
Serenissima
1343 Rezensionen

Serenissima
6
man schaut gern zweimal hin
Smart ist er, dieser „Lucien“ und erinnert in seiner schlanken Geschmeidigkeit sehr an die auf der Piazza Bra Ball spielenden Jünglinge, deren Ausstrahlung den Herrn Geheimrat von Goethe auf seiner „Italienischen Reise“ in Verona so entzückten.
Tja, man kann's verstehen!
„Lucien“ ist das männliche Gegenstück zu Ikiryōs vor Heiterkeit und Lebendigkeit und leuchtender Duftschöpfung, der reizenden „Lucia“, das andere „Venetian Doll“.
Auf leise Art sexy, was wahrscheinlich an dem edlen Aroma vom Rosenholz liegt, dessen rötlich schimmernden Schein wir in seinem Haar wiederfinden und das ihn deutlich, aber doch unaufdringlich umgibt und einen zweiten Blick riskieren lässt.
„Lucien“ leuchtet auf seine Art durch eine leichte fruchtige Zitrusfrische und eine Würzigkeit, die an die krautige Süße von Heu, mit Gräsern durchsetzt, erinnert, die sich mit der Sinnlichkeit der warmen Aromen von Vanille und Tonkabohnen paart, die für eine gewisse Cremigkeit im Duftverlauf sorgen.
Das Ergebnis ist satt schimmernd, angenehm holzig und würzig, dabei aber auch warm und durch Moschusnebel deutlich erotisch, die Sinne doch recht tief anrührend.
Der Duft sonnendurchwärmter fruchtbarer Erde vervollständigt den Eindruck einer nostalgischen Landpartie mit Pferdchen und Wagen, ohne zu robust, zu „kernig“ zu wirken.
Ein wenig erinnert mich dieses „Venetian Doll“ Lucien an den Spätsommerduft in einer Scheune inmitten bereits gemähten duftender Wiesen:
Ein für mich sehr charmanter Duft und ich würde diesem „Lucien“ wahrscheinlich hinterhersehen, seiner aromatischen Spur einige Schritte lang folgen, würde er mir begegnen.
So ist „Lucien“ kein Abbild vom "Venetian Doll" „Arlecchino“, bunt und ein bisschen grotesk, mit seinen manchmal recht derben Späßen, sondern ein apartes Duftwesen, das sich elegant und interessant duftend durch die Stadt bewegt.
Meine Aufmerksamkeit wäre ihm jedenfalls sicher!
Tja, man kann's verstehen!
„Lucien“ ist das männliche Gegenstück zu Ikiryōs vor Heiterkeit und Lebendigkeit und leuchtender Duftschöpfung, der reizenden „Lucia“, das andere „Venetian Doll“.
Auf leise Art sexy, was wahrscheinlich an dem edlen Aroma vom Rosenholz liegt, dessen rötlich schimmernden Schein wir in seinem Haar wiederfinden und das ihn deutlich, aber doch unaufdringlich umgibt und einen zweiten Blick riskieren lässt.
„Lucien“ leuchtet auf seine Art durch eine leichte fruchtige Zitrusfrische und eine Würzigkeit, die an die krautige Süße von Heu, mit Gräsern durchsetzt, erinnert, die sich mit der Sinnlichkeit der warmen Aromen von Vanille und Tonkabohnen paart, die für eine gewisse Cremigkeit im Duftverlauf sorgen.
Das Ergebnis ist satt schimmernd, angenehm holzig und würzig, dabei aber auch warm und durch Moschusnebel deutlich erotisch, die Sinne doch recht tief anrührend.
Der Duft sonnendurchwärmter fruchtbarer Erde vervollständigt den Eindruck einer nostalgischen Landpartie mit Pferdchen und Wagen, ohne zu robust, zu „kernig“ zu wirken.
Ein wenig erinnert mich dieses „Venetian Doll“ Lucien an den Spätsommerduft in einer Scheune inmitten bereits gemähten duftender Wiesen:
Ein für mich sehr charmanter Duft und ich würde diesem „Lucien“ wahrscheinlich hinterhersehen, seiner aromatischen Spur einige Schritte lang folgen, würde er mir begegnen.
So ist „Lucien“ kein Abbild vom "Venetian Doll" „Arlecchino“, bunt und ein bisschen grotesk, mit seinen manchmal recht derben Späßen, sondern ein apartes Duftwesen, das sich elegant und interessant duftend durch die Stadt bewegt.
Meine Aufmerksamkeit wäre ihm jedenfalls sicher!
Aktualisiert am 09.11.2025, 02:42 Uhr
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