
Stulle
34 Rezensionen

Stulle
Sehr hilfreiche Rezension
13
Gut und speziell
Mal wieder ein faszinierender Duft, allerdings völlig anders als ich es von MGO erwarten würde. Blutorange - ja, das passt gut, und Neroli mit seiner gewissen Herbheit schafft ein sehr ungewöhnliches zitrisches Erlebnis in der Kopfnote.
Dann die Entwicklung: es wird dezent oudig und rosig, dabei geraniös angegrünt. Rosengeranie hat für mich sowieso immer etwas Fruchtiges, also vermute ich mal, dass sich die Erdbeer-Assoziation aus dieser Spannung heraus generiert.
Die Entwicklung dauert bei Düften der Marke ja gerne etwas länger, und ich finde das prima. Kann man da natürliche Zutaten für verantwortlich machen? Jedenfalls fällt der Unterschied zu linear gestalteten Modedüften, die auch nicht weniger kosten, doch sehr auf.
Nun die Basis. Zuerst erahne ich eine schöne Vanillenote, sehr natürlich anmutend. Dann wird es ambratisch und weich, warmes Labdanum schmeichelt meinem Riechzentrum. Ich mutmaße, dass eine grüne und irgendwie auch florale Note der Angelika zuzuschreiben ist; die müsste ich mal pur riechen, aber der spezielle Charakter ist mir immer wieder bei den entsprechenden Düften positiv aufgefallen.
Nur einen Partypooper gibt es. Wenn alle anderen Noten schon sehr leise sind, bleibt ein säuerlich-holziges Etwas auf meiner Haut zurück. Herrje, das ist bestimmt keine Natur, erklärt aber die bittere Kopfnote. Deshalb verliert der an sich coole Duft für mich auf die letzten Meter doch noch etwas.
Definitiv: dieser Duft ist mal wieder sehr speziell. Diesmal kein Oud (Glück gehabt, @ergoproxy, gelle? ), aber der rosig-fruchtig-bittere Drall ist auch nicht jedermanns oder -fraus Sache. Eindruck erweckt man damit aber in jedem Fall, und vermutlich auch nicht den schlechtesten.
Dann die Entwicklung: es wird dezent oudig und rosig, dabei geraniös angegrünt. Rosengeranie hat für mich sowieso immer etwas Fruchtiges, also vermute ich mal, dass sich die Erdbeer-Assoziation aus dieser Spannung heraus generiert.
Die Entwicklung dauert bei Düften der Marke ja gerne etwas länger, und ich finde das prima. Kann man da natürliche Zutaten für verantwortlich machen? Jedenfalls fällt der Unterschied zu linear gestalteten Modedüften, die auch nicht weniger kosten, doch sehr auf.
Nun die Basis. Zuerst erahne ich eine schöne Vanillenote, sehr natürlich anmutend. Dann wird es ambratisch und weich, warmes Labdanum schmeichelt meinem Riechzentrum. Ich mutmaße, dass eine grüne und irgendwie auch florale Note der Angelika zuzuschreiben ist; die müsste ich mal pur riechen, aber der spezielle Charakter ist mir immer wieder bei den entsprechenden Düften positiv aufgefallen.
Nur einen Partypooper gibt es. Wenn alle anderen Noten schon sehr leise sind, bleibt ein säuerlich-holziges Etwas auf meiner Haut zurück. Herrje, das ist bestimmt keine Natur, erklärt aber die bittere Kopfnote. Deshalb verliert der an sich coole Duft für mich auf die letzten Meter doch noch etwas.
Definitiv: dieser Duft ist mal wieder sehr speziell. Diesmal kein Oud (Glück gehabt, @ergoproxy, gelle? ), aber der rosig-fruchtig-bittere Drall ist auch nicht jedermanns oder -fraus Sache. Eindruck erweckt man damit aber in jedem Fall, und vermutlich auch nicht den schlechtesten.
18 Antworten



Kopfnote
Blutorange
Bergamotte
Neroli
Herznote
Oud
Rose Absolue
Rosengeranie
Erdbeere
Basisnote
Labdanum
Zistrose
Amber
Angelikawurzel
Eichenmoos
malaysische Vanille Absolue



































