1826 von Histoires de Parfums
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7.5 / 10 253 Bewertungen
1826 ist ein Parfum von Histoires de Parfums für Damen und erschien im Jahr 2001. Der Duft ist würzig-blumig. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Würzig
Blumig
Holzig
Pudrig
Süß

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
BergamotteBergamotte MandarineMandarine
Herznote Herznote
weiße Blütenweiße Blüten IngwerIngwer VeilchenVeilchen ZimtZimt
Basisnote Basisnote
PatchouliPatchouli helle Hölzerhelle Hölzer weißer Moschusweißer Moschus AmberAmber VanilleVanille WeihrauchWeihrauch

Parfümeure & kreative Köpfe

Bewertungen
Duft
7.5253 Bewertungen
Haltbarkeit
7.0183 Bewertungen
Sillage
5.9183 Bewertungen
Flakon
7.0158 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.824 Bewertungen
Eingetragen von Lobelia, letzte Aktualisierung am 20.02.2024.

Rezensionen

21 ausführliche Duftbeschreibungen
5
Flakon
4
Sillage
5
Haltbarkeit
10
Duft
Gaukeleya

109 Rezensionen
Gaukeleya
Gaukeleya
Top Rezension 67  
Vom Halben zum Ganzen: Minutensache.
Diese Headline ist wörtlich zu nehmen. Neulich habe ich mir mal eine Merklistenleiche blind bestellt, einfach so, weil es eine kleine Finanzspritze gab, und weil ich Eugenie de Montijo zufällig als gutes Angebot in einem Shop sah. Also, nun bestelle ich den einfach, dachte ich, nun ist der so lange schon auf meiner Liste, und manchmal auch nicht, hin und her, dem machen wir nun einfach mal ein Ende.

Liebe Fran, Dein Kommentar war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Eugenie überhaupt einen Merklistendauergast darstellte, das wollte ich mal eben noch erwähnen ;-)
Ich versprach mir also von diesem Duft das, was ich persönlich als Hauptbeuteschema bezüglich Parfums hege: warme, weiche Haut, ein Parfum, das nicht nach Parfum riecht. Ein Duft, der auch theoretisch mein eigener Hautduft sein könnte, so, wie ich ihn mir idealerweise vorstelle. Ein Duft, der mit meiner Haut eine unwiderstehliche Symbiose eingeht. Ein Duft, der nicht jeden anspringt sofort, sondern nur die Menschen, die mir nahe kommen und dieses auch dürfen, und von denen ich mir das auch wünsche.

Gut, also, Eugenie kommt an, ich mache den Umkarton auf, habe bestellt: 60ml. Die Grundgrösse sind 125 ml, aber wir wollen bei Blindkäufen ja nicht übermütig werden. Der Flakon ist ein halber Flakon. Dieses ist auch wörtlich zu nehmen, er ist in der Länge halbiert, der Schriftzug nur halb, der Sprüher verschmilzt mit der Schnittkante. ART mit Augenzwinkern, ich muss grinsen.

Das Grinsen vergeht mir schnell, als ich Eugenie aufsprühe. Zunächst nichts Spektakuläres, ein paar Wimpernschläge lang pikante Zitrusfrische, etwas vintagig anmutend - ich denke an die 70er - ich ahne das von mir gefürchtete Pachouli und bin etwas bang. Das wird doch nicht etwa ein muffiger Patch-Duft werden, womöglich von der hippiesquen Oldschool-70er-Manier..?
Ich gehe meinem Tagewerk nach, bzw. ich fange damit an, als plötzlich von meinem Handgelenk ein Duft emporsteigt, den ich, das könnte ich nun beschwören, eben nicht aufgesprüht habe.

Mit einem Schlag trifft es mich, fast wird mir schwindelig, Grundgütiger, ein Hundertprozentiger!! Ich weiss es sofort. Die runde, softe, tiefe Wärme, dezent, doch einprägsam, schmusig; streichelweiche, warme Haut, so wie sie ist, ohne Creme, ohne Sonnencreme, 24 Stunden lang ungeduscht gewesen ohne grossartig schweisstreibende Aktionen in der Zwischenzeit, pur und unverstellt.

Wäre Eugenie eine Stimme, dann eine dunkle, ruhige, nicht laute Stimme, kein sexy Reibeisen, eher samtig, eine Bruststimme. Kein hohes Sprechtempo, aber auch nicht lahm. Nicht aufgeregt. Kein Dozieren. Kein Flüstern. Und schon gar kein Schreien oder Schrillen.
Solche Stimmen gibt es, und zwar bei den Herren UND den Damen, und wenn man sie seltenerweise einmal antrifft inmitten des Dauerlärms und -geschwätzes des Alltags, das uns umgibt, dann ist es wie eine warme Decke, die sich über einen fröstelnden Leib legt. Wenn so eine Stimme spricht, und sei es nur kurz und auch nicht laut, dann verstummen andere Stimmen.

Das ist Eugenie de Montijo. Ich verharre und lausche der Stimme, meine Augen geschlossen. So möchte ich riechen. Am besten von Natur aus. Warme Haut, humanoid, organisch, aber ohne animalische Anteile, ohne Schwitzigkeiten, aber auch nicht wie Saubermoschushaut, geduscht, gebadet, gar gecremt. Nein, ich möchte menschlich riechen und warm. Und mit Eugenie tue ich das.

Ohne die weitere Entwicklung abzuwarten, stürze ich an den Rechner zurück, ohne zu Zögern bestelle ich nun eine *ganze* Flasche dieser in Glas gebannten Vision von Liebe, Schönheit, Sinnlichkeit, hintergründiger Erotik, Geborgenheit, Ruhe.

Es ist im Grunde überflüssig zu erwähnen, dass Freunde raumgreifender Projektionen nicht auf ihre Kosten kommen. Eugenie ist ein Hautduft, und sie bleibt hautnah. Ihre Haltbarkeit schwächelt gleichsam, nach 5 Stunden geht ihr der Atem aus, doch vorher hellt sich ihre Stimme noch etwas auf, weiche, helle Hölzer bringen einen Hauch herbe Frische mit ins Spiel, was dem Duftcharakter - übrigens absolut unisex - hervorragend steht.
Blütiges kann ich kaum wahrnehmen, wie ich überhaupt kaum diese üppige Duftpyramide aufdröseln könnte. Alles ist eine Einheit, ein vollständig runder Eindruck, und nichts sticht hervor.

Dieser Duft hat von 0 auf 100 den Weg in meine persönliche Hall of Fame gefunden, und ich schwöre, dass es keine halben Flakons von Eugenie für mich mehr geben wird. Hier werde ich nur noch aufs Ganze gehen.
40 Antworten
6
Preis
6
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Pluto

347 Rezensionen
Pluto
Pluto
Top Rezension 25  
1826 macht munter
Beim Schnuppern von 1826 denk ich sofort an Sonne, Strand, Meer und Poolbar. Der Duft wirkt wie ein fruchtig-scharfer Cocktail auf mich, obwohl kein Schabau darin ist, leider, eine kleine Rumnote hier drin wäre fein und würde bestens zu 1826 passen. Los geht die Duftfahrt mit einer scharfen, frischen Zitrusmischung. Der Ingwer gibt diese pikante und scharfe Note, wer jetzt nicht wach ist, hat zu niedrigen Blutdruck. Blumige Würze, ein Hauch Zimt und Puder gesellen sich dazu, Patchouli macht sich schon in der Kopf- und Herznote breit. Alle Zutaten vermischen sich zu einem quirligen, äußerst belebenden und anregenden fruchtigen Floralen.

Sillage und Haltbarkeit bewegen sich im mittleren Bereich, die Sillage ist eher dezent. 1826 darf auch gerne von dem vermeintlich starken Geschlecht getragen werden. Und am besten im Frühjahr und Sommer, zur Poolzeit halt. Aber Pool und Strand nicht falsch verstehen, es handelt sich nicht um einen Aquaten, eher um einen spritzigen Cocktail, der einfach gute Laune macht. Zumindest mir.
18 Antworten
6
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Ergoproxy

1123 Rezensionen
Ergoproxy
Ergoproxy
Top Rezension 16  
Eugen / Eugenia?
Hach ja, was wären manche Menschen ohne Schubladen? Alles muss schließlich seine Ordnung haben und was für den Hausstand funktioniert, muss auch für alles Andere klappen, oder etwa nicht? Darüber hinaus erleichtert Schubladendenken das Leben ungemein. Man(n) (oder auch Frau) weiß, was zu tun, aber auch zu lassen ist und es erspart manchmal auch das Nachdenken.

In welche Schublade nun 1826 einsortiert werde soll, muss jede/r von Euch selber entscheiden. Ich für meinen Teil, habe keine Lust auf das Eugen/Eugenia Spiel!
Der Duft ist toll und passt hervorragend zu mir, auch wenn ich mit Schlips und Kragen los muss. Außerdem habe/hatte ich Herrendüfte, welche wesentlich femininer anmuten, als die gute Eugenie. (Dior pour Homme Intense z.B.)

1826 hat in der Tat für jedes Geschlecht etwas zu bieten.

Die Kopfnote ist mandarinig frisch, dass Herz mutet veilchenlastig, floral würzig an und die Basis ist eine gelungene Melange aus ordentlich Patch mit balsamischen und rauchigen Untertönen.

1826 bleibt trotz seiner tollen Haltbarkeit stets nahe an der ihm tragenden Person und ist somit ein schöner und verlässlicher Begleiter für Momente, bei denen ein eher zurückhaltender Duft gefragt ist.

1826 ist wie ein klassischer Blazer zeit- und geschlechtslos und kann je nach passender Restgarderobe dem Anlass und der Person angepasst werden.

Ach ja, wenn einem als (heterosexueller) Mann der kompltette Duftname dann doch etwas zu "verfänglich" ist, kann man ihn, im Falle einer Nachfrage, ja auf die Jahreszahl kürzen und ist damit vorerst über jeden Verdacht erhaben. ;=)
12 Antworten
8
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
9
Duft
UntermWert

56 Rezensionen
UntermWert
UntermWert
Top Rezension 21  
Liebe auf den zweiten Schnüff... von krautig-kühl bis balsamisch-meditativ und hautnah...
Hinweis: dies ist eine überarbeitete Rezension zu diesem Duft, der mich erst beim zweiten Testen im Frühling erobert hat...
Erster und zweiter Eindruck sind kenntlich gemacht, den BR540 Exkurs habe ich heraus genommen....
****
Erstes Kennenlernen: Nach sehr ansprechenden Beschreibungen hier mein erster Blindkauf. Gibt es in einer ganz kleinen 15 ml Ausführung - "kannste nichts verkehrt machen" dachte ich mir. 1826 sollte eine Ergänzung zu meinen im Winter entdeckten und sehr geliebten Haut-Düften werden. Leider schienen wir aber gar nicht zu harmonieren.
Fast unmittelbar nach dem Aufsprühen schlug mir eine irgendwie sehr vertraute 70er-Jahre "Freshness" in die Nase - harsch, medizinisch-bergamottig. Patchouli kam direkt durch - krautig und kühl, so wie das Räucherwerk. Und wollte keine warme Liaison mit meiner Haut eingehen. Nein, kein Schmelz, keine Blüten, Harze + Moschus? An mir gar nicht wahrnehmbar. Es war und blieb Patchouli. Von der kalten und bitteren Sorte. Und so blieb das dann eine Weile, bis ich es tatsächlich nicht mehr ausgehalten habe und nach ca. einer halben Stunde abwaschen musste... ging aber nicht ganz ab.
Danach roch es nach im Verfliegen begriffenem Patchouli auf meinem Unterarm. War sogar irgendwie schön... also, so bedauerlich schön.
Erinnerte mich an duftgewordene Enttäuschungen und Fehlentscheidungen der Vergangenheit. An Zurückweisungen und Gelegenheiten, die nicht sein sollten. An den Versuch, etwas zu mögen, der nicht gelang.
Bis zu diesem Zeitpunkt war mir ein großer Teil des Duftverlaufes entgangen, aber wann immer ich noch mal am Flakon schnupperte, blieb der traurige Patchouli, der mir nicht gefiel, und das Bedauern, womöglich erst eine Kopfnote überwinden zu müssen, bis mir der Duft gefallen würde.... der kam erst mal in den Schrank und in den Souk...
**
*

Love at second sniff: der Flakon verharrte ungeliebt und von niemandem gewünscht im Souk.
Inzwischen erhielt ich bei einem anderen Souk eine Probe von Ulrich Lang‘s Nightscape. Davon hatte ich im Winter auch mal eine Probe gehabt und diese weitergegeben, weil mir der Duft wg. seiner initialen Frische nicht so zusagte...
Als ich diesen noch einmal testete, war ich völlig überrascht, dass er sich diesmal nur sehr kurz frisch, dann aber wunderbar holzig mir präsentierte. In der Duftpyramide ist ebenfalls Patchouli „verbaut“, welches sich wunderbar diskret den Holznoten unterordnete.... UND: er erinnerte mich an den Zonk im Schrank.
Sollte er etwa?

Ja! Diesmal gesprüht offenbart sich mir ein holzig-balsamischer Duft, mit latent-cremigem Moschus, getragen von sanft-unkühlem und unerdigem Patchouli. Diesmal schmiegt er sich an und macht genau das, war hier u.a. Gaukeleya beschreibt. Verschmilzt mit der Haut und wird leise und persönlich. Ich bin sehr baff.

Der Flakon ist nicht mehr zu haben. Ich vermute, der Jahreszeitenwechsel hat uns beiden sehr gut getan. Ebenso wie den Ulrich Lang habe ich 1826 zunächst im Winter getestet, wo beide nicht besonders gut mit meiner Hautchemie harmonierten. Jetzt, wo es wärmer ist, sind sie traumhaft herb-balsamisch, diskret, unisex und sehr geeignet für eine angenehme Zen-Attitüde im momentan doch recht anstrengenden Alltag.

Der Flakon ist selbst (oder vielleicht gerade) in seiner 15 ml Version schön und schlicht - der Zerstäuber ist genial und ermöglicht eine sehr feine Dosierung.

Ende Gut, alles gut.
15 Antworten
7
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7.5
Duft
Serenissima

1038 Rezensionen
Serenissima
Serenissima
Top Rezension 19  
das Treffen der zwei schönsten Frauen ihrer Epoche
Ein Schnupfen macht die Entdeckung von "Duft-Neuland" zurzeit unmöglich und auch der Kopf beschäftigt sich lieber mit dem bereits Bekannten, statt sich mit der Zeitung oder aktuellen Problemen abzugeben.
So sortiere ich heute meine Aufzeichnungen, beginnend von hinten, und stelle fest, dass hier die "schöne Eugénie" von mir vergessen total wurde.
Mein Kommentar "1904 Madame Butterfly Puccini" erinnert hier an die Marke "Histoires de Parfums" und auch entsprechende "Unterhaltungen" führen mich zu dieser Dame: Eugénie de Montijo!
Deren Huldigung werde ich hiermit, wenn auch verspätet, nachholen.

Am 5. Mai 1826 wurde die letzte französische Kaiserin Eugénie in Granada als Maria Eugenio Ignacia geboren. Ihren kompletten Namen aufzuführen würde zu viel Platz beanspruchen; wir brauchen ihn hier auch nicht.
Sie galt als eine der schönsten Frauen ihrer Epoche, heiratete 1853 Napoléon III., als dessen Kaiserin sie seinen Stern sehr hell leuchten ließ. Eigentlich war er immer "der Gatte der schönen Eugénie"!
Aber zu dieser Zeit gab es noch eine andere sehr schöne Frau an der Seite eines europäischen Herrschers: Kaiserin Elisabeth von Österreich, die legendäre "Sisi/Sissi".
Zwischen Frankreich und Österreich kam es immer wieder zu Kriegen; so wurde ein Treffen der beiden Potentaten vereinbart: man setzte u.a. auch auf die "Diplomatie der Schönheit"!
Beide Kaiserpaare trafen sich im August 1867 auf dem Bahnhof von Salzburg; sie waren beide auf der Durchreise in die jeweilige Sommerfrische.
Napoléon III., sehr empfänglich für weibliche Schönheit, fiel dabei etwas aus dem Rahmen der üblichen Etiquette. Bereits auf dem Bahnsteig umrundete er Kaiserin Elisabeth mit bewundernden Blicken und konnte nichts anderes sagen als: "Oh, welche Schönheit!", "Oh, welche Schönheit!"
Kaiserin Elisabeth zog bekanntlich nicht gern die Blicke der Menschen auf sich: sie wünschte sich wohl, stark errötend, ein Mauseloch, um dieser Begeisterung zu entfliehen zu können!
Erstaunlicherweise verstanden sich beide kapriziösen Schönheiten ausgezeichnet; sehr viel besser als deren regierende Gatten: Eugénie war sehr beeindruckt von der zerbrechlichen Eleganz der anderen Frau.

Der rassigen und gleichzeitig eleganten Schönheit dieser Frau entspricht "1826 Eugénie de Montijo" von "Histoires de Parfums".
Dieser Duft zollt nicht nur der bezaubernden Herrscherin Tribut; er entspricht auch ihrer bekannten Vorliebe für die Sinnlichkeit des Ambraduftes, schwebend auf einer Wolke von Patchouli und weißen Blüten.

Bergamotte und Mandarine erscheinen nur kurz: sie bilden das Spalier für den nun folgenden opulenten Reichtum von Blüten und Gewürzen.
Die Gewalt der Duftkraft weißer Blüten basiert sicher auch auf Jasmin und Tuberose; das restliche Geheimnis dieser Mischung überlassen wir Monsieur Ghislain und seiner Begleitung.
Das Veilchen in seiner immer etwas altmodischen Duftkraft wird unterstützt von einer leichten Ingwer-Schärfe und der Weichheit und Wärme von Zimt.
Ingwer und Zimt als aromatische Gegensätze ziehen sich hier harmonisch an.
So bildet dieses Dreigestirn einen Gegenpol zu den gewaltigen weißen Blütenschäumen; es wurde hier in eine großartige Duftkomposition eingebunden.
Die Schönheit und Sinnlichkeit der letzten französischen Kaiserin wird auch in der Folge durch exquisite Duftnoten unterstrichen.
Helle Hölzer, weißer Moschus und erotisch-wärmende Vanille bilden die Basis für die rauchige und doch die Sinne so umschmeichelnde Würze von Weihrauch von Amber.
An beidem wurde nicht gespart; es entfaltet sich dadurch ein sehr orientalisch-verlockender Duft: der Duft einer verführerischen Frau, die ganz Weib ist, das weiß und auch gern zeigt!
Wie goldene Fäden schwebt Patchouli über dieser Duftkreation: es bringt "Ihre Kaiserliche Hoheit Eugénie" zum Leuchten.

Trotz der so gewaltig klingenden Duftnoten erscheint mir "1826 Eugénie de Montijo" nicht allzu erdrückend.
Selbst bei meiner Zierlichkeit und Blondheit kann ich diesen Duft tragen, ohne verkleidet zu wirken.
Er bleibt auch einige Zeit bei mir, wird dann transparenter und leichter, bevor er sich elegant, aber immer noch würzig, verabschiedet.

Damals hatte ich diese wohlduftende Kaiserin weitergeschickt; sie kann jetzt an anderer Stelle Hof halten.
Sie wird mir aber immer als sinnliche, schöne Begleiterin in Erinnerung bleiben.
5 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

45 kurze Meinungen zum Parfum
SchatzSucherSchatzSucher vor 2 Jahren
6
Sillage
9
Haltbarkeit
10
Duft
Ein ganz wunderbarer, würzpudriger, dezentfloraler, zartmoschuspatchiger Nasen- und Seelenschmeichler mit leiser aber wohltönender Stimme.
33 Antworten
LicoriceLicorice vor 3 Jahren
9.5
Duft
Sanft gewürzter

Weiße-Blüten-Moschus

auf himmlischholzigem

Puder-Patchouli-Plüsch.

Köstlich.
23 Antworten
FrauKirscheFrauKirsche vor 1 Jahr
6
Sillage
7
Haltbarkeit
6.5
Duft
Pastellsturm
blasslila
frischewäscheweiss
sanft tänzeln
Blüten um
abgedunkelte Hölzer
hinein in die
vanillecremige
Moschuswolke...
29 Antworten
GandixGandix vor 2 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Nach kurz krautigem Auftakt
So ein richtiger
Wollpullikuschler
Edel und stilvoll
Wo ist mein Pulli?
Den will ich jetzt ;)
16 Antworten
PollitaPollita vor 2 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7
Duft
Ledriger Oldschool-Duft mit ordentlich Patchoulikante. Fein komponiert, für Lederfans sicher schön. Meinereiner kann wenig damit anfangen.
17 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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