
Intenso
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Der gebändigte Zimtstern mit Zitronenbeschuss
Die Marke "Distorted People" wird all zu vielen vermutlich noch nichts sagen.
Ich habe sie durch Zufall kennengelernt und bin seit dem ein großer Fan der Mode.
Die Shirts Vor allem sitzen ausgezeichnet und von Basic bis Special Print lässt sich alles finden.
Ich möchte hier aber keine Markenwerbung betreiben, denn auf der anderen Seite gibt es genau so Themen, die mich an Distorted People stören. Insbesondere der schlechte Draht zum Kunden.
Denn als ich erfahren habe, dass die Marke ein Parfüm auf den Weg bringt, habe ich hier sofort eine Listung beantragt. Zeitgleich habe ich eine nette Nachricht nach München gesendet, um zu erfragen, ob ich eine Probe haben könnte.
Ein "Nein" wäre ein "Nein" gewesen, jedoch wurde überhaupt nicht geantwortet.
Gerade als noch kleinere Nischen-Brand ist das durchaus ein Signal, was mich enttäuscht.
Ignoranz ist mitunter das Letzte...
Aber kommen wir nun zum Duft, es ist der erste Duft dieser noch jüngeren Marke.
Und auszusetzen habe ich hier recht wenig, das Gegenteil ist der Fall.
Mit Noir gelingt eine hochwertig wirkende, aus meiner Sicht herausragende ausbalancierte, Komposition.
Bei Pflaume, Zimt und Vanille können wir uns alle vorstelle, in welche gourmand-süßliche Richtung der Duft sich bewegt. Doch Noir tut dies äußerst fein abgestimmt, ohne dabei zu süß, zu pappig oder gar zu überladen zu wirken.
Herausragend eingearbeitet wurden die Zitrusfrüchte, die vor allem in den ersten Stunden eine dauersüße Beschallung erfolgreich unterbrechen. Immer wieder flimmern die frischen Noten zwischen der Zimtpflaume hervor, was mir ausgesprochen gut gefällt.
Die Basis aus verschiedenen Hölzern gibt den Duft ebenfalls eine gewisse markante Note abseits der süßlichen Struktur. Weich und dennoch klar erkennbar. Leicht geerdet wird der Duft sicher auch die Herznote mit Patchouli.
Der Duft ist zweifelsohne nichts für den Hochsommer, mit den kühleren Herbsttagen wird er aber sehr spannend.
Er dürfte all diejenigen begeistern, die Zimt in einer minderen Dosis mögen.
Zimt nimmt nicht selten einen ganzen Duft ein, hier aber hat man ihn toll gebändigt und adäquat verbaut.
Der Duft wirkt auf mich sehr hochwertig, er hält rund 7 Stunden und projiziert passabel.
Der Flakon ist gelungen und vor allem der Sprüher ist toll, da er sehr fein vernebelt.
Im Fazit also ein gelungener Duft, der derzeit mit 89,99 Euro auch nicht wirklich günstig ist, aber dennoch gut erschwinglich.
Übrig bleibt nur die Enttäuschung darüber, dass man es scheinbar nicht nötig hat, freundliche und begeisterte Nachrichten zu beantworten...
Ich habe sie durch Zufall kennengelernt und bin seit dem ein großer Fan der Mode.
Die Shirts Vor allem sitzen ausgezeichnet und von Basic bis Special Print lässt sich alles finden.
Ich möchte hier aber keine Markenwerbung betreiben, denn auf der anderen Seite gibt es genau so Themen, die mich an Distorted People stören. Insbesondere der schlechte Draht zum Kunden.
Denn als ich erfahren habe, dass die Marke ein Parfüm auf den Weg bringt, habe ich hier sofort eine Listung beantragt. Zeitgleich habe ich eine nette Nachricht nach München gesendet, um zu erfragen, ob ich eine Probe haben könnte.
Ein "Nein" wäre ein "Nein" gewesen, jedoch wurde überhaupt nicht geantwortet.
Gerade als noch kleinere Nischen-Brand ist das durchaus ein Signal, was mich enttäuscht.
Ignoranz ist mitunter das Letzte...
Aber kommen wir nun zum Duft, es ist der erste Duft dieser noch jüngeren Marke.
Und auszusetzen habe ich hier recht wenig, das Gegenteil ist der Fall.
Mit Noir gelingt eine hochwertig wirkende, aus meiner Sicht herausragende ausbalancierte, Komposition.
Bei Pflaume, Zimt und Vanille können wir uns alle vorstelle, in welche gourmand-süßliche Richtung der Duft sich bewegt. Doch Noir tut dies äußerst fein abgestimmt, ohne dabei zu süß, zu pappig oder gar zu überladen zu wirken.
Herausragend eingearbeitet wurden die Zitrusfrüchte, die vor allem in den ersten Stunden eine dauersüße Beschallung erfolgreich unterbrechen. Immer wieder flimmern die frischen Noten zwischen der Zimtpflaume hervor, was mir ausgesprochen gut gefällt.
Die Basis aus verschiedenen Hölzern gibt den Duft ebenfalls eine gewisse markante Note abseits der süßlichen Struktur. Weich und dennoch klar erkennbar. Leicht geerdet wird der Duft sicher auch die Herznote mit Patchouli.
Der Duft ist zweifelsohne nichts für den Hochsommer, mit den kühleren Herbsttagen wird er aber sehr spannend.
Er dürfte all diejenigen begeistern, die Zimt in einer minderen Dosis mögen.
Zimt nimmt nicht selten einen ganzen Duft ein, hier aber hat man ihn toll gebändigt und adäquat verbaut.
Der Duft wirkt auf mich sehr hochwertig, er hält rund 7 Stunden und projiziert passabel.
Der Flakon ist gelungen und vor allem der Sprüher ist toll, da er sehr fein vernebelt.
Im Fazit also ein gelungener Duft, der derzeit mit 89,99 Euro auch nicht wirklich günstig ist, aber dennoch gut erschwinglich.
Übrig bleibt nur die Enttäuschung darüber, dass man es scheinbar nicht nötig hat, freundliche und begeisterte Nachrichten zu beantworten...
6 Antworten
Viel Getöse um Nichts!
Nun nehme ich mir noch einmal Zeit, um eine Rezension zu verfassen, denn ich muss da mal was loswerden...
Der Unique Blue ist eine herbe Enttäuschung und leider bleibt es dabei nicht, denn ich kann nach etlichen Testungen verschiedenster Düfte sagen, nicht nur der Blaue im durchaus schönen Flakon enttäuscht, die gesamte ungarische Marke Superz. ist eine Ernüchterung.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll...
Das Ding hier heißt "unique", spätestens seit der dominanten Influencer-Szene wissen wir alle, was dieses inflationäre Wort eigentlich bedeuten soll, nämlich "einzigartig".
Hier, wie auch beim Großteil der Marke, erkenne ich nicht wirklich eine Einzigartigkeit.
Ein Wort, was zu diesem Duft aber auch zur Marke sehr gut passt, so zumindest meine persönliche Sichtweise, ist das Wort "seelenlos".
Der Duft hat keinen Wiedererkennungswert, er hat kein besonderes Momentum, er hat keine Note inne, die man besonders positiv hervorheben könnte.
Wenn man überhaupt etwas Positives finden mag, dann dass die Düfte so belanglos sind, dass sie sicher niemanden stören und somit einem Großteil der Leute sicher "nicht Nichtgefallen".
Aber ist "nicht Nichtgefallen", das wonach wir suchen? Ich glaube eher weniger, und wenn, dann nicht zu diesem Preis.
Der Ordinary Blue, denn anders möchte ich ihn nicht mehr bezeichnen, besticht durch eine fruchtige Note, herbeigeführt durch die Ananas, etwas salziger-maritimer Aura und einer Basis von dunkelweißem Moschus. So oder so ähnliche Dinger findet man in einigen Drogerien, der mehr oder weniger klassische Duft in einer blauen Umverpackung zu niedrigen Konditionen.
Wer meine Beiträge kennt, der weiß, dass ich oftmals die Anfeindung gegen das "Duschgelartige" verteidige, da mir die DNA per se schon zusagt, doch gerne mit etwas Twist, etwas mehr Tiefe, etwas mehr Frische und mit einer fairen Preisgestaltung ohne Geprotze in den sozialen Medien.
Der wirklich schöne Flakon zeigt, worauf die ungarische Brand scheinbar den Fokus legt.
Dazu passt auch, dass der altbekannte Jeremy seit kurzem viel Werbung für das Lable macht und jeden Tag einen neuen Lieblingsduft entdeckt.
Viel Blenderei und Getöse um Nichts, das muss ich ganz klar auch so zum Ausdruck bringen.
Für mich ist das angesichts des Preises definitiv kein Blindbuy-Kandidat und überhaupt, wenn Ihr Superz. testen wollt, dann bestellt zunächst eine Probe.
Ausdauer ist sehr solide, die Silage eher moderat, was bei einem Extrait de Parfum aber nicht unüblich ist.
Ordinary Blue? Nein Danke.
Superz.? Nein Danke.
Der Unique Blue ist eine herbe Enttäuschung und leider bleibt es dabei nicht, denn ich kann nach etlichen Testungen verschiedenster Düfte sagen, nicht nur der Blaue im durchaus schönen Flakon enttäuscht, die gesamte ungarische Marke Superz. ist eine Ernüchterung.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll...
Das Ding hier heißt "unique", spätestens seit der dominanten Influencer-Szene wissen wir alle, was dieses inflationäre Wort eigentlich bedeuten soll, nämlich "einzigartig".
Hier, wie auch beim Großteil der Marke, erkenne ich nicht wirklich eine Einzigartigkeit.
Ein Wort, was zu diesem Duft aber auch zur Marke sehr gut passt, so zumindest meine persönliche Sichtweise, ist das Wort "seelenlos".
Der Duft hat keinen Wiedererkennungswert, er hat kein besonderes Momentum, er hat keine Note inne, die man besonders positiv hervorheben könnte.
Wenn man überhaupt etwas Positives finden mag, dann dass die Düfte so belanglos sind, dass sie sicher niemanden stören und somit einem Großteil der Leute sicher "nicht Nichtgefallen".
Aber ist "nicht Nichtgefallen", das wonach wir suchen? Ich glaube eher weniger, und wenn, dann nicht zu diesem Preis.
Der Ordinary Blue, denn anders möchte ich ihn nicht mehr bezeichnen, besticht durch eine fruchtige Note, herbeigeführt durch die Ananas, etwas salziger-maritimer Aura und einer Basis von dunkelweißem Moschus. So oder so ähnliche Dinger findet man in einigen Drogerien, der mehr oder weniger klassische Duft in einer blauen Umverpackung zu niedrigen Konditionen.
Wer meine Beiträge kennt, der weiß, dass ich oftmals die Anfeindung gegen das "Duschgelartige" verteidige, da mir die DNA per se schon zusagt, doch gerne mit etwas Twist, etwas mehr Tiefe, etwas mehr Frische und mit einer fairen Preisgestaltung ohne Geprotze in den sozialen Medien.
Der wirklich schöne Flakon zeigt, worauf die ungarische Brand scheinbar den Fokus legt.
Dazu passt auch, dass der altbekannte Jeremy seit kurzem viel Werbung für das Lable macht und jeden Tag einen neuen Lieblingsduft entdeckt.
Viel Blenderei und Getöse um Nichts, das muss ich ganz klar auch so zum Ausdruck bringen.
Für mich ist das angesichts des Preises definitiv kein Blindbuy-Kandidat und überhaupt, wenn Ihr Superz. testen wollt, dann bestellt zunächst eine Probe.
Ausdauer ist sehr solide, die Silage eher moderat, was bei einem Extrait de Parfum aber nicht unüblich ist.
Ordinary Blue? Nein Danke.
Superz.? Nein Danke.
8 Antworten
Die gescheiterte Bewerbung beim Sommer
Hi,
ich bin Tenerife und möchte euch heute von einer Fehlberatung erzählen.
Ausgebildet und groß geworden bin ich in Ungarn, meine Berater nennen sich Superz.
Ich hatte stets ein gutes Gefühl und fand mich gut gerüstet für die Bewerbung am Tor des Sommers, denn man gab mir ein Gewand, was frischer und sommerlicher kaum sein kann.
Auch wurde mir geraten, frisch und maskulin daherzukommen, ja sogar dominant.
Vollends motiviert wartete ich also am Tor des Sommers, vor mir einige Kollegen wie
Sedley ,
Menthe Froide , hinter mir war
Mirto di Panarea ,
Théorème pour Homme und einige Andere.
Ich fühlte mich im bester, sommerlicher Gesellschaft.
Endlich war ich an der Reihe und schon gleich wurde ich vom Herr des Sommers betrachtet, ich brüstete mich selbstbewusst in meinem türkisfarbenen Gewand und deute mit einem selbstsicheren Blick auf die Schildkröte. "Hier schau, Wasser, frisch", "ach ja, die Schildkröte ist seeeehr maskulin"
Doch der Herr des Sommers schien wenig beeindruckt und schnupperte kritisch an mir.
Sein Blick war zweifelnd, die Augenbraue leicht hochgezogen.
Er räusperte sich und begann zu sprechen:
"Wer hat dich denn beraten? Wer hat dir empfohlen, dich bei uns vorzustellen?"
"Ein scheinbar sommerliches Gewand macht noch keinen Sommerduft, das solltest du dir merken!".
Ich spürte schnell, dass ich keine große Begeisterung auslöste und hatte sofort meine Berater im Kopf, doch wollte ich das finale Feedback des Sommers einmal abwarten.
Dieser sprach weiter:
"Deine weißen Blüten verstrahlen durchaus einen Hauch Beach-Feeling, diese werden aber in einer für den Sommer grässlichen Art und Weise torpediert, nämlich durch recht potente süßliche Noten und süße Gewürze.
Deine Zitrone ist alles andere als maskulin, sie trägt die Puderquaste in der Hand und ist vor dem Spiegel dauerbeschäftigt. Mit Vanille trägst du zwar die Königin der Gewürze in dir, jedoch scheinbar nur eine schwache Kopie des Originals. Dein Amber ist viel zu süß!
Es tut mir leid, aber das Tor des Sommers wirst du so nicht passieren können!
Bewirb dich gerne weiter vorne beim Frühling oder versuch es einmal dahinten, dort wartet der Herbst".
"Ach ja, und noch eine Sache. Für ein Extrait de Parfum solltest du die Hantelbank noch ein wenig mehr drücken, etwas schwach auf der Brust, lieber Tenerife"
Enttäuscht zog ich also von dannen. Doch zeitgleich war ich auch sauer, sauer auf meine Berater aus Ungarn, die mir einen solchen Mist erzählt haben und mich scheinbar völlig falsch eingekleidet haben. Dabei sind die Berater recht teuer...
Ich werde also die Attribute Dominanz und Maskulinität ablegen und werde es erneut versuchen, vermutlich im Frühling.
ich bin Tenerife und möchte euch heute von einer Fehlberatung erzählen.
Ausgebildet und groß geworden bin ich in Ungarn, meine Berater nennen sich Superz.
Ich hatte stets ein gutes Gefühl und fand mich gut gerüstet für die Bewerbung am Tor des Sommers, denn man gab mir ein Gewand, was frischer und sommerlicher kaum sein kann.
Auch wurde mir geraten, frisch und maskulin daherzukommen, ja sogar dominant.
Vollends motiviert wartete ich also am Tor des Sommers, vor mir einige Kollegen wie




Ich fühlte mich im bester, sommerlicher Gesellschaft.
Endlich war ich an der Reihe und schon gleich wurde ich vom Herr des Sommers betrachtet, ich brüstete mich selbstbewusst in meinem türkisfarbenen Gewand und deute mit einem selbstsicheren Blick auf die Schildkröte. "Hier schau, Wasser, frisch", "ach ja, die Schildkröte ist seeeehr maskulin"
Doch der Herr des Sommers schien wenig beeindruckt und schnupperte kritisch an mir.
Sein Blick war zweifelnd, die Augenbraue leicht hochgezogen.
Er räusperte sich und begann zu sprechen:
"Wer hat dich denn beraten? Wer hat dir empfohlen, dich bei uns vorzustellen?"
"Ein scheinbar sommerliches Gewand macht noch keinen Sommerduft, das solltest du dir merken!".
Ich spürte schnell, dass ich keine große Begeisterung auslöste und hatte sofort meine Berater im Kopf, doch wollte ich das finale Feedback des Sommers einmal abwarten.
Dieser sprach weiter:
"Deine weißen Blüten verstrahlen durchaus einen Hauch Beach-Feeling, diese werden aber in einer für den Sommer grässlichen Art und Weise torpediert, nämlich durch recht potente süßliche Noten und süße Gewürze.
Deine Zitrone ist alles andere als maskulin, sie trägt die Puderquaste in der Hand und ist vor dem Spiegel dauerbeschäftigt. Mit Vanille trägst du zwar die Königin der Gewürze in dir, jedoch scheinbar nur eine schwache Kopie des Originals. Dein Amber ist viel zu süß!
Es tut mir leid, aber das Tor des Sommers wirst du so nicht passieren können!
Bewirb dich gerne weiter vorne beim Frühling oder versuch es einmal dahinten, dort wartet der Herbst".
"Ach ja, und noch eine Sache. Für ein Extrait de Parfum solltest du die Hantelbank noch ein wenig mehr drücken, etwas schwach auf der Brust, lieber Tenerife"
Enttäuscht zog ich also von dannen. Doch zeitgleich war ich auch sauer, sauer auf meine Berater aus Ungarn, die mir einen solchen Mist erzählt haben und mich scheinbar völlig falsch eingekleidet haben. Dabei sind die Berater recht teuer...
Ich werde also die Attribute Dominanz und Maskulinität ablegen und werde es erneut versuchen, vermutlich im Frühling.
7 Antworten
Ein sanfter Umhang aus Frische und Frucht
Mit Kristina habe ich den nächsten tollen Terenzi gefunden, welcher sich erneut in die Richtung des
Rosso Pompei eingruppieren lässt.
Vor nicht all zu langer Zeit rezensierte ich bereits den
Sunsation , my frist number 10 und habe versucht aufzuzeigen, wo Unterschiede zum Rosso liegen.
Während Sunsation eine etwas würzigere, markantere und maskulinere Version darstellt, tendiert Kristina in eine weichere, etwas zitruslastigere und grünliche Richtung.
Der magentafarbene Flakon ist durchaus ein Hingucker, es lassen sich aber kaum Rückschlüsse auf den Duft ziehen. Denn weder tendiert dieser in eine zu feminine Richtung, noch kann ich sonstige Parallelen ziehen.
Keine Rolle spielt für mich auch die Iris, zumindest nicht mit ihrer durchaus bekannten Puder-Note. Der Duft ist und bleibt konsequent frisch-fruchtig mit etwas Süße und grünlichen Akzenten untermauert.
Grapefruit und Mandarine starten eine ausgesprochen gute Balance zwischen Zitrik und fruchtiger Frische, wirklich hervorragend! Die schwarze Johannisbeere ergänzt diese Mixtur aus meiner Sicht perfekt, sodass der grüne Tee nur Nuancen verantwortet und akzentuiert.
Sandelholz und Moschus sind wohl mitunter die besten Basisnoten, um eine gewisse Ruhe, etwas Sanftes und harmonisches zu ummanteln. So auch hier.
Von der "Terenzi-Synthetik", welche klassischerweise einige Düfte charakterisiert, bekommt man hier wenig mit.
Eine sehr große Differenz zum Rosso Pompei stellt aber auch die Haltbarkeit sowie die Silage dar.
Während sie beim Roten äußerst stark daherkommt, wirkt Kristina recht zurückhaltend.
Nach spätestens 6 Stunden ist Schluss auf meiner Haut, Silage und Projektion sind vorhanden, aber im gemäßigten Mittelfeld.

Vor nicht all zu langer Zeit rezensierte ich bereits den

Während Sunsation eine etwas würzigere, markantere und maskulinere Version darstellt, tendiert Kristina in eine weichere, etwas zitruslastigere und grünliche Richtung.
Der magentafarbene Flakon ist durchaus ein Hingucker, es lassen sich aber kaum Rückschlüsse auf den Duft ziehen. Denn weder tendiert dieser in eine zu feminine Richtung, noch kann ich sonstige Parallelen ziehen.
Keine Rolle spielt für mich auch die Iris, zumindest nicht mit ihrer durchaus bekannten Puder-Note. Der Duft ist und bleibt konsequent frisch-fruchtig mit etwas Süße und grünlichen Akzenten untermauert.
Grapefruit und Mandarine starten eine ausgesprochen gute Balance zwischen Zitrik und fruchtiger Frische, wirklich hervorragend! Die schwarze Johannisbeere ergänzt diese Mixtur aus meiner Sicht perfekt, sodass der grüne Tee nur Nuancen verantwortet und akzentuiert.
Sandelholz und Moschus sind wohl mitunter die besten Basisnoten, um eine gewisse Ruhe, etwas Sanftes und harmonisches zu ummanteln. So auch hier.
Von der "Terenzi-Synthetik", welche klassischerweise einige Düfte charakterisiert, bekommt man hier wenig mit.
Eine sehr große Differenz zum Rosso Pompei stellt aber auch die Haltbarkeit sowie die Silage dar.
Während sie beim Roten äußerst stark daherkommt, wirkt Kristina recht zurückhaltend.
Nach spätestens 6 Stunden ist Schluss auf meiner Haut, Silage und Projektion sind vorhanden, aber im gemäßigten Mittelfeld.
1 Antwort
Wenn Träume zerplatzen...
Ich weiß gar nicht, ob ich bereits irgendwo erwähnt habe, dass ich ein schrecklich visueller Typus Mensch bin. Wenn ich etwas lerne, lerne ich selten Inhalte, ich kopiere die Seite im Gedächtnis und lese dann in Gedanken ab, nennt man das eigentlich aus spicken!? ;)
Ich schweife ab...
Warum ich das Visuelle hier in den Vordergrund stelle? Weil ich mich tatsächlich sehr freute, als ich den Flakon von Violet Venom sah. Nicht nur, dass Venom mein Lieblings Anti-Held der Marvel-Welt ist, nein, Violett ist eine meiner liebsten Farben und ich habe den Flakon schon in meiner Glasvitrine an vorderster Front gesehen.
Doch, was soll ich sagen, daraus wird leider nichts!
Der neue Gritti-Duft konnte mich mit Start des Aufsprühens leider nicht überzeugen.
Ich möchte jetzt schon erwähnen, dass ich die Textur prinzipiell nicht übertrieben maligne finde, jedoch orientiert diese sich für mich sehr stark in die feminine Ecke. Hier könnte ich mir den Duft, an der ein oder anderen Dame, zur passend Jahreszeit abseits der Hitze, gut vorstellen.
Von Beginn an zeigt sich das lilafarbene Gift fruchtig-süß, geprägt von einer pudrigen Wolke.
Der Duft strahlt wenig bis keine Frische aus, die Bergamotte öffnet sich kaum.
Neroli / Orangenblüte empfinde ich hier auch nicht als störend, normalweise sind das Noten, welche mir weniger gefallen und schnell mal einen Touch "Altmodisches" provozieren können.
Hier ist das super eingebracht und angenehm, das Blumige steht im Vordergrund.
Vermutlich auch verstärkt durch Cashmeran.
Weißen Tee suche ich hier vergebens, ich freue mich aber für die Nasen, welche ihn entdecken.
Die süßlich, in Teilen vielleicht auch ganz leicht cremige, hauptsächlich aber eher pudrige Grundstruktur, welche sich von Anfang bis Ende durchzieht, führe ich auf die Kombination Sandelholz und Amber zurück. Osmanthus bringt den fruchtigen, leicht aprikosenähnlichen Touch mit. Mir fehlt hier die Frische, der Kick...
Ich kann mir den Duft an einer Frau zu einem eleganten Abendoutfit bei kühleren Temperaturen im Herbst gut vorstellen und bin auch interessiert daran, wie er da wirken würde.
An mir und für Männer, so zumindest meine Meinung, gefällt er mir wenig.
Ausdauer durchaus potent, verweilt nun seit gut 8 Stunden auf meiner Haut, die Silage ist spürbar aber noch moderat.
Name und Flakon sind eine 10, dennoch reicht es am Ende um Längen nicht zum Einzug.
Ich schweife ab...
Warum ich das Visuelle hier in den Vordergrund stelle? Weil ich mich tatsächlich sehr freute, als ich den Flakon von Violet Venom sah. Nicht nur, dass Venom mein Lieblings Anti-Held der Marvel-Welt ist, nein, Violett ist eine meiner liebsten Farben und ich habe den Flakon schon in meiner Glasvitrine an vorderster Front gesehen.
Doch, was soll ich sagen, daraus wird leider nichts!
Der neue Gritti-Duft konnte mich mit Start des Aufsprühens leider nicht überzeugen.
Ich möchte jetzt schon erwähnen, dass ich die Textur prinzipiell nicht übertrieben maligne finde, jedoch orientiert diese sich für mich sehr stark in die feminine Ecke. Hier könnte ich mir den Duft, an der ein oder anderen Dame, zur passend Jahreszeit abseits der Hitze, gut vorstellen.
Von Beginn an zeigt sich das lilafarbene Gift fruchtig-süß, geprägt von einer pudrigen Wolke.
Der Duft strahlt wenig bis keine Frische aus, die Bergamotte öffnet sich kaum.
Neroli / Orangenblüte empfinde ich hier auch nicht als störend, normalweise sind das Noten, welche mir weniger gefallen und schnell mal einen Touch "Altmodisches" provozieren können.
Hier ist das super eingebracht und angenehm, das Blumige steht im Vordergrund.
Vermutlich auch verstärkt durch Cashmeran.
Weißen Tee suche ich hier vergebens, ich freue mich aber für die Nasen, welche ihn entdecken.
Die süßlich, in Teilen vielleicht auch ganz leicht cremige, hauptsächlich aber eher pudrige Grundstruktur, welche sich von Anfang bis Ende durchzieht, führe ich auf die Kombination Sandelholz und Amber zurück. Osmanthus bringt den fruchtigen, leicht aprikosenähnlichen Touch mit. Mir fehlt hier die Frische, der Kick...
Ich kann mir den Duft an einer Frau zu einem eleganten Abendoutfit bei kühleren Temperaturen im Herbst gut vorstellen und bin auch interessiert daran, wie er da wirken würde.
An mir und für Männer, so zumindest meine Meinung, gefällt er mir wenig.
Ausdauer durchaus potent, verweilt nun seit gut 8 Stunden auf meiner Haut, die Silage ist spürbar aber noch moderat.
Name und Flakon sind eine 10, dennoch reicht es am Ende um Längen nicht zum Einzug.
7 Antworten