
philnosealot
29 Rezensionen

philnosealot
2
Einen Sommerduft habe ich gesucht....
...und Spoiler: nicht gefunden.
Neulich hat mich die Suche nach einem Sommerduft in die Parfümerie meines Vertrauens verschlagen.
Dort angekommen, wurde ich auch Richtung "Sommerduft" beraten. Da dort die Düfte von Philly & Phill erst neu reinkamen, hat mir die Verkäuferin zunächst Easy for Ecstasy und Romeo on the Rocks präsentiert. Beides sehr sommerliche und gut gemachte Düfte - vom Hocker gehauen haben sie mich aber ehrlich gesagt nicht.
"Bevor wir weitermachen würde ich Ihnen aber gerne meinen Lieblingsduft des Hauses zeigen, auch wenn dieser kein Sommerduft ist. Wäre das OK"
Klar war das OK.
So bin ich dann beim Velvet in Vegas gelandet.
Was da vom Teststreifen wahrzunehmen war, war genau mein Wetter, auch wenn es eben aktuell genau das falsche Wetter dafür ist.
Süß-vanillige Orangenblüte, leicht ledrig, ein wenig fruchtig. Eine sehr tolle Tiefe und einzelne Schichten, die für sich wahrnehmbar sind. Komplex aber absolut gefällig.
Und natürlich der Gedanke "Hey die DNA kennst du doch...aber woher nochmal?!"
Der Duft hatte mich sofort in seinem Bann. 30ml für 96€, dazu noch 20% Rabatt. Das ist ja fast ein Kampfpreis für Nische.
Die Entscheidung stand direkt fest. Sommerduft wollte ich? Egal, wird ja nachts kühl, oder? Da will man ja auch gut riechen.
Beim Verlassen des Geschäfts ist es mir dann eingefallen: Althaïr
Ohnehin ein Lieblingsduft von mir, von dem ich jüngst meine Abfüllung geleert hatte.
Velvet in Vegas trägt eindeutig die Handschrift von Hamid Merati-Kashani. Scheinbar hat er sogar mit der selben Feder unterschrieben, die er schon beim Althair verwendet hatte. Das lässt sich nicht von der Hand weisen.
"Hinter Phill & Philly steckt ein Ehepaar..." so die Verkäuferin "und die beiden haben Las Vegas besucht. Danach haben sie dem Parfümeur genau beschrieben, wie es da in der Hotelbar, mit viel Velour und Samt gerochen hat und wie die Bar auf sie gewirkt hat".
Scheinbar wurden in der Bar Pfirsiche gereicht und das Publikum hat Althaïr getragen. Sonst kann ich mir das nicht erklären ;-)
Aber mir gefällt der Velvet in Vegas sogar noch einen Tick besser als sein Bruder im Geiste. Er hat mehr Facetten. Er ist fruchtiger - vor allem der Pfirsich sticht wunderschön heraus - und durch die hauchdünne Ledernote gewinnt er für mich etwas an Reife.
Abschließend kann ich nur eine warme Empfehlung für Freunde vom Althaïr und generell von süßen, komplexen Düften aussprechen.
Man bekommt hier sehr viel Nische für einen mehr als fairen Preis.
Mein Umfeld muss jetzt eben einen Winterduft im Sommer ertragen - vielleicht sollte ich einfach einen spontanen Flug nach Australien buchen.
Neulich hat mich die Suche nach einem Sommerduft in die Parfümerie meines Vertrauens verschlagen.
Dort angekommen, wurde ich auch Richtung "Sommerduft" beraten. Da dort die Düfte von Philly & Phill erst neu reinkamen, hat mir die Verkäuferin zunächst Easy for Ecstasy und Romeo on the Rocks präsentiert. Beides sehr sommerliche und gut gemachte Düfte - vom Hocker gehauen haben sie mich aber ehrlich gesagt nicht.
"Bevor wir weitermachen würde ich Ihnen aber gerne meinen Lieblingsduft des Hauses zeigen, auch wenn dieser kein Sommerduft ist. Wäre das OK"
Klar war das OK.
So bin ich dann beim Velvet in Vegas gelandet.
Was da vom Teststreifen wahrzunehmen war, war genau mein Wetter, auch wenn es eben aktuell genau das falsche Wetter dafür ist.
Süß-vanillige Orangenblüte, leicht ledrig, ein wenig fruchtig. Eine sehr tolle Tiefe und einzelne Schichten, die für sich wahrnehmbar sind. Komplex aber absolut gefällig.
Und natürlich der Gedanke "Hey die DNA kennst du doch...aber woher nochmal?!"
Der Duft hatte mich sofort in seinem Bann. 30ml für 96€, dazu noch 20% Rabatt. Das ist ja fast ein Kampfpreis für Nische.
Die Entscheidung stand direkt fest. Sommerduft wollte ich? Egal, wird ja nachts kühl, oder? Da will man ja auch gut riechen.
Beim Verlassen des Geschäfts ist es mir dann eingefallen: Althaïr
Ohnehin ein Lieblingsduft von mir, von dem ich jüngst meine Abfüllung geleert hatte.
Velvet in Vegas trägt eindeutig die Handschrift von Hamid Merati-Kashani. Scheinbar hat er sogar mit der selben Feder unterschrieben, die er schon beim Althair verwendet hatte. Das lässt sich nicht von der Hand weisen.
"Hinter Phill & Philly steckt ein Ehepaar..." so die Verkäuferin "und die beiden haben Las Vegas besucht. Danach haben sie dem Parfümeur genau beschrieben, wie es da in der Hotelbar, mit viel Velour und Samt gerochen hat und wie die Bar auf sie gewirkt hat".
Scheinbar wurden in der Bar Pfirsiche gereicht und das Publikum hat Althaïr getragen. Sonst kann ich mir das nicht erklären ;-)
Aber mir gefällt der Velvet in Vegas sogar noch einen Tick besser als sein Bruder im Geiste. Er hat mehr Facetten. Er ist fruchtiger - vor allem der Pfirsich sticht wunderschön heraus - und durch die hauchdünne Ledernote gewinnt er für mich etwas an Reife.
Abschließend kann ich nur eine warme Empfehlung für Freunde vom Althaïr und generell von süßen, komplexen Düften aussprechen.
Man bekommt hier sehr viel Nische für einen mehr als fairen Preis.
Mein Umfeld muss jetzt eben einen Winterduft im Sommer ertragen - vielleicht sollte ich einfach einen spontanen Flug nach Australien buchen.
Aktualisiert am 26.05.2026, 10:22 Uhr



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