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Polish Potatoes 2024

7.9 / 10 53 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Bohoboco für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2024. Der Duft ist erdig-holzig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Erdig
Holzig
Süß
Würzig
Rauchig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
rote Beterote Bete KieferKiefer LederLeder GrasGras WeizenWeizen
Herznote Herznote
polnische Kartoffelpolnische Kartoffel GartennelkeGartennelke HeliotropHeliotrop RoseRose
Basisnote Basisnote
ErdeErde HeuHeu HonigHonig OudOud PatchouliPatchouli AmberAmber BenzoeBenzoe BirkeBirke LabdanumLabdanum VanilleVanille
Bewertungen
Duft
7.953 Bewertungen
Haltbarkeit
8.446 Bewertungen
Sillage
7.847 Bewertungen
Flakon
7.743 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.534 Bewertungen
Eingetragen von Franfan20 · letzte Aktualisierung am 15.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Womit der Duft vergleichbar ist
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Rezensionen

3 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Puttchen

15 Rezensionen
Puttchen
Puttchen
4  
Außergewöhnlich schön!
Nun sitze ich hier und habe das Bedürfnis, ein wenig über diesen wirklich außergewöhnlichen Duft zu schreiben.
Allerdings muss ich sagen, dass meine Vorredner dieses Exemplar schon perfekt beschrieben haben, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!

Manche Düfte sind ohne viel Mühe sofortige Nasenschmeichler, dieser außergewöhnliche Duft gehört allerdings zur anderen Kategorie : man muss ihn "lesen", verstehen und zu schätzen wissen. Bis jetzt habe ich nichts ähnliches gerochen, er lässt sich auch nicht wirklich mit anderen Düften vergleichen.

Ich habe das gute Stück über den Parfumo Souk blind erstanden, fand ihn schon länger interessant....
Beim ersten und zweiten Test war ich mir auch nicht ganz sicher, was ich von ihm halten soll, um ehrlich zu sein.
Mittlerweile gefällt er mir wirklich außergewöhnlich gut, gerade weil er so anders ist und nicht um jeden Preis sofort gefallen will!
Dieser Duft ist ein Wandlungskünstler, nicht linear, wie ich finde, definitiv eine Reise wert!

Am Anfang nehme ich vorrangig frische/herbe Kiefer, erdige rote Bete und grüne Gras wahr. Gerade in dieser Phase finde ich ihn am wenigsten gefällig.
Etwas blumige (Heliotrop/Rose), liebliche (Kartoffel?) und wirklich nur ganz leicht vanillige Noten komm in der zweiten Phase hinzu und fangen das weniger gefällige in diesem Augenblick ab.
Ob ich jetzt wirklich die Kartoffel herausrieche, mag ich jetzt nicht behaupten und das stört mich jetzt auch nicht weiter.
Zum Schluss im Drydown wird der Duft für mich balsamisch und etwas lieblicher durch den Honig und die Vanille, leicht erdig und ich rieche auch ein wenig Oud, holziges heraus.

Da ich schon länger nach einem "nicht langweiligen" Herbstduft suche, finde ich diesen hier absolut perfekt geraten, gerade für diese Jahreszeit! Wobei man Düfte natürlich tragen kann, wie man möchte, unabhängig von Jahreszeit und Geschlecht!

Die Haltbarkeit ist wirklich sehr gut und man wird definitiv wahrgenommen, ohne aufdringlich zu sein.

"Außergewöhnlich schön - schön außergewöhnlich" denke ich mir und habe die Anschaffung definitiv nicht bereut!
Aktualisiert am 24.11.2025 - 14:50 Uhr
2 Antworten
8.5Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Duftkrabbe

16 Rezensionen
Duftkrabbe
Duftkrabbe
2  
Polski Artysta transformacji
Selten so einen Wandlungskünstler gerochen.
Nach etlichen Jahren machte ich mich mal wieder auf nach Polen, meiner Freundin das Heimatland meiner Eltern und dessen kulturelle Feinheit näher bringen. Als Parfumfanatiker führte natürlich kein Weg daran vorbei die Nase in polnische Nische zu stecken.
In der Mall im Douglas war das ganze Bohoboco Sortiment zu finden und ich schnupperte drauf los, wobei ━━━━ Saffron und der Polish Potatoes meiner Nase schmeichelten. Erst genannter erinnert sehr an Noctem Arabs , welcher sich bereits in meiner Sammlung befindet und weshalb ich diesem Kunstwerk hier meine Aufmerksamkeit schenkte.
Er startet sehr eigen mit Roter Bete, Kiefer und Leder - holzig-erdig, kühl und nass. Hinzu kommt der Namensgeber - die polnische Kartoffel. Das Patchouli und die Erde in der Basis schwingen hier bereits auch mit. Es riecht so wie es sich liest - Abendpaziergang auf dem Feldweg im späten, bereits regnerisch-kühlen Oktober, vorbei am am Wald angerezenden erntereifen Acker und der bald wieder blühenden Blumenwiese.
Nach ca. 2h beginnen die sanft-süßen und harzigen Akteure ihren Einfluss zu nehmen. Es wird jetzt wärmer und kuschliger unter der Decke auf der Couch, nach dem Spaziergang.
Honig, Vanille und Amber süßen, Benzoe ergänzt noch mit warmer Harzigkeit. Dieser Wandel überraschte mich doch sehr, denn zu diesem Zeitpunkt bekomme ich nur noch vanillige Süße, vom Acker keine Spur mehr. Im weiteren Verlauf kommen Noten von Heu, Labdanum und ein sanftes Oud durch. Auch nehme ich den Geruch meiner Schuhe, vom Spaziergang am Acker, wieder wahr.
Im Vordergrund weiterhin warme und harzige Süße, während die Kopf- und Herznoten immer wieder subtil durchschimmern. Viele Eindrücke, die im gesamten Verlauf auf einen einprasseln: Holz, Erde, Acker, Frische, Kälte, Süße, Wärme, Harzigkeit, Rauch, Würze und eine leichte Synthetik.
Ein wirklich einzigartiger und gelungener Duft, der es mir angetan hat, jedoch aber die Frage "Will/ Muss ich so reichen?" aufwirft. Noch bin ich unschlüssig, eingebrannt ins Gedächtnis ist dieser Duft definitiv!
Schauen wir mal was wird...

...Freundin sei Dank, er ist bei mir eingezogen und mit jedem Riechen gefällt er mir besser
Aktualisiert am 30.12.2025 - 11:06 Uhr
1 Antwort
10Duft 10Haltbarkeit 10Sillage
artstudio98

4 Rezensionen
artstudio98
artstudio98
Sehr hilfreiche Rezension 12  
Kunstwerk im Flakon
Ich hätte nie gedacht, dass ein Duft mein Verhältnis zu Parfum so grundlegend verändern könnte. Polish Potatoes war mein Einstieg in die faszinierende Welt der Nischendüfte. Davor war mir gar nicht bewusst, wie künstlerisch ein Parfum komponiert sein kann.

Als gebürtige Polin hat mich das Opening dieses Dufts wirklich mitten ins Herz getroffen. Es war, als würde ich auf einem Markt in Polen stehen – irgendwo in den 80ern, zwischen duftender Erde, roter Bete, frisch geernteten Kartoffeln, noch von Erde ummantelt. Diese Note der roten Bete ist so präsent und klar, aber nicht süßlich – vielmehr saftig, frisch, fast knackig.

Zunächst habe ich mich gefragt: Möchte ich das auf meiner Haut tragen? Diese rohe, fast dokumentarische Note von Gemüse und Ackerboden? Und dann kam der Drydown – bei mir nach etwa vier Stunden. Und er hat alles verändert.

Was bleibt, ist ein unglaublich schöner, fast kuscheliger Akkord aus Erde, Vanille, etwas Honig und einer ganz leichten Harzigkeit von Labdanum und Benzoe. Die Vanille ist nicht cremig oder gourmand, sondern warm und würzig – sie verleiht dem Duft eine fast balsamische Weichheit. Der Patchouli ist subtil und unterstützt die Erdigkeit, ohne dominant zu sein. Ich finde, die floralen Noten wie Rose, Heliotrop oder Gartennelke spielen nur eine sehr leise, stützende Rolle – sie runden ab, ohne zu blühen.

Am Ende bleibt ein Gefühl von Harmonie. Die Komposition ist so fein abgestimmt – keine Note schreit nach Aufmerksamkeit, und doch ist jede klar erkennbar. Es ist, als würde sich am Ende ein Kristall bilden – ein Kartoffelkristall, durchscheinend, geerdet und still leuchtend. Für mich ist das Endresultat einzigartig: elegant, eigenwillig, absolut unisex.

Ich trage Polish Potatoes an Tagen, wenn ich einfach ich sein darf und nichts muss. Vielleicht liegt genau darin die große Kraft dieses Dufts: Er macht nichts vor – und genau das macht ihn so kostbar.

Die H/S ist exzellent. Ich werde oft darauf angesprochen. Die Reaktionen reichen von neugierig bis völlig fasziniert.

Für mich ist Polish Potatoes nicht einfach ein Duft. Es ist ein Erinnerungsstück, ein Kunstwerk und ein Stück Heimat in einem Flakon. Und definitiv der Anfang einer Reise, die mich tiefer in die Welt der Parfums geführt hat, als ich je erwartet hätte.
5 Antworten

Statements

13 kurze Meinungen zum Parfum
41
28
Das erdig Mehlige von Kartoffel und Roter Beete ist deutlich erkennbar, dazu pudrig florale Noten, Patchouli und eine balsamische Basis.
28 Antworten
15
14
Nicht grün, eher braun. Roten Beete aus Oud und Geosmin, Synthetik gut integriert. Hat was von feuchtem Kartoffelacker im Herbst. Spannend!
14 Antworten
13
18
Säuerliche Wurzelgemüse
in feuchter Erde
Blumige Kornfelder
Abendstunden mit
Karamellisiertem Sonnenuntergang
Harziger Boden gibt Wärme ab
18 Antworten
9
9
Kartoffelernte neben Weizenfeld,
süßer Grünling mit synthetischem Unterbau,
da passiert viel in der Nase. Toll!
Mir zu viel Süßkartoffel.
9 Antworten
8
4
Mal ein anderer Take im Bereich der Grünlinge. Erdig, grasig und leicht süß. Irgendwie basisch vom Geruch, sofern das Sinn macht.
4 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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