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Palais Nizam 2015

8.0 / 10 88 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von WienerBlut für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2015. Der Duft ist würzig-ledrig. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Würzig
Ledrig
Holzig
Fruchtig
Harzig

Duftnoten

LederLeder BackpflaumeBackpflaume DavanaDavana EichenholzEichenholz ZistroseZistrose BergamotteBergamotte BrandyBrandy SafranSafran

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.088 Bewertungen
Haltbarkeit
7.371 Bewertungen
Sillage
6.870 Bewertungen
Flakon
8.073 Bewertungen
Preis-Leistung
6.932 Bewertungen
Eingetragen von Mefunx · letzte Aktualisierung am 18.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
8.5Duft 7Haltbarkeit 7Sillage
DasG

3 Rezensionen
DasG
DasG
Hilfreiche Rezension 3  
Eine Reise nach Wien
Ich pflege mir als Erinnerung an einen Urlaub einen Duft mitzunehmen, falls möglich am besten von einer Marke aus der betreffenden Stadt.
So wurde ich bei einem Trip nach Wien auf die Marke Wienerblut aufmerksam.
Ich habe mich also durch die Düfte getestet und mir meine zwei Favoriten zwecks einer finalen Entscheidung aufsprühen lassen. Während einer Führung durch die Katakomben der Domkirche St. Stephan (wirklich sehenswert!) roch ich also immer wieder an meinen Handgelenken und während der Ex Voto besser zum Ambiente passte, hatte es mir der Palais Nizam doch deutlich mehr angetan.
Ich bin ohnehin ein Fan von Lederdüften, aber hier ist das Leder unfassbar gut in den Duft eingearbeitet. Kein dunkles, knarziges Leder sondern sehr schön verbunden mit der Backpflaume und dem Brandy.
Die Haltbarkeit ist in Ordnung (auf meiner Haut etwa 6 Stunden deutlich wahrnehmbar), allerdings ist die Sillage nicht allzu stark.
Was mich ein wenig stört ist die Plastikkappe. Ein hochwertigerer Deckel hätte den Flakon zu dem Preis deutlich aufgewertet.
Abschließend kann ich nur jedem Duftbegeisterten empfehlen Parfüms als Andenken an Reisen zu kaufen.

Bei jedem Tragen versetzt mich der Duft zurück in die Gassen Wiens und zurück in die Katakomben.
Aktualisiert am 18.01.2026 - 10:16 Uhr
2 Antworten
8.5Duft 6Haltbarkeit 5Sillage
Floyd

571 Rezensionen
Floyd
Floyd
Top Rezension 24  
Imperiales Sightseeing - Von der Herstellung einer Ordnung
Als Franz Ferdinand von Österreich Ende des 19. Jahrhunderts beschloss, samt edler Entourage einen etwas längeren Urlaub in den britischen Kolonien zu verbringen, verschlug es ihn selbstverständlich auch ins damals noch exotische Indien, Elefanten reiten, Tiger jagen, Münzen schießen und wichtige Leute in prächtigen Palästen besuchen, so auch den sechsten Nizam von Hyderabad in dessen prunkvollen Chowmahalla Palast. Man tat dann, was man halt so tat, trank schicke Spirituosen und rauchte teure Zigarren unter den edlen Arkaden.
Soweit die Geschichte, die WienerBlut und Pierre-Constantin Guéros dem Duft zu Grunde legten, ganz im Sinne von WienerBlut-Gründer Alexander Lauber, der viel Zeit damit verbrachte, die Düfte Wiens des alten K.u.K. Reiches zu studieren, er soll sogar alte Kosmetik-Garnituren aus dem Besitz der Familie Habsburg erworben haben. Weiter heißt es bei WienerBlut über Palais Nizam: "Ein Hauch von Brandy in der Kopfnote ruft Bilder von geschliffenen Kristall-Karaffen auf reich verzierten Silbertabletts wach. Edler Safran, fruchtige Davanablüten und erdiges Patchouli schaffen einen exotischen Kontrast zum klassischen Thema rund um Vintage-Leder und dunklen Hölzern." Der Duft soll den kolonialen Prunk des Palastes reflektieren.
https://en.wikipedia.org/wiki/Chowmahalla_Palace#/media/File:Chowmahalla_Palace_01.jpg
Diese Vorgabe ist irritierend, zieht man die Philosophie des Herstellers heran, dass deren Düfte flüstern statt zu schreien, sich auf Grund des hohen Grades an natürlichen Inhaltsstoffen hautnah dynamisch entfalten. Genau dies ist nämlich auch meine Wahrnehmung von "Palais Nizam". Dieser Duft ist so leise und vornehm, seine Komponenten sind so rund und austariert, dass ich mit ihm den Versuch der Herstellung einer Ordnung verbinde, ein Gedanke der in Verbindung mit dem kolonialen Imperialismus nicht allzu fern zu liegen scheint. Beim Kolonialismus liegt die Betonung natürlich umso mehr auf dem "Versuch", ist Ordnung per Definition doch eine sehr komplexe, letzten Endes sehr individuelle Angelegenheit.
"Palais Nizam" beginnt mit einem perfekt harmonierenden Akkord, aufbauend auf dem Grundton, dem dunklen, alten Leder, stimmig schwingend mit der Zistrose, ebenfalls ledrig, etwas süßer das Labdanum. Direkt darüber oszillieren einträchtig fruchtig Davana und Backpflaume leuchtend lila, im Dienste des Leders, genau wie der Brandy, der das Leuchten der Farben der Früchte verstärkt und der die Bergamotte obenauf für einige Minuten wie Wassertropfen auf heißem Teflon tanzen lässt. Hier spielt sich wirklich keine Komponente in den Vordergrund.
Bald schon verhallen Brandy und Bergamotte, ertönt leise ledrig-würzig-süßer Safran, schwingen dunkle Hölzer noch tiefer im Akkord, verschiebt sich der Klang mal mehr ins würzig Ledrige, dann wieder ins süß Harzige, umwölken dezent die lilanen Früchte die leise Harmonie, hautnah, sich mit dem Träger verbindend, nach fünf bis sechs Stunden verschwindend.
Fast schon kollektivistisch mutet die Ordnung hier an, als wolle der Duft ausschließlich gefallen, keine Angriffspunkte bieten, mögliche Kritik eines mächtigen Kolonialherren meiden, um im Bild des Duftes zu bleiben, oder aber dem Träger harmonische Ruhe im chaotischen Alltag sein. Das mag für den Einen dann der perfekte Lederduft sein, eine 10, für den Anderen schon wieder beliebig und brav wirken, eine 8 vielleicht. Ich habe mich für die Mitte entschieden.
Aktualisiert am 13.11.2019 - 18:13 Uhr
16 Antworten

Statements

24 kurze Meinungen zum Parfum
47
34
Ein leeres Glas
auf dem Eichenholztresen
Sie ging
mit deiner Lederjacke auf den Schultern
Das Flüstern ihres Duftes blieb
Play it again, Sam
34 Antworten
33
29
Am duftenden Holztisch sitzen, der mit zarten Blüten
dekoriert ist. Einen Brandy genießen, mit Pfläumchen,
die weiche, feine Lederjacke an
29 Antworten
19
16
Sehr interessant
Brandy im Holzfass gereift
Feines Leder eingearbeitet
Dezente Pflaume rundet ab
Harmonisch mit großer Klasse
*Gefällt***
16 Antworten
17
21
Geniess ein Pfeifchen auf dem alten Ledersessel, dazu ein pflaumiges Likörchen, die Herbststürme können mich mal..
21 Antworten
vor 1 Jahr
16
27
Ledrig-balsamisch mit dezenter Cognacnote, Safran zurückhaltend, mehr Cistus. Dunkelfruchtige Mitteltöne auf einem schön trockenen°°°
27 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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