1904 2015 Absolu Eau de Parfum

1904 (Absolu Eau de Parfum) von Histoires de Parfums
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8.2 / 10 90 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Histoires de Parfums für Damen, erschienen im Jahr 2015. Der Duft ist pudrig-blumig. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Pudrig
Blumig
Holzig
Cremig
Würzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
italienische Mandarineitalienische Mandarine NeroliNeroli
Herznote Herznote
florentinische Schwertlilie Absolueflorentinische Schwertlilie Absolue HeliotropHeliotrop
Basisnote Basisnote
MoschusMoschus SandelholzSandelholz ZedernholzZedernholz

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.290 Bewertungen
Haltbarkeit
7.774 Bewertungen
Sillage
6.677 Bewertungen
Flakon
7.567 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.511 Bewertungen
Eingetragen von ExUser, letzte Aktualisierung am 22.12.2023.
Variante der Duftkonzentration
Hierbei handelt es sich um eine Variante des Parfums 1904 (Parfum) von Histoires de Parfums, welche sich in der Duftkonzentration unterscheidet.

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Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Serenissima

1068 Rezensionen
Serenissima
Serenissima
Top Rezension 19  
am Namen vorbei
Histoires de Parfums bezieht sich bei den Namen der Düfte immer auf ein besonderes Ereignis.
So bei "1904 Madame Butterfly Puccini Absolu" (so der komplette Name) auf die Premiere der Oper "Madama Butterfly" im Jahre 1904 an der Mailänder Scala.
Dieser Name führt mich gefühlt zuerst in das "Land der Kirschblüten" mit den duftenden Entsprechungen; an einen Ausflug in die Toskana hatte ich dagegen nicht gedacht.

Giacomo Puccini hatte "Madame Butterfly" als Theaterstück in London kennengelernt und war von dem Stoff so angetan, dass er sich um die Opernrechte bemühte.
Die Uraufführung am 17. Februar 1904 in der Mailänder Scala war nicht sehr erfolgreich. Weder Kritiker noch Publikum konnten durch das ursprüngliche Werk überzeugt werden.
Erst nach einer dreimonatigen Umarbeitung dieses Werkes, das Puccini selbst für sein bestes hielt, wurden auch Publikum und Kritiker gewonnen.
Für mich persönlich bedienen Cio-Cio-San, genannt "Madama Butterfly", eine Tochter des tradionellen Japans und der amerikanische Leutnant Pinkerton etwas farblos das Cliché des damals herrschenden Kolonialismus.
Allerdings ziehe ich in der italienischen Oper auch Verdis mächtige Klänge den manchmal etwas "Tonschleifen reichen" Klängen Puccinis vor.
(Diese "schleppenden" Töne bezuge ich nur bei den Violinisten des Wiener Philharmonischen Orchesters; nur sie können dieses leichte "Verschleppen" vituos in die Wiener Walzer einbringen.)

So testete ich "1904 Madame Butterfly Puccini" sicher etwas vorbelastet und landete in der blüten- und duftreichen Toskana.
Der Auftakt mit lebendiger, ein wenig chemisch riechender Mandarine, vereint mit ausgleichenden Neroli-Nuancen, würde noch gut das Sujet des fernen Ostens bedienen.
Er beinhaltet etwas Zartes, Unschuldiges, die Seele Berührendes.
Das war es dann aber auch schon: im weiteren Duftverlauf verabschieden wir uns von der zarten verletzlichen Frau.
Vanilliger Heliotrop, der allein schon in Farbe und Ton dunkelviolett auftritt, erobert selbstbewusst die Duftbühne: "Schaut her, ich bin's"!
Er beherrscht sie bis zu dem Moment, in dem Kraft und Macht der Iris volle Aufmerksamkeit erregen!
Iris-Absolue springt mich voller Gewalt an; ihre schwere Pudrigkeit lässt mich erst einmal nach Luft schnappen.
Nicht zum ersten Mal erlebe ich dieses Zusammentreffen: wir beide mussten schon so manchen Kampf miteinander ausfechten. Ich denke, der Endstand ist zurzeit "Pari"!
Für Liebhaber von pudrig-blütenreichen, ein wenig dunklen Duft-Schönheiten ist "1904 Madame Butterfly Puccini" schon jetzt eine großartige Entdeckung.
Moschus verstärkt diesen Pudereffekt noch: zwei willenstarke Duftnoten haben sich hier harmonisch gefunden.
Sandel- und Zedernholz spielen abschließend nur noch eine abrundende Statistenrolle bei dieser Duftkomposition: sie ersetzen gekonnt den großen Chor in der Oper.

Ja, "1904 Madame Butterfly Puccini" ist großartig!
Dieser Duft ist ein tongewaltiges Gemälde, das beeindruckt, fesselt - dem aber bei mir die feinen Nuancen fehlen. Bei Malerei und Musik sind es doch gerade diese "Nebensächlichkeiten", die oft den besonderen Reiz ausmachen.

Wie gesagt: "1904 Madame Butterfly Puccini" ist ein toller Duft für die selbstbewusste und starke Frau.
Mich erdrückt er und ich muss zugegen: Iris-Absolue hat diese Runde gegen mich gewonnen - ich streiche etwas erschöpft die Segel!
Es ist einfach zu viel Macht, zu viel Kraft - es fehlen mir hier einige der "Schleifen" von Puccinis Musik.

Ich weiß nicht, inwieweit mich hier der Name beeinflusste, die Sinne bereits in eine ganz andere Richtung lenkte. Ich hatte anderes erwartet: ich bin mit diesem Effekt überfordert.
Zum Glück verlässt mich diese kraftvolle Puder-Blüten-Mischung doch recht bald; angenehm diskret.
Zurück bleibt ein Hauch, der mich nun wieder angenehm berührt.

Vielleicht sollte ich mich wieder einmal eingehender Puccinis Opern widmen. Nur fürchte ich, es würde dann "Tosca" werden, die durch die Aufführung in der Arena di Verona vor vielen Jahren meine größere Sympathie genießt.
Trotzdem kann ich überzeugt sagen:
Evviva Puccini!!
Evviva "1904 Madame Butterfly Puccini"!
10 Antworten
8
Preis
8
Flakon
6
Sillage
8
Haltbarkeit
9.5
Duft
Ergreifend

486 Rezensionen
Ergreifend
Ergreifend
Top Rezension 21  
Der Duft der schwarzen Frau
Durch dichten Rauch und seichten Nebel, sehe ich dir in die Augen.
Kühl und distanziert wirken wir aufeinander.
Der Mond hängt tief, die Nacht ziert ein umschmeichelnder, pudriger Duft.
Es wirkt so intim der Moment mit dir, in der tiefsten Nacht.
Die Uhr hat längst Mitternacht geschlagen.
Ich schweife umher, sehe unschuldige Irisfelder vor Augen, die auf einmal auf mich niederprasseln.
Langsam gehe ich in mich. Ziehe den Duft gierig auf .. Den Duft.
Den Duft, der schwarzen Frau.

Die Krähen sind weit auf ihrem Weg vor all den Sorgen weggeflogen.
Nur mehr meine staubigen Gedanken irren aber noch umher.
Ich versuche dich zu fassen, doch du wirkst so fern.
Leise lispelt der Wind. Ich spüre es in meinem Herzen.
Ich fasse noch einmal nach dir - du aber unerreicht.
Gedanklich kippe ich einen edlen Whiskey, ziehe kalten Rauch durch meine Lungen.
Im Rausch sinniere ich dahin. Ziehe den Duft gierig auf .. Den Duft.
Den Duft, der schwarzen Frau.

Du fasst dann endlich nach mir, ziehst mich durch die Stadt.
Die Lichter versinken in einem Universum, welches ich schon längst überschritten hab.
Wir sind in einer eigenen Welt. Versunken in Rausch und Trance.
Ich spüre nur deinen Atem und deinen Geruch.
Überall diese edlen Roben, gehen an uns vorbei, wie schattenlose Geschöpfe.
Du ziehst mich nah an dich ran - erst jetzt sehe ich deine blutrot, geschminkten Lippen.
Längst bin ich dir verfallen .. Dem Duft
Dem Duft, der schwarzen Frau.

Es kommt zum Kuss. Die Irisblüten flattern wie wild umher.
Aufgewirbelt vom staubigen Boden, der Blutige Lippe und Schmerzen und Revolver
Blutige Lippe, ein leichter Liebesschmerz. Und ein Revolver.
Traurig und taub ist die Nacht, ein leeres Quadrat unserer Seelen,
die nur in eine Richtung wandern. Zu dir und zu mir. Und wieder zurück.
Ich würd in meinem Rausch so gerne schießen,
der Nacht einen lauten Knall versetzten, ihr für einen Moment ihre Stille rauben,
nur um dich noch besser zu sehen.
Betroffen gehe ich in mich,
sehe dich im Nebel verschwinden.
Gott, was würd ich geben um deinen Duft um meine Schulter zu legen... Den Duft.
Den Duft, der schwarzen Frau.

Madame Butterfly ist ein äußerst raffinierter , sehr cremiger Duft, der für uns Frauen gemacht worden ist, die es lieblich aber auch heiß mögen. Der schwarze Schmetterling entwickelt sich zu einer Schönheit der Nacht, raubt den Männern die Sinne, lässt sie flehend zu uns kommen, um an uns zu naschen. Zu riechen, zu fühlen und zu tasten. Madame Butterfly ist wie Jade - sie fallen in die erotische, aber sehr eigenwillige Sparte von intimen Berührungen zwischen Mann und Frau. Ein traumhafter Lippenstiftakkord, geziert von einer unheimlichen Tiefe - staubig, trocken mit einer sachten Schicht von Puder. Überall die taube Nacht, die diese Schmetterlinge fast unsichtbar macht. Doch Begierden lauern überall. Iris in ihrer schönsten und göttlichsten Form breitet hier ihre kräftigen Flügel aus. Wind wird aufgewirbelt und bringt so richtig Dampf unter die Hütte. Leichte holzige Züge, verlieren sich nur am Rande in diesen Duft. Moschus erstmals klar, dann leicht verdreckt. Haltbarkeit wirklich hoch angesiedelt, die Sillage deutlich verhaltener. Es wirkt persönlich. Es wirkt nah und doch so fern. Es wirkt einfach erotisch und mysteriös.

Ich könnte mich rein legen. In den Duft, der schwarzen Frau!
8 Antworten

Statements

35 kurze Meinungen zum Parfum
PlutoPluto vor 3 Jahren
6
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
So fein dufteten früher die Schminktäschchen, nach Lippenstift und Puder. Und ich jetzt...
14 Antworten
TurandotTurandot vor 7 Jahren
6
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Iris als Thema einmal ernsthaft und fast ein wenig melancholisch. Wunderschön in Szene gesetzt.
5 Antworten
SeejungfrauSeejungfrau vor 7 Jahren
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Moon River...klimper...
Über einen Regenbogen gehen-
Funkeln im dunkeln/die Welt in Farben sehen-
feuchtcremige Iris/Neroliwind/Sandelpuder
7 Antworten
SaGaSaGa vor 9 Monaten
6
Sillage
7
Haltbarkeit
5
Duft
Aus der Erde,
durch die Hölzer
sprießen Möhren...
Ach Iris...
hörst du leise die
Mandarinen weinen
hinterm Moschushügel?
9 Antworten
MoniEMoniE vor 8 Jahren
6
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
Staubtrockene Iris, ganz leicht geschminkt mit Puder und Lippenstift. Feiner Auftritt, irgendwie verführerisch - hat etwas Besonderes.
0 Antworten
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

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