Zaubertrank getrunken hat. Da jener jedoch in Wahrheit ein Haarwuchsmittel ist, scheitert er natürlich an den größeren Brocken und seine Versuche enden schließlich bei einem – relativ gesehen – Steinchen. Ähnliches widerfährt womöglich bei ‚Velvet Haze‘.
Aber von vorne: Kokos, tatsächlich und sofort. Sogar inklusive des säuerlich-käsigen Anflugs, den etwa naturbelassenes Kokoswasser zeigt und der den meisten übrigen (verarbeiteten) Kokos-Produkten, allemal aus der Schokoriegel-Ecke, in industrieller Dienstbarkeit genommen wurde. Apart! Dazu eine pilzige Moschusnote, die – so jedenfalls meine Erfahrungen - zur Ansage Ambrette passt. Und Moschus ist bereits das entscheidende Stichwort. Der Duft gleitet ziemlich zügig in cremigen Moschus hinein, dem unser Kokoswasser weiterhin einen neckischen Tupfer verleihen darf. Das Patchouli beschränkt sich im Wesentlichen darauf, ein paar Krümel seines schokoladigen Potentials beizusteuern, um die Nennung von „Kakao“ zu rechtfertigen. Ob dieser zaghafte Beitrag daher rührt, dass es sich angabegemäß (auch beim Hersteller) um Patchouli-Blatt handelt, weiß ich nicht.
Hm. Der Duft riecht keineswegs schlecht oder so, überhaupt nicht. Wer originelle Cremigkeit wünscht, sollte hier testweise unbedingt mal zugreifen. Wer allerdings auf der Suche nach einem Duft ist, bei dem Patchouli im Mittelpunkt steht, wie es die Pyramide suggerieren mag, findet lediglich eine Variante vor, die in puncto Eindruck-Machen mit dem Steinchen des Gaius Bonus vergleichbar ist.
Aber von vorne: Kokos, tatsächlich und sofort. Sogar inklusive des säuerlich-käsigen Anflugs, den etwa naturbelassenes Kokoswasser zeigt und der den meisten übrigen (verarbeiteten) Kokos-Produkten, allemal aus der Schokoriegel-Ecke, in industrieller Dienstbarkeit genommen wurde. Apart! Dazu eine pilzige Moschusnote, die – so jedenfalls meine Erfahrungen - zur Ansage Ambrette passt. Und Moschus ist bereits das entscheidende Stichwort. Der Duft gleitet ziemlich zügig in cremigen Moschus hinein, dem unser Kokoswasser weiterhin einen neckischen Tupfer verleihen darf. Das Patchouli beschränkt sich im Wesentlichen darauf, ein paar Krümel seines schokoladigen Potentials beizusteuern, um die Nennung von „Kakao“ zu rechtfertigen. Ob dieser zaghafte Beitrag daher rührt, dass es sich angabegemäß (auch beim Hersteller) um Patchouli-Blatt handelt, weiß ich nicht.
Hm. Der Duft riecht keineswegs schlecht oder so, überhaupt nicht. Wer originelle Cremigkeit wünscht, sollte hier testweise unbedingt mal zugreifen. Wer allerdings auf der Suche nach einem Duft ist, bei dem Patchouli im Mittelpunkt steht, wie es die Pyramide suggerieren mag, findet lediglich eine Variante vor, die in puncto Eindruck-Machen mit dem Steinchen des Gaius Bonus vergleichbar ist.
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Ob er das richtige Gefäß für diesen "Zaubertrank" ist, kannst nur Du entscheiden.