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28.07.2015 13:05 Uhr
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Die ganze Welt verführen - Gérald Ghislain im Gespräch mit Ronin und Louce

Der große Mann mit kräftiger Stimme, der uns gegenüber sitzt, lacht. Er lacht laut und herzlich. Lang und oft. Vieles, was er sagt, findet er selbst lustig im Moment, da er es ausspricht. Einige unserer Fragen findet er lustig. Er scheint ziemlich allem etwas Lustiges abzugewinnen. Und lacht. Wir sind froh und etwas überrascht, hatten wir doch ein wenig befürchtet, jemanden zu treffen, der über Duft, Kunst und Schönheit tiefsinnig herumorakeln würde. Stattdessen lacht der sympathische Gérald Ghislain, dass es in den schönen, hohen Räumen vom Histoires de Parfums-Hauptsitz hallt und ist dabei offen, unprätentiös und leutselig. Der Gestalter von Parfum erzählt uns von Vergnügen und Genuss. Von seiner Kreativität und der Freude am Spiel mit Begriffen und Düften. Und davon, dass ihm das ganze Spaß machen muss, damit er es tun kann. Er hat viel Spaß offensichtlich - und lacht dabei.

Im Moment lacht er über unsere Frage, was er eigentlich ist. So genau genommen. Aus unserer Recherche sind wir nicht schlau geworden. Wie sehr ist er Parfumeur, wie sehr Art Director?

„Créateur. Ich bin Créateur. Ein ausgebildeter Parfumeur bin ich nicht. Um Himmels Willen, das würde ich nie behaupten. Das Handwerk muss gründlich gelernt werden und ich arbeite mit Leuten zusammen, die das zum Glück getan haben. Deshalb kenne ich den Unterschied.“

Es gab aber eine Art Ausbildung an der Parfumeursschule ISIPCA?

„Auf einmal wusste ich es.”


„Weil ich begreifen wollte, um was es bei der Parfumerie geht. Was da passiert und wie es passiert. Ich hatte Kurse an der ISIPCA und anschließend Einzelunterricht. Aber das war keine jahrelange Ausbildung. Nur das Notwendige, um den Weg zu gehen, den ich für mich gefunden hatte. Gestaltung von Parfum - das war es! Es war eine Erleuchtung, ein wahres Erweckungserlebnis. Nur wusste ich zuerst nicht genug darüber. Da musste ich was lernen.“

Dass er Parfum machen will, kam als Epiphanie über ihn?

„Ja. Ich hatte damals noch gar nichts mit der Sache zu tun und besuchte ohne zu ahnen, was das für Folgen haben würde, das Parfummuseum in Grasse. Und da wusste ich es dann plötzlich. Alles, was ich war, was ich konnte und wollte … Parfum war das Feld, wo es passte!“

Wer war dieser Gérald Ghislain, dem dort diese Erkenntnis kam?


Die Aufgaben des Gastgebers

„Ich komme aus der Gastronomie, war Koch und Restaurantbesitzer. Auch in der Liga unterhalb der großen Haute Cuisine - ich hatte nämlich kein 3 Sterne-Restaurant - kann es um wahren Genuss gehen. Das ist dieselbe Motivation wie beim Erschaffen von Parfum.“

Ist sein Wirken als Parfum-Créateur also eine Art Gastgeberrolle?

„Unbedingt! Es geht um Verführung mit allen Sinnen. Geschmack, Geruch, Optik, Akustik, Atmosphäre … am Tisch im Restaurant findet eine Inszenierung statt, im besten Fall eine ganzheitliche Genusserfahrung. Bei Parfum ist der Sinn, um den herum die Inszenierung gebaut wird, ein anderer, aber die Aufgaben des Gastgebers sind hierbei absolut vergleichbar. Es gibt nur einen großen Unterschied. Und genau der ist der Grund, weshalb ich als Gastgeber von der einen zur anderen Profession gewechselt bin: im Restaurant startet man jeden Tag neu, es zählt nur das, was an diesem Tag gemacht wird. Das, was gestern erreicht wurde, ist weg, vorbei, nur noch Erinnerung. Großer Genuss aus der Küche ist nicht bleibend und nicht exakt gleich wiederholbar. Man fängt immer wieder von vorn an. Und man macht Fehler. Ich hasse es, Fehler zu machen!“

Er lächelt.

„Im Grunde geht es mir um Verführung und den Ehrgeiz, darin perfekt zu sein.“

Aus dem Lächeln wird ein Lachen.

Ich will alle Menschen verführen. Alle. Die ganze Welt. Und das kann ich nicht wirklich, also so direkt … schaut mich an!“

Sein Lachen wird schallend.

„Daher mache ich Parfum! Mit Parfum kann ich die ganze Welt verführen! Da ich nicht alle unmittelbar verführen kann, brauche ich ein Mittel. Das beste Mittel hierzu ist Parfum. Das hatte ich schlagartig begriffen in Grasse. Und dass alles, was ich vorher gelernt habe eine Vorbereitung war für das, wofür ich eigentlich gemacht war: Parfum zu kreieren. Mit Duft verführen.“


Louce, Sales Director Marina Crosa und Gérald Ghislain

Wir stellen uns das enorm schwierig vor, als Quereinsteiger ins Parfumbusiness zu kommen. Wie hat er geschafft, eine gut laufende Marke mit Sitz in Paris zu etablieren?

„Ich weiß nicht. Als ich am Anfang mit ein paar Ideen, frischem Wissen und ein wenig Geld da stand, war das eigentlich ein ganz naiver Start. Aber ich wollte das, ich war wild entschlossen und habe es einfach gemacht. Und meine Parfums hatten dann Erfolg. Meine Ideen haben auch andere begeistert. Wie toll! Das mit der Verführung klappte!“

Gérald Ghislain strahlt wie die Mittagssonne, als er das sagt … und lacht natürlich.

Und so wurde dann alles möglich. Ich mache mein Ding. Ganz alleine arbeite ich so vor mich hin und irgendwie geht alles auf. Mit der Parfum-Szene habe ich wenig zu tun. Ich passe da auch nicht rein. Mit meiner Herkunft bin ich kein typischer Parfumerie-Insider. Das Netzwerk der prominenten Namen – das ist eine ganz andere Welt. Kilian Hennessy, Romano Ricci oder Frédéric Malle starten von Beginn an einem ganz anderen Ort, als jemand wie ich.“

Die großen Netzwerke, die Paris und Grasse in Sachen Parfum beherrschen – sind die, sozial gesehen, wie Mafiafamilien mit eigenen Regeln und Ritualen, wo Zugehörigkeit ein Lebensweg ist und nicht nur eine berufliche Gemeinsamkeit?

„Gewissermaßen. Aber es gibt dazu noch eine Besonderheit. Bei Parfum gibt eine eigene Art von Konkurrenz. Restaurant- oder Modemarkt zum Beispiel funktionieren grundlegend anders: Ins Restaurant kann ich theoretisch täglich gehen und normalerweise will niemand immer ins gleiche. Genauso ist es mit der Mode: Man hat Favoriten, aber wohl kaum nur eine Marke im Schrank. Das Produkt Parfum ist da anders. Die Leute kaufen weniger, benutzen es länger und treffen konzentrierter eine Auswahl aus dem Angebot. Selbst wenn man Parfumliebhaber ist und das Geld hat, um sich jede Woche einen neuen Flakon zu kaufen, macht man das nicht. Die Konkurrenz in diesem Markt zielt also auf eine andere Kundschaft.“

Wir müssen laut lachen und erklären dem verdutzten Gérald Ghislain, dass wir, zumindest virtuell, Leute kennen – und zwar viele – die in Sachen Parfum eher dem Restaurantkunden ähneln, der ganz viel Verschiedenes in hoher Rate konsumiert. Aber klar: Parfumo repräsentiert nur einen kleinen Ausschnitt des Parfummarktes. In der Regel tickt die Parfumkundschaft eher, wie er es beschreibt.

Und das ist der Grund für einen speziellen Wettbewerb innerhalb der Szene. Man teilt keine Ideen und gönnt keinen Vorteil. Ständig fühlt man sich von allen anderen bedroht und bedroht gleichzeitig selbst alle anderen. Ich finde diese Konkurrenz sehr hart. Deshalb kümmere ich mich nicht um die Szene und bin so weit draußen, dass ich gar nicht weiß, was da los ist. Das finde ich toll an Histoires de Parfums und meiner Arbeit: Ich kann völlig selbständig meinen Ideen folgen.“


Von der (Frauen-)Idee zum Konzept

Mit welchen Parfums fing das an?

„Angetreten bin ich mit einer ersten Linie von fünf Parfums. Vier für Frauen, eins für Männer. Für den Entwurf der Düfte hatte ich konkrete Typen vor dem geistigen Auge; Archetypen, sehr klare Bilder. Natürlich meine eigenen – und bei den Frauenbildern war das einfacher für mich als Mann. Da habe ich meine ganz persönlichen Vorstellungen von Schönheit, Liebenswürdigkeit und Sexyness genommen und daraus 4 Duftideen entwickelt. Die eine Frau zum Beispiel ist blond und jung, ein wenig schüchtern. Sie ist in Südspanien. Es ist sehr warm und sie hat gerade frisch geduscht, trägt ein weißes Kleid und ein kleines Fußkettchen.“

Ein Fußkettchen? So konkret?

„Ja, der erste Ansatzpunkt war meine Vorstellung. Die genaue Rezeptur des Parfums, der Name und wer den Duft am Ende benutzt, das kommt ja erst danach – am Anfang stand mein Bild.“ Gérald Ghislain zuckt lachend mit den Achseln. „ Und bei anbetungswürdigen Frauen habe ich natürlich sehr konkrete Bilder im Kopf.“

Welche anderen Frauenbilder hat er benutzt?

„Die zweite ist kultiviert, gebildet und weltgewandt, sie kommt gerade eine Treppe in einem edlen Pariser Palasthotel herunter. Sie ist wunderschön. Die reine Verführung. Die Dritte ist mädchenhaft, natürlich, frisch und ungekünstelt. Ihr Charme ist unmittelbar, ohne irgendein Getue. Und die Vierte ist hinreißend in ihrer Pracht, eine Überfülle von Schönheit und Weiblichkeit. Dabei ist sie völlig frei. Die pure Freiheit. Das musste ein reicher Blumenduft mit Gewürz werden, ganz klar.“

Louce meint, das Frauenbild Nummer 3 zu erkennen und gibt ihren Tipp ab. Aus dem wurde dann 1873 – Colette, nicht wahr?

„Ja, richtig. Und meine Südspanierin stand am Anfang von 1826 – Eugénie de Montijo, aus der Frau auf der Treppe wurde 1876 – Mata Hari und die Vierte war mein Model für 1804 – George Sand.“

Im Anfang war ... die Idee


Wie kam es zu den Namen? Passten die zu seinen Bilderfrauen?

„Das war der zweite Schritt. Nachdem die Parfums fertig waren, mussten Namen gefunden werden. Welche, die nicht 1:1 zu den Frauenbildern passten, sondern vor allen Dingen zu den Düften und damit nur noch indirekt zu den Frauen meiner Inspiration. Hierbei stieß ich dann auf eine Schwierigkeit. Alles Mögliche ist bereits registriert und geschützt. Wörter, die mit Weiblichkeit, Schönheit, Versuchung verbunden sind, wurden bereits alle schon von großen Parfumhäusern angemeldet. Doch dann hatte ich einen Einfall: Jahreszahlen! Jahreszahlen, die mit Namen historischer Personen kombiniert sind! Da ist nichts reserviert. Also begann ich, nach historischen Frauen zu suchen, deren Geschichten das widerspiegeln, was die Parfums ausmacht. Wie die Frauen aussahen musste nicht unbedingt passen, sondern wie sie waren. Und so hatte ich meine ersten vier Damendüfte gefunden. Und dann ergab sich alles andere von alleine: die Titel der anderen Parfums, der Name der Marke, ein Design, das an Bücher erinnert. Das Konzept war geboren.“

Dazu kamen dann später noch Linien, die sich einem speziellen Thema widmeten. Zum Beispiel die Oud-Düfte der ersten Édition Rare. Wir erzählen, was uns beiden an den drei Parfums gefiel. Sie waren auffällig anders als die vielen anderen Ouds der Zeit. Spätestens 2011/12 hatte jedes, aber wirklich jedes Parfumhaus mindestens ein Oud-Parfum. Als Histoires de Parfums ebenfalls damit auf den Markt kam, erwarteten wir keine Überraschung. Aber tatsächlich waren wir erstaunt und angetan, unterschieden sich die drei doch deutlich von den Mitbewerbern: Oud war nicht Ziel, sondern Mittel. Rosam, Pétroleum und Ambrarem erschienen uns als Parfums, die den Trend nicht einfach aufgriffen, sondern den mythischen Brodem für etwas Eigenständiges benutzten.

“Genau! Die Édition Rare ist meine ganz persönliche Oud-Interpretation. Es ging mir nicht darum, authentische Kompositionen zum Thema Oud zu machen, der Stoff selbst ist mir eigentlich egal. Und das Schielen auf den Markt des Mittleren Ostens war auch nicht meine Motivation, denn die Leute dort haben so viele hochwertige, wunderbare Oud-Parfums, da brauchen die doch nicht auch noch Oud von mir! Das was mich interessierte, war dieses charakteristische Element zu nehmen und davon inspiriert dreimal Neues zu gestalten: ein mineralisches, ein animalisches, und ein pflanzliches Parfum. Und das ging dann hervorragend ohne Oud.“

Ohne?

„Ja, ohne. In den Parfums der Édition Rare ist kein natürliches Oud enthalten. Meine Ideen führten zu stimmigen Kompositionen, für die kein ungemein teures und fast unmöglich zu bekommendes Oud nötig war. Natürliches findet man beinahe nirgends in all den europäischen Erscheinungen, wo behauptet wird, es sei darin. Aber ich muss nicht lügen.“


Arien zum Aufsprühen

Auch der aktuellen Linie liegt eine verbindende Inspiration zu Grunde: Oper.

„Ich liebe die Oper! Oper ist so fantastisch!“

Hat er ein Abonnement für die Opéra National de Paris?

„Nein. Mein Zugang funktioniert nicht im Opernsaal, mein Weg zur Oper ist nicht auf intellektueller, sondern rein auf Genussebene. Ich mag mich nicht für Stunden in die Oper setzen, wenn ich mir zu Hause die schönsten Arien anhören kann – und zwar in Wiederholung, immer und immer wieder, wenn mir eine Stelle gefällt. Ich gehe in Opernmusik auf. Die intensiven Gefühle, das Große, die Wucht und das Zärtliche, diese Leidenschaft!“


Die Opern-Edition: Parfum für den ganz großen Auftritt

Wir haben alle fünf Opernparfums getestet und waren beeindruckt vom verschwenderischen Spiel auf der Klaviatur der klassischen Damennoten. Allen gemein ist diese Pracht, dennoch sind sie individuell verschiedenartig.

„Ja, sie kommen zwar alle aus derselben Grundidee, aber sind so unterschiedlich wie die fünf Opern, die sie anregten. Es gibt auch einen biographischen Anteil meiner Inspiration: Meine Mutter war Opernsängerin. Sie trug die Parfums ihrer Zeit – florale Bouquets um Rose und Jasmin mit einer kräftigen Dosis Aldehyde. In 1831 – Norma verschmilzt meine olfaktorische Erinnerung an meine Mutter mit der großen Divenrolle Norma und der wunderschönen Hauptarie der Heldin. Eine der Rollen meiner Mutter war auch die der Madame Butterfly, einer weiß geschminkten Geisha - und wenn sie abends nach der Vorstellung nach Hause kam, konnte ich den pudrigen Duft der Schminke riechen. Also war mein Ansatz für 1904 – Madame Butterfly ein pudriger Duft. Der entfaltet sich um ein herrliches florentinisches Iris Absolue. Bei 1875 – Carmen sind wir wieder bei meinen Bilden von begehrenswerten Frauen.“ Er zwinkert lachend. „Carmen ist DIE begehrenswerte und begehrte Frau schlechthin. Will nicht jede Frau eine Carmen sein, zumindest manchmal? Das Parfum ist dazu passend rhythmisch, rasant und temperamentvoll: ein holzig-ambrierter und sehr sexy Duft.“

Beim Testen gefiel uns am besten 1890 - La Dame de Pique. Er schien uns tatsächlich eine Art russischer Seele zu haben.

„Ja. Das war mir wichtig. In diesem Duft sind die Gerüche einer Reise mit der transsibirischen Eisenbahn: Tee aus dem Samowar, Ledersessel, Zigarrenrauch. Dazu kommen Tschaikowskis Spannung, Drama und Romantik.“

Intermezzo

Und dann ist da noch 1926 – Turandot.

„Ja! Turandot! Ich liebe Turandot! Besonders die Arie „Nessun dorma“.“

Gérald Ghislain summt die bekannte „Il nome suo nessun saprà“-Zeile.

Ronin stimmt mit ein.

Aus dem Summen wird ein Duo gemeinsamen „Na-naah-na-na-naaaah“-Singens (da ihnen der genaue Text fehlt), immer lauter werdend und am Ende aus voller Brust tönend, bis die zwei Tenöre ein schallendes finales „Vincerò!“ schmettern [Leider ist dieses einzigartige Tondokument verschollen – Ronin behauptet, er hätte vergessen, diesen Interviewteil aufzunehmen.].

„Wie schön! So viel Gefühl!“ freut sich Gérald Ghislain „Aber diese Arie macht mich traurig, so dass ich jedes Mal weine, wenn ich sie höre. Also wollte ich zu dieser Oper nicht nur einen gefühlvollen und bewegenden, sondern auch einen gleichzeitig heiteren Duft machen – ich habe dem würzigen, mysteriösen Parfum mit einer charmant-strahlenden Birnennote Fröhlichkeit gegeben.“

Die kostbaren Flakons mit Arien-Spieluhren in lackierten Holzschatullen sind so ziemlich das Aufwändigste, was wir auf dem Parfummarkt kennen gelernt haben.

Die Parfumkundschaft sollte die Opernarien hören können, während des Testens im Geschäft. Logisch haben meine Distributoren sofort abgewunken, als ich mit der Idee kam, Parfümerien zu beschallen. Dann hatte ich die Idee, dass jeder Flakon in einer Schatulle mit Spieluhr kommt. Meine Designerin war begeistert. Hihi, als ich dann allerdings noch den Wunsch äußerte, dass sich der Flakon dreht, während die Spieluhr läuft, legte sie ihr Veto ein.“

Diese opulente Luxusausstattung hat naturgemäß ihren Preis. Sind seine Opernparfums damit nicht ein wenig zu exklusiv geworden? Nicht jeder Opern- und Parfumfan wird sich die komplette Linie leisten können. Gérald Ghislain nickt: „Wir bieten jetzt ganz neu die Operndüfte zusätzlich in den Normalflakons an – entsprechend günstiger sind sie.“

Das berichten wir den Parfumo-Mitgliedern natürlich gerne.

top secret


Was gibt es außerdem Neues aus dem Hause Histoires de Parfums?

Weil das Gespräch Spaß macht und die Laune nach dem Gesangsintermezzo noch besser ist, holt Gérald Ghislain spontan fünf Probefläschchen zu zwei neuen Projekten und Flakonentwürfe hervor und wir dürfen testriechen und unsere Meinungen abgeben. Sehr spannend, was da gerade in Arbeit ist. Aber … leider müssen wir hoch und heilig versprechen, noch nichts Konkretes zu schreiben: Es ist alles noch top secret.

Nicht der Geheimhaltung unterliegt allerdings, was Gérald Ghislain zum Abschied sagt:

„Es gibt es noch so viele Ideen in meinem Kopf für verführerisches Parfum und noch so viele Leute zu verführen - ich bin noch lange nicht fertig!“ Dazu nickt er heftig und lässt sein lautes, schallendes Lachen hören.


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