22.07.2025 - 14:54 Uhr

Grinse579
19 Rezensionen

Grinse579
2
Der Teer der Straße auf Wildleder - richtig dick aufgetragen
Wenn Khalid von Lattafa etwas nicht ist, dann: subtil.
Der Duft betritt nicht den Raum - er rammt die Tür ein, trägt Wildleder, das seit Jahren kein Tageslicht gesehen hat, und verteilt großzügig Birkenteer auf allem, was sich nicht wehrt.
Die Eröffnung ist eine regelrechte Geruchsohrfeige.
Rauchig. Teerig. Waldig. Und vor allem ganz Laut.
Ich rieche Leder, Stechwacholder, Birke, und vor allem: Birkenteer.
Nicht als Akzent, sondern als Vollbedienung.
Kein Lagerfeuer-Romantik-Flair, sondern eher: "Ich habe gestern Abend meine Birkenteerweste in einem Asphalttopf getränkt und sie heute Morgen direkt überzogen."
Khalid riecht nicht billig oder künstlich - das muss man ihm lassen.
Das Leder wirkt tatsächlich erstaunlich realistisch - aber eben nicht wie ein italienischer Maßsattel oder ein englischer Lederhandschuh, sondern wie eine durchgeölte Motorradjacke, die auch schon mal bei Tempo 180 den Asphalt geküsst hat.
Nach etwa 30 Minuten beruhigt sich der Auftritt ein wenig. Aber das heißt nicht, dass er still wird.
Vielleicht mischen sich die anderen Inhaltsstoffe aus der Pyramide jetzt noch mit dazu. Aber für mich bleibt dieser aggressive Lederteer-Wald-Duft mehr als präsent in der Nase.
Ich kann nachvollziehen, dass dieser Duft polarisiert - und für Freunde von rustikalen Ledernoten sicher eine Entdeckung ist. Aber mir persönlich ist das zu viel Straße, zu wenig Salon.
Mein Fazit:
Wer sich schon immer gefragt hat, wie es wohl riecht, wenn ein Straßenarbeiter mit Motorradleidenschaft sich in einem Wacholderhain auszieht - voilá.
Khalid liefert.
Ehrlich. Rau. Unverblümt.
Aber für mich: zu viel des Guten.
Für mich ist es leider nur eine 2 von 10.
Er bekommt noch einen Respektpunkt für die handwerklich gelungene Umsetzung - aber wir zwei werden keine Freunde.
Der Duft betritt nicht den Raum - er rammt die Tür ein, trägt Wildleder, das seit Jahren kein Tageslicht gesehen hat, und verteilt großzügig Birkenteer auf allem, was sich nicht wehrt.
Die Eröffnung ist eine regelrechte Geruchsohrfeige.
Rauchig. Teerig. Waldig. Und vor allem ganz Laut.
Ich rieche Leder, Stechwacholder, Birke, und vor allem: Birkenteer.
Nicht als Akzent, sondern als Vollbedienung.
Kein Lagerfeuer-Romantik-Flair, sondern eher: "Ich habe gestern Abend meine Birkenteerweste in einem Asphalttopf getränkt und sie heute Morgen direkt überzogen."
Khalid riecht nicht billig oder künstlich - das muss man ihm lassen.
Das Leder wirkt tatsächlich erstaunlich realistisch - aber eben nicht wie ein italienischer Maßsattel oder ein englischer Lederhandschuh, sondern wie eine durchgeölte Motorradjacke, die auch schon mal bei Tempo 180 den Asphalt geküsst hat.
Nach etwa 30 Minuten beruhigt sich der Auftritt ein wenig. Aber das heißt nicht, dass er still wird.
Vielleicht mischen sich die anderen Inhaltsstoffe aus der Pyramide jetzt noch mit dazu. Aber für mich bleibt dieser aggressive Lederteer-Wald-Duft mehr als präsent in der Nase.
Ich kann nachvollziehen, dass dieser Duft polarisiert - und für Freunde von rustikalen Ledernoten sicher eine Entdeckung ist. Aber mir persönlich ist das zu viel Straße, zu wenig Salon.
Mein Fazit:
Wer sich schon immer gefragt hat, wie es wohl riecht, wenn ein Straßenarbeiter mit Motorradleidenschaft sich in einem Wacholderhain auszieht - voilá.
Khalid liefert.
Ehrlich. Rau. Unverblümt.
Aber für mich: zu viel des Guten.
Für mich ist es leider nur eine 2 von 10.
Er bekommt noch einen Respektpunkt für die handwerklich gelungene Umsetzung - aber wir zwei werden keine Freunde.
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