
Ooonidda
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Ooonidda
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5
Schräglage im Rosenbusch
Jawoll, ich sitze nicht gepflegt im strahlenden Sonnenschein der Juni-Sonne und genieße den sanften Blütenduft. Nein! Nach einer gepfefferten Nacht habe ich in einem Anflug trunkenen Leichtsinns ein' Sprint in einer gefährlichen, promillebedingten Schräglage unternommen.
Die Schräglage ist das Ergebnis einer dieser wilden Berliner Nächte. Laut, voll, Kippen, Menschen, Alkohol und Schmutz. Ich hab genug, ich will nach draußen, ich will die Stille, lasst mich in Frieden nach Hause gehen. Vielleicht erwische ich noch den ersten Sonnenstrahl. So torkel ich nun, den Freuden des Morgens entgegen, mich übermannt die pure Lebensfreude, der Sonnenaufgang, das Licht kitzelt meine Augen und von weit her der Rosenduft kitzelt meine Nase. Rosen, JA!
Ich renne ich los, durch den Park, im Sprint, fliege ich hinauf auf diesen üppigen Rosenbusch zu.
Ach ja, die Schräglage.
Ich fliege nicht. Ich falle rein. Mitten in den Busch hinein. Nun liege ich hier, verschmiert und voll mit dunkler Erde, die Dornen schmerzen, die holzigen Blumenstiele verströmen ihren Duft, vor allem dort, wo ich sie mit meinem trunkenen Kadaver brach. Genau wie ihre Blüten!
Oh! Die Blüüüüüüten! Mmmhhhh!
Vor allem die, die ich gewaltsam in die Erde matschte, bei meinem Fall mit meinem Leib. Verendend, abgerissen und verwüstet, so wie ich, verdreckt, in den Humus dieser Parkanlage gerieben, genau wie ich, verströmen sie einen perfekten Duft. Der Duft vermengt sich mit den frischen Rosen, die die ich am Leben ließ, zart, lebendig, frisch vom Morgentau, kristallklar und unschuldig, hämisch starren und duften sie mich von oben an!
Die Schräglage ist das Ergebnis einer dieser wilden Berliner Nächte. Laut, voll, Kippen, Menschen, Alkohol und Schmutz. Ich hab genug, ich will nach draußen, ich will die Stille, lasst mich in Frieden nach Hause gehen. Vielleicht erwische ich noch den ersten Sonnenstrahl. So torkel ich nun, den Freuden des Morgens entgegen, mich übermannt die pure Lebensfreude, der Sonnenaufgang, das Licht kitzelt meine Augen und von weit her der Rosenduft kitzelt meine Nase. Rosen, JA!
Ich renne ich los, durch den Park, im Sprint, fliege ich hinauf auf diesen üppigen Rosenbusch zu.
Ach ja, die Schräglage.
Ich fliege nicht. Ich falle rein. Mitten in den Busch hinein. Nun liege ich hier, verschmiert und voll mit dunkler Erde, die Dornen schmerzen, die holzigen Blumenstiele verströmen ihren Duft, vor allem dort, wo ich sie mit meinem trunkenen Kadaver brach. Genau wie ihre Blüten!
Oh! Die Blüüüüüüten! Mmmhhhh!
Vor allem die, die ich gewaltsam in die Erde matschte, bei meinem Fall mit meinem Leib. Verendend, abgerissen und verwüstet, so wie ich, verdreckt, in den Humus dieser Parkanlage gerieben, genau wie ich, verströmen sie einen perfekten Duft. Der Duft vermengt sich mit den frischen Rosen, die die ich am Leben ließ, zart, lebendig, frisch vom Morgentau, kristallklar und unschuldig, hämisch starren und duften sie mich von oben an!
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Kopfnote
Rose
Benzoe
Herznote
Patchouli
Amberholz
Basisnote
Bourbon-Rosengeranie
rosa Pfeffer




Verbena
Gandix
Licorice
SchatzSucher
Sonnenwende



























