
Cimi
393 Rezensionen

Cimi
7
Eine Tasse tiefschwarzer Ungehorsam: aneckend, auffallend, aber dennoch gut!
Der Duft ist gestern angekommen und ich konnte es eigentlich kaum erwarten, denn Black Karak verfolgt die Idee des Karak-Tees in Kombination mit der "aneckend-mutigen" Philosophie des Hauses BTSO. War der Duft ein Fehlgriff? Absolut nicht, freunde mich immer mehr mit der Extrait Serie des Hauses an, denn diese sind einfach laut, mutig und aneckend, genau das, was man ab und zu mal haben und sein möchte.
- Im Opening startet der Duft mit einer explosiven Präsenz; ja der Karak-Tee/Chai sickert zu Beginn schön durch für die ersten Minuten mit einer guten Portion Kardamom. Ja, würzig, speziell, und vor allem radikal stark. Eine fast schon medizinisch belebende Schärfe, dicht und irgendwie unpoliert, rau, aber schön - schön für mich zumindest. Ein Opening, das sich weigert, gefällig zu sein.
- Danach wird der Duft ein wenig zahmer, Safran dring durch, eine gewisse holzige Ader schimmert durch, wobei der Duft nicht wirklich heller wird, sondern dunkel-mysteriös verbleibt. Gleichzeitig kommt eine Ledrigkeit hoch, die sich immer mehr Aufbau, im Hintergrund eine kleine Portion ungesüsster Kaffee, verschmelzen zusammen mit dem Oud in eine würzig-holzige Basis. Rustikal, aber gelungen. Diese schwarze Teenote ist im Drydown eher wahrnehmbar, sprich man wandert von einem "cremigeren" Karak Chai in Richtung würzig, dunklem Tee.
- H/S ist bombastisch, merkt man schon beim Aufsprühen, dass dieser Duft einen Träger braucht, der kann. Absoluter Statement-Duft. Projektion wieder Beast-Mode natürlich, wenn die Flakons bei BTSO rot sind, weiss man, geht die Post ab.
Würde ich sagen, dass es ein Meisterwerk ist? Nein absolut nicht Leute, aber das ist auch nicht die Philosophie von BTSO, insbesondere mit der Extrait Linie, es geht hier um Mut, Kreativität und Individualität. Genau das liefert der Duft hier aus meiner Sicht auch ab.
- Im Opening startet der Duft mit einer explosiven Präsenz; ja der Karak-Tee/Chai sickert zu Beginn schön durch für die ersten Minuten mit einer guten Portion Kardamom. Ja, würzig, speziell, und vor allem radikal stark. Eine fast schon medizinisch belebende Schärfe, dicht und irgendwie unpoliert, rau, aber schön - schön für mich zumindest. Ein Opening, das sich weigert, gefällig zu sein.
- Danach wird der Duft ein wenig zahmer, Safran dring durch, eine gewisse holzige Ader schimmert durch, wobei der Duft nicht wirklich heller wird, sondern dunkel-mysteriös verbleibt. Gleichzeitig kommt eine Ledrigkeit hoch, die sich immer mehr Aufbau, im Hintergrund eine kleine Portion ungesüsster Kaffee, verschmelzen zusammen mit dem Oud in eine würzig-holzige Basis. Rustikal, aber gelungen. Diese schwarze Teenote ist im Drydown eher wahrnehmbar, sprich man wandert von einem "cremigeren" Karak Chai in Richtung würzig, dunklem Tee.
- H/S ist bombastisch, merkt man schon beim Aufsprühen, dass dieser Duft einen Träger braucht, der kann. Absoluter Statement-Duft. Projektion wieder Beast-Mode natürlich, wenn die Flakons bei BTSO rot sind, weiss man, geht die Post ab.
Würde ich sagen, dass es ein Meisterwerk ist? Nein absolut nicht Leute, aber das ist auch nicht die Philosophie von BTSO, insbesondere mit der Extrait Linie, es geht hier um Mut, Kreativität und Individualität. Genau das liefert der Duft hier aus meiner Sicht auch ab.
3 Antworten



Kardamom
Tonkabohne Absolue
Amberholz
Cypriol
Kaffee
Karak-Tee
Safran
schwarzer Tee
Leder
Oud
Guajakholz
Kakarotto44






































