Login

Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Bois d'Ébène 2019

7.8 / 10 329 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Matière Première für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2019. Der Duft ist holzig-würzig. Es wird noch produziert. Das Parfum ist laut Hersteller vegan.
Aussprache Vergleich Vegan
Ähnliche Düfte
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Duftrichtung

Holzig
Würzig
Harzig
Cremig
Rauchig

Duftnoten

paraguayisches Guajakholzparaguayisches Guajakholz NagarmothaNagarmotha brasilianisches Cabreuvabrasilianisches Cabreuva indonesisches Patchouliindonesisches Patchouli

Parfümeur

Videos
Bewertungen
Duft
7.8329 Bewertungen
Haltbarkeit
7.9277 Bewertungen
Sillage
7.3283 Bewertungen
Flakon
7.8262 Bewertungen
Preis-Leistung
6.9204 Bewertungen
Eingetragen von OPomone · letzte Aktualisierung am 27.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist
Tam Dao (Eau de Parfum) von Diptyque
Tam Dao Eau de Parfum
Eau de Nuit (Eau de Toilette) von Giorgio Armani
Eau de Nuit Eau de Toilette
Santal Austral (Eau de Parfum) von Matière Première
Santal Austral Eau de Parfum
Dior Homme Parfum (2014) von Dior
Dior Homme Parfum (2014)
Gris Charnel (Eau de Parfum) von bdk Parfums
Gris Charnel Eau de Parfum
Palo Santo von Carner
Palo Santo

Rezensionen

4 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
Dionysos2022

1075 Rezensionen
Dionysos2022
Dionysos2022
4  
In der Schreiner bestellt der Kunde...
… seinen neuen Tisch. Durch das sägen des Holzes bekommt er warme holzige würzige Aromen in die Nase. Der Schreinermeister und der Kunde stehen vor einem Blatt und besprechen das Design des Tisches. Einmal zeichnet der Schreiner etwas rein, ein anderes mal der Kunde was er sich vorstellt. Nach dem nicht alles machbar ist einigen sich die Beiden wie er gemacht wird.

Beim Auftragen dieses Duftes bekommt man als erstes eine ordentlichen Schub von Alkohol in die Nase. Dieser ist recht schnell verschwunden und wir durch holzige würzige warme grüne erdige Noten die so bis zum Schluss bleiben mit einem leichten maskulinen Charakter.

Die Haltbarkeit und Silage sind gut.

Hier haben wir einen Unisexduft der trotz seinen maskulinen Charakter kann auch von den Damen getragen werden. Als Einstiegsalter würde ich meinen wäre so ab 21 Jahren. Er macht sich an kälteren und kalten Tagen am besten, kann aber auch an warmen Tagen aufgelegt werden. Tagsüber ist er tragbar im Büro, bei einem Meeting, bei einem Mittagessen, beim Shoppen oder auch für einen Tee in einem Teehaus genauso wie am Abend bei einem Abendessen, im Club, einer Disco, in einer Bar oder auch auf einer Party.

Wer gerne ein Parfum mag das erst für kurze Zeit nach Alkohol riecht und sich dann in ein holzigen holzigen warmen grünen erdigen maskulinen Duft ändert ist er gut aufgehoben.
0 Antworten
7.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Lucas209

217 Rezensionen
Lucas209
Lucas209
Hilfreiche Rezension 3  
Der hier hat Holz vor der Hütte.....
Dieser Duft eröffnet mit einer klaren, holzig-würzigen Handschrift, die sofort angenehm wirkt. Eine fein ausbalancierte Komposition, die sich langsam entfaltet. Besonders hervorzuheben ist das Guajakholz, das hier in seiner besten Form erscheint: warm, rund und von einer dezenten, harzigen Tiefe durchzogen.

Während sich die Komposition weiterentwickelt, tritt eine feine süßlich abgestimmte Weihrauchnote in den Vordergrund, diese verschafft Duft einen eleganten Nachhall verleiht. Diese Mischung aus Hölzern und würzigen Facetten schafft eine angenehme Atmosphäre – getragen von Natürlichkeit, ohne zu schwer oder überwältigend zu wirken.

Der große „Wow-Effekt“ bleibt zwar aus, doch gerade darin liegt für den ein oder anderen vielleicht der Reiz: ein Duft, der nicht laut ist, sondern beständig und unaufdringlich. Er begleitet, statt zu dominieren. Man kann ihn sich sehr gut zu formellen Anlässen oder in Kombination mit einem gehobenen Outfit vorstellen, wo er wie ein stilles Detail wirkt, das den Gesamteindruck abrundet.

Unterm Strich ein gelungener, angenehm tragbarer Holzduft mit einer feinen Balance aus Würze und süßlichem Weihrauch. Wer Hölzer in authentischer, klarer Form schätzt, wird hier fündig, auch wenn der letzte Funken Dramatik bewusst fehlt.
0 Antworten
8.5Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
AndiNick

32 Rezensionen
AndiNick
AndiNick
Hilfreiche Rezension 6  
Wer hat die Kokosnus geklaut…
Von Matìere Premìere meine Nummer drei mit Woweffekt! Falcon Leather und Encens Suave waren die ersten beiden die ich riechen durfte und es waren ganz neue Erfahrungen. Mit Bois d‘Ébène wieder was ganz neues für meine Nase.
Jemand sagte, dass so eine alte Kirchenbank aus Ebenholz riecht. Ich kenne mich nicht so gut mit den einzelnen Duftnoten aus und kann sie auch noch nicht so perfekt unterscheiden aber wenn man aus einer alten Kirchenbank ein Öl extrahieren könnte, könnte es durchaus so riechen.

Für mich ist der Duft wie sehr dunkles Hartholz nur als cremiger Balsam. Das macht sicherlich das Guajakholz. Ähnlich geschmeidig wie das Sandelholz von dem Santal Austral nur viel dunkler und schwerer irgendwie. Der Duft hat keine stechende Komponente, es fühlt sich alles sehr weich und tief und dunkel an.
Anfangs musste ich lange überlegen woran mich der Duft auch erinnert. Eine Facette die ich nicht bestimmen konnte. Irgendwie nussig! Und auch meine Umgebung stimmte mir zu, ich rieche da eine nicht gelistete Kokosnuss raus! Aber sehr dezent und weich. Irgendwie fügt sie sich voll in das Gesamtbild ein und man nimmt sie auch nur in der Sillage wahr. Ich kann mir vorstellen, dass genau diese Kokosvibes den Duft auch unisex machen.
Tolle Erfahrung und eine Überlegung wert, sich den Flakon zu besorgen.
Aktualisiert am 28.03.2023 - 08:36 Uhr
1 Antwort
8Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Jazzbob

128 Rezensionen
Jazzbob
Jazzbob
Top Rezension 75  
Der Duft-Detektiv – Ebenholz
Für Bois d'Ébène gibt dessen Schöpfer Aurélien Guichard nur vier Noten an, welche einen dunklen, ambrierten Holzduft ergeben sollen und die mich auf Anhieb dazu brachten, genauer unter die Lupe zu nehmen, was hier eigentlich vorgeht...

DER FALL EBENHOLZ

Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie viel Marketing zu fast jedem einzelnen Parfum betrieben wird und wie viele Menschen das zu wenig hinterfragen. Beispielsweise hört man bei den ganzen YouTubern fast ausschließlich Formulierungen wie „this fragrance has ... in it“ / „this contains ...“. Dabei beschreiben Duftnoten in erster Linie das, was wahrgenommen werden soll, nicht zwangsläufig, was tatsächlich Verwendung findet. Echtes Rosenabsolut etwa ist viel zu teuer, als dass es in so vielen Parfums enthalten sein könnte. Letztendlich ist auch nur die Frage wichtig:

Was rieche ich?

Bei Bois d'Ébène dachte ich sofort, dass mir der Duft insgesamt sehr vertraut vorkommt. Er wirkt im Wesentlichen so wie der Basis-Akkord von einigen holzigen, angesüßten Parfums. Kurz gesagt, nehme ich folgende Facetten wahr:

- die flüchtige (!) Kopfnote ist leicht ätherisch-harzig und Kardamom kommt mir in den Sinn
- trockenes Zedernholz bzw. leicht angekokeltes Gujakholz
- eine Sandelholz-Komponente wie Javanol
- eine stark ambrierte Facette, aber nicht so sauber wie reines Ambroxan, sondern in Hautnähe dezent dreckig, was mich auf Cetalox schließen lässt
- etwas Süßlich-Cremiges, dass wohl in Form von Vanillin und Tonkabohne (Cumarin) hinzugefügt wurde

Die Farbassoziation zum kostbaren Ebenholz ist also durchaus passend, da die Hölzer insgesamt schon etwas dunkler wirken, aber durch den süßlich-cremigen Gegenpol eine kuschelige Atmosphäre bekommen. Doch was hat es mit den Noten, die der Parfümeur angibt, auf sich?

In einem kurzen Video stellt er das Duftkonzept vor (https://vimeo.com/375868040). Hauptbestandteil sei das dunkle und rauchige Guajakholz aus Paraguay, während indonesisches Patchouli und Cypriol (Nagarmotha) den Duft intensivieren und erdiger machen sollen. Brasilianisches Cabreuva verstärke hingegen die Amber-Facetten und hätte eine beinahe malzige Qualität. Wenn man bei 0:49 pausiert, kann man jedoch die handgeschriebenen Komponenten lesen:

Ambroxan
Cypriol Essence
Iso E Super
Vertofix Coeur
Cashmeran
Cedramber
Amber Core

(Base Potion)

Es ist also ziemlich eindeutig, dass Bois d'Ébène auf mich deshalb so vertraut wirkt, weil hier so viele Aromachemikalien enthalten sind, die quasi omnipräsent in der Welt der holzigen/ambrierten Düfte sind. Ob Aurélien Guichard nun gar keine Essenzen von Guajakholz, Patchouli und Cabreuva verwendet, lässt sich daraus natürlich nicht genau ableiten, doch es verdeutlicht uns eben, was ich eingangs erklärt habe.

Geografische Angaben zu den Duftnoten lassen diese möglicherweise nicht nur authentischer erscheinen, sondern auch die Kundschaft mitunter denken, es wären Rohstoffe aus aller Welt verarbeitet worden. Ich will hier auf keinen Fall in Abrede stellen, dass dies auch sehr häufig geschieht, aber gleichzeitig etwas zur Demystifizierung mancher abendteuerlichen, erfinderischen Duftpyramiden beitragen. (Aktuell finden sich auf Parfumo zum Beispiel nur 21 andere Düfte, bei denen Cabreuva als Note angegeben ist.)

Meiner Meinung nach ist Bois d'Ébène trotzdem gelungen, denn er hält, was er verspricht – ein dunkler, ambrierter Holzduft zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Weil er relativ linear ist, sollte man sich vor dem Kauf schon auf wenigstens einen kompletten Testtag einlassen, um festzustellen, ob er auf Dauer nicht zu monoton wird. Denn er schafft eine ziemlich langanhaltende, moderate Sillage, die ihn zu einem vielseitigen Begleiter in den kälteren Jahreszeiten machen.

EDIT 04/05/2022:

Im Livestream von Persolaise auf YouTube hat Aurélien Guichard meine Frage, wie viele natürliche Inhaltsstoffe er für den Duft verwendet, (diplomatisch) beantwortet: Er ging darauf ein, dass es seine Absicht war, Guajakholz (der Hauptbestandteil), dunkler zu machen und er dafür bewusst auf Cypriol und Patchouli zurückgegriffen hat und Cabreuva als weiteres Holz. Synthetische Bestandteile seien notwendig, um ein modernes Parfum zu gestalten und er halte nicht so viel von rein natürlichen Parfums (die es ja auch kaum gibt).
Aktualisiert am 04.09.2023 - 16:44 Uhr
8 Antworten

Statements

80 kurze Meinungen zum Parfum
47
42
Zimt rieselt
wie samte Flocken
Cremig-Weich
Holzig-Rauchig
triffsts auf
Dunkles Patch
Finstre Nacht
Und
schwarzes Harz
toll…!
42 Antworten
17
12
Künstlicher Holzakkord, von zentnerweise 'Woody-Amber'- Molekülen unterfüttert. Das bisschen Patchouli rettet's nicht.
@Balmain: bringt...
12 Antworten
15
13
Ein netter,cremiger,würziger Holzduft, der für mich fast etwas balsamisches, ätherisch-mentholiges hat. In Ordnung, aber etwas zu künstlich.
13 Antworten
14
10
Ein würzig holziger Duft, der für meine Nase über lange Zeit eine Haarspraynote hat. Überzeugt mich leider nicht.
10 Antworten
13
16
Cabreuva sorgt für cremig sandeliges, nimmt Nagarmotha die Luft
Würze&Holz f.m. verhalten
Patch kann nicht retten,
Liegt fremd a. d. Haut
16 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

10 Parfumfotos der Community
Weitere Bilder

Beliebt von Matière Première

Falcon Leather (Eau de Parfum) von Matière Première Radical Rose (Eau de Parfum) von Matière Première Encens Suave (Eau de Parfum) von Matière Première Parisian Musc (Eau de Parfum) von Matière Première Vanilla Powder (Eau de Parfum) von Matière Première Crystal Saffron (Eau de Parfum) von Matière Première Santal Austral (Eau de Parfum) von Matière Première Falcon Leather (Extrait de Parfum) von Matière Première Néroli Oranger von Matière Première Vanilla Powder (Extrait de Parfum) von Matière Première Radical Rose (Extrait de Parfum) von Matière Première Cologne Cédrat von Matière Première Oud Seven von Matière Première French Flower von Matière Première Encens Suave (Extrait de Parfum) von Matière Première Crystal Saffron (Extrait de Parfum) von Matière Première Santal Austral (Extrait de Parfum) von Matière Première Parisian Musc (Hair Perfume) von Matière Première Vanilla Powder (Hair Perfume) von Matière Première Crystal Saffron (Hair Perfume) von Matière Première