Musc Sultan El Nabil Eau de Parfum
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Top Rezension
Vielseitige Überraschung
Angelliese, ach Angelliese, was hast Du da bloß angerichtet? Beschenkst mich überreichlich mit schönen Proben von Rasasi und El Nabil und ich befürchte, ich kann ohne den einen oder anderen aus der Kollektion nicht mehr ruhig schlafen. Der Sultan bringt mich jedoch nicht mehr um den Schlaf, denn der wird morgen schon bei mir eintrudeln. Ein Schnellschuss, den ich aber nach dreimaligen begeisterten Tragen sicher nicht bereuen werde.
Was ist das denn nun für ein Zauberwasser, das mich da so gefangen nimmt? Musc Sultan startet mit einer Überraschung, die man angesichts der oben aufgeführten Duftnoten nicht unbedingt erwarten würde: ein wunderbar frischer, vollsaftig zitroniger Auftakt, der aber nicht ätherisch-leicht wie ein Cologne wirkt, sondern irgendwie dicker, gehaltvoller … keine Ahnung, wie ich das ausdrücken soll. Diese sozusagen „fleischige“ Zitrone wird nach und nach süßer, eine schöne, zarte Rose gesellt sich dazu und geht mit der Zitrone eine sehr harmonische Verbindung ein. Diese wird bald durch würzig-süßen Safran ergänzt, der in der Folge immer mehr die Führung im Duftgeschehen übernimmt. Eine für meine Nase sehr gelungene, ausgewogene Komposition.
Erst nach gut einer Stunde kommt der namensverantwortliche Moschus immer mehr zum Tragen, zunächst in einem gut austarierten Zusammenspiel mit dem würzigen Safran, dann mit eher holzigen Noten versetzt. Eine Zeitlang schlägt der Moschus sogar eine ganz leicht animalische Richtung ein, bis er sich dann zum Schluss zu dem Moschus entwickelt, den ich so sehr mag: warm, weich, vertrauenerweckend, sinnlich.
Wer hätte das gedacht? Ein wirklich hochwertig riechendes Parfum ohne einen Hauch billiger Synthetik, eine spannende, vielseitige Duftentwicklung, sehr gute Haltbarkeit, kräftige Sillage bis auf das eher körpernahe Moschusfinale … und das alles für unter 20 € für 50 ml – was will man mehr?
Was ist das denn nun für ein Zauberwasser, das mich da so gefangen nimmt? Musc Sultan startet mit einer Überraschung, die man angesichts der oben aufgeführten Duftnoten nicht unbedingt erwarten würde: ein wunderbar frischer, vollsaftig zitroniger Auftakt, der aber nicht ätherisch-leicht wie ein Cologne wirkt, sondern irgendwie dicker, gehaltvoller … keine Ahnung, wie ich das ausdrücken soll. Diese sozusagen „fleischige“ Zitrone wird nach und nach süßer, eine schöne, zarte Rose gesellt sich dazu und geht mit der Zitrone eine sehr harmonische Verbindung ein. Diese wird bald durch würzig-süßen Safran ergänzt, der in der Folge immer mehr die Führung im Duftgeschehen übernimmt. Eine für meine Nase sehr gelungene, ausgewogene Komposition.
Erst nach gut einer Stunde kommt der namensverantwortliche Moschus immer mehr zum Tragen, zunächst in einem gut austarierten Zusammenspiel mit dem würzigen Safran, dann mit eher holzigen Noten versetzt. Eine Zeitlang schlägt der Moschus sogar eine ganz leicht animalische Richtung ein, bis er sich dann zum Schluss zu dem Moschus entwickelt, den ich so sehr mag: warm, weich, vertrauenerweckend, sinnlich.
Wer hätte das gedacht? Ein wirklich hochwertig riechendes Parfum ohne einen Hauch billiger Synthetik, eine spannende, vielseitige Duftentwicklung, sehr gute Haltbarkeit, kräftige Sillage bis auf das eher körpernahe Moschusfinale … und das alles für unter 20 € für 50 ml – was will man mehr?
16 Antworten


Ich habe auch ein Pröbchen - muss ich sofort testen. Danke für den feinen Kommi. Pokälsche...