Lavambra von Essenzialmente Laura
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8.2 / 10 40 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Essenzialmente Laura für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2015. Der Duft ist würzig-blumig. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Würzig
Blumig
Pudrig
Frisch
Grün

Duftnoten

LavendelLavendel AmberAmber

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.240 Bewertungen
Haltbarkeit
7.533 Bewertungen
Sillage
6.434 Bewertungen
Flakon
6.633 Bewertungen
Eingetragen von Ronin, letzte Aktualisierung am 30.06.2023.

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Rezensionen

4 ausführliche Duftbeschreibungen
4
Flakon
4
Sillage
5
Haltbarkeit
6
Duft
Mydarkflower

62 Rezensionen
Mydarkflower
Mydarkflower
2  
Aller Anfang ist schwer...
....und dieser hier besonders.

“Lavambra“ beginnt mit süßlich dreckigem Muff, der nach Süßigkeiten vom letzten Jahr riecht, die man draußen im Garten vergessen hat.
Nach ein paar Monaten, in denen sie bei jeglicher Wetterlage ordentlich gären konnten, kommt man plötzlich auf die hirnrissige Idee “Ach, die sind noch gut!“, stopft sich ein paar Stückchen in den Mund und merkt dann, daß die Dinger außerdem schon ein paar Runden im Sandkasten gedreht haben.
Ich ekle mich richtig vor diesem Geruch, bleibe aber standhaft und wasche ihn nicht ab.

Nach etwa einer Stunde fängt der Muff an zu verschwinden, jetzt kann ich den Amber (Ambra) riechen. Es ist derselbe wie bei meinem geliebten "Ambra Iris", nur ist der hier kalt.
Als ob der Lavendel das Ganze runterkühlt.
Sehr seltsam, ich empfinde es irgendwie als unharmonisch - die beiden können sich partout nicht ausstehen und versuchen sich gegenseitig die Butter vom Brot zu nehmen.

Nach einer weiteren Stunde haben sie sich zusammengerauft, nun herrscht zärtliche Eintracht.
Jetzt finde ich “Lavambra“ wirklich schön, so würde ich ihn tragen - zart, menschelnd blumig kräuterig, körperwarm.

Aber ich weiß nicht, ob ich 2 Stunden Fürchterlichkeit ertragen möchte, bevor daraus etwas Schönes wird.....
1 Antwort
7
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
DonJuanDeCat

2035 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
3  
Herb-süßliche Lavendel
Lavambra. Irgendwie hatte ich mir beim Namen schon gedacht, dass man „etwas“ mit Lavendel und Amber riechen würde, und so steht das auch in der Duftbeschreibung. Aber wie so oft sind sicher auch weitere Duftnoten drin, also mal sehen, wie Lavambra hier riecht.

Hmm… irgendwie muss ich bei dem Namen an Alhambra denken, diese Stadtburg in Spanien. Was ich gerne mal in echt gesehen hätte… *seufz*

Egal, weiter zum Duft erst mal, heulen oder seufzen kann ich später noch :D

Der Duft:
Ja, der Duft riecht nach Lavendel und Amber. Das war’s dann auch schon.
Nee okay, also versuchen wir es etwas detaillierter. Die (oder der??) Lavendel ist ziemlich herb, riecht ziemlich natürlich, fast so, als ob man an einer echten Lavendel riechen würde. Man kann das gut finden, oder auch nicht, falls einem die sehr herbe Duftnote stört. Ich finde ihn gelungen, auch wenn ich es nicht unbedingt tragen würde.
Der Amber, der beim Aufsprühen noch stark ist, wird schnell schwach und kommt erst nach und nach wieder zur Geltung und gibt eine dunkel-süßliche Duftnote ab.
Einen leicht herb-bitteren Unterton kann ich ebenfalls wahrnehmen, so dass dies wegen der leichten süßlichen Noten eventuell ein wenig an Zimt erinnert. Später wirken die süßlichen Noten mehr wie Vanille anstatt wie Amber. Die Lavendel kann man aber jederzeit wahrnehmen, sie verliert später etwas von ihrer herben Note und riecht dann meiner Meinung nach sogar noch besser, also kombiniert mit den süßlichen Noten.

Die Sillage und Haltbarkeit:
Die Sillage ist eher ruhig und strahlt gering aus. Auch wenn sie am Anfang vielleicht noch einigermaßen gut ausstrahlt, wird sie später nur aus der Nähe wahrgenommen werden können.
Die Haltbarkeit dagegen ist mit sechs bis acht Stunden ganz okay ausgefallen.

Der Flakon:
Der helle Flakon erinnert weiterhin an eine Sektflasche. Ich wünschte, die Flakons wären etwas origineller oder hätten zumindest einen anderen Farbton gehabt. Auch hier haben wir denselben Flakon, der zwar ganz okay aussieht, aber dennoch nichts besonderes darstellt.

Lavambra ist ein schöner Lavendelduft geworden, den man gut als Allrounder in jeder Jahreszeit verwenden kann. Wie so oft ist der Duft eher simpel gestrickt, aber das sollte nicht weiter stören.

Wie hier bereits beschrieben wurde, riecht der Duft ziemlich authentisch, etwa so, als ob man an echten Lavendelpflanzen riechen würde. Man riecht auch die herbe Note, wenn man sehr nah an die Pflanzen geht und daran schnüffelt. So gesehen finde ich den Duft ziemlich gut gemacht. Kombiniert mit den süßlichen Noten ergibt das einen sehr netten Duft, der zwar einiges aushält, aber eine eher durchschnittliche Sillage bekommen hat.

Ob man ihn zum Ausgehen verwenden kann, muss jeder selber entscheiden, für mich ist er mehr ein Tagesduft.
0 Antworten
6
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Terra

646 Rezensionen
Terra
Terra
Top Rezension 0  
Einfach. Wunderschön.
Lavambra ist eine echte Überraschung für mich. Gerade in Kombination mit Amber konnte ich mir Lavendel vorerst gar nicht so gut vorstellen, doch auch jeder Zweifler sollte dem Duft eine Chance geben.

Schon im Auftakt werde ich von der authentischsten Lavendelnote begeistert, die ich je außerhalb des Gartens gerochen habe. Es ist wirklich so, als würde ich Lavendel von der Terrasse holen und in meinen Händen zerreiben. Nach kurzer Zeit gesellt sich ein eher untypischer Amber dazu, der nicht besonder dunkel daherkommt, sondern sehr zart-weich-cremig und geradezu schwebend wirkt. Wenige Sekunden später nehme ich dann auch eine deutliche Zimtnote wahr und Lavambra wird so beinahe gourmandig. Wie eine locker aufgeschlagene Vanillecreme mit Lavendel und Zimt, was eine köstliche Kombination (zumindest in diesem Duft) ist.

Lavambra wirkt modern und ziemlich klar, aber trotzdem sehr authentisch und natürlich. Ich hatte die Befürchtung, dass die Kombination mit Amber alles fast muffig werden lässt, aber der Amber ist hier wunderbar passend, hell und transparent. Lavambra hat eine fröhliche, beruhigende und doch beschwingte Ausstrahlung, die ich als unheimlich angenehm empfinde. Ein Amber, der auch im Frühling passt.

Im Ausklang entwickelt sich Lavambra recht pudrig-süß, da zeigt er Fougère-Facetten, die ich weniger schätze. Es bleibt auch für mich noch erträglich, aber man sollte diesen Einschlag schon etwas mögen.

Für mich der bisher schönste Duft von Essenzialmente Laura und eine unbedingte Testempfehlung.
5 Antworten
6
Flakon
5
Sillage
6
Haltbarkeit
8.5
Duft
Ronin

50 Rezensionen
Ronin
Ronin
Top Rezension 0  
Adagio Lavambra
In den Duftpyramiden der Essenzialmente-Laura-Parfums sind jeweils nur ein bis zwei Noten angegeben. Das ist Programm dieser neuen Marke: natürlich enthalten die Düfte mehr Komponenten, riechbar herausgestellt sind es aber immer nur wenige. Bei "Lavambra" sind es – kaum überraschend – Lavendel und Amber.

Ein 2015 erschienenes Parfum mit Lavendel als prägender Komponente kann eigentlich nur schwerlich Interesse hervorrufen. "Lavambra" gelingt dies aber mit einer ausgesucht prächtigen Lavendelqualität: alles, was Lavendel zeigen kann – Zitrisches, Krautiges, Blütiges, Harziges – ist hier zu riechen. Laut der Parfumeurin Laura Bosetti Tonatto ist Hauptaugenmerk ihrer Arbeit die Rohstoffwahl. Das behaupten alle. Der Lavendel der Essenzialmente-Laura-Parfums (z.B. auch verwendet in "Lavanda" und "La Lavanda di Leonardo") jedoch riecht tatsächlich so, als stimmte diese Aussage. Oft finde ich Lavendel in Parfums langweilig –zu oft in zu konservativen Düften gerochen. In "Lavambra" aber schafft es der aromatische Strauch mit den kleinen violetten Blüten, mich neu zu begeistern – und das ganz ohne dramatische Kontraste wie z.B. in "Brin de Réglisse", sondern einfach aus der Qualität des Rohstoffs heraus.
Zu diesem Lavendel gesellt sich sacht und gemächlich Amber: Nach und nach wird das Krautige des Lavendels gedämpft. Die zimtartige Facette, die häufig in Amberakkorden zu riechen ist, wird zuerst erkennbar. Das Helle des Lavendels bleibt, aber die Kälte nicht. "Lavambra" ist ein warmer Duft und würde ich eine Farbe zuordnen, so wäre es ein warmer, schimmernder Bronzeton – und nicht violett, obwohl Lavendel über den gesamten Duftverlauf erkennbar bleibt.
In der Phase des Hervortretens des Ambers nehme ich eine angenehm synthetische Note war, die mich entfernt an Ölfarbe und Knetgummi erinnert. Das kenne ich aus anderen Parfums. Mittlerweile weiß ich, dass dies Anisaldehyd kombiniert mit Heliotropin ist. Erstmals bewusst gerochen habe ich dies in "L'Eau d'Hiver", J.-C. Ellenas Hommage an Jacques Guerlains "Après L'Ondée", das wiederum auf François Cotys "L’Origan" basiert. In allen dreien ist diese Anisaldehyd-Heliotropin-Kombination charakteristisch. Gut möglich, dass Laura Bosetti Tonatto mit ihrer Verwendung hier in "Lavambra" diese Diskurslinie zitiert. Diese Verbeugung vor der Parfumgeschichte wäre aber mitnichten Selbstzweck. Das Anisige des Anisaldehyds bereitet das Zimtartige des Ambers vor, das Pulvrig-Pudrige des Heliotropins ist ein Vorbote der Ambertextur. Noch wichtiger erscheint mir, dass durch synthetisch anmutende Duftstoffe ein charmanter, vielleicht sogar für die Spannung im Parfum notwendiger, Kontrast zu den beiden natürlich riechenden Hauptnoten erzielt wird.
Diese Spannung ist aber keineswegs dramatisch. Das ganz allmähliche Verschieben der Proportionen von Lavendel zu Amber gibt einen langsamen Takt vor. Und so ist "Lavambra" in Summe ein in sich ruhendes Parfum.
Und ein beruhigendes.
11 Antworten

Statements

17 kurze Meinungen zum Parfum
StilloniStilloni vor 8 Jahren
6
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Leckeres Lavendeldessert – leicht gepudert, mit einer Prise Zitronenschale & Heliotrop, dezent ambriert. Lavendel hier weich, kratzt nicht, zergeht auf der Zunge!
2 Antworten
YataganYatagan vor 8 Jahren
6
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Wer den hier so schön findet wie ich, sollte die Gelegenheit nicht verpassen, den Urvater dieser Duftgattung zu testen: Caron pour un Homme.
2 Antworten
MydarkflowerMydarkflower vor 7 Jahren
4
Flakon
4
Sillage
5
Haltbarkeit
6
Duft
Draußen vergessene Bonbons, nach Monaten eins in den Mund gesteckt - süßlich, muffig, ausgetrocknet, der halbe Sandkasten dran.
1 Antwort
LilienfeldLilienfeld vor 8 Jahren
9
Flakon
6
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Erst kühl frisch, dann wunderbar warm, puderzuckrig und lecker, Lavendel zum Dessert quasi...
auch hier, feiner Zimt, wie bei Leonardo
0 Antworten
AmiSAmiS vor 8 Jahren
Lavendel + Amber? Oh Gott! Augen zu und sprüh! Nase nähert sich Handgelenk, zögerlich. Dann das: WOW, breites Grinsen, noch ne Nase. Genial!
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So ordnet die Community den Duft ein.
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