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Wind Song 1952 Cologne

7.6 / 10 74 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Prince Matchabelli für Damen, erschienen im Jahr 1952. Der Duft ist blumig-würzig. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Würzig
Chypre
Holzig
Grün

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
ZitroneZitrone BergamotteBergamotte EstragonEstragon KorianderKoriander OrangenblattOrangenblatt MandarineMandarine NeroliNeroli
Herznote Herznote
GewürznelkeGewürznelke GartennelkeGartennelke RosenholzRosenholz IriswurzelIriswurzel JasminJasmin RoseRose Ylang-YlangYlang-Ylang
Basisnote Basisnote
BenzoeBenzoe MoschusMoschus VetiverVetiver AmberAmber SandelholzSandelholz ZederZeder
Bewertungen
Duft
7.674 Bewertungen
Haltbarkeit
7.762 Bewertungen
Sillage
7.257 Bewertungen
Flakon
6.351 Bewertungen
Eingetragen von Antoine · letzte Aktualisierung am 21.11.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
10Duft 10Haltbarkeit
Medusa00

846 Rezensionen
Medusa00
Medusa00
Top Rezension 19  
Vom Winde verweht?
Nicht der Duft als solches, denn hier verweht gar nichts, aber scheinbar vom deutschen Markt verweht oder fast. Schade, schade! Für mich als Chypretante das direkte Beuteschema und danke Lilith für das Dufterlebnis. Nostalgischer und schöner (jedenfalls für alle, die Chypre lieben oder sich langsam in den Bereich vortasten) geht es fast nicht. Dieser Duft ist sehr komplex und ich mußte ihn wirklich mehrmals testen, um ihn halbwegs erfassen zu können. Ganz kann man das nicht, es sei denn man ist der Parfümeur bzw. die Nase hinter dem Duft selber.
Wie ein typischer Vintage ist er vollgestopft mit Ingredenzien, die sich nie ganz erschließen, weil sie komplex und dicht und gut verbaut sind.
Was ich sofort errochen habe war diese pralle Note an Zitrusfrüchten, frisch, fast schon heftig, aber ausgebremst von Estragon und Koriander. Ich denke mal es ist Korianderlaub (habe ich im Kräuterbeet) und nicht die Samen, welche dumpf und süßlich riechen.
Wer Chypres mag und kennt oder sich wenigstens mit ihnen beschäftigt hat, weiß, daß sie nicht in´s Süße abdrehen und natürlich tut Wind Song das auch nicht, trotz der vielen Blüten in der Herznote. Es sind Blüten auf Holz gebettet. Kühl rauchig, extravagant.
Mit Benzoe kann ich oft nicht (treibt mir die Tränen in die Augen und verursacht Niesattacken) Nicht so hier, die Dosis macht es halt. Die Basis gestaltet sich konsequent holzig, leicht spritzig (leichte Nadelholznote) und klingt aus in einer staubigen Pudrigkeit.
Seufz, Wunschliste, wo immer ich ihn auch herbekomme, hat keine Eile. Vom Winde verweht? Ach, verschieben wir´s auf morgen.
11 Antworten
7.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Leimbacher

2874 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Top Rezension 9  
Auf den Schlingen der Schlacht
Ein weiterer geerbter Vintageflakon - ein weiterer feiner Duft. Wenn auch keiner meiner absoluten Favoriten. Dennoch ist „Wind Song“ in dieser klassischen, noch nicht reformulierten Version ein edler Tropfen!

„Wind Song“ schlägt in dieselbe Kerbe wie viele andere Damendüfte seiner Zeit - nur mit klarer Konzentration auf die (Gewürz-)Nelke. Wer die also nicht abkann, darf woanders gucken. Gibt ja noch genug grün-klassische Chyprealternativen. „Wind Song“ hat einen klasse und passend gewählten Namen. Er wirkt luftig, hochwertig, melodisch und melancholisch. Aus einer anderen Zeit und sehr intensiv, tiefgründig, leicht zu tragen dennoch. Die bitteren Nelken gehen mit grünen Gewürzen, pudrigen Blumen und seifigen Moschusuntertönen eine exzellente Allianz ein. Wieder gibt es Spuren von „L'Air du Temps“, doch wo gibt es die denn nicht? Zumindest bei Damendüften aus vergangenen Zeiten. „Wind Song“ ist ein seifig-feiner Immergeher mit Hang zum „übernelken“. Ansonsten ist das sehr sauber gemacht, ausgewogen arrangiert und klassisch beeindruckend. Man hört, dass er, falls er überhaupt noch zu kriegen ist, mittlerweile kaputt reformuliert wurde - was dieses jahrzentealte Original in meiner Sammlung noch kostbarer macht.

Flakon: dick, unhandlich, okay - zumindest meiner.
Sillage: macht kaum Gefangene und gibt zügig Gas. Gibt allerdings größere Brecher von damals
Haltbarkeit: da muss man sich bei solchen kleinen Klassikern wenig Gedanken machen. „Wind Song“ ist da keine Ausnahme. 9-12 Stunden.

Fazit: ein heller, klassischer Chypre. Nelkig und nett. Seifig und sonnig. Hochwertig und handfest.
2 Antworten
8.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Serenissima

1231 Rezensionen
Serenissima
Serenissima
Sehr hilfreiche Rezension 12  
ein altbekanntes Lied?
Das könnte man beim Betrachten der Duftpyramide schon denken; sie kommt uns so bekannt vor.
Aber wie in der Musik mit Noten gespielt und gezaubert wird, so geschieht es hier bei „Wind Song“ auch mit den uns, ach so vertrauten Duftnoten:
Sie werden geschüttelt und gerührt, miteinander verwoben, wie Perlen zu Ketten aufgezogen, wie Mosaiksteinchen immer wieder neu gesetzt; alles wird verworfen, neu arrangiert und doch entsteht schließlich ein die Sinne verzauberndes Duftbild.

So treffen sich im Auftakt frischen Duftaromen aus dem Garten der Hesperiden, sogar das Blatt der Orange wurde diesmal verwandt – ein bisschen tiefer und würziger wird „Wind Song“ durch dessen Beigabe - und eine jeweils gute Dosis Estragon und Koriander fügt interessante Würze bei.
Die Ouvertüre leuchtet gleich lebendig und verspricht ein köstliches Erlebnis für den weiteren Duftverlauf, hält sich aber doch dicht an die Chypre-typischen Vorgaben.
Variationen eines so bekannten Themas sind jederzeit erlaubt und werden begrüßt!
Der das sommerliche Duftherz bildende Blütentraum, bestehend aus Rosen- und Nelkenaromen und den beliebten Duftwolken von reichem weißen Jasminduftschaum und anmutig umarmenden Ylang Ylang-Ranken, bekommt Gesellschaft vom edlen Rosenholz – wie geschmackvoll ist diese Duftnote hier eingepasst, fast wie eine schmückende Intarsie in die Oberfläche eines wertvollen Möbelstückes.
„Wind Song“ klingt jetzt frisch, blumig-würzig, mit feiner Holznuance als Zweitstimme, unterlegt mit einigen Gewürznelken (mit angenehm aromatischen Widerhaken) und, um diese nicht zu vorherrschend werden zu lassen, cremt Irisbutter die ärgsten Ecken und Kanten für den harmonischen Klang dieser Komposition weicher; Misstöne im Duftverlauf werden hier leise abgeschliffen.
Ohne große Überraschungen entwickelt sich dagegen die Basis mit ihren beliebten Bekannten.
Was wäre ein Schlusssatz ohne das leicht cremige maskulin-animalische anmutende Sandelholzaroma und - im Gegenpart dazu - die weichen, silbrigen Dufttöne des Zedernholzes?
Fein verwobene Rauchschleier aus Benzoe- und Amberharzen, die durch raffinierte Moschusgaben einen ganz besonderen Klang erhalten, legen sich abschließend über diese klangvolle Komposition.

Auch „Wind Song“ ist eine Abfüllung aus Theresas reichem Vintage-Duftschatz und ist mit gut siebzig Jahren immer noch eine sehr charmante, äußerst interessante Persönlichkeit und diese ist immer noch eine zauberhafte Begleitung über mehrere Stunden mit einer facettenreichen Duftentwicklung.
Die Vielzahl der klassischen Chypredüfte begeistert mich immer wieder: Mit welcher Anmut begegnen sie mir auch heute immer wieder!

Momentan schwimme ich auf deren Aromareichtum wie in einem golden schimmernden Strom aus Duft, der mich verlockend umschmeichelt und immer weiter trägt: Wohin wird wohl diese großartige Reise noch führen?
Aktualisiert am 17.08.2024 - 02:29 Uhr
7 Antworten
8Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Greenfan1701

209 Rezensionen
Greenfan1701
Greenfan1701
Sehr hilfreiche Rezension 11  
Not only for Women
Heute kam er an, bei diesem windigen, unfreundlichen und kalten Wetter passt das ja, dachte ich und habe den nun aufgesprüht.
Wieder so ein eher "altmodischer" Duft (in positivem Sinne, den ich mag das ja) und ein Eau de Cologne, dass jedoch nicht leichtfüßig daher kommt, sondern ordentlich power mitbringt.

Wie so oft startet das Ganze mit Bergamotte oder vielleicht Zitrone, oder beidem?
Hier ist wieder alles schön vereint, was einen typischen Blumen-Chypre ausmacht. Hesperidische Kopfnote, blumiges Herz, ich rieche, natürlich Jasmin (ist meist dabei), Iris und ein wenig von einer hellblassen Heckenrose, sehr vornehm und ein wenig schwebend.
Das Seifige kommt zwar auch vor, stört mich nicht, denn ich mag das ja, nelkig wird's dann auch noch, sehr schön und nasenschmeichelnd.
Und das Ende ist warmholzig mit Zeder- oder Sandelholz.
Wer hier etwas Süße erwartet, den muss ich enttäuschen, für mich ist das ein unsüsser Blumenchypre, die wurden damals eben so gemacht!

Vor der Testerei habe ich mir aufgeschrieben, was ich so rausrieche und war schon ganz nah dran. Aber was GENAU drinnen ist, musste ich natürlich dann nachlesen.

Es ist halt so, dass diese guten, alten Düfte meist solche Noten in sich bergen, insofern ist es jetzt hier keine große Überraschung, jedoch finde ich, dass dieses EdC wieder eine Bereicherung meiner Sammlung der - viele nennen es "Omadüfte" - darstellt.
Und er könnte auch den Herren gefallen, wenn sie etwas unsüsses im Sinne haben, ich meine im DUFTsinn.

8 Antworten
9.5Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Minigolf

2561 Rezensionen
Minigolf
Minigolf
Hilfreiche Rezension 11  
Der kühle Morgen
Wie schnell war der Herbst nun dem Sommer gefolgt. Eine gute Woche ist es her, als wir noch fast hochsommerliche Hitze hatten, und der Rest des Septembers sich von seiner schönsten Seite zeigte. Und dann Knall auf Fall, war ER da. Der Herbst. Der Morgen, kühl und fast durchsichtig, wie geschliffenes Kristallglas, Der Himmel hoch und weit. Das erste Frösteln, die dickere Jacke, und ein anderer Duft. Man konnte den Herbst riechen. Die gefallenen Blätter, die Feuchtigkeit der Nacht.... Und das Sommerparfum, das ich auflegen wollte, passte plötzlich nicht mehr.... Da sollte ein anderes her. Aber welches aus meinem riesigen Fundus? Die Wahl fiel "instinktiv" auf "Wind Song", Das Lied des Windes, das an diesem Morgen zum tatsächlichen Wetter passte. Aber umgekehrt. Das warme "Wind Song" gegen das kühle Draussen. Eine herrlich kunterbunte, aber dennoch ausgewogene Mixtur an Gewürzen , Koreander und Estragon an der Spitze, eine mediterran-zitrische Waberwolke hinter sich her ziehend. Schon beeinflusst durch das, was noch kommen sollte. Eine leicht pudrige Nelkennote, erst dominant und sogar "medizinisch", dann weicher und herb-blumiger werdend. Eine Rose, die keck hervorlugt Ein Hauch Jasmin, der den Sommer festhalten will, Nelken und Rosen blühen immer noch....in Echt... Schließlich übernimmt der Zauber von waldigen Aromen die Regie...Hölzer und Vetyver... und, Chypre lässt grüßen, eine nicht unerhebliche "Brise" von Moosen. Das "Fell" des Waldes. Streichelweich und herrlich grün. Aber die Nelken sind während des gesamten Duftverlaufes nicht vergessen. Sie blühen in "Wind Song" wie in der Natur bis zum Frost, und werden dann durch die noch intensiveren Gewürznelken aus warmen Ländern ersetzt. So dass der Duft wie eine wärmende Jacke an kühlen, windigen Herbstmorgenden kompensieren kann und selbst die jetzt trüben Tage "erhellt". Wenn der Sommer zu Ende geht... aber die Hoffnung liegt noch an "Goldenen" Oktober- und Novembertagen. An denen der Wind lau ist und sowohl an den vergangenen als auch an den kommenden Sommer erinnert. Der Melodie des Duftes folgend....
6 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

11 kurze Meinungen zum Parfum
13
5
Der Wind singt mir ein Lied von einer sonnigen Blumenwiese mit sattem chyprigem Grün. Die Strophen klingen leis nach L´Air du Temps.
5 Antworten
13
10
Der Wind hat mir ein Lied erzählt von einem Zypern (Chypre), das mir in der Sammlung fehlt. Fam. Tester M behauptet, er mag immer Zypern.
10 Antworten
11
6
Vieles, was ich mag: Zitrus, Küchenkräuter, viel Nelke und viel Seife. Warmwürzigpudriges Nelken-Chypre. Paßt!
6 Antworten
11
4
Superkalifragilistisch-klassischer Chypre mit Gewürznelken-Twist (was aber auch superklassisch ist). Kommt gut, wenn man das mag.
4 Antworten
10
9
Dieses betagte Schätzchen ist alles andere als spießig. Mir steigt vor allem ein vornehmer Duft nach Seife in die Nase. Ich habe es...
9 Antworten
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So ordnet die Community den Duft ein.
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