
RomeoBlue
12 Rezensionen

RomeoBlue
2
Der Flüchtigkeitssieger
Update 16.12.2025:
Mittlerweile ist er nachgereift und riecht nun frischer und weniger süß, somit ist die alte Dufteinschätzung hinfällig. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist er deutlich smoother, mit anderen Worten, man kann hier die einzelnen Duftbestandteile deutlich herausriechen und auch der Duftverlauf ist hier nachvollziehbarer. Zum Auftakt haben wir neben der Zitrone, die typischen grünen Noten, die mich immer an eine leichte Dill Gurke erinnern, keine Sorge riecht besser als es klingt. Nach 15 Minuten, wird das Ganze herb holzig und in Kombination mit der nun deutlich wahrnehmbaren Metallic Note erinnert das Ganze an eine prickelnde Coke. Auch die blumigen Noten, vor allem die Rose sind präsent. Nach nur 45 Minuten geht das Ganze in den süßen, moosigen Drydown über. Wie ich mittlerweile begriffen habe, stammt die von mir als süß klebrige deklarierte Teenote der Basis vom ISO-E-Super ab. Das wurde mir erst so richtig bewusst, als ich Molecule 01 in die Hände bekam. Je nach Qualität vom ISO riechen diese auch unterschiedlich, daher bin der Ansicht das hier eine hochwertige Version verwendet wurde, das trifft auch auf die restlichen Duftbestandteile zu, der Incipient hat Nischenqualität.
Auf der Haut riecht er am besten, nur hier kann ich die beschriebenen Duftbestandteile herausriechen. Bei der eigenen Parfum Bubble ist dies dagegen leider nicht so. Der Duft macht mich hier nasenblind und es gibt nur einzelne Phasen, wo mir der Duft kurzzeitig in die Nase schwebt. Den gleichen Effekt hat man, wenn man den Raum wieder betritt, in dem man sich vorher aufgehalten hat. Die Haltbarkeit ist wirklich gut, aber leider hat sich an der schwachen Sillage nichts verändert.
Zusammengefasst, der Incipient ist dufttechnisch der beste Fierce, aber in Sachen Performance, Wirkung und sexuellen Punch ist er es wiederrum nicht.
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Ich habe den Vintage Fierce leider nie gerochen, daher ist für mich der DUA #Fierce State of the Art. Beim Incipient von Parfums Vintage handelt es sich um eine orientalische Fierce Variante, hier dominiert eine extrem süße Schwarztee Note, umhüllt von der typischen waldigen/Duschgel Fierce DNA. Direkt auf der Haut riecht er sehr sinnlich, weich und klar, ich kann daher absolut nachvollziehen, warum ihn einige auf der Haut für den besten Fierce Clone halten. Aufgrund der süßen Tee Note, die mich ein wenig an die klebrige Honigsüße vom Naxos erinnert, sehe ich den Duft eher im Herbst und Winter und weniger im Sommer. Die Haltbarkeit ist gar nicht mal so übel, den Duft kann man sogar einen Tag später noch sehr leicht auf der Haut riechen, kein DUA, aber immerhin. Das große Problem ist die Sillage, nach einer guten Stunde ist er nur noch hautnah, das ist leider sehr enttäuschend. Es ist mir ein Rätsel, warum das so ist, da die anderen Düfte, die als Probe dabei waren, brutal abstrahlen.
Um es auf den Punkt zu bringen, der Duft ist wirklich lecker, aber im direkten Vergleich ist der DUA einfach schwulstiger, versauter und halt direkt auf die Fresse, aber stopp, ich habe dann noch die Idee von Kaiser06 aufgegriffen, um ihn mit Iso-E-Super ordentlich zu pimpen zwecks besserer Sillage. Überraschenderweise, jedenfalls aus der Perspektive eines Laien ;), hat das in der Hinsicht dann doch nichts bewirkt, aber Holla die Waldfee, der Duft ist nun plötzlich viel näher am DUA Fierce, weniger süßer Tee, mehr sexy Schokadelica. Der Duft wirkt nun ähnlich Dreidimensional (der Duft schwebt über der Haut) und auf der anderen Seite riecht man ihn nun nicht mehr so klar auf der Haut (macht Geruchsblinder ?).
Zusammengefasst, der Duft selber ist ein süßer kurzer Verführer und als Ergänzung für kühlere Monate zum Fierce zu sehen und vielleicht ist hier zukünftig mal eine Beast Mode Version mit extra Sprit in der Mache.
Mittlerweile ist er nachgereift und riecht nun frischer und weniger süß, somit ist die alte Dufteinschätzung hinfällig. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist er deutlich smoother, mit anderen Worten, man kann hier die einzelnen Duftbestandteile deutlich herausriechen und auch der Duftverlauf ist hier nachvollziehbarer. Zum Auftakt haben wir neben der Zitrone, die typischen grünen Noten, die mich immer an eine leichte Dill Gurke erinnern, keine Sorge riecht besser als es klingt. Nach 15 Minuten, wird das Ganze herb holzig und in Kombination mit der nun deutlich wahrnehmbaren Metallic Note erinnert das Ganze an eine prickelnde Coke. Auch die blumigen Noten, vor allem die Rose sind präsent. Nach nur 45 Minuten geht das Ganze in den süßen, moosigen Drydown über. Wie ich mittlerweile begriffen habe, stammt die von mir als süß klebrige deklarierte Teenote der Basis vom ISO-E-Super ab. Das wurde mir erst so richtig bewusst, als ich Molecule 01 in die Hände bekam. Je nach Qualität vom ISO riechen diese auch unterschiedlich, daher bin der Ansicht das hier eine hochwertige Version verwendet wurde, das trifft auch auf die restlichen Duftbestandteile zu, der Incipient hat Nischenqualität.
Auf der Haut riecht er am besten, nur hier kann ich die beschriebenen Duftbestandteile herausriechen. Bei der eigenen Parfum Bubble ist dies dagegen leider nicht so. Der Duft macht mich hier nasenblind und es gibt nur einzelne Phasen, wo mir der Duft kurzzeitig in die Nase schwebt. Den gleichen Effekt hat man, wenn man den Raum wieder betritt, in dem man sich vorher aufgehalten hat. Die Haltbarkeit ist wirklich gut, aber leider hat sich an der schwachen Sillage nichts verändert.
Zusammengefasst, der Incipient ist dufttechnisch der beste Fierce, aber in Sachen Performance, Wirkung und sexuellen Punch ist er es wiederrum nicht.
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Ich habe den Vintage Fierce leider nie gerochen, daher ist für mich der DUA #Fierce State of the Art. Beim Incipient von Parfums Vintage handelt es sich um eine orientalische Fierce Variante, hier dominiert eine extrem süße Schwarztee Note, umhüllt von der typischen waldigen/Duschgel Fierce DNA. Direkt auf der Haut riecht er sehr sinnlich, weich und klar, ich kann daher absolut nachvollziehen, warum ihn einige auf der Haut für den besten Fierce Clone halten. Aufgrund der süßen Tee Note, die mich ein wenig an die klebrige Honigsüße vom Naxos erinnert, sehe ich den Duft eher im Herbst und Winter und weniger im Sommer. Die Haltbarkeit ist gar nicht mal so übel, den Duft kann man sogar einen Tag später noch sehr leicht auf der Haut riechen, kein DUA, aber immerhin. Das große Problem ist die Sillage, nach einer guten Stunde ist er nur noch hautnah, das ist leider sehr enttäuschend. Es ist mir ein Rätsel, warum das so ist, da die anderen Düfte, die als Probe dabei waren, brutal abstrahlen.
Um es auf den Punkt zu bringen, der Duft ist wirklich lecker, aber im direkten Vergleich ist der DUA einfach schwulstiger, versauter und halt direkt auf die Fresse, aber stopp, ich habe dann noch die Idee von Kaiser06 aufgegriffen, um ihn mit Iso-E-Super ordentlich zu pimpen zwecks besserer Sillage. Überraschenderweise, jedenfalls aus der Perspektive eines Laien ;), hat das in der Hinsicht dann doch nichts bewirkt, aber Holla die Waldfee, der Duft ist nun plötzlich viel näher am DUA Fierce, weniger süßer Tee, mehr sexy Schokadelica. Der Duft wirkt nun ähnlich Dreidimensional (der Duft schwebt über der Haut) und auf der anderen Seite riecht man ihn nun nicht mehr so klar auf der Haut (macht Geruchsblinder ?).
Zusammengefasst, der Duft selber ist ein süßer kurzer Verführer und als Ergänzung für kühlere Monate zum Fierce zu sehen und vielleicht ist hier zukünftig mal eine Beast Mode Version mit extra Sprit in der Mache.
Aktualisiert am 16.12.2025 - 02:26 Uhr
2 Antworten



Kopfnote
Kardamom
maritime Noten
Orange
Petitgrain
Tanne
Zitrone
Herznote
Jasmin
Maiglöckchen
Rose
Rosmarin
Salbei
Basisnote
Eichenmoos
Moschus
Rio-Palisander
Sandelholz
Vetiver


Kaiser06































