Just Rock! pour Elle Zadig & Voltaire 2017
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Top Rezension
Bis(s) zur nächsten Schokolade
Tja, da saß er nun mit seinem Pickel auf der Nase. Es war ja wohl auch ein Witz zu denken, dass Schicksal könnte fair sein. Fast wie eine Farce. … oder wie in dem Buch Bridget Jones Schokolade zum Frühstück, wo das Pärchen sich nicht treffen konnte.
… weil er einen Pickel auf der Nase und sie keine passenden Klamotten zum Anziehen hatte. So endete jeder für sich mit Schokolade vorm Fernseher. Ganz großes Kino also. Fast wie im echten Leben.
Nur, dass er weder ein Date, eine Frau in Aussicht oder irgendwelche Schokolade im Haus hatte. … stimmt, warum war ihm eigentlich die Schokolade ausgegangen?
Dabei hatte der Tag wirklich katastrophal geendet. Genauso katastrophal wie er begonnen hatte. Wenigstens hatte die Kollegin im Zimmer immer Kopfhörer auf, sodass er nicht wusste, ob sie gehört hatte, dass er es in sehr lauter Form hatte tröten lassen.
Mist, er hatte wirklich Lust auf Schokolade.
Er konnte ja vielleicht seinen Nachbarn Dimi fragen, den großen blassen Griechen mit der weißen Perserkatze namens Bodo.
Schokolade…
Viele Menschen wussten schon gar nicht mehr, was echte Schokolade wirklich war.
Denn es gab zwei Arten von Schokolade… die echte und die Nuss-Nougat-Creme.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren nämlich alle Kakaovorräte aufgebraucht worden und es gab zu diesem Zeitpunkt keine Kakaobohnen mehr.
So erfand ein gewisser Pietro Ferrero die Nuss-Nougat-Creme. Eine alternative Schokolade, die mit dem wirklichen Kakao nichts mehr zu tun hatte, aber trotzdem lecker war und landete damit einen Hit.
Später war es dann auch der Sohn von Ferrero, der daraus Nutella kreierte und den nächsten Hit landete. Der Rest war Geschichte.
Puh… es half nichts, er musste bei Dimi klingeln.
Dabei wollte er beim Einkaufen die leckeren weißen Schokobons mitnehmen. Aber er war so blank, dass er sich entscheiden musste. Zwischen dem Toilettenpapier und der Schokolade. Es war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen… und eine sehr knappe Entscheidung.
Dimi lud ihn auf eine Blody Mary ein und ein paar Gemüsekekse. Kein Wunder, dass der Typ so schlank war. … wenn er nicht so blass gewesen wäre, hätte er ein echter Frauenmagnet werden können. … aber diese spitzen Zähne… und diese Eigenarten keinen Knoblauch zu mögen oder sich niemals im Spiegel zu betrachten.
Puh… und anscheinend hatte Dimi keine Schokolade daheim. Puh… vielleicht Kekse? Bei dieser innerlichen Frage gesellte sich Bodo zu ihm und sah ihn mit seinen hellblauen Augen an. Ein schöner Perserkater, silver shaded. Fluffig, niemals muffig und stets ein Schmuser.
Doch was war jetzt mit der Schokolade?
Dimi erzählte ihm, dass die hübsche Dramatilda anscheinend heute beim Einkaufen weiße Schokobons gekauft hätte. Vielleicht könnte er ja bei ihr klingeln.
Dimi war ganz hin und weg von ihr. Schien sie doch Satanistin zu sein, mit ihrem schwarzen Lippenstift, den dunkel geschminkten Augen und dem Mercedes-Benz Stern um den Hals.
Puh… so hatte er wohl keine Option… weil kein Geld, keine Schokolade und keinen Dimi-Joker mehr.
Also musste er wohl bei Dramatilda klingeln.
Doch was dann geschah war schrecklich.
Er glaubte zwar an Märchen, aber spätestens seit diesem ungeschminkten Anblick glaubte er auch an Horrorfilme.
Aber sie hatte eine Tüte mit weißen Schokobons in der Hand, roch mega-lecker nach Weihrauch und einem leckeren Vanille-Latte-Macchiato. … und hatte eine Wolfgang Hohlbein Buch untern Arm geklemmt.
Vielleicht könnte er ja doch beide Augen zudrücken, statt dem leuchtend roten Pickel auf seiner Nase und vielleicht würde es doch noch irgendwie Schokolade zum Frühstück geben.
Vielleicht…
Auch wenn es dann erst mal ein Drama mit Tilda geben würde.
EPILOG
"Don’t tell me what you dreamed last night, for I have read Freud." Anonym
… weil er einen Pickel auf der Nase und sie keine passenden Klamotten zum Anziehen hatte. So endete jeder für sich mit Schokolade vorm Fernseher. Ganz großes Kino also. Fast wie im echten Leben.
Nur, dass er weder ein Date, eine Frau in Aussicht oder irgendwelche Schokolade im Haus hatte. … stimmt, warum war ihm eigentlich die Schokolade ausgegangen?
Dabei hatte der Tag wirklich katastrophal geendet. Genauso katastrophal wie er begonnen hatte. Wenigstens hatte die Kollegin im Zimmer immer Kopfhörer auf, sodass er nicht wusste, ob sie gehört hatte, dass er es in sehr lauter Form hatte tröten lassen.
Mist, er hatte wirklich Lust auf Schokolade.
Er konnte ja vielleicht seinen Nachbarn Dimi fragen, den großen blassen Griechen mit der weißen Perserkatze namens Bodo.
Schokolade…
Viele Menschen wussten schon gar nicht mehr, was echte Schokolade wirklich war.
Denn es gab zwei Arten von Schokolade… die echte und die Nuss-Nougat-Creme.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren nämlich alle Kakaovorräte aufgebraucht worden und es gab zu diesem Zeitpunkt keine Kakaobohnen mehr.
So erfand ein gewisser Pietro Ferrero die Nuss-Nougat-Creme. Eine alternative Schokolade, die mit dem wirklichen Kakao nichts mehr zu tun hatte, aber trotzdem lecker war und landete damit einen Hit.
Später war es dann auch der Sohn von Ferrero, der daraus Nutella kreierte und den nächsten Hit landete. Der Rest war Geschichte.
Puh… es half nichts, er musste bei Dimi klingeln.
Dabei wollte er beim Einkaufen die leckeren weißen Schokobons mitnehmen. Aber er war so blank, dass er sich entscheiden musste. Zwischen dem Toilettenpapier und der Schokolade. Es war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen… und eine sehr knappe Entscheidung.
Dimi lud ihn auf eine Blody Mary ein und ein paar Gemüsekekse. Kein Wunder, dass der Typ so schlank war. … wenn er nicht so blass gewesen wäre, hätte er ein echter Frauenmagnet werden können. … aber diese spitzen Zähne… und diese Eigenarten keinen Knoblauch zu mögen oder sich niemals im Spiegel zu betrachten.
Puh… und anscheinend hatte Dimi keine Schokolade daheim. Puh… vielleicht Kekse? Bei dieser innerlichen Frage gesellte sich Bodo zu ihm und sah ihn mit seinen hellblauen Augen an. Ein schöner Perserkater, silver shaded. Fluffig, niemals muffig und stets ein Schmuser.
Doch was war jetzt mit der Schokolade?
Dimi erzählte ihm, dass die hübsche Dramatilda anscheinend heute beim Einkaufen weiße Schokobons gekauft hätte. Vielleicht könnte er ja bei ihr klingeln.
Dimi war ganz hin und weg von ihr. Schien sie doch Satanistin zu sein, mit ihrem schwarzen Lippenstift, den dunkel geschminkten Augen und dem Mercedes-Benz Stern um den Hals.
Puh… so hatte er wohl keine Option… weil kein Geld, keine Schokolade und keinen Dimi-Joker mehr.
Also musste er wohl bei Dramatilda klingeln.
Doch was dann geschah war schrecklich.
Er glaubte zwar an Märchen, aber spätestens seit diesem ungeschminkten Anblick glaubte er auch an Horrorfilme.
Aber sie hatte eine Tüte mit weißen Schokobons in der Hand, roch mega-lecker nach Weihrauch und einem leckeren Vanille-Latte-Macchiato. … und hatte eine Wolfgang Hohlbein Buch untern Arm geklemmt.
Vielleicht könnte er ja doch beide Augen zudrücken, statt dem leuchtend roten Pickel auf seiner Nase und vielleicht würde es doch noch irgendwie Schokolade zum Frühstück geben.
Vielleicht…
Auch wenn es dann erst mal ein Drama mit Tilda geben würde.
EPILOG
"Don’t tell me what you dreamed last night, for I have read Freud." Anonym
15 Antworten


Großer Schokoladen-Pokal mit byzantinischen Königsnüsschen!
PS: Hier ist saubärbraune Schokolade Grundnahrungsmittel.
Schöner Grieche - äh: Geschichte; mit Biss !
morgen werden Schokobons gekauft! (Und Caprisonne,ist ja klar ;-) )