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Vespero 2017

7.7 / 10 142 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Jeroboam für Herren, erschienen im Jahr 2017. Der Duft ist holzig-fruchtig. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert. Der Name bedeutet „Abend”.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Holzig
Fruchtig
Ledrig
Würzig
Zitrus

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
ApfelApfel BergamotteBergamotte GrapefruitGrapefruit RoseRose
Herznote Herznote
LederLeder ZedernholzZedernholz RosengeranieRosengeranie JasminJasmin
Basisnote Basisnote
MoschusMoschus HimbeereHimbeere HölzerHölzer PatchouliPatchouli

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.7142 Bewertungen
Haltbarkeit
8.2124 Bewertungen
Sillage
7.6123 Bewertungen
Flakon
7.8126 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.069 Bewertungen
Eingetragen von OPomone · letzte Aktualisierung am 04.10.2025.
Quellenbasiert & geprüft
Wissenswertes
„Vespero“ bedeutet „Abend“ in Esperanto. Der Duft ist eine Hommage an elegante, nächtliche Grossstadt-Dandys.

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Rezensionen

6 ausführliche Duftbeschreibungen
9Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
DaveGahan101

535 Rezensionen
DaveGahan101
DaveGahan101
Top Rezension 21  
Beauty-Concept sei Dank!
Bei der letzten Beauty-Concept Bestellung (nettester, großzügister und kundenfreundlichster Online-Versender) lagen großzügigerweise die Proben der Jeroboam-Düfte bei..vielen Dank nochmal an der Stelle für Ihre tolle Art Frau Schmidt. Die Marke sagte mir bisher gar nichts, umso mehr freu ich über diese kleine Juwelen-Marken, in den für mich optimalen 30ml-Flakons, auch diese sind wunderschön und wertig anzuschauen/anzufassen.
Unter den bisher 3 getesteten Düften, waren auch gleich 2 Highlights darunter, Vespero und Ambra.
Vespero hatte ich klassisch und etwas konservativ erwartet, die bisherigen Statements klangen eher nach Oldschoolduft für die Ü50 Kundschaft. Vespero ist aber ein herrlicher und auch ein moderner Duft geworden. Die ersten Minuten hüllen einen in ein zitrisch-apfeliges Bouquet ein, frisch-fruchtig ohne Bottled-Apfel-Erinnerung. In Kombination mit einer unbekannten Note, erinnert Vespero an den Auftakt von Insoumis von Lalique, dort war es Rum, bei Vespero suche ich vergeblich nach der verantwortlichen Note. Vielleicht ist es das aromatische Leder, das nach Cabrio und Roadster riecht, diese Leder riechen gerne mal süßlich-würzig. Vielleicht es auch die spezielle Zedernholz-Note, die nach frisch gesägtem Holz riecht. Oder es ist eben die Michung aller Noten, egal..das Ergebnis ist wunderbar!
Es ist alles vertreten, würzig, frisch-fruchtig, holzig, kerlig und doch wieder jugendlich unbeschwert.
Vespero hat so nen Mini-Touch von Fahrenheit(Veilchen) und Himalaya(Zedernholz) und doch riecht es wieder ganz anders. Mit der Zeit wird der Dufz holziger und auch irgendwie trockener, das könnte die Phase sein, den einige als „klassisch“ bezeichnen, dem Merchant of Venice Pour Homme nicht unähnlich, ein Blick auf dessen Pyramide, erklärt so manches. Daher ist es wohl kein Zufall, dass mir Fahrenheit, Himalaya, Insoumis und Merchant of Venice so gut gefallen.
Was mir auch sehr gut an Vespero gefällt, er bleibt über die gesamte Tragedauer(kompletter Arbeitstag) leicht frisch, trotz der leicht vorhandenen Süße. Was mich aber stark verwundert, denn im Kuchendiagramm taucht „süß“ gar nicht auf!?
Gute-Laune-Fazit: Toller Herrenduft(70:30) von einer scheinbar richtig tollen Marke, mit einer sehr sehr guten Ausdauer und bürotauglichen Sillage. Eine Kollegin meinte spät Nachmittags, ich kann Sie den ganzen Tag riechen, gesehen habe ich Sie aber noch nicht;-)!
Auch wenn Extrait drauffsteht, er ist jederzeit bestens zu tragen, weil hier Extrait für dicht und intensiv steht und nicht für Marktschreier. 90€ für 30ml halte ich zudem noch für absolut angemessen. Für mich jeden Euro wert!
8 Antworten
7Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Chizza

362 Rezensionen
Chizza
Chizza
Sehr hilfreiche Rezension 12  
Ein einzelner Test reicht nicht
Vespero fiel mir vor Wochen beim ersten Test sehr positiv auf, er erinnerte mich sogar an den von mir geschätzten Royal Vintage. Im Nachgang spannend, denn viel gemein in Sachen Ingredienzen haben beide Parfums ja nicht. Zu dieser Zeit hatte ich allerdings umfangreiches Testmaterial, Ich legte mir Vespero für später zurecht, da ich mir angewöhnt habe, die Düfte welche nach Kaufkandidat aussehen, erst später zu testen. Aufgeschobene Käufe, so sieht quasi mein Liquiditätsmanagement aus. Das ist aber eine andere Geschichte.
Jetzt saß ich also da und musste feststellen, dass diese Früchtekombination in mir olfaktorisch zu Safran wird. Safran kann gut sein, aber wird häufig genutzt und so hat mich die Kopfnote schlicht nicht packen können. Gerade in Beziehung zu Leder ist das bekannte Kost. Wie auch immer der Apfel und die Grapefruit in diese Richtung gehen können, man hat das Gefühl da müssen die Früchte mehr als reif gewesen sein. Zypresse respektive die Erinnerung daran stellt sich bei mir auch nicht mehr ernsthaft ein. Ja, auch aufgrund des Leders und der Bergamotte erinnert Vespero stellenweise an Royal Vintage. Das aber nicht in einer Intensität dass man wirklich von einer Ähnlichkeit sprechen könnte. Vielmehr irritiert das satte Safran-ähnliche Spektakel in Kombination mit dem Leder und erinnert mich an manchen angelehnten Klon des Meisters des Safran-Himbeere-Leder-Triumvirats.
Sachte verklingt diese Reminiszenz und wird fruchtiger. Allerdings wie Früchte welche das Klimax ihres Nutzens bereits überschritten haben. Nun nimmt dies unmittelbaren Einfluss auf das Leder in der Herznote welches im Wesentlichen von der Güte und Machart der bekannten Genrevertreter ist. Dabei wirkt es zu keiner Zeit dunkel oder herb. Es bleibt stets gediegen, zu Beginn saugt es die Süße der Früchte auf und duftet auch danach. Irgendwann wurden diese quasi ausgewrungen, das Leder wird neutraler, besitzt aber noch diesen Unterton der tatsächlich an Zypresse aufgrund der limonenhaften Ausstrahlung erinnert. Das ist der beste Part, wenn es nach mir geht.
Relativ zügig geschieht es, dass dieses Leder süß wird, dabei diesen Safran-ähnlichen Touch beibehält und Vespero diese Richtung einschlägt. Das duftet für sich gesehen auch gut, ist aber dennoch irgendwie bekannt, erinnert an vieles und nichts zugleich. Patchouli regt sicher zu dieser süßlichen, erdigen Note bei, welcher sukzessive aufkommt, das war es dann aber auch für mich und meine Wahrnehmung; eine weitergehende Entwicklung erschließt sich mir nicht.
Was soll man dazu sagen? Für mich ist das ein Beleg, dass man beim ersten Antesten zwar häufig merkt, was man eher nicht erwerben wird (ich Teste Düfte gerne aber vor dem Hintergrund eines Kaufs) aber leider auch dazu neigt, zu hoch zu bewerten, jedenfalls geht es mir so. Unzählige Düfte hatte ich zuletzt im Kopf bereits erworben, von Canary & Cobra über Palais Nizam bis hin zu Vespero. Alle haben es nicht geschafft so auch Vespero. Mir persönlich ist es Zuviel bekanntes was anders erzeugt wird aber im Endeffekt es nicht vermag, mir ein olfaktorischer Aha-Erlebnis zu verschaffen. Grundsätzlich ein formidabler Duft, keine Frage. Aber nicht das Richtige für meinen „Gaumen“.
8 Antworten
7Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Jazzbob

128 Rezensionen
Jazzbob
Jazzbob
Top Rezension 9  
Altes neu aufgelegt
Eher zufällig bin ich auf die Marke Jeroboam gestoßen, weil ich eine Extra-Probe von Oriento bekam. Vespero (= "Abend" in Esperanto) sprach mich von den Duftnoten her sofort an. Auch die Gestaltung des Flakons - mit 30 ml die perfekte Größe, wie ich finde - und der Website können sich sehen lassen. Der erste Eindruck war jedoch etwas ernüchternd, weil sich Vespero trotz natürlich wirkender Noten nicht so frisch und angenehm gestaltet, wie ich es mir erhofft hatte.

Direkt nach dem Aufsprühen sind zwar deutlich Apfel und Hesperiden wahrnehmbar, doch schnell zeigt sich die dunklere Seite des Extraits - dem Namen entsprechend. Besonders dominant ist für mich Leder im gesamten Verlauf. In Kombination mit der Kopfnote, mit Moschus, Holz und Patchouli ergibt sich eine ähnliche Wirkung wie bei Micallefs Royal Vintage, mit dem großen Unterschied, dass dieser frischer, moderner und tragbarer gehalten ist. Vespero hingegen könnte auch aus den 70er/80er Jahren stammen, denn neben dem Duft nach altem (nicht jedoch animalischem) Leder sind es vor allem die trockene, holzig-moosige Basis und leicht seifig anmutende Nuancen, die ihn wie einen klassischen Herrenduft vergangener Zeiten wirken lassen. Florales ist aber wirklich nur zu erahnen. Markant, herb und ausgesprochen maskulin ist er, sodass ich Freunden dieses Genres einen Test nahelegen würde. (Die ersten Statements von CubaMike, Yatagan und Ergopoxy unterstreichen das nochmal.) Qualitativ gibt es nichts zu meckern: Bei moderater Projektion hält Vespero einen ganzen Arbeitstag durch.

Auf mich wirkt die Gesamtkomposition aber nicht ganz ausgewogen, da das Leder zu sehr andere Noten überdeckt und ich beim Tragen einfach kein angenehmes Gefühl hatte. Überhaupt sehe ich Vespero eher an einem etwas älteren Träger als mich. Dafür passt er gut in jede Jahreszeit und ist trotz seiner Ecken und Kanten absolut bürotauglich.
1 Antwort
9Duft 10Haltbarkeit 9Sillage
SummerNights

1 Rezension
SummerNights
SummerNights
5  
Unterbewertet aber ihr braucht die älteren Batches....
Der Vespero hat mich von der Original Herstellerprobe sofort in seinen Bann gezogen...

Erfüllt er als Hybride doch eine Nischenrolle, so machen die fruchtigen Noten ihn noch frisch genug für kühle Sommerabende, trotzdem hat er dieses dunkle "dreckige" und den Bad Boy Charme dank Leder, Rose und Patchouli, kombiniert mit der Himbeere was Ähnlichkeiten mit Tuscan Leather oder gar Ombre Nomade erahnen lässt. Und ja er ist fast so "böse" und markant wie der Ombre Nomade, aber das halt dann für den Frühling und auch Sommer und das gibt den Vespero FÜR MICH dieses Alleinstellungsmerkmal...er ist jedoch aufgrund seiner Power keiner für den Alltag sondern ganz klar auf Partys und wilde Nächte ausgelegt.

Große Ähnlichkeiten mit Aventus hat er mMn nicht, dann eher noch der "dreckigere" Club de Nuit Intense Man EDT aber mit Himbeere & Apfel statt Ananas, Leder statt Rauch und auch sonst viel hochwertiger.

Wo wir beim Thema hochwertig sind, die ALTEN Batches riechen definitiv Nischenqualität, leider habe ich dann neulich eine Probe bekommen die irgendwie deutlich chemischer roch als die Original Herstellerprobe... was mich dann doch rätseln lässt.

Der Vespero ist auf jeden Fall ein Geheimtipp, kombiniert er die DNA mehrerer erfolgreicher Düfte in einem und der Duft (sofern ihr den richtigen Batch erwischt!) ist ein richtiges Brett für Eure Sommernächte - und das alles mit einer fast schon obszönen Ausstrahlung und Haltbarkeit.
1 Antwort
10Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
Corvin

13 Rezensionen
Corvin
Corvin
1  
Aventus jein !
Der Jeroboam Vespero startet mit einer ganz ordentlichen, zitrischen Note und wird dann zügig maskulin dunkel, herb frisch,leicht grün und fein holzig . Drydown ist sehr smooth und warm.Wem der Royal Vintage oder auch frühe rauchige Aventus zusagen der sollte hier unbedingt mal schnuppern.Ich finde den Vespero auch nicht oldschool! Guter Gentleman daily = Büro etc. ein Immergeher! H/S auch gut
0 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

31 kurze Meinungen zum Parfum
20
5
Grünes Moos auf altem Stamm:
aus morschen Zweigen schlagen neue Blüten:
würzig, fruchtig, gleißend weiß:
neuer Saft in altem Holz!
5 Antworten
16
13
Synthetischer Fruchtapfel Auftakt
Drogerieartikel Vibe
In Verlauf mehr Tiefe durch Leder&Patch
Himbeer&Moschus machen es nicht natürlicher
13 Antworten
10
2
Trigger Duft
Männlich aber süß
Ananas und Apfel sind Volltreffer
Hier drehe ich mich um
und laufe hinterher
2 Antworten
10
2
Seife & Blüten, bitterer Rauch steigt auf, silberner Moschus hebt helle Frucht über knarziges Blattwerk & dunkles Leder. Duft-Chiaroscuro.
2 Antworten
9
4
Apfel, der zur rauchigen Dunkelholzbeere wird. Stets luftig-bonbonfruchtig, aber angeschärft mit viel Power. Kratzt teilweise (Cypriol?).
4 Antworten
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