Édition Rare - Veni 2013

Édition Rare - Veni von Histoires de Parfums
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7.5 / 10 95 Bewertungen
Édition Rare - Veni ist ein Parfum von Histoires de Parfums für Damen und Herren und erschien im Jahr 2013. Der Duft ist würzig-orientalisch. Es wird noch produziert.
Aussprache
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Duftrichtung

Würzig
Orientalisch
Holzig
Süß
Harzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
LavendelLavendel KardamomKardamom ZimtZimt GalbanumGalbanum
Herznote Herznote
SafranSafran GartennelkeGartennelke GuajakholzGuajakholz
Basisnote Basisnote
VanilleVanille KaramellKaramell AmbraAmbra BenzoeBenzoe HarzeHarze MoschusMoschus PatchouliPatchouli EichenmoosEichenmoos

Parfümeur & kreative Köpfe

Bewertungen
Duft
7.595 Bewertungen
Haltbarkeit
7.378 Bewertungen
Sillage
6.681 Bewertungen
Flakon
7.372 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.914 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 28.12.2023.

Rezensionen

4 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Serenissima

1038 Rezensionen
Serenissima
Serenissima
Sehr hilfreiche Rezension 15  
verlockendes Flüstern? Oh, nein!
"Histoires de Parfums" hat mit drei Düften seiner "Édition Rare" dem Traum vieler Männer gehuldigt:
"Veni - Vidi - Vici!"
Ja: "Er kam - er sah - er siegte!"
Wer kann das schon von sich sagen?

"Veni" ist als Abfüllung zu mir gekommen und setzt schon durch seinen Namen einige Assoziationen, lebendige Bilder frei:
"Vieni!" - Komm! Komm! - Südländische Männer beherrschen diese zwei Silben grandios.
Wahrscheinlich saugen sie sie schon bereits mit der Muttermilch ein. Es würde mich nicht wundern.
Von "Vieni, Ragazza!" des noch jungen Herrchens, zum "Oh, Bella Signora: vieni con me!" des erfahrenen Verführers.
Imperatorisch à la Kant ("V i e n i !!!") oder säuselnd wie liebeskranke Straßenkater - der Lockruf bleibt immer gleich, wiederholt sich seit Jahrhunderten!
Wir "Weibchen" reagieren ...
Es ist sehr reizvoll und auch unterhaltsam, den jungen und alten Gockeln zuzuschauen, wie sie versuchen, das schönste "Pfauenrad" in der Menge ihrer Artgenossen zu schlagen!
"Schau, was ich mache: Sieh genau hin!"
Wie verlockend klingt "Don Giovanni", will er Zerlina überzeugen: "Là ci darem la Mano ..." (Reich mir die Hand mein Leben; komm auf mein Schloss mit mir ...)
Das schöne Bauernmädchen ist nicht abgeneigt; sie ist entzückt; sie ist geschmeichelt - sie zögert: will sie doch ihren Masetto, diesen tollen urwüchsigen Burschen, heiraten.
"Vorrei, e non vorrei ..." (Ich möchte und ich möchte nicht ...).
Don Giovanni, einer der übelsten und faszinierendsten Verführer der italienischen Oper, macht sich immer noch Hoffnung. Hat er, der Herr!, nicht das "Recht der ersten Nacht" - los primae noctis?
So wird sein Locken, sein Säuseln intensiver, die Luft um die beiden herum verdichtet sich, vibriert:
"Vieni, Vieni!"

Nun, Gérald Ghislain lässt seine exzellente Duftkomposition "Veni" nicht zärtlich säuseln, nicht feinsinnig verführen: "Veni" ist sofort in voller Würze und eindeutiger Kraft präsent!
Kardamom, Zimt und Lavendel kommen anfangs fast zahm daher, werden aber von einer großartigen Portion Galbanum in das erste Kraftpaket verwandelt.
Wow! Das ist ein Auftakt nach meinem Herzen; es will nicht nur umschwänzelt werden - es will mehr!
Eine raffinierte Eroberung will gelernt sein, "Veni" muss sich sein Lehrgeld nicht zurückgeben lassen.
Es hat seine Lektion erfolgreich gelernt; ist ein Meister seines duftintensiven Fachs.
Die würzige Gartennelke liebe ich: sie ist zärtlich und so gar nicht langweilig.
Auch wenn man sie erst einmal als Strauß zu Omas Sonntagskaffee-Einladung in Erinnerung hat. Das - und ein wenig Schleierkraut als Begleiter - wird ihr wohl ewig anhängen.
Die Nelke, in der Blumensprache der Renaissance das Symbol für Verlobte, kann mehr: wir erinnern uns nur an ihre Würzkraft in der Küche - kräftig und aromatisch!
Gekonnt eingesetzt, kann sie die Sinne erfreuen - und an Können fehlt es ihnen bei "Histoires de Parfums" wirklich nicht.
So führt die Nelke das schon überraschende Entrée in eine andere Dimension; dazu nimmt sie Safran mit ins Boot - das Tor zum Orient ist jetzt weit geöffnet.
Rauchig, erdig und geheimnisvoll - oft mit einem leichten Hauch von Rose - schreitet Guajakholz stolz durch dieses Tor - schon jetzt eher ein Triumphbogen!
Die ersten Fanfaren setzen ein; sie wissen, wann es Zeit ist!
Eichenmoos und Vanille - zwei Gegensätze, die sich immer wieder harmonisch anziehen - eröffnen das eindrucksvolle Finale.
Moschus in angemessener Dosis wird zum Wegbereiter edler Harze: dunkelgoldenes Ambraleuchten, Benzoe und andere würzig-harzige Geheimnisse (einige wohl mit leichten Stacheln!) gehen eine kräftige Allianz ein und treffen schließlich auf Patchouli!
Patchouli: goldbraun und sämig dahinfließend, setzt zusätzliche Duftlichter. Die kleinen Leuchtkäferchen erobern sich wieder einmal den Duftraum: auf sie ist Verlass!
Als Höhepunkt betritt Karamell - verführerisch und süß und durch und durch weiblich - diese wohlduftende Bühne! Frauen lieben nun einmal Karamell; es ist egal, in welcher Form es daher kommt - es siegt!
"Veni" wird dadurch weicher; die vorher noch etwas dunklen, fast maskulin-magischen Schwingungen verlieren ihre hier und da doch vorhandenen harten Kanten.
"Veni" ist jetzt abgeschliffen, schön poliert und, trotz seiner Stärke, anschmiegsam!

Die Haltbarkeit ist nicht unendlich: hier zeigt diese Duftkreation seine erste und einzige Schwäche!
Aber einige gemeinsame sinnliche, die Neugier weckende Stunden bleiben uns doch: ich werde sie immer in vollen Zügen genießen!

"Veni" hat mich bereits als erster Teil der angesprochenen Trilogie "in seinen Fängen".
Seine wohlduftenden goldenen Fesseln schneiden nicht ein; aber sie zeigen doch: "Du gehörst mir!"
Ein Duft-Macho, ein Magier, ein Connaisseur: wie kann ich ihm widerstehen?
Für ein Weilchen werde ich ihm auf sein Schloss folgen, ohne eventuelle Folgen zu bedenken.
Sei's drum!

"Veni" bleibt bei mir; "Vidi" ist noch bei Meggi und wird eines Tages hier eintreffen.
Worauf ich mich schon jetzt freue und schon einmal "Danke" sage.
Ich bin überzeugt, auch "Vici" wird sich in Form einer Abfüllung noch finden lassen.
Sollte ich es vielleicht einmal mit Locken versuchen?
"Allora: Vieni! Vieni!"
3 Antworten
6
Sillage
10
Haltbarkeit
9
Duft
Ergoproxy

1123 Rezensionen
Ergoproxy
Ergoproxy
Top Rezension 4  
Zur Ruhe kommen
Die Abendsonne kurz bevor sie beginnt rötlich unterzugehen. Die Sonne hat die gleisende Helligkeit und unerträgliche Hitze bereits eingebüßt und taucht nun alles in ein warmes, goldenes Licht. Der ideale Moment um zur Ruhe zu kommen.

Dieser Moment wurde für mich in Veni beinahe perfekt eingefangen.

Veni ist ein schöner, nicht all zu heller Gewürzduft mit einem tollen balsamischen Unterbau.

Die Kopfnote wird vor allem von Kardamom und Zimt dominiert. Lavendel spielt für meine Nase zu keiner Zeit eine Rolle.

Die Gewürzkombi bleibt für mich bis in die Basis erkennbar, nimmt aber mit der Herznote dann deutlich an Intensität ab. Safran sogt nun für eine angenehme pudrige Würze, Nelke und Holz kann ich mit viel gutem Willen bestenfalls erahnen.

Von den Basisnoten tritt für meine Nase keine in den Vordergrund. Veni klingt in einem schönen, würzig weichen und vor allem warmen Duftakkord aus.

Die Sillage von Veni würde ich als zurückhaltend beschreiben, die Haltbarkeit finde ich mit 12 Stunden als sehr gut.

Bei aller aufkommender Ruhe, hat Veni aber noch genug Rafinesse um für mich nicht ins Beliebige oder gar Langweilige abzudriften.

Wer Gewürzdüfte mag, sollte sich im übrigen die gesamte Goldserie der Marke vormerken.
14 Antworten
5
Sillage
5
Haltbarkeit
5
Duft
Florblanca

1143 Rezensionen
Florblanca
Florblanca
7  
Ich sag's mal mit Shakespeare: Much ado about nothing!
In einem Anfall von "mussichmaltesten" habe ich mir von Histoires de Parfums 6 Originalpröbchen kommen lassen - darunter auch Veni. Ich weiss schon gar nicht mehr wie viele Male ich den Duft bis jetzt getestet habe, irgendwie wollte er sich mir nicht wirklich erschliessen.

Den Auftakt bestimmt der Lavendel und es schwingt die Frische eines Herren-EdC mit, um dann ziemlich schnell an Galbanum zu übergeben. Weder Zimt noch Kardamom kann ich hier wahrnehmen.

Auch die Herznote gibt Rätsel auf: Gartennelke? Safran? Keine Chance, dafür ist die vorherrschende Harznote zu laut und dadurch bestimmend. Evtl. ist ein wenig holziges dabei, sicher bin ich aber nicht.

Von der Basis ganz zu schweigen - keine der aufgeführten Noten ist wirklich wahrzunehmen. Lediglich ein inzwischen schwächelndes grün, glatt und weich wie Moos, spielt hier noch ein wenig Duftsein.

Zum Glück hält sich die Sillage in Grenzen, so dass Veni nicht unangenehm auf andere wirkt. Die Haltbarkeit aber ist für einen Duft dieser Preisklasse unterirdisch.
Nach nur wenigen Stündchen ist nur noch ein sehr schwacher, schleierhafter Rest auf der Haut wahrnehmbar, angenehm grün und glatt, aber eben sehr schwach.

Irgendwie kann ich mich hier des Eindrucks nicht erwehren, Hauptsache der Flakon knallt, dann ist der Inhalt nicht mehr so wichtig...
7 Antworten
10
Flakon
7.5
Sillage
5
Haltbarkeit
8
Duft
Calliste

45 Rezensionen
Calliste
Calliste
Top Rezension 17  
Ruhmreicher Eroberer
Das üppige Gold des Flakons kündigt es bereits an:
Mit stahlender, goldglänzender Rüstung stürmt Julius Caesars als selbstbewußter Eroberer mit dem berühmten „Veni, vidi, vici“ ins Feld.

Direkt zum Auftakt und ohne viel Federlesens wirft der ruhmreiche Potentat seine stärksten und erfahrensten Mitstreiter gleich zu Beginn ins Feld.
Beeindruckend, mit kräftigen Hufgetrappel reiten die militärischen Legaten an seiner Seite ein; hier der alten Recke Patchouli und die erfahrenen Haudegen Moschus und Ambra, dort die gewiefenten und geschmeidigen Führer aus den östlichen Provinzen: Kardamon, Safran und Zimt.

„Veni“, „ich kam“, seine ganz Präsenz steht sofort im Raum und nimmt einen gefangen, geradezu geblendete ist man von seinem Erscheinen.
Alle stürmen sofort und gleichzeit auf einen zu und wirbeln dabei eine Menge feinen, pudrigen Staubes auf, der einem sofort alle Sinne vernebelt. Weich und verführerisch legt er sich um einen, es ist wunderbar, strahlend, samtig, heilsverkündend, köstlich.
Man weiß sofort, bzw. ich wusste sofort, hier lohnt kein Aufbegehren, kein Kampf, kein Widerstand. Am besten man ergibt sich gleich in das Unausweichliche und kapituliert, als weiße Fahne diente die Kreditkarte. Caesar hatte gewonnnen.

Genauso wie Caesars erfolgreiche Propaganda dazu diente, seinen Machtanspruch rhetorisch geschickt zu untermauern, um erst gar nicht den kostspieligen Beweis seiner Überlegenheit anzutreten, so sehen auch wir uns einem rhetorischen; oder heute würde man sagen; marketing-technischen Kniff gegenüber.
Nachdem die Würfel gefallen, die Verträge gezeichnet sind und wir den Kauf getätigt haben, stellen wir fest, dass dieses Spektakel einen große Inzenierung ist.
Ohne Frage glänzend, aber die Nachhaltigkeit von Caesars Gebietseroberung läßt zu wünschen übrig. Nach relativ kurzen 2 bis 3 Stunden verliert der Herrscher das Interesse an unseren Ländereien und verflüchtigt sich.
Zunächst ist man enttäuscht, wo bleibt der Glanz des Imperiums. Erst später beschleicht mich der Verdacht, dass das auch ein Segen sein kann. Einen solchen Potentaten ständig in unmittelbarer Nähe zu haben, kann auf die Dauer sehr anstregend sein.
Da ist es ganz gut, selber bestimmen zu können, wann Caesar wieder auf seinen Siegesfeldzug gehen darf.
11 Antworten

Statements

22 kurze Meinungen zum Parfum
BastianBastian vor 2 Jahren
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Ein orientalisch besinnlicher feiner Duft
Ruhe-Gelassenheit-Geborgenheit
Hazig dezent
Zusammenspiel von Zimt, Lavendel, Vanillenmoos top!*
23 Antworten
Eggi37Eggi37 vor 2 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Würziger Kardamomspeer kam
Doch Vanille&Harz sahen es
Sie rundeten die scharfen Kanten angenehm süßlich-cremig ab
Warme Siegesfreude*
18 Antworten
GoldGold vor 2 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
9
Duft
Hier ist alles drin, was ich mag. Feine Würze, Lavendel, Galbanum, Patch. Dazu ein Hauch Safran.
Ja, Veni, Du darfst ruhig zu mir kommen.
14 Antworten
SusanSusan vor 2 Jahren
Entspannter, warmwürziger Feierabendduft mit gourmandigem Facetten…..sehr schön gemacht und tendenziell maskulin…..
7 Antworten
YataganYatagan vor 6 Jahren
8
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
So simpel das klingt: dunkelwürzig eingebundene Lavendelblüten, so gut ist das gelungen und so originell ist das: seltene, schöne Variante.
3 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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