Grenadille d'Afrique 2016

Grenadille d'Afrique von Aedes de Venustas
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7.6 / 10 96 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Aedes de Venustas für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2016. Der Duft ist holzig-würzig. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Afrikanisches Grenadill”.
Aussprache
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Duftrichtung

Holzig
Würzig
Grün
Frisch
Harzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
LavendelLavendel BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
WacholderWacholder VeilchenVeilchen
Basisnote Basisnote
VetiverVetiver Afrikanisches Grenadill LabdanumLabdanum MoschusMoschus weißer Teeweißer Tee VanilleVanille

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.696 Bewertungen
Haltbarkeit
7.579 Bewertungen
Sillage
6.781 Bewertungen
Flakon
8.688 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.513 Bewertungen
Eingetragen von OPomone, letzte Aktualisierung am 19.05.2024.

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
10
Flakon
10
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Salered

10 Rezensionen
Salered
Salered
Hilfreiche Rezension 12  
Namibia
Kurze Beschreibung des Duftes in Deutsch-Südwestafrika:
Bergamotte - ganz und gar nicht
Lavendel - ansatzweise
Veilchen - bei starkem Einatmen
Wacholder - ja
Vetiver - im Überfluss
Labdanum - später
afrikanisches Grenadill - WTF?
Vanille - nö
Moschus - weiß nicht, bin eingeschlafen

Ein sehr schöner trocken-holziger Vetiverduft. Süß? Zum Glück nein.

Für Männlein und Weiblein (und alle dazwischen laut Bundesverfassungsgericht).
2 Antworten
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Siebenkäs

63 Rezensionen
Siebenkäs
Siebenkäs
Top Rezension 28  
Mboga
Sie hinterliessen eine Menge seltsamer kleiner Fußspuren,
kreuz und quer verteilt über den pudrig-feinen Zedernholzstaub,
der bis an den Waldrand reichte. Wie ein aleatorisches Kunstwerk.
Er musste an Jackson Pollock denken.
Es war eine ungewöhnlich große Grenadille-Sippe, vielleicht an die
fünfzig, sechzig Jungtiere und ein halbes Dutzend ausgewachsene
Exemplare, die schon stolz ihre struppige Morillas-Mähne zeigten.
Der typische Geruch nach frisch kandierten, zart süß-säuerlichen
Früchten hing noch in der Luft. Der leichte Wind, der aus der
Nungu Nungu-Ebene empor wehte, konnte ihn kaum auflösen.

Wie war er nur hierher gekommen?
Und wieso kannte er hier jeden Weg und Steg?
Warum nur fühlte er sich so sicher?
Er öffnete seine Safari-Jacke und warf einen Blick auf das Label,
das an die grüne Futterseide geheftet war.
"Fortnum&Mason - made for Mr. Siebenkäs" stand da.
Wer mochte das sein?

Weiter ging er, immer weiter, tief hinein in den Wald.
Zedern, alte und junge, Wacholderbüsche. Bäume, bewohnt
von seltsamen Vögeln. Aus der tiefen Kühle hallten ihre Rufe
und verklangen wieder in ihr.
Holzduft drang in seine Nase.
Grün, frisch, aber auch sonnentrocken, waldbrandverdächtig.
Dann - Stille.
Ganz leise von unten klang das zarte Bölfern der Grenadilles
zu ihm empor.
Er stand mit einem Mal vor einer ungeheuer tiefen Schlucht.
Eine schwankende Hängebrücke führte kühn über sie hinweg,
gebaut aus geflochtenen Vetiverwurzeln, an den Seiten mit noch
grünen Weidengerten verstärkt, aus denen hier und da violette
Veilchenblüten herausleuchteten.
War das sein Weg?
Es gab keinen Grund darüber nachzudenken.
Denn jetzt bildete sich, aus dem Brückengeflecht hervorquellend,
eine kleine, violettgrüne Wolke und verformte sich zu einem
schwebenden Sesselchen.
Ohne zu zögern nahm er darauf Platz.
Wie ein olfaktorischer Transponder schwebte sie der Brücke folgend
mit ihm über die Schlucht.
Klein wie Spielzeug-Granadilles wirkte die Herde von hier aus,
er roch sie immer noch aus der Tiefe.
Zusammen mit dem sonderbar abgerundeten, verfremdeten
Vetiverdunst und verhuscht zartbitteren, grünen Holznoten
erinnerte ihn die Wolke an seinen Onkel, der im Schlaraffenland
ein Hotel Garni betrieb.

Als er auf der anderen Seite wieder auf festem Boden stand,
wusste er sofort, dass er nicht allein war.
Er spürte es.
Vor ihm tauchte ein Krieger auf. Wie aus dem Nichts.
Also normal.
Stolz und unnahbar.
Sie sahen sich an.
"Kitu gani naharibu roho yako?", fragte er.
"Bin ich gar nicht!"
Der Massai lächelte jetzt.
"Aber Sie sehen doch traurig aus...", sagte er ruhig.
"Das täuscht."
Keiner von beiden wunderte sich über irgendetwas.
Es lag ein Duft um sie herum, der alle Widersprüche einfach
aufzulösen schien. Beides umfasste er - Bitternis und Süße.
Es war Frühling und Herbst zugleich.

Der Massai zog eine kleine Leica aus seiner Jagdtasche.
"Keine Angst, ich nehme Ihnen nicht Ihre Seele", sagte er,
"der Akku ist alle."
Beide mussten lachen.
Ohne es zu merken, waren sie beim Sprechen weitergegangen
und standen jetzt vor einer Lehmhütte.
"Aus in der Sonne getrocknetem Gnu-Dung, unter anderem",
sagte der Massai und klopfte gegen die Hütte. "Hält super,
für unsere Touristen!"
Das Dach bestand aus einem Geflecht von Vetiverwurzeln,
Zistrosezweigen und Lehm. Deutlich konnte man den weichen Hauch
von Labdanum in der Luft wahrnehmen. Er verband sich mit
allem anderen, ohne die Regie zu übernehmen.
"Chui iko na jaa mingi. Yeye taingia kukula leo ausiku bile ya shaka!"
rief der Massai und klopfte heftiger an die Hütte. "Ich will ihn
ein bisschen ärgern!"
"Wen denn?"
Meinen Untermieter. Ein Italiener. Ich habe gerufen, der Leopard
hätte Hunger und käme ihn eventuell holen..."
"Schon verstanden. Sie mögen keine Italiener?"
"Doch sehr sogar. Wir machen diese Art von Mboga gern miteinander -
Spaß. Er liebt das ebenso. Seine Name ist übrigens Turin.
Aber verzeihen Sie - ich habe mich selbst ja noch gar nicht
vorgestellt - ich heiße Hölderlin. Fritz für Sie.
"Sehr erfreut. Wie ich heiße, kann ich Ihnen im Moment leider
nicht sagen."
"Nicht weiter verwunderlich. Sie haben heute zum ersten Mal
Grenadilles gesehen?"
"Das mag stimmen."
Jetzt lag mit einem Mal eine feine Vanille-Ahnung in der Luft.
"Luca hat die Dunstabzugshaube eingeschaltet", sagte Hölderlin.
"Er macht mal wieder seine Vanille-Traumcreme."
"Das ist aber mal wirklich traumhafte Vanille..."

"Sag mal, bist du eingeschlafen? Wolltest du nicht
den Salat machen?"

Hää? Wo... bin ich?
Sorry... voll beim Testen eingeschlafen... gibt's das?
Halt - hier muss doch irgendwo... ah, da ist es, ein Glück...
das Fläschchen mit dem traumhaften Wässerchen, das mir der
geschätzte Yatagan großzügigerweise hat zukommen lassen...

Entschuldigt bitte, ich geh' jetzt mal rüber in die Küche...
20 Antworten

Statements

29 kurze Meinungen zum Parfum
SchatzSucherSchatzSucher vor 3 Jahren
7
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Ziemlich eigenwillige Kreation mit lakritzähnlichem Eindruck und würziger Harz-Holz-Basis. Kaum süß, dafür aber recht trocken und sperrig.
15 Antworten
DuftessaDuftessa vor 12 Monaten
6
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Nachtwürziger Sternenhimmel in Tansania
Du spielst Grenadilleflöte für mich, ich sing für Dich.
Eigenwillig
DAS müsst ihr üben!
Weiß der Tee
7 Antworten
GandixGandix vor 3 Jahren
9
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
6
Duft
Holzig-frisch-würzig
Harzig unterlegter Vetiver
Wird auf meiner Haut leider muffg
Der Nächste bitte
12 Antworten
Parfumista16Parfumista16 vor 8 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Frisch-holzig-würziger Duft mit leicht grünen Noten. Duftet unsüss & unblumig, aber sehr fein & interessant. Absolut unisex, mag ich sehr !
0 Antworten
JensemannJensemann vor 6 Jahren
9
Flakon
5
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Tja, mit Vetiver kriegt man mich doch immer wieder! Starkes Opening, was irgendwann schwächelt, aber lange sanft präsent bleibt! Nice One!
3 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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