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Platz 357 in Unisex-Parfums
8.0 / 10 668 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Histoires de Parfums für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2008. Der Duft ist würzig-orientalisch. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Würzig
Orientalisch
Süß
Holzig
Harzig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
MuskatMuskat ThymianThymian
Herznote Herznote
PatchouliPatchouli RoseRose RosengeranieRosengeranie SandelholzSandelholz ZederZeder VetiverVetiver
Basisnote Basisnote
AmberAmber VanilleVanille BenzoeBenzoe MoschusMoschus TonkabohneTonkabohne

Parfümeure & kreative Köpfe

Bewertungen
Duft
8.0668 Bewertungen
Haltbarkeit
7.9530 Bewertungen
Sillage
7.2514 Bewertungen
Flakon
7.0452 Bewertungen
Preis-Leistung
7.6186 Bewertungen
Eingetragen von Lobelia · letzte Aktualisierung am 28.07.2026.
Quellenbasiert & geprüft

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist
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Click Song

Rezensionen

16 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
DonJuanDeCat

2058 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Top Rezension 40  
Ambrige Geschichten?
Hallo, Volk von Parfumo!
Es ist mal wieder abend. Das heißt, ich treibe hier mal wieder mein Unwesen. Ich lauere in den finstersten Ecken des Forums, nur um achtlose Parfumas und Parfumos aus einer dunklen Ecke anzuspringen und ihnen meinen neuesten Kommentar in die Hand zu drücken.

!!!! wartet!! Schmeißt den Wisch doch nicht gleich weg!! Das ist nicht so eine billige Werbung wie diese Zettel, die man in der Stadt in die Hand gedrückt bekommt und man sie fünf Schritte später in den Müll wirft!!! Nein, in meinem Wisch stehen Dinge, die euer Leben verändern könnten! Na ja gut, das stimmt vielleicht nicht, aber es könnte bewirken, dass sich eure Merkliste ändert, in dem z.B. ein neuer Duft dazu kommt, nämlich dieser hier: „Ambre 114“ von Histoires de Parfums. Eine Marke, die sich von der Geschichte (bevorzugt um die Zeit zwischen dem 18. Jahrhundert, beginnend mit dem Duft 1725 bis zur „moderne“… naja gut, vorerst bis 1969) inspirieren lässt, oder auch von anderen schönen Dingen.

Heute geht es wie gesagt um Ambre 114. Die Zahl 114 steht für all die Elemente und Zutaten, die dieser Amberduft beinhalten soll, was ja fast unglaublich erscheint. Natürlich könnte man wirklich auf diese Zahl hinkommen, wenn man bedenkt, was alles in selbst so simplen Düften drinsteckt, aber dennoch, 114 klingt schon echt viel. Vielleicht ist der Duft ja recht komplex, wer weiß, aber das werde ich ja gleich erfahren, bzw. wir alle, falls ihr euch dazu entschließt, mein Kommentar doch zu lesen :D

Der Duft:
Zu Beginn rieche ich erst einmal den namensgebenden Amber. Er duftet schön süß, sehr intensiv und sanft-warm. Der Thymian macht sich danach etwas bemerkbar. Obwohl ich andere „Küchenkräuter“ deutlich lieber mag, finde ich, dass der Thymian hier gar nicht so übel duftet und gut zum Duft passt, allerdings bleibt er schon recht dezent. Intensiver dagegen ist da schon der Muskat, der schnell würzig-intensiver rüberkommt.
Der Duft wird auch zunehmend sanfter und harziger. Dies liegt mit Sicherheit sowohl am Benzoe als auch an der ebenfalls weichen und zudem puderigen Vanille, welchen man jetzt schon in der Kopfnote bereits riechen kann. Dazu gibt es leichte Hölzer sowie erdiges Patchouli.
Etwas später ist der Duft ein wenig würziger. Die süßen und die würzigen Noten sind dann in etwa gleich intensiv, so dass das Zusammenspiel der Duftnoten meiner Meinung nach nun besonders gut ist. Man riecht also weiterhin sehr gut Amber, Vanille, etwas Muskat, den Benzoeharz und Hölzer, welche nun stärker geworden sind.
Eigentlich bleibt der Duft eine sehr lange Zeit so, bis irgendwann fast alle Duftnoten allmählich schwächer werden und dann nur noch die Vanille als stärkste Duftnote übrig bleibt, welchen man dann noch eine ganze Weile riechen kann.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage des Duftes ist stark. Gleich mit dem ersten Sprüher merkt man schon eine größere Duftwolke. Nach zwei oder drei Sprühern ist man bereits darin eingehüllt und hat damit einen schönen Duft um sich, den auch andere sehr gut an einem riechen können. Der Duft hat eine extrem lange Haltbarkeit, wobei er aber nach acht bis zehn Stunden nur noch nach Vanille duftet.

Der Flakon:
Der Flakon ist rechteckig mit einem leichten Knick zum Hals hinauf. Auf der Vorderseite steht in weißen Lettern ganz groß der Markenname drauf, an der Seite wurde ein schmales, rotes Etikett mit dem Duftnamen sowie einigen weiteren Infos angebracht. Der Deckel ist schwarz, zylindrisch und hoch und zeigt erneut den Markennamen. Ein Flakon, der ganz okay ist, aber lange nicht so schön aussieht, wie er eventuell auf den Fotos rüberkommt.

Jaa, das war nun der Duft Ambre 114. Und ich finde, dass er sehr gelungen ist. Für die meisten, die bereits so einige Amberdüfte probiert haben, wird er vermutlich auch toll duften, nur aber eventuell halt nicht mehr so spektakulär vorkommen, was aber eben daran liegt, dass man ja schon hunderte von Düften bereits erschnüffelt haben könnte. Das macht aber nichts, da dieser Duft ja zu den echt schönen Amberdüften gehört, zumindest meiner Meinung nach. Noch dazu hat er eine tolle Sillage und eine lange Haltbarkeit.

Er ist herbstlich, da er neben dem Amber auch nach weiteren herbstlich-winterlichen Düften duftet wie Vanille, Benzoe, Tonkabohne und allgemeine Gewürze und Hölzer. Wenn man sich nur gering einsprüht, dann kann man ihn an diesen kühleren Jahreszeiten gut tagsüber benutzen, auch auf der Arbeit. Doch etwas mehr gesprüht, dann bekommt man einen tollen, leckeren Ausgehduft, den beide Geschlechter so ziemlich gleichwertig benutzen können. Ein Test lohnt sich hier meiner Meinung nach auf jeden Fall!

Und damit war’s das auch schon. Ich hoffe, ihr habt bis zum Ende gelesen und mein Kommi wie zu Beginn befürchtet nicht gleich entsorgt (oh nein!) :D
Habt allesamt einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal :)
4 Antworten
7Duft
Kleopatra

231 Rezensionen
Kleopatra
Kleopatra
Top Rezension 32  
Das Pferd von hinten aufgezäumt
Auf der Suche nach dem perfekten Amber-Duft Teil 10

So viel Schönes habe ich über diesen Duft gelesen, und die liebe Claudine hat mir ein Pröbchen geschickt, so dass ich mir selbst ein Bild machen konnte. Hach, wenn er sich doch auch bei mir so entwickeln würde wie bei den anderen! Im wesentlichen tut er das auch, aber leider nicht so, wie er soll. Er hält nämlich die Reihenfolge nicht ein.

Bei mir startet Ambre 114 keineswegs anstrengend, sondern tatsächlich warm, weich, süß und vanillig. Ich bin begeistert und harre dem Folgenden. Keine Sekunde lang rechne ich damit, dass sich das, was ich da so euphorisch erschnuppere, ganz schnell wieder verabschiedet! Denn wieder einmal scheint sich ein Duft auf meiner Haut in umgekehrter Reihenfolge zu entwickeln. Die Süße verzieht sich, und Gewürze und etwas Kräuteriges haben ihren Auftritt. Und Holz. So weit, so gut. Vanille ist aber wech.

Nach und nach schleicht sich diese Frischenote ein, die ich dachte, als Lavendel identifiziert zu haben, und vielleicht ist auch Lavendel drin, nur nicht aufgeführt? Oder ist es Thymian? Man bzw. ich weiß es nicht. Fakt ist, dass sich bei mir, ähnlich wie in Ambre Precieux, diese Frischenote hält. Und hält. Und bleibt. Und die Vanille und die Süße nicht mehr vorlässt. Die können machen, was sie wollen, die müssen sich mit den hinteren Plätzen begnügen.

Tja, und deshalb ist auch Ambre 114 nichts für mich. Er hätte es sein können, wenn Gewürze, Holz und Frische sich zu Beginn gezeigt, dann aber verkrümelt hätten. Und wenn DANN Vanille, Süße und Kuscheligkeit mich bis zum Finale begleitet hätten. WENN. Ist aber nicht. Ich wünschte, es wäre andersherum gewesen.

Was Ambre 114 aber bleibt: Weich, würzig, trocken, eher ein bisschen herb als süß (für meine Nase jedenfalls), gut tragbar für Mann und Frau, haltbar, riechbar und bestimmt wunderbar – für andere.
24 Antworten
9.5Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
FvSpee

323 Rezensionen
FvSpee
FvSpee
Top Rezension 35  
Sinfonia Misteriosa in a(mber)-Moll
Dieses Parfüm wäre zwar, wegen seiner Wucht und Grandezza, die es heute, da wir nicht mehr im Barock leben, für Menschen wie mich mit bürgerlichen Büroberufen nur eingeschränkt alltagstauglich sein lässt, nicht das Eine, das ich gerne besitzen möchte, wenn ich nur eines besitzen dürfte. Es wäre aber das Eine, das ich (unter den mir bekannten) nehmen würde, wenn ich einem Außerirdischen oder einem Kaspar Hauser anhand nur eines Duftes demonstrieren sollte, was "Parfüm" ist.

"Ambre 114" hat so viel! Einen bemerkenswert deutlich spürbaren Duftverlauf (jedenfalls in den ersten zwei Stunden, danach wird es etwas linearer), den Kleopatra treffend als tendenziell "von süß nach frisch" beschrieben hat (und damit ein Stück weit invers zu unseren Dufterwartungen); eine schier grenzenlose Aromenvielfalt, bei der hier süße, hier würzige, hier frische, hier helle Noten wie magisch einander ablösen und eigentlich doch stets gleichzeitig vorhanden sind (ist der von FabianO beschriebene Wechseltanz also einer der Molekülschwaden, oder einer unserer Geruchsnerven oder Hirnareale?) und eine wirklich enorme Haltbarkeit. Das ist unglaublich beeindruckend, und das ist unglaublich schön.

Dieses Aromenuniversum, dieser Zoo, dieses Kaleidoskop der Düfte (Was rieche ich denn da? Genau, eine Blume, nein, Unsinn, Schokolade, nein, natürlich scharfe Gewürze....) wirkt aber nicht verstörend, da keine (unangenehmen) Dissonanzen auftreten, das Ganze bleibt eine sinfonische Einheit, und auch nicht erratisch oder beliebig (wir haben hier durchaus keine "Pizza mit alles" - der Duft hat trotz allem einen vorherrschenden Charakter, den ich vielleicht als schwer und würzig-süß benennen würde).

Eine besondere Betrachtung verdient die Spätphase des Duftes und dessen Haltbarkeit. Nachdem die Vexierspiele und tollen Tänze der ersten Stunden etwas zur Ruhe gekommen sind, tritt vorherrschend eine eher trockene (in ihrer nasenfreiräumenden Wirkung fast eukalyptische) Frische in Erscheinung, in der die süßen und würzigen Noten des Anfangs zwar noch ständig wie eingekapselt oder (im dreifachen Hegelschen Sinne) "aufgehoben" mitschwingen, aber nicht mehr so stark dominieren. Diese ungewöhnliche Frische finde ich wundervoll, besonders und markant, aber sie kann in ihrer von Sisyphos zu recht bemängelten gewissen Statik und schier endlosen Dauer dann auch nerven. Als ich den Duft erstmals testete (und etwas stark dosierte), schnupperte ich stundenlang wie süchtig an meinem Arm. Als dann aber nach 10, 12, 15 Stunden der Duft immer noch wie anbetoniert da war, fing ich an, mich wie Herakles im Nessoshemd zu fühlen und hatte den Impuls, unter die Dusche zu springen und mich mit Bimsstein abzurubbeln. Das will bei mir, da ich ein erklärter Freund sehr langer Haltbarkeiten bin, etwas heißen.

Das führt dann auch bei mir zu einer leichten Reduzierung meiner ursprünglichen 10-Punkte-Bewertung des Dufts und zur Empfehlung, zurückhaltend zu dosieren. Dennoch ein Duft, der begeistert und der ganz exquisit (der blaue Kammerherr, s.u., würde sagen: "ganz amön!") ist.

Was nachzutragen bleibt: Unisex, definitiv. Winterduft? Nicht unbedingt! Wegen des frischen Aspekts und weil es witzig und spannend ist, auch bei Hitze mal "schwer" zu duften, durchaus sogar für den Hochsommer geeignet. Dann aber ein "Hinriecher". Das Buch zum Duft: "Der blaue Kammerherr". Warum bisher so wenige Kommentare für so einen Wahnsinnsduft? Weil die schon vorhandenen (ich habe ja einige zitiert) schon supergut sind, und weil man für einen duftanalytischen Kommentar bei "Ambre 114" schon wirklich eine Obernase (wie ich es nicht bin) sein muss.
9 Antworten
9Duft 7.5Haltbarkeit 7.5Sillage
Sisyphos

142 Rezensionen
Sisyphos
Sisyphos
Top Rezension 26  
Geblendet
Episch. Getragen. Nicht aufgesetzt. Mit süßlicher Würze. Nicht zuckrig. Nobel. Ausdrucksstark. Rund. Weich. Warm. Geschliffen wie ein Diamant. Wie ein weiser Richter. Frische Tabakblätter überall. Tabak zum Selberdrehen. Feuchter, frischer Tabak. Ich bin 17 Jahre alt und drehe Zigaretten. Aromatisch und leicht süßlich steigt er auf, der Tabakrauch. Der Rauch krallt sich an meiner Lederjacke fest, die ich im Second-Hand-Shop gekauft habe, in meinen gegelten Haaren, an meinen Fingern. Es ist diese holzige Würze in Kombination mit der Frische des gerade geöffneten Tabaks, die mich träumen lässt. Das hat so gar nichts zu tun mit Schule und Pubertät, es ist überzeitlich und erhaben.

Ambre 114 wird stetig wohliger und wärmer. Fernab von allem Deftigem und Aufgesetztem. Einnehmend. Stark. Nie voluminös. Nie zuvor Tonka und Vanille in der Basis so ausbalanciert erlebt. Patchouli fügt sich perfekt ein. Erwachsen und reif. Glaubwürdig und mit sich selbst im Reinen. Orientalisch ja, aber weit mehr als das. Kategorisch keine Kategorien.

Welch eine Entfaltung zu Beginn, ein harmonischer, nie enden wollender Gleichklang! Stets präsent, nichts Zerklüftetes, alles Eintracht. Nie aufdringlich. Die Mauer und das Tor. Der Ozean und der Strand. Die Suche und die Belohnung. Die Jagd und die Beute. Welch herrliche Kombination gehen hier Moschus und Ambra und Vanille ein! Leuchtend. Strahlend. Wie ein vererbtes Schmuckstück, das schöner denn je ist. Ein Duft, der Streit schlichtet und – wenn nötig – dazwischen haut.

Ambre 114 fährt insbesondere zu Beginn durch die Glieder. Nach ganz unten. Und wieder nach oben unmittelbar ins Gehirn. Beruhigend und belebend gleichermaßen legt dieses Parfum los. Dieser Duft symbolisiert die Sehnsucht nach dem Meer, das Hineinfallen in eben dieses und das warme Kaminfeuer am Abend in der Sahara. Ein Duft, der tief in die Blutbahn eindringt. Dieses Parfum nimmt mir das Augenlicht, es blendet mich beinahe (ohne ein Blender zu sein), so strahlend schön ist es.

Wollen wir mal wieder ein wenig sachlich werden: Es gibt am Ende dann doch einen handfesten Kritikpunkt: Ambre 114 bleibt ab einem gewissen Punkt unbeweglich stehen. Das Parfum ummantelt einen dann förmlich – und genau das kann schließlich einschläfernd wirken. So verpasst dieser wunderschöne Duft für mich um Haaresbreite die 100 Prozent.
10 Antworten
8Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Brida

4 Rezensionen
Brida
Brida
Top Rezension 38  
114 Minuten


Es klopfte an der Tür.
Wie ein tägliches Ritual
stand der Großvater da.
Schweigend kam er herein
und lies sich auf dem Sessel
gleich neben der Tür nieder.
Eine süße Wärme ging von ihm
aus, obwohl er nicht lächelte.
Seine ausgebeulten Cordhosen
trugen das muskatfarbene Gesicht
des Herbstes herein.
Wie jeden Tag, bat er um ein Getränk
und zündete sich seine Zigarre an.
Der leichte warmeinhüllende Duft
von Vanille stieg auf.
Seine Augen blickten dabei in
eine Zeit, die weit zurück zu liegen schien.
Er sprach nicht viel.
Das Leben hatte ihn still werden lassen.
Allein die gezeichneten Straßen
auf seiner Kleidung
ließen die Geschichten erahnen,
die sein Leben für ihn schrieb.
Sanfte Thymianwölkchen erhoben sich
und malten ihre würzigen Bilder
in den Herbsthimmel.
Goldene Momente flackerten
amberbetupft am Horizont,
jeder in seinem ihm eigenen Ton,
Herzen aus der Vergangenheit wärmend.
Gedankenlaub fiel
auf Patchoulierdflecken.
In kleinen sandelhölzernen Kästchen umschlossen rosige Hände
gesammelte Erinnerungen
zu kleinen Blüten gefaltet.
Die Strahlen der Herbstsonne
fielen zum Fenster herein
und hielten das fein verwobene Netz
seiner unzähligen Geschichten
wie einen kostbaren Schatz geborgen.
Fast zwei Stunden waren vergangen,
da stand er auf und ging wieder los.
Seine Gegenwart aber
war noch lange zu spüren
und wärmte den Tag.
¥¥¥
¥¥
¥
Er ist schon lange fort.
Dieser Duft hat mich an ihn erinnert
und ist bei mir an diese Zeit verknüpft.
Ambre 114 ist keineswegs ein Altherrenduft, falls meine Rezension diesen Eindruck
bei euch erweckt haben sollte.
Vielmehr ist er ein wunderschöner
warm einhüllender Herbstduft mit
vielen Facetten, die immer
wieder in Erstaunen zu versetzen mögen.
Zweifelsohne einer der schönsten
Amberdüfte mit einem abwechslungsreichen
Verlauf und guter Haltbarkeit.

Für mich persönlich ist es nicht so wichtig,
Düfte bis ins kleinste Detail zu erkennen.
Ich bewundere all diejenigen hier,
die diese Gabe besitzen.
Es macht mich einfach nur glücklich,
was sie in mir auslösen oder welche Gefühle oder Erinnerungen in ihnen verborgen liegen, zu entdecken.

Ich hoffe ich konnte euch diesen
Duft mit meinen Zeilen ein wenig
näher bringen.
Danke an euch fürs Lesen !
24 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

107 kurze Meinungen zum Parfum
48
39
Am Fluss der Amber-Stille
Fallen sanfte Blicke
Ins grün-weiche Federkleid
Zedernhölzer treiben
Durch Patchouli-Höhlen
Muskatwarm umhüllt
39 Antworten
36
47
Ein Amberwal
der wollte mal
fein im Lokal dinieren:
Mit Patchanille, Rosenwürz tat er sich odorieren.
Fast wurde er
selbst das Dessert.
47 Antworten
32
24
Ich will dich riechen
Atmen
Lieben
My friend
My lover
My everything
Eine Liebe seit ewigen Zeiten
Dieser krautige, vanillige
Patch-Amber
24 Antworten
30
37
Genau mein Fall, ein floraler Amberduft mit orientalischem Einschlag. Üppig, süß und balsamisch.
37 Antworten
25
17
Ein wunderbar wertiger, feiner, dunkler und für die kalte Jahreszeit perfekt passender Amberduft mit Patchouli und zarter Vanille. Schön!
17 Antworten
Weitere Statements

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So ordnet die Community den Duft ein.
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Diskussionen

Themen zum Parfum im Forum
AdanAdan vor 13 Jahren
Histoire de Parfums - welcher Duft?
Ich hab mich jetzt einfach mal für 1740 entschieden, einfach weil ich nichtmal n' Plan hab, was Immortelle ist (ok, es ist "Strohblume", aber wie das riechen soll... kA) und ich quasi keine Lederdüfte in meiner...
HorazHoraz vor 13 Jahren
HdP Ambre 114 unisex oder doch für die Dame?
Horaz:Noch eine Meinung zu Maître Parfumeur et Gantier - Ambre Précieux? :)Und wenn du dir dann noch bewusst wird, dass Ambre Precieux im Abgang Shalimar...

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