
GratWanderer
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GratWanderer
4
Sakrales Erlebnis im dunklen Tannenwald
Wow! Was eine Waldwucht, ich hatte schon einige sehr waldige Düfte, aber der ist wirklich Top 3 was krautig, richtig wurzelige und nadelige Waldnoten angeht, Stamm, Rinde, Nadeln, aber auch nicht zu frischer Nadelwald. Nicht viel Menthol oder Eukalyptus-nahe Noten, reine, dunkelgrün-braune Trockenheit und Schroffheit, wozu sicher auch der sehr erdig-raue Pfeffer beiträgt.
Gefühlt wird er im Herz noch trockener, angeröstete Samen, mehr erdige Töne und Küchenkräuter und -gewürze wie Koriander und zerriebenes Oregano. Der Weihrauch hilft halt auch nicht, gliedert sich aber zugegeben gut ein, wirkt "lediglich" wie ein weit entferntes Lagerfeuer, aber mit Nadelhölzern darin, aus denen die Öle herauslaufen, dunkel und dicht.
Mit dem Labdamum, Balsam und der Myrrhe bekommt er in der Basis nochmal fast einen leicht sakralen Touch, Gottesdienst zwischen den ewig hohen Tannenwipfeln, tatsächlich lockert es das dichte Gestrüpp jedoch auch ein wenig auf, Frische und etwas Helligkeit erstrahlen durch die Baumwipfel nach 60-90 Minuten, auch der Salbei trägt dazu bei.
Insgesamt ein sehr, seeehr spezieller Duft. Bei weitem nicht der einzige inzwischen für Waldfreaks und ich gebe zu, gerade mit der Basis hat er einen ganz netten und ruhiger werdenden Verlauf. Trotzdem nur etwas für Leute, die wissen, was sie hier bekommen.
Gefühlt wird er im Herz noch trockener, angeröstete Samen, mehr erdige Töne und Küchenkräuter und -gewürze wie Koriander und zerriebenes Oregano. Der Weihrauch hilft halt auch nicht, gliedert sich aber zugegeben gut ein, wirkt "lediglich" wie ein weit entferntes Lagerfeuer, aber mit Nadelhölzern darin, aus denen die Öle herauslaufen, dunkel und dicht.
Mit dem Labdamum, Balsam und der Myrrhe bekommt er in der Basis nochmal fast einen leicht sakralen Touch, Gottesdienst zwischen den ewig hohen Tannenwipfeln, tatsächlich lockert es das dichte Gestrüpp jedoch auch ein wenig auf, Frische und etwas Helligkeit erstrahlen durch die Baumwipfel nach 60-90 Minuten, auch der Salbei trägt dazu bei.
Insgesamt ein sehr, seeehr spezieller Duft. Bei weitem nicht der einzige inzwischen für Waldfreaks und ich gebe zu, gerade mit der Basis hat er einen ganz netten und ruhiger werdenden Verlauf. Trotzdem nur etwas für Leute, die wissen, was sie hier bekommen.



Kopfnote
Latschenkiefer
Zirbelkiefernnadel
Balsamtanne
schwarzer Pfeffer
Herznote
Perubalsam
Koriander
Möhrensamen
Oregano
Somalischer Weihrauch
Wacholderholz
Angelikawurzel
Gewürznelke
Basisnote
ägyptische Myrrhe
Gurjunbalsam
Labdanum Absolue
Salbei
Styrax
Eichenmoos
Galbanum
weißer Moschus




Schalkerin
Pollita
Violett
Kylesa
Gandix






































