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7.3 / 10 343 Bewertungen
Ein Parfum von Une Nuit Nomade für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2017. Der Duft ist würzig-süß. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Würzig
Süß
Rauchig
Blumig
Holzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
BergamotteBergamotte
Herznote Herznote
Montpellier-Nelke WeihrauchWeihrauch IrisIris
Basisnote Basisnote
TabakTabak PatchouliPatchouli LederLeder VanilleVanille MoosMoos

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.3343 Bewertungen
Haltbarkeit
7.7279 Bewertungen
Sillage
7.1278 Bewertungen
Flakon
7.2242 Bewertungen
Preis-Leistung
7.3152 Bewertungen
Eingetragen von OPomone · letzte Aktualisierung am 08.02.2026.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion Une Nuit à Montauk.

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Rezensionen

8 ausführliche Duftbeschreibungen
7.5Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Yatagan

416 Rezensionen
Yatagan
Yatagan
Top Rezension 51  
Montauk ist überall 1
Unkommentierte Düfte No. 120

Montauk ist ein kleines Örtchen an der Ostspitze von Long Island in den USA und durch die gleichnamige Erzählung von Max Frisch bekannt. Mit ein bisschen Glück wird das Dorf durch die Duftserie "Une Nuit à Montauk" des Herstellers "Une Nuit Nomade" noch bekannter. Aber da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.

Bisher werden die Düfte von Une Nuit Nomade hier auf Parfumo wenig beachtet und nur selten ausführlicher gewürdigt. Die gesamte Montauk-Serie präsentiert sich noch immer ohne Kommentar und auch bei den anderen Düften der Marke drängeln sich die Elogen nicht gerade sehr.

Mir persönlich gefallen fast alle Düfte gut und ich nutze nun die Chance, ein wenig Werbung für das Testen dieser spannenden Marke zu machen. Alle sind leicht über die Homepage erhältlich; vor allem gibt es zu akzeptablen Preisen Testmaterial (zwei Sets), das allerdings dringend vor einem Blindkauf zu Rate gezogen werden sollte. Die Düfte sind eigenwillig, dabei aber völlig unkompliziert tragbar, gehören also nicht zu einer irgendwie gearteten Avantgarde. Hier geht es um Tragbarkeit einerseits, aber auch um Unterscheidbarkeit andererseits.

Alle drei Düfte featuren zwei gängige Duftkomponenten (Rose America: Rose und Nelke / Memory Motel: Patchouli und Nelke / Bohemian Soul, der neueste Duft: Weihrauch und Holz), setzen dabei aber neue Akzente, indem zunächst die Kombination gar nicht so selbstverständlich ist (z.B. Rose und Nelke in markanter Ausprägung: eher selten) und darüber hinaus Noten ergänzt werden, die in diesem Zusammenhang eher überraschen.

Memory Motel (ein melancholischer Name, der sofort an das Hotel Gurney’s Inn aus Max Frischs Erzählung Montauk denken lässt) ist so einnehmend (Patchouli) wie sperrig (süßer Tabak): Der frische Bergamotte-Auftakt steht in schönem Kontrast zum Patchouli und die Nelke und eine süßliche Tabaknote sind gut wahrnehmbar. So kommt der Duft nicht glatt daher, ist aber auch nicht kompliziert tragbar, weil man nach einiger Weile auf der Haut oder auf Textil (der Duft kommt in beiden Varianten sehr gut zur Geltung) denkt: "Klar, das passt doch eigentlich ganz selbstverständlich zusammen." Das ist für mich der Idealfall eines Duftes, der neue Wege geht: Ungewöhnliches selbstverständlich kombinieren! Reiz der Avantgarde hin oder her: Wie schön kann es sein, wenn ein Duft spannend und dennoch einnehmend ist. Reiz des Harmonischen hin oder her: Wie schön kann es sein, wenn ein Duft Reibungsflächen bietet und man das Gefühl hat, etwas wirklich Neues zu tragen.

Memory Motel ist kein großer Wurf. Das muss gesagt sein. Es ist aber der gelungene Versuch, neue Wege mit alten Koordinaten zu verbinden und letztlich zu einem vertrauten Ort zu führen: Memory Motel.
Aktualisiert am 30.04.2018 - 16:05 Uhr
18 Antworten
9Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Pluto

353 Rezensionen
Pluto
Pluto
Top Rezension 41  
Bringing back sweet memories...
Wenn ich diesen Duft auflege, summt Annie Lennox in meinem Hinterkopf…bringing back sweet memories... Und ich bin stante pede in den 80igern, wo Düfte prall und lebendig waren und ungeniert nachgedieselt wurden. Was zugegebenermaßen je nach Duft nicht immer leicht zu ertragen war.

Memory Motel ist eine Mischung aus Moderne und Tradition, erinnert mich auch an Düfte von guten Frauen aus meiner Kindheit, dies liegt an der durchgängig wahrnehmbaren Nelke und natürlich am Patch, das ebenfalls von Kopf bis Basis den Duft durchzieht. Diese beiden Zutaten sollte man mögen, sonst wird das nichts mit der Zuneigung. Vanille süßt, feuchter Tabak wärmt wohlig, Weihrauch und Leder geben dem Duft eine kleine, herbe Strenge, die ausgleichend wirkt. Gegen noch etwas mehr Leder hätte ich nichts einzuwenden.

Wäre der Duft eine Farbe, dann goldbraun wie der Herbst, das ist auch die beste Jahreszeit zum Auflegen. Die Sillage ist nicht zu unterschätzen, die Haltbarkeit sehr gut. Memory Motel ist kein Duft für jeden Tag, kein Allrounder, zumindest nicht für mich. Ich mag ihn, aber er ist schon speziell und am liebsten mag ich ihn, wenn eine leise Melancholie mich begleitet, dann ist er unschlagbar.
Aktualisiert am 23.07.2021 - 06:01 Uhr
28 Antworten
PeteRalon007

121 Rezensionen
PeteRalon007
PeteRalon007
Sehr hilfreiche Rezension 11  
Lakenwechsel notwendig.
Hintergrund: Parfumos schicken mir Proben zu, ich teste dann ohne jegliches Wissen die gesendeten Parfums und beschreibe meine Resonanz - die eines ungeübten Dilettanten.

Erster Eindruck: Gewürznelke. Ein bisschen boozy und whiskeyartig, aber vielleicht liegt es auch am Alkohol. Frisch-zitrisch zischts noch..... Dann kommt aber eine Wolke hinterher, die meine Gesichtsmuskulatur schlaganfallartig verkrampfen lässt. Uuuuh. Watn dat?
Irgendwie salzig, meerig, brackig. Liegt bestimmt an der Kombi aus Patchouli und Nelke. Damit kann man vielleicht Komplimente von Arielle ergattern, aber von Landratten wohl eher nicht. Ich versuche dem Duft ernsthaft eine Chance zu geben und rede mir ein, dass er komplex sei und ich wahrscheinlich keine Ahnung von Parfüm habe.
15 Minuten später kommt meine 6-jährige Expertin hinzu, strahlt mich mit ihrem Wackelzahnlächeln an und will testen.
Mittlerweile freue ich mich, wenn sie sich der Sache zuwendet, meist ein Grund frischer Heiterkeit. "Und wonach könnte das riechen?", will ich wissen und bin gespannt, welche Ulkigkeit gleich losgelassen wird. "Das riecht wie Mamas Nasenring, ein bisschen Vanille und Vag*a.".
Hältst du im Kopf nicht aus, was die alles so plappern.

Es wird irgendwie nicht mein Signature werden, aber vielleicht wechseln die demnächst im Memory Motel mal wieder die Laken. Wer weiß!
12 Antworten
Amazona

41 Rezensionen
Amazona
Amazona
Hilfreiche Rezension 11  
Olfaktorische Wanderung Teil 3: Rock`n`Roll im Memory Motel
Mein 3. Flakon der Marke bringt eine Verpackung in Schwarz und Weiß mit. Eine Tuschezeichnung des Motels im Bungalowstil, davor eine Vintage- Limousine und ein Mensch mit Schlaghose, Pullover und Schal. Das wirkt retro und classy.
Die Rolling Stones waren Gast im Memory Hotel in Montauk und haben dem Motel ein Lied gewidmet, was auf dem Album " Black & Blue " von 1976 zu hören ist.
Ich mag das Lied und auch den Duft, der ein wenig wild und kontrovers daherkommt.
Im Auftakt die Bergamotte, eng mit der Strandnelke, die durch die Iris gleich pudrig wird. Der Nelkenduft zieht sich durch, Patchouli und Tabak und Vanille runden ihn ab. Ich rieche Schokolade. Moos und Leder kann ich nicht differenzieren.
Sillage ist schwach, Haltbarkeit auf der Haut lang. Unbedingt auf der Haut testen, sonst enttäuscht der Duft.
Ich kann mir die Rolling Stones, lümmelnd in der Lobby und am Pool /Strand gut vorstellen. Der Duft passt zu der wilden Aera, etwas kantig, süß- würzig, aufregend, halt Rock`n`Roll. Unisex für mich, kein Immergeher, mehr Herbst/Winter.
2 Antworten
9Duft 7Haltbarkeit 8Sillage
Shepilein

59 Rezensionen
Shepilein
Shepilein
Hilfreiche Rezension 7  
Schön verstaubt
Ich hatte bereits Ambre Khandjar aus dieser Reihe getestet und war zunächst skeptisch. Die Marke ist bekannt dafür, nicht mit Intensität zu geizen – wenn eine Note gelistet ist, dann riecht man sie auch. Und ich bin nicht unbedingt ein Fan von Leder. Als ich mir dann Memory Motel ansah, konnte ich mir kaum vorstellen, dass es, wie manche behaupteten, ein sanfter Moschusduft sein soll. Und was soll ich sagen? Es ist definitiv nicht zart aber auch nicht wuchtig.

Der Auftakt ist überraschend leicht – ja, die Bergamotte ist da, aber es schwingt von Anfang an eine Ahnung mit, wohin die Reise geht. Dann, zwischen Kopfnote und Herzstück, nimmt der Duft eine unerwartete Wendung: ein Hauch von Moschus, Sonnencreme und Sandelholz. Hier war ich ehrlich gesagt enttäuscht – schön, sonnig, fast wie eine warme Umarmung, aber auch generisch. Zu gefällig. Doch zum Glück bleibt es nicht bei den ersten Sonnenstrahlen.

Sobald die Sonne untergeht, zieht eine staubige, fast mystische Nebelwolke auf. Und hier kommt das Patchouli ins Spiel – mit diesem unterschwelligen, dunklen Schokoladen-Charakter, der etwas Verstaubtes an sich hat. Wie ein später Nachmittag auf Großmutters Couch, während irgendwo in einer antiken Schatulle eine vergessene Pralinenstück auftaucht.

Tabak und Leder schleichen sich erst später ein, niemals dominant, sondern wie gedämpfte Jazzmusik in einer angesagten Bar mit schummriger Beleuchtung. Es ist die romantisierte Version eines längst vergangenen Moments – aber nicht ruppig, sondern elegant verwoben. Und dann die Nelke: würzig, ja, aber mit einer angenehmen, fast verspielten Süße.

Memory Motel ist kein Duft für den Alltag. Aber für Nächte voller Geschichten, für Orte mit Charakter, für Zeiten, in denen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen.
0 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

105 kurze Meinungen zum Parfum
44
39
Vanillefarbene Nelkensträuße
auf dem Patchoulitisch
Tapeten in Moosgrün
Well, it's one, two, three, four
Take the elevator at the HotelYorba
39 Antworten
43
42
Motel
In harzbraunem Schummerlicht
Irgendwo eine reife Frucht
Auf vanillweißem Teppich
Süße Blüten
Patchoulimuster
Auf alten Tapeten
42 Antworten
34
30
Zitrusfarbe
malt Puderiris
im Nelkengewand.
Tabakblätter
knistern sanft
im Silberrauch.
Patchouli dimmt
vanillefarbene
Sehnsucht...
30 Antworten
32
46
Norman stopft seine Pfeife mit fruchtigem Tabak und betrachtet Marion. Ihr Haarspray sitzt, aber sie riecht schon süßlich. Schnell Jod her!*
46 Antworten
28
20
Eine dunkle, sanft angesüßte Nelkenschönheit. Wunderbar fein und anschmiegsam, mit dezent kühlen Anklängen von Iris und Patchouli.
20 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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