
Garnele
376 Rezensionen

Garnele
Top Rezension
22
Leider ein unstimmiges Durcheinander
Jean-Christophe Hérault ist für absolute Banger wie Aventus oder Spicebomb Extreme bekannt.
Mit Grow hat er jedoch alles andere als ein Meisterwerk abgeliefert, für mich ist es sogar einer der schlechtesten French Avenue Düfte, die ich bisher testen durfte.
Der Duft ist schwer zu beschreiben, da die Komposition sehr unharmonisch wirkt.
Das Opening startet mit einer pudrig-floralen Note, die sich nur schwer genauer definieren lässt.
Dazu gesellt sich eine Dattel, die wenig authentisch riecht, nur mit viel Fantasie erkennt man sie als solche.
Flankiert wird das Ganze von einer leichten Davana-Note und einem undefinierbaren Akkord, der entfernt an Kakao und Schokolade erinnert.
Im Drydown bleibt er vor allem pudrig.
Auf mich wirkt er in dieser Phase wie ein Dior Homme Intense (2011) ohne Iris, stattdessen aber mit Rosengeranie und einer leichten Kakaonote.
Das klingt in der Theorie vielleicht reizvoll, wirkt in der Praxis jedoch unstimmig.
Der vermeintliche Kakao-Eindruck stammt vermutlich von der Dattelcreme, die sich stark mit den pudrigen, floralen Noten vermischt.
Gegen Ende wird der Duft dezent holzig.
Die Dattelcreme und der blumige Mix bleiben bis zum Schluss sehr prominent.
Obwohl der Duft süß ist, verhindern die floralen Akkorde, dass er klebrig wird.
Es handelt sich hierbei auch keinesfalls um einen Gourmand, der Duft ist definitiv nicht essbar, sondern hat durchgehend einen parfumigen Charakter.
Die Performance ist nur durchschnittlich.
Auf meiner Haut war er nach 6,5 Stunden kaum noch wahrnehmbar und nach 7 Stunden fast komplett verflogen.
Die Ausstrahlung dagegen ist überdurchschnittlich stark.
Unisex oder doch zu maskulin?
Für mich ist es tatsächlich ein perfekter Unisex-Duft, der von beiden Geschlechtern problemlos getragen werden kann.
Durch die floralen Noten neigt er zwar minimal ins feminine (W60%/40%M), aber das bewegt sich in einem absolut passenden Rahmen.
Fazit: Für meinen Geschmack ist der Duft fast schon krampfhaft unique.
Hier wurde zu wild mit Noten um sich geworfen, die meiner Meinung nach einfach nicht harmonieren.
Das Gesamtbild ist extrem unstimmig und schlichtweg nicht schön.
Ich passe bei diesem Duft und kann ihn leider auch nicht weiterempfehlen.
Mit Grow hat er jedoch alles andere als ein Meisterwerk abgeliefert, für mich ist es sogar einer der schlechtesten French Avenue Düfte, die ich bisher testen durfte.
Der Duft ist schwer zu beschreiben, da die Komposition sehr unharmonisch wirkt.
Das Opening startet mit einer pudrig-floralen Note, die sich nur schwer genauer definieren lässt.
Dazu gesellt sich eine Dattel, die wenig authentisch riecht, nur mit viel Fantasie erkennt man sie als solche.
Flankiert wird das Ganze von einer leichten Davana-Note und einem undefinierbaren Akkord, der entfernt an Kakao und Schokolade erinnert.
Im Drydown bleibt er vor allem pudrig.
Auf mich wirkt er in dieser Phase wie ein Dior Homme Intense (2011) ohne Iris, stattdessen aber mit Rosengeranie und einer leichten Kakaonote.
Das klingt in der Theorie vielleicht reizvoll, wirkt in der Praxis jedoch unstimmig.
Der vermeintliche Kakao-Eindruck stammt vermutlich von der Dattelcreme, die sich stark mit den pudrigen, floralen Noten vermischt.
Gegen Ende wird der Duft dezent holzig.
Die Dattelcreme und der blumige Mix bleiben bis zum Schluss sehr prominent.
Obwohl der Duft süß ist, verhindern die floralen Akkorde, dass er klebrig wird.
Es handelt sich hierbei auch keinesfalls um einen Gourmand, der Duft ist definitiv nicht essbar, sondern hat durchgehend einen parfumigen Charakter.
Die Performance ist nur durchschnittlich.
Auf meiner Haut war er nach 6,5 Stunden kaum noch wahrnehmbar und nach 7 Stunden fast komplett verflogen.
Die Ausstrahlung dagegen ist überdurchschnittlich stark.
Unisex oder doch zu maskulin?
Für mich ist es tatsächlich ein perfekter Unisex-Duft, der von beiden Geschlechtern problemlos getragen werden kann.
Durch die floralen Noten neigt er zwar minimal ins feminine (W60%/40%M), aber das bewegt sich in einem absolut passenden Rahmen.
Fazit: Für meinen Geschmack ist der Duft fast schon krampfhaft unique.
Hier wurde zu wild mit Noten um sich geworfen, die meiner Meinung nach einfach nicht harmonieren.
Das Gesamtbild ist extrem unstimmig und schlichtweg nicht schön.
Ich passe bei diesem Duft und kann ihn leider auch nicht weiterempfehlen.
2 Antworten



Birne
Dattel
Davana
nepalesischer Szechuanpfeffer
Safran
ägyptische Rosengeranie
Dattelcreme
Jasmin
Maiglöckchen
Pfingstrose
Rose
Sandelholz
Atlaszeder
Cypriol
Immortelle
Moschus
spanisches Labdanum
Tonkabohne Absolue
trockene Hölzer
Vanille







SOliver97
Neala
IrethAncali
TargaryenAy
oguido






































